[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fkriminalitaet\u002Fgruppenvergewaltigung-1990-2025-surround":3,"faktencheck-kriminalitaet\u002Fgruppenvergewaltigung-1990-2025":12,"references:\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fkriminalitaet\u002Fgruppenvergewaltigung-1990-2025":345,"quelle-bka":416,"quelle-afd-bt-fraktion":486,"quelle-tichys-einblick":544,"quelle-nius":625},[4,8],{"title":5,"path":6,"stem":7},"Alle vier Stunden Messerattacken in Baden-Württemberg?","\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fkriminalitaet\u002Ffrohnmaier-messerattacken-bw","faktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fkriminalitaet\u002Ffrohnmaier-messerattacken-bw",{"title":9,"path":10,"stem":11},"Hakenkreuz auf AfD-Plakat: selten als rechts eingestuft","\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fkriminalitaet\u002Fhakenkreuz-afd-plakat-pmk-rechts","faktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fkriminalitaet\u002Fhakenkreuz-afd-plakat-pmk-rechts",{"id":13,"title":14,"authors":15,"body":17,"claim":303,"claimAppearance":304,"claimAuthor":305,"date":306,"description":307,"extension":308,"keyEvidence":309,"meta":314,"navigation":315,"ogMotiv":316,"path":317,"primarySources":318,"publishedOn":306,"quoteCodes":316,"referenceCodes":327,"referenzen":328,"reviewedAt":329,"seo":330,"stem":331,"subtitle":332,"summary":333,"tags":334,"triggerWarning":340,"verdict":341,"wip":342,"__hash__":343,"ogMotivPfad":344},"faktenchecks\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fkriminalitaet\u002Fgruppenvergewaltigung-1990-2025.md","Gruppenvergewaltigung 1990: 258 Fälle, nicht 100",[16],"patrick-cornelissen",{"type":18,"value":19,"toc":288},"minimark",[20,25,41,49,53,58,74,84,93,97,112,115,129,133,136,153,167,177,194,198,201,215,218,225,229,242,246,249,265,273,277,285],[21,22,24],"h2",{"id":23},"was-wird-behauptet","Was wird behauptet?",[26,27,28,29,34,35,40],"p",{},"Am 19. Oktober 2026 erschien auf ",[30,31,33],"quelle-ref",{"name":32},"nius","NIUS"," ein Kommentar von Frank W. Haubold, der eine Prügelattacke auf einen Schüler in Frankfurt (Oder) zum Anlass nimmt, über \"Straftaten aggressiver Migrantengruppen\" zu schreiben. Darin heißt es, die Gruppenvergewaltigung sei \"vor der Massenzuwanderung aus aufklärungsfernen Ländern in Deutschland die geächtete Ausnahme\" gewesen. Als Beleg nennt der Text in Klammern: \"1990 etwa 100 gemeldete Fälle, 2025 mehr als 700\". Eine Quelle für die Zahl von 1990 gibt er nicht an. Den übrigen Kommentar haben wir ",[36,37,39],"source-ref",{"code":38},"nius-kommentar-frankfurt-oder-ist-ueberall","in einem eigenen Eintrag geprüft",".",[26,42,43,44,48],{},"Der Vergleich legt nahe, dass sich solche Taten seit 1990 versiebenfacht hätten und dass der Anstieg mit der Zuwanderung der vergangenen Jahre einsetzte. Ob das stimmt, lässt sich mit der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) prüfen, die das ",[30,45,47],{"name":46},"bka","Bundeskriminalamt"," seit Jahrzehnten führt.",[21,50,52],{"id":51},"faktencheck","Faktencheck",[54,55,57],"h3",{"id":56},"was-die-statistik-unter-gruppenvergewaltigung-zählt","Was die Statistik unter \"Gruppenvergewaltigung\" zählt",[26,59,60,61,68,69,73],{},"Einen Straftatbestand \"Gruppenvergewaltigung\" gibt es nicht. Die Bundesregierung schreibt in ihrer ",[62,63,67],"a",{"href":64,"rel":65},"https:\u002F\u002Fdserver.bundestag.de\u002Fbtd\u002F21\u002F010\u002F2101054.pdf",[66],"nofollow","Antwort auf eine Kleine Anfrage"," der ",[30,70,72],{"name":71},"afd-bt-fraktion","AfD-Bundestagsfraktion",", der Begriff sei \"weder ein feststehender juristischer Begriff\", noch lasse er sich einer bestimmten Strafvorschrift zuordnen. Gezählt wird deshalb über Hilfskonstruktionen, und die haben sich mehrfach geändert:",[75,76,77,81],"ul",{},[78,79,80],"li",{},"Bis 2017 gab es zwei eigene Schlüssel in der PKS, \"Vergewaltigung überfallartig durch Gruppen\" und \"Vergewaltigung durch Gruppen\". Zusammen ergeben sie die Zahl, die das BKA und die Bundesregierung als Gruppenvergewaltigungen ausweisen.",[78,82,83],{},"Seit 2018 gibt es diese Schlüssel nicht mehr. Gezählt werden seither Vergewaltigungen nach § 177 Absatz 6 bis 8 des Strafgesetzbuchs, bei denen nach den Ermittlungen mehr als ein Tatverdächtiger beteiligt war.",[26,85,86,87,92],{},"Für 2025 nennt die Bundesregierung auf diese Weise ",[62,88,91],{"href":89,"rel":90},"https:\u002F\u002Fdserver.bundestag.de\u002Fbtd\u002F21\u002F068\u002F2106858.pdf",[66],"751 Fälle",". Der zweite Teil der Behauptung, \"2025 mehr als 700\", stimmt also.",[54,94,96],{"id":95},"_1990-waren-es-258-fälle-nicht-etwa-100","1990 waren es 258 Fälle, nicht etwa 100",[26,98,99,100,105,106,111],{},"Für 1990 lässt sich die Zahl in der ",[62,101,104],{"href":102,"rel":103},"https:\u002F\u002Fwww.bka.de\u002FSharedDocs\u002FDownloads\u002FDE\u002FPublikationen\u002FPolizeilicheKriminalstatistik\u002F2025\u002FInterpretation\u002FFaelle\u002FT01-ZR-Bund-F%C3%A4lle_xls.xlsx?__blob=publicationFile&v=3",[66],"Zeitreihe zur Tabelle 01 der PKS"," nachlesen, die das BKA auf seiner ",[62,107,110],{"href":108,"rel":109},"https:\u002F\u002Fwww.bka.de\u002FDE\u002FAktuelleInformationen\u002FStatistikenLagebilder\u002FPolizeilicheKriminalstatistik\u002FPKS2025\u002FpksTabellen_Interpretationshilfen\u002FZeitreihen\u002Fzeitreihen_node.html",[66],"Seite mit den PKS-Zeitreihen"," zum Download anbietet. Sie reicht bis 1987 zurück. Für 1990 stehen dort 147 überfallartige Vergewaltigungen durch Gruppen und 111 Vergewaltigungen durch Gruppen, zusammen 258 Fälle.",[26,113,114],{},"Dabei ist ein Punkt wichtig: Bis einschließlich 1990 erfasst die Tabelle nur die alten Bundesländer. 1991 und 1992 kam Gesamt-Berlin hinzu, erst ab 1993 umfasst die Statistik das ganze Bundesgebiet. Die 258 Fälle beziehen sich also auf Westdeutschland allein. Für das heutige Bundesgebiet läge die Zahl von 1990 höher, nicht niedriger. Gesamtdeutsche Werte gibt es für dieses Jahr aber nicht.",[26,116,117,118,122,123,128],{},"Woher die \"etwa 100\" stammen, sagt der Kommentar nicht. Auffällig ist, dass der zweite Schlüssel für sich genommen 1990 auf 111 Fälle kommt. Ob der Autor nur diesen einen Wert gesehen hat, wissen wir nicht. Eine Teilzahl für 1990 kursierte jedenfalls schon früher: ",[30,119,121],{"name":120},"tichys-einblick","Tichys Einblick"," nannte 2019 ",[62,124,127],{"href":125,"rel":126},"https:\u002F\u002Fwww.tichyseinblick.de\u002Fmeinungen\u002Fwer-sind-die-taeter\u002F",[66],"147 \"überfallartige Gruppenvergewaltigungen\""," für 1990, also nur den ersten der beiden Schlüssel. Eine Quelle, die für 1990 insgesamt etwa 100 Fälle ausweist, haben wir nicht gefunden.",[54,130,132],{"id":131},"vor-2015-lagen-die-zahlen-nicht-bei-100-sondern-meist-bei-400-bis-600","Vor 2015 lagen die Zahlen nicht bei 100, sondern meist bei 400 bis 600",[26,134,135],{},"Die stärkere Widerlegung steckt im Verlauf. Wenn Gruppenvergewaltigungen vor der Zuwanderung eine seltene Ausnahme gewesen wären, müssten die Zahlen in den Jahren vor 2015 niedrig liegen. Das tun sie nicht. Die PKS-Zeitreihe weist aus:",[75,137,138,141,144,147,150],{},[78,139,140],{},"1990 bis 1998: zwischen 258 und 415 Fälle im Jahr, mit dem Höchstwert 415 im Jahr 1993, dem ersten Jahr mit gesamtdeutscher Erfassung",[78,142,143],{},"1999 bis 2010: zwischen 484 und 617 Fälle im Jahr, mit dem Höchstwert 617 im Jahr 2002",[78,145,146],{},"2011 bis 2015: zwischen 400 und 509 Fälle",[78,148,149],{},"2016: 749 Fälle, laut BKA \"vor allem durch Taten in der Silvesternacht von 2015 auf 2016\"",[78,151,152],{},"2018 bis 2025, nach neuer Zählweise: zwischen 659 und 789 Fälle",[26,154,155,156,160,161,166],{},"Die Werte ab 2010 decken sich mit der ",[62,157,159],{"href":64,"rel":158},[66],"Antwort der Bundesregierung",", die Werte von 1993 bis 2017 mit einer ",[62,162,165],{"href":163,"rel":164},"https:\u002F\u002Fwww.bka.de\u002FSharedDocs\u002FDownloads\u002FDE\u002FPublikationen\u002FPublikationsreihen\u002FForschungsergebnisse\u002F2019KKFAktuell_GemeinschaftlichBegangeneVergewaltigung.pdf?__blob=publicationFile&v=5",[66],"Auswertung des BKA aus dem Jahr 2019",". Das BKA fasst den Verlauf dort so zusammen: Über drei Jahrzehnte zeigten sich \"Schwankungen, jedoch keine auffälligen steigenden oder sinkenden Tendenzen\", die Zahl liege \"in einem Korridor von meist 300 bis 600 Fällen\".",[168,169],"chart",{":full-numbers":170,":labels":171,":series":172,"alt":173,"subtitle":174,"title":175,"type":176},"true","[\"1990\",\"1995\",\"2000\",\"2005\",\"2010\",\"2015\",\"2020\",\"2025\"]","[{\"label\":\"Fälle\",\"values\":[258,307,505,496,593,400,704,751]}]","Balkendiagramm der polizeilich erfassten Gruppenvergewaltigungen in Fünfjahresschritten: 258 Fälle 1990 (nur alte Bundesländer), 307 im Jahr 1995, 505 im Jahr 2000, 496 im Jahr 2005, 593 im Jahr 2010, 400 im Jahr 2015, 704 im Jahr 2020 und 751 im Jahr 2025. Die Erfassung wurde mehrfach geändert, unter anderem ab 1999 nach der Sexualstrafrechtsreform 1997 und ab 2018 nach der Reform von 2016. Die Werte sind über diese Brüche hinweg nicht exakt vergleichbar.","Polizeiliche Kriminalstatistik, Fälle in Fünfjahresschritten; 1990 nur alte Bundesländer, Zählweise mehrfach geändert, u. a. 1999 und 2018","Erfasste Gruppenvergewaltigungen","bar",[26,178,179,180,184,185,189,190,40],{},"Das Diagramm zeigt jedes fünfte Jahr, damit es lesbar bleibt. Die Ausreißer 2002 (617), 2016 (749) und 2017 (380) liegen dazwischen. Die Werte bis 2015 stammen aus der ",[62,181,183],{"href":102,"rel":182},[66],"PKS-Zeitreihe des BKA",", 2020 aus der ",[62,186,188],{"href":64,"rel":187},[66],"Drucksache 21\u002F1054",", 2025 aus der ",[62,191,193],{"href":89,"rel":192},[66],"Drucksache 21\u002F6858",[54,195,197],{"id":196},"zwei-reformen-machen-1990-und-2025-schwer-vergleichbar","Zwei Reformen machen 1990 und 2025 schwer vergleichbar",[26,199,200],{},"Selbst die richtige Zahl von 1990 lässt sich nicht einfach neben die von 2025 stellen, denn dazwischen wurde das Sexualstrafrecht zweimal grundlegend geändert.",[26,202,203,204,209,210,214],{},"1997 wurde die Vergewaltigung in der Ehe zum Verbrechen. Vorher galt sie nicht als Vergewaltigung und war nur als Nötigung strafbar. Zugleich wurden sexuelle Nötigung und Vergewaltigung in einem gemeinsamen Paragrafen zusammengefasst, und seitdem können auch Männer Opfer einer Vergewaltigung im Sinne des Gesetzes sein. Das ",[62,205,208],{"href":206,"rel":207},"https:\u002F\u002Fwww.bayern.landtag.de\u002Fwww\u002FElanTextAblage_WP18\u002FDrucksachen\u002FSchriftliche%20Anfragen\u002F18_0017740.pdf",[66],"bayerische Innenministerium"," schreibt dazu, die PKS-Schlüssel seien daraufhin \"inhaltlich angepasst\" worden, eine \"abschließende Vergleichbarkeit\" mit den Vorjahren sei nicht mehr gegeben. Das ",[62,211,213],{"href":163,"rel":212},[66],"BKA"," führt den Sprung von 315 Fällen 1998 auf 484 Fälle 1999 auf diese geänderten Erfassungskriterien zurück.",[26,216,217],{},"2016 folgte die Reform nach dem Grundsatz \"Nein heißt Nein\". Vorher lag eine sexuelle Nötigung oder Vergewaltigung nur vor, wenn der Täter Gewalt anwandte, mit Gewalt drohte oder eine schutzlose Lage ausnutzte. Eine Handlung gegen den Willen des Opfers allein, selbst wenn es ihn ausdrücklich erklärt hatte, reichte dafür nicht. Das bayerische Innenministerium hält in derselben Antwort fest, dass damit \"Strafbarkeitslücken geschlossen\" und die Strafschärfungen in § 177 Absatz 5 bis 8 \"inhaltlich weiter gefasst\" wurden. Die heutige Zählung erfasst also Taten, die 1990 gar nicht als Vergewaltigung galten. Die Bundesregierung weist deshalb selbst darauf hin, dass ihre Daten über die Brüche 2016\u002F2017 und 2017\u002F2018 hinweg \"nicht exakt vergleichbar\" sind.",[26,219,220,221,224],{},"Hinzu kommt, dass die PKS nur das Hellfeld abbildet, also Taten, die der Polizei bekannt werden. Bei Sexualdelikten ist laut ",[62,222,213],{"href":163,"rel":223},[66]," \"von einem sehr hohen Dunkelfeld auszugehen\". Ob über 35 Jahre mehr Taten geschehen oder mehr angezeigt werden, kann die Statistik allein nicht beantworten.",[54,226,228],{"id":227},"ausländische-tatverdächtige-gab-es-auch-1990","Ausländische Tatverdächtige gab es auch 1990",[26,230,231,232,236,237,241],{},"Der Kommentar verbindet den angeblichen Anstieg mit der Zuwanderung \"aus aufklärungsfernen Ländern\". Die PKS-Zeitreihe zeigt, dass der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger schon 1990 hoch war: 43,9 Prozent bei den überfallartigen Taten und 41,3 Prozent bei den übrigen Gruppenvergewaltigungen. 2010 lag er laut ",[62,233,235],{"href":64,"rel":234},[66],"Bundesregierung"," bei 34 Prozent, 2016 bei 56 Prozent und 2025 laut der ",[62,238,240],{"href":89,"rel":239},[66],"aktuellen Antwort"," bei 53 Prozent. Ein Bruch von einer rein deutschen Täterschaft vor der Zuwanderung zu einer ausländischen danach lässt sich aus den Zahlen nicht ablesen.",[21,243,245],{"id":244},"was-an-der-behauptung-dran-ist","Was an der Behauptung dran ist",[26,247,248],{},"Ein wahrer Kern bleibt, und er ist nicht klein. Gegenüber 2010 (593 Fälle) liegt die Zahl 2025 mit 751 um gut ein Viertel höher, und seit 2018 bewegt sie sich durchweg über 650. Gegenüber 1990 hat sich die erfasste Zahl fast verdreifacht, auch wenn dieser Vergleich wegen der Gebietsänderung und der beiden Reformen nur sehr eingeschränkt aussagekräftig ist.",[26,250,251,252,255,256,259,260,264],{},"Auch die Zusammensetzung der Tatverdächtigen hat sich verschoben. Von den 1.087 Tatverdächtigen des Jahres 2025 hatten 578 (53,2 Prozent) keinen deutschen Pass, darunter 200 Zuwanderer im Sinne der Statistik (18,4 Prozent), also Asylsuchende, Schutzberechtigte, Geduldete und Menschen ohne Aufenthaltsrecht. Nach Deutschland waren Syrien (110 Tatverdächtige) und Afghanistan (64) die häufigsten Staatsangehörigkeiten (",[62,253,193],{"href":89,"rel":254},[66],"). Gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil sind Nichtdeutsche damit deutlich überrepräsentiert. Das ",[62,257,213],{"href":163,"rel":258},[66]," nennt als mögliche Gründe unter anderem eine höhere Anzeigewahrscheinlichkeit bei ausländischen Tatverdächtigen sowie einen größeren Anteil junger Menschen und prekärer Lebenslagen in dieser Gruppe. Warum solche Faktoren den Vergleich verzerren, haben wir im Faktencheck \"",[62,261,263],{"href":262},"\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fkriminalitaet\u002Fanteil-migranten","Kriminalität bei Ausländern und Deutschen","\" ausführlich erklärt.",[26,266,267,268,272],{},"Zugleich waren 509 der Tatverdächtigen (46,8 Prozent) Deutsche, und vier von fünf Tatverdächtigen waren keine Zuwanderer. 80 Prozent der 772 Opfer hatten die deutsche Staatsangehörigkeit. Wie sich die 751 Fälle in die Debatte um Sexualdelikte einfügen, haben wir auch in unserer ",[62,269,271],{"href":270},"\u002Flagerfeuer\u002Fperspektiven\u002F2026-09-10.generaldebatte-weidel-merz-faktencheck","Prüfung der Generaldebatte im September"," eingeordnet, in der Alice Weidel von \"über 750 Gruppenvergewaltigungen im Jahr\" sprach.",[21,274,276],{"id":275},"fazit","Fazit",[26,278,279,280,284],{},"Die Behauptung ist ",[281,282,283],"strong",{},"falsch",". Für 1990 weist die Polizeiliche Kriminalstatistik nicht etwa 100, sondern 258 Gruppenvergewaltigungen aus, und das allein für Westdeutschland. Eine \"geächtete Ausnahme\" vor der Zuwanderung lässt sich auch im weiteren Verlauf nicht erkennen: Zwischen 1999 und 2010 lagen die Zahlen bei 484 bis 617 Fällen im Jahr. Die 751 Fälle von 2025 stimmen, sind aber nach einer deutlich weiter gefassten Rechtslage gezählt als die Werte von 1990.",[26,286,287],{},"Richtig ist, dass die Zahl seit 2010 um gut ein Viertel gestiegen ist und nichtdeutsche Tatverdächtige heute mehr als die Hälfte stellen. Einen Sprung von 100 auf über 700 gibt es in den Zahlen dagegen nicht.",{"title":289,"searchDepth":290,"depth":290,"links":291},"",3,[292,294,301,302],{"id":23,"depth":293,"text":24},2,{"id":51,"depth":293,"text":52,"children":295},[296,297,298,299,300],{"id":56,"depth":290,"text":57},{"id":95,"depth":290,"text":96},{"id":131,"depth":290,"text":132},{"id":196,"depth":290,"text":197},{"id":227,"depth":290,"text":228},{"id":244,"depth":293,"text":245},{"id":275,"depth":293,"text":276},"Die besonders erniedrigende Straftat der Gruppenvergewaltigung war vor der Massenzuwanderung aus aufklärungsfernen Ländern in Deutschland die geächtete Ausnahme (1990 etwa 100 gemeldete Fälle, 2025 mehr als 700).","https:\u002F\u002Fnius.de\u002Fkommentar\u002Faggressive-migrantengruppen-frankfurt-ist-ueberall","Frank W. Haubold","2026-10-19","NIUS nennt für 1990 etwa 100 Gruppenvergewaltigungen. Die Polizeistatistik zählt 258, nur in Westdeutschland. 2002 waren es schon 617, 2025 dann 751.","md",[310,311,312,313],"Die BKA-Zeitreihe zur Polizeilichen Kriminalstatistik nennt für 1990 147 überfallartige Vergewaltigungen durch Gruppen und 111 weitere Vergewaltigungen durch Gruppen, zusammen 258 Fälle, erfasst nur in den alten Bundesländern.","Von 1999 bis 2010, also lange vor der Fluchtzuwanderung ab 2015, lagen die Fallzahlen zwischen 484 und 617 im Jahr.","Das BKA beschreibt einen Korridor von meist 300 bis 600 Fällen und nennt die Reform des Sexualstrafrechts 1997 als Grund für den Sprung im Jahr 1999. Seit 2018 wird nach einer erneut geänderten Rechtslage gezählt.","Schon 1990 hatten in beiden Erfassungsschlüsseln jeweils gut 40 Prozent der Tatverdächtigen keinen deutschen Pass. 2010 waren es 34 Prozent, 2025 53 Prozent.",{},true,null,"\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fkriminalitaet\u002Fgruppenvergewaltigung-1990-2025",[319,321,323,325],{"label":320,"url":102},"BKA: PKS-Zeitreihe Tabelle 01, Fälle ab 1987 (Schlüssel 111200 und 111300)",{"label":322,"url":163},"BKA: KKF-Aktuell 4\u002F2019, Gemeinschaftlich begangene Vergewaltigungen",{"label":324,"url":64},"Bundestag, Drucksache 21\u002F1054: Gruppenvergewaltigungen 2010 bis 2024",{"label":326,"url":89},"Bundestag, Drucksache 21\u002F6858: Gruppenvergewaltigungen 2025",[38],[32,46,71,120],"2026-10-19T14:54:59Z",{"title":14,"description":307},"faktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fkriminalitaet\u002Fgruppenvergewaltigung-1990-2025","Die Polizeistatistik widerlegt den NIUS-Vergleich, ein Anstieg bleibt trotzdem","Die Polizeiliche Kriminalstatistik weist für 1990 nicht etwa 100, sondern 258 Gruppenvergewaltigungen aus, und das nur für die alten Bundesländer. Von 1999 bis 2010 lag die Zahl bei rund 500 bis 600 Fällen im Jahr, 2002 bei 617. Die 751 Fälle von 2025 stimmen, sind wegen zweier Reformen des Sexualstrafrechts aber nicht direkt mit 1990 vergleichbar. Richtig ist: Seit 2010 stieg die Zahl um gut ein Viertel, und nichtdeutsche Tatverdächtige stellen heute mehr als die Hälfte.",[335,336,337,338,339],"Kriminalität","Kriminalstatistik","Gruppenvergewaltigung","Migration","PKS","sexualisierte Gewalt","false",false,"Zheuq-zxdtSQdi2agqCMxHN0kNzs09mzd3H0v_kO77Q","\u002Fog\u002Fhub_migration_neu.png",{"links":346,"quotes":354,"sources":355},[347],{"date":306,"sourceDate":306,"publishedOn":306,"title":348,"code":38,"uri":304,"type":349,"path":350,"tags":351,"coSources":352},"NIUS-Kommentar: \"Frankfurt\u002FOder ist überall\"","article","\u002Fquellen\u002Fmedien\u002Fnius\u002Flinks\u002Ffrankfurt-oder-ist-ueberall",[338,335,337,336],[353,32,71,46],"bundesregierung",[],[356],{"id":357,"title":289,"affiliation":316,"body":358,"date":404,"description":405,"extension":308,"imageAuthor":316,"jobTitle":316,"lastScanned":404,"meta":406,"name":407,"navigation":315,"path":408,"publishedOn":404,"quoteCodes":316,"referenceCodes":316,"reviewedAt":316,"sameAs":316,"seo":409,"stem":410,"tags":411,"__hash__":415},"quellen\u002Fquellen\u002Fmedien\u002Fnius\u002Findex.md",{"type":18,"value":359,"toc":397},[360,364,367,370,373,377,385,389,392,394],[21,361,363],{"id":362},"über-die-quelle","Über die Quelle",[26,365,366],{},"Nius ist ein deutsches Online-Nachrichtenportal, das 2023 von Julian Reichelt als Chefredakteur gestartet wurde. Reichelt war bis 2021 Chefredakteur der Bild-Zeitung, von der er nach Vorwürfen wegen Machtmissbrauchs und privater Verfehlungen im Amt abberufen wurde. Nius wird von der Vius SE & Co. KGaA betrieben, an der der Softwareunternehmer und CompuGroup-Gründer Frank Gotthardt mit rund 87 Prozent beteiligt ist. Gotthardt finanziert das Portal seit dessen Gründung 2022 aus eigenen Mitteln und hatte bis Ende 2024 rund 37,4 Millionen Euro als Kapitalrücklage eingebracht.",[26,368,369],{},"Das Portal positioniert sich als Alternative zu etablierten Medien und betont Themen wie Migration, innere Sicherheit und vermeintliche Meinungsfreiheitsdebatte. Die redaktionelle Linie ist deutlich rechtspopulistisch. Berichte über Einwanderer und Kriminalität werden häufig so gerahmt, dass sie Ressentiments verstärken, ohne den nötigen Kontext zu liefern. Inhalte werden oft emotional und reißerisch aufbereitet, ähnlich dem Bild-Stil unter Reichelt.",[26,371,372],{},"Kritiker werfen Nius vor, gezielt AfD-freundliche Narrative zu bedienen und die Grenzen zwischen Berichterstattung und Meinungsmache zu verwischen.",[21,374,376],{"id":375},"links","Links",[26,378,379,380],{},"Website: ",[62,381,384],{"href":382,"rel":383},"https:\u002F\u002Fwww.nius.de",[66],"nius.de",[21,386,388],{"id":387},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[26,390,391],{},"Nius ist kein neutrales Nachrichtenportal. Die redaktionelle Ausrichtung unter Julian Reichelt ist klar rechtspopulistisch. Berichte zu Einwanderung, Kriminalität und politischen Themen sind häufig einseitig gerahmt und sollten gegen weitere Quellen geprüft werden. Reine Faktenbehauptungen können stimmen, der Kontext und die Auswahl der Themen sind aber oft verzerrt.",[54,393,276],{"id":275},[26,395,396],{},"Nius ist als Quelle mit Vorsicht zu verwenden. Die politische Ausrichtung des Portals beeinflusst Themenwahl und Framing spürbar. Ohne Gegenprüfung nicht als verlässliche Informationsquelle geeignet.",{"title":289,"searchDepth":290,"depth":290,"links":398},[399,400,401],{"id":362,"depth":293,"text":363},{"id":375,"depth":293,"text":376},{"id":387,"depth":293,"text":388,"children":402},[403],{"id":275,"depth":290,"text":276},"2026-03-27","Deutsches Online-Nachrichtenportal, gegründet und geleitet von Julian Reichelt",{},"Nius","\u002Fquellen\u002Fmedien\u002Fnius",{"description":405},"quellen\u002Fmedien\u002Fnius\u002Findex",[412,413,414],"Deutschland","Medien","Rechtspopulismus","VmCx-aJIMnVxPTi1WJHkSFIEpRMY9PYGYHwZWb0hEdc",[417],{"id":418,"title":289,"affiliation":316,"body":419,"date":476,"description":477,"extension":308,"imageAuthor":316,"jobTitle":316,"lastScanned":476,"meta":478,"name":47,"navigation":315,"path":479,"publishedOn":476,"quoteCodes":316,"referenceCodes":316,"reviewedAt":316,"sameAs":316,"seo":480,"stem":481,"tags":482,"__hash__":485},"quellen\u002Fquellen\u002Fstaatlich\u002Fbka\u002Findex.md",{"type":18,"value":420,"toc":469},[421,423,426,429,431,445,447,450,453,461,464,466],[21,422,363],{"id":362},[26,424,425],{},"Das Bundeskriminalamt (BKA) als Zentralstelle der deutschen Kriminalpolizei ist eine dem Bundesministerium des Innern und für Heimat nachgeordnete Bundesoberbehörde der Bundesrepublik Deutschland mit Standorten in Wiesbaden (Hauptsitz), Berlin und Meckenheim bei Bonn. Zusammen mit der Bundespolizei und der Polizei beim Deutschen Bundestag ist es eine der drei Polizeien des Bundes.",[26,427,428],{},"Das BKA hat die Aufgabe, die nationale Bekämpfung von Kriminalität in enger Zusammenarbeit mit den Landeskriminalämtern zu koordinieren. In diesem Rahmen unterhält das BKA zentrale erkennungsdienstliche und kriminaltechnische Einrichtungen und Sammlungen. (Quelle: Wikipedia)",[21,430,376],{"id":375},[75,432,433,439],{},[78,434,435],{},[62,436,437],{"href":437,"rel":438},"https:\u002F\u002Fwww.bka.de",[66],[78,440,441],{},[62,442,443],{"href":443,"rel":444},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FBundeskriminalamt_(Deutschland)",[66],[21,446,388],{"id":387},[26,448,449],{},"Das BKA ist eine große Behörde, die grundsätzlich unabhängig arbeitet. Grundsätzlich sind die Daten der Behörde vertrauenswürdig und es wird versucht so komplett und korekt, wie möglich zu sein. Allerdings kann bei bestimmten Themen, wie z. B. politisch sensiblen Kriminalitätsstatistiken, die Gefahr von tendenziösen Datenaufbereitungen oder -fehlern bestehen. Daher ist es wichtig, für Kategorien immer genau zu schauen, welche Datenquelle verwendet wurde und was in die Daten einfließt.",[26,451,452],{},"So kommt es z.B. regelmäßig vor, dass in Aussagen über Kriminalstatistiken ausschließlich Kriminelle in der Statistik auftauchen. Dort sind aber Tatverdächtige enthalten, die nicht selten unschuldig sind und eben nicht verurteilt wurden.",[26,454,455,456,40],{},"Absichtliche Fälschungen sind nicht bekannt, aber es gibt Probleme, die durch ungenaue Datenerhebung z.B. bei der lokalen Polizei entstehen, die dann später nicht erkannt oder ausgeglichen werden. So werden manchmal Fälle erst falsch eingeschätzt und die Korrektur in späteren Phasen kommt nicht mehr in der Statistik an. Dazu hat z. B. die ",[62,457,460],{"href":458,"rel":459},"https:\u002F\u002Fwww.tagesschau.de\u002Ffaktenfinder\u002Fkontext\u002Fkriminalitaet-falsche-berechnungen-100.html",[66],"Tagesschau in der Vergangenheit berichtet",[26,462,463],{},"Dazu kommt, dass in Deutschland Polizeibehörden eher \"politisch konservativ\" in den Argumentationen und Schlussfolgerungen sind.",[54,465,276],{"id":275},[26,467,468],{},"Grundsätzlich eine vertrauenswürdige Quelle. Aussagen von Vertretern müssen genau hinterfragt werden und Daten müssen hinsichtlich der einfließenden Daten geprüft werden.",{"title":289,"searchDepth":290,"depth":290,"links":470},[471,472,473],{"id":362,"depth":293,"text":363},{"id":375,"depth":293,"text":376},{"id":387,"depth":293,"text":388,"children":474},[475],{"id":275,"depth":290,"text":276},"2026-01-14","Bundeskriminalamt, Zentralstelle der deutschen Kriminalpolizei",{},"\u002Fquellen\u002Fstaatlich\u002Fbka",{"description":477},"quellen\u002Fstaatlich\u002Fbka\u002Findex",[483,335,484],"Staatlich","Strafverfolgung","fP3GWHz6pkqfbJrOH2cfXA8vIoSrd6wugdKdXGJ-vvw",[487],{"id":488,"title":289,"affiliation":316,"body":489,"date":533,"description":534,"extension":308,"imageAuthor":316,"jobTitle":316,"lastScanned":533,"meta":535,"name":536,"navigation":315,"path":537,"publishedOn":533,"quoteCodes":316,"referenceCodes":316,"reviewedAt":316,"sameAs":316,"seo":538,"stem":539,"tags":540,"__hash__":543},"quellen\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Findex.md",{"type":18,"value":490,"toc":526},[491,493,501,503,511,513,521,523],[21,492,363],{"id":362},[26,494,495,496,500],{},"Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ist der parlamentarische Arm der Partei ",[30,497,499],{"name":498},"afd","AfD"," im Deutschen Bundestag. Nach der Bundestagswahl 2025 ist sie mit rund 152 Abgeordneten die zweitstärkste Kraft im Parlament. Auf afdbundestag.de veröffentlicht die Fraktion Pressemitteilungen, Reden, Anträge und parlamentarische Initiativen ihrer Abgeordneten. Die AfD-Bundestagsfraktion ist organisatorisch und kommunikativ von der Bundespartei zu unterscheiden, auch wenn beide personell eng verflochten sind (u. a. Alice Weidel, Tino Chrupalla, Bernd Baumann).",[21,502,376],{"id":375},[75,504,505],{},[78,506,379,507],{},[62,508,509],{"href":509,"rel":510},"https:\u002F\u002Fafdbundestag.de",[66],[21,512,388],{"id":387},[26,514,515,516,520],{},"Offizielle Fraktionskommunikation mit stark parteipolitischer Agenda. In Pressemitteilungen und Anträgen wird regelmäßig selektiv mit Statistiken gearbeitet: einzelne Zahlen werden korrekt zitiert, der methodische Kontext aber systematisch ausgeblendet, wenn er dem migrations- oder kriminalitätspolitischen Framing der Fraktion widerspricht. Beispielhaft dokumentiert in der Pressemitteilung von Martin Hess zur PKS 2025, die den sinkenden Gesamtbefund als \"trügerisch\" umdeutet und auf die Cannabis-Legalisierung sowie \"Merkel 2015\" zurückführt (siehe unsere Bewertung der Pressemitteilung von Martin Hess). Die Fraktion folgt durchgängig dem rechtspopulistischen Programm der Bundespartei; über Anträge und Reden verbreitet sie auch nativistische Positionen sowie Klimapositionen, die dem wissenschaftlichen Konsens widersprechen, wie unser Faktencheck zur ",[62,517,519],{"href":518},"\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fklimaleugnung","Klimaleugnung der AfD"," dokumentiert.",[54,522,276],{"id":275},[26,524,525],{},"Parteipolitische Primärquelle mit klarer Agenda. Zitate und Zahlen sind in der Regel arithmetisch korrekt, stehen aber ohne Kontext und sollten grundsätzlich an unabhängigen Primärquellen (BKA, Destatis, Bundestagsprotokolle, wissenschaftliche Literatur) überprüft werden, bevor sie in Artikel übernommen werden.",{"title":289,"searchDepth":290,"depth":290,"links":527},[528,529,530],{"id":362,"depth":293,"text":363},{"id":375,"depth":293,"text":376},{"id":387,"depth":293,"text":388,"children":531},[532],{"id":275,"depth":290,"text":276},"2026-04-21","Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ist der parlamentarische Arm der Partei Afd im Deutschen Bundestag. Nach der Bundestagswahl 2025 ist sie mit rund 152 Abgeordneten die zweitstärkste Kraft im Parlament.",{},"AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag","\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion",{"description":534},"quellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Findex",[541,499,542],"Partei","Bundestagsfraktion","St0QN4B54HsseJwumhGd9RgTzhDxvrkI3ygAO_TABBM",[545],{"id":546,"title":289,"affiliation":316,"body":547,"date":614,"description":615,"extension":308,"imageAuthor":316,"jobTitle":316,"lastScanned":614,"meta":616,"name":121,"navigation":315,"path":617,"publishedOn":614,"quoteCodes":316,"referenceCodes":316,"reviewedAt":316,"sameAs":316,"seo":618,"stem":619,"tags":620,"__hash__":624},"quellen\u002Fquellen\u002Fmedien\u002Ftichys-einblick\u002Findex.md",{"type":18,"value":548,"toc":607},[549,551,554,557,560,563,565,581,583,586,593,602,604],[21,550,363],{"id":362},[26,552,553],{},"Tichys Einblick ist ein seit 2014 erscheinendes deutsches Online- und Print-Magazin, gegründet und herausgegeben von Roland Tichy. Tichy war zuvor Chefredakteur der Wirtschaftswoche sowie der Magazintitel Impulse und Euro. Das Printmagazin erscheint monatlich seit 2016. Chefredakteur des Onlineauftritts ist Stephan Paetow, ehemaliger Vize-Chefredakteur des Focus.",[26,555,556],{},"Das Medium versteht sich selbst als \"liberal-konservatives Meinungsmagazin\", wird von Medienforschern jedoch klar im Umfeld der Neuen Rechten verortet. Wissenschaftliche Analysen stufen Tichys Einblick gemeinsam mit Cato und Tumult als Publikationen ein, die sich programmatisch der Annäherung von Konservativen und der extremen Rechten verschrieben haben. Die Redaktion pflegt enge Bezüge zu AfD- und Werteunion-Positionen und veröffentlicht regelmäßig Kommentare, die rechtsextreme Netzwerke und Akteure normalisieren oder verteidigen.",[26,558,559],{},"Laut eigenen Angaben erzielt die Website über 7,5 Millionen Klicks von rund 650.000 verschiedenen Nutzern monatlich. Die Printauflage lag 2020 bei rund 21.700 Exemplaren pro Monat.",[26,561,562],{},"Zu den regelmäßigen Autorinnen und Autoren gehören Sofia Taxidis, Alexander Wendt, Fritz Goergen und Maximilian Tichy (Sohn des Herausgebers).",[21,564,376],{"id":375},[75,566,567,574],{},[78,568,569],{},[62,570,573],{"href":571,"rel":572},"https:\u002F\u002Fwww.tichyseinblick.de",[66],"tichyseinblick.de",[78,575,576],{},[62,577,580],{"href":578,"rel":579},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FTichys_Einblick",[66],"Wikipedia: Tichys Einblick",[21,582,388],{"id":387},[26,584,585],{},"Tichys Einblick betreibt parteiische Meinungsjournalistik mit starker Tendenz zu irreführender Darstellung. Der Umgang mit belegten Fakten ist häufig selektiv: Gerichtsurteile, Studienergebnisse und politische Ereignisse werden aus dem Kontext gerissen oder durch gezielte Auslassung entstellt, um ein rechtes Narrativ zu stützen.",[26,587,588,589,592],{},"Besonders auffällig ist die Dauerpräsenz von Themen wie Migration, Klimapolitik und angeblicher \"Mainstream-Medien-Lügen\". Falschbehauptungen zu diesen Themen werden auch nach Widerlegung weiterverbreitet oder durch rhetorisierte Fragestellungen impliziert. 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