[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fmigration\u002Freichelt-austausch-wahlvolk-einbuergerung-surround":3,"faktencheck-migration\u002Freichelt-austausch-wahlvolk-einbuergerung":12,"references:\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fmigration\u002Freichelt-austausch-wahlvolk-einbuergerung":407,"quelle-julian-reichelt":682,"quelle-mediendienst-integration":736,"quelle-ulf-poschardt":792,"quelle-die-linke":847},[4,8],{"title":5,"path":6,"stem":7},"Beweist die Dänemark-Grafik, dass Migration nur kostet?","\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fmigration\u002Fmigration-bereicherung-daenemark-grafik","faktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fmigration\u002Fmigration-bereicherung-daenemark-grafik",{"title":9,"path":10,"stem":11},"Verschweigt der Bund die Migrationskosten im Gesundheitssystem?","\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fmigration\u002Fsichert-migrationskosten-gesundheitssystem","faktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fmigration\u002Fsichert-migrationskosten-gesundheitssystem",{"id":13,"title":14,"authors":15,"body":17,"claim":354,"claimAppearance":355,"claimAuthor":32,"date":356,"description":357,"extension":358,"keyEvidence":359,"meta":366,"navigation":367,"ogMotiv":368,"path":369,"primarySources":370,"publishedOn":356,"quoteCodes":368,"referenceCodes":389,"referenzen":390,"reviewedAt":392,"seo":393,"stem":394,"subtitle":395,"summary":396,"tags":397,"verdict":403,"wip":404,"__hash__":405,"ogMotivPfad":406},"faktenchecks\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fmigration\u002Freichelt-austausch-wahlvolk-einbuergerung.md","Tauscht Einbürgerung das Wahlvolk in NRW aus?",[16],"patrick-cornelissen",{"type":18,"value":19,"toc":331},"minimark",[20,25,40,43,46,54,58,63,80,83,98,102,111,114,124,127,130,134,143,146,150,153,156,160,163,166,170,178,181,185,188,202,211,214,218,227,230,239,243,250,253,257,260,263,266,270,274,283,286,290,303,316,319,323,328],[21,22,24],"h2",{"id":23},"was-wird-behauptet","Was wird behauptet?",[26,27,28,33,34,39],"p",{},[29,30,32],"quelle-ref",{"name":31},"julian-reichelt","Julian Reichelt"," rechnet in der Sendung \"Achtung, Reichelt!\" vom 12. Oktober 2026 und im ",[35,36,38],"source-ref",{"code":37},"nius-reichelt-austausch-wahlvolk-nrw","Begleittext bei NIUS"," vom 13. Oktober 2026 vor, wie sich die Wählerschaft in Nordrhein-Westfalen bis zur Landtagswahl am 25. April 2027 verändert. Er nennt Einbürgerungszahlen von 26.573 im Jahr 2015 bis 76.156 im Jahr 2025 und schreibt sie für 2026 und 2027 fort, ausdrücklich als Projektion. Von rund 12,9 Millionen Wahlberechtigten kämen seit der Wahl 2022 rund 1,27 Millionen neu hinzu, darunter nach seiner Modellrechnung etwa 277.000 Eingebürgerte, \"etwa 22 Prozent\".",[26,41,42],{},"Daraus zieht er den Schluss: \"Die Zahlen belegen: Ein Austausch des Wahlvolkes durch die Politik der illegalen Massenmigration findet tatsächlich statt.\" Die Eingebürgerten nennt er \"eingebürgerte Wähler aus den islamistischen Einöden dieser Welt\", die sterbende alte Wähler ersetzten. Das sei \"keine rechte Verschwörungstheorie\", das seien \"die demografischen Fakten\".",[26,44,45],{},"Derselbe Text enthält allerdings auch diesen Satz: \"Das ist keine Aussage darüber, ob diese Menschen wählen gehen oder welche Partei sie wählen.\"",[26,47,48,49,53],{},"Die Behauptung ist ",[50,51,52],"strong",{},"falsch",". Das zeigt schon die Rechnung mit Reichelts eigenen Zahlen.",[21,55,57],{"id":56},"faktencheck","Faktencheck",[59,60,62],"h3",{"id":61},"woher-die-zahlen-stammen","Woher die Zahlen stammen",[26,64,65,66,73,74,79],{},"Die Einbürgerungszahlen sind im Kern richtig. Laut ",[67,68,72],"a",{"href":69,"rel":70},"https:\u002F\u002Fwww.it.nrw\u002Feinbuergerungen-nrw-auf-hoechstem-stand-seit-25-jahren-128406",[71],"nofollow","IT.NRW",", dem Statistischen Landesamt, wurden 2025 in Nordrhein-Westfalen 76.156 Menschen eingebürgert. Das waren 10,8 Prozent mehr als 2024 (68.703) und so viele wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Für 2018 bis 2023 nennt der ",[67,75,78],{"href":76,"rel":77},"https:\u002F\u002Fe-pflicht.ub.uni-duesseldorf.de\u002Fdownload\u002Fpdf\u002F411611",[71],"Statistische Bericht von IT.NRW"," 27.649, 30.679, 24.696, 29.250, 40.824 und 51.187 Einbürgerungen. Davon weichen Reichelts Angaben für 2018 bis 2025 um höchstens zwei Fälle ab.",[26,81,82],{},"Anders steht es um die Werte für 2026 und 2027. Sie sind eine Fortschreibung des Autors und keine amtlichen Zahlen. Dasselbe gilt für die 277.000 Eingebürgerten im Wahlalter und für die 1,27 Millionen Neuzugänge. Nachprüfen lassen sich diese Modellzahlen nicht. Die folgende Rechnung nimmt sie trotzdem als gegeben. Dass nicht jeder Eingebürgerte wählen darf, ist dabei berücksichtigt: Nach dem Bericht von IT.NRW waren 2023 rund 24 Prozent der Eingebürgerten jünger als 16 Jahre (12.128 von 51.187).",[26,84,85,86,91,92,97],{},"Fest steht der Rahmen. Die Landesregierung hat die ",[67,87,90],{"href":88,"rel":89},"https:\u002F\u002Fwww.land.nrw\u002Fpressemitteilung\u002Fkabinett-setzt-landtagswahl-2027-auf-den-25-april-fest",[71],"Landtagswahl auf den 25. April 2027 gelegt",". Wahlberechtigt ist nach ",[67,93,96],{"href":94,"rel":95},"https:\u002F\u002Frecht.nrw.de\u002Flrgv\u002Fgesetz\u002F16012026-verfassung-fuer-das-land-nordrhein-westfalen",[71],"Artikel 31 der Landesverfassung"," in der seit dem 16. Januar 2026 geltenden Fassung, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat.",[59,99,101],{"id":100},"gut-2-prozent-der-wahlberechtigten","Gut 2 Prozent der Wahlberechtigten",[26,103,104,105,110],{},"277.000 von 12,9 Millionen sind rund 2,1 Prozent. Der Landtag selbst rechnet in seinem Dokument zur Absenkung des Wahlalters mit etwa 13,1 Millionen Wahlberechtigten (",[67,106,109],{"href":107,"rel":108},"https:\u002F\u002Fwww.landtag.nrw.de\u002Fportal\u002FWWW\u002Fdokumentenarchiv\u002FDokument\u002FMMD18-16942.pdf",[71],"Drucksache 18\u002F16942","). Auch mit dieser Zahl bleibt es bei rund 2,1 Prozent.",[26,112,113],{},"Die 22 Prozent aus Reichelts Text messen etwas anderes. Sie beziehen sich allein auf die Neuzugänge seit 2022 und nicht auf das Wahlvolk. Bezogen auf alle Wahlberechtigten machen die rund 1,27 Millionen Neuzugänge etwa 10 Prozent aus, die Eingebürgerten darunter gut 2 Prozent. Rund 90 Prozent der Wahlberechtigten von 2027 waren nach diesen Zahlen schon 2022 wahlberechtigt.",[115,116],"chart",{":full-numbers":117,":labels":118,":series":119,"alt":120,"subtitle":121,"title":122,"type":123},"true","[\"Schon 2022 wahlberechtigt\",\"Neu, seit Geburt deutsch\",\"Neu durch Einbürgerung\"]","[{\"label\":\"Wahlberechtigte\",\"values\":[11630000,993000,277000]}]","Kreisdiagramm der rund 12,9 Millionen Wahlberechtigten in Nordrhein-Westfalen 2027 nach den Modellzahlen von Julian Reichelt, keine amtlichen Werte. Rund 11,63 Millionen (90 Prozent) waren schon 2022 wahlberechtigt. Rund 993.000 (8 Prozent) kommen neu hinzu und sind seit Geburt deutsch. Rund 277.000 (2 Prozent) kommen durch Einbürgerung neu hinzu.","Modellzahlen aus dem NIUS-Text, keine amtlichen Werte. Summe: 12,9 Millionen","Wahlberechtigte in NRW 2027 nach Reichelts Rechnung","pie",[26,125,126],{},"Die drei Werte im Diagramm ergeben sich aus Reichelts Angaben: 12,9 Millionen Wahlberechtigte abzüglich 1,27 Millionen Neuzugänge sind 11,63 Millionen, und von den Neuzugängen bleiben ohne die 277.000 Eingebürgerten rund 993.000 Menschen übrig, die seit ihrer Geburt Deutsche sind.",[26,128,129],{},"An dieser Stelle kippt auch das Bild vom Ersetzen. Reichelt stellt den Eingebürgerten \"mehr als eine Million\" Wahlberechtigte gegenüber, die seit 2022 gestorben sind. Nach seiner eigenen Rechnung rückt aber rund eine Million Menschen nach, die seit ihrer Geburt Deutsche sind. Die Verstorbenen werden rechnerisch also ganz überwiegend durch sie ersetzt und nicht durch Eingebürgerte. Ein Austausch der Wählerschaft ist das nicht.",[59,131,133],{"id":132},"was-daraus-an-stimmen-wird","Was daraus an Stimmen wird",[26,135,136,137,142],{},"Wahlberechtigte sind noch keine Stimmen. Bei der Landtagswahl 2022 gingen laut ",[67,138,141],{"href":139,"rel":140},"https:\u002F\u002Fwww.wahlergebnisse.nrw\u002Flandtagswahlen\u002F2022\u002Faktuell\u002Fpdf\u002Fa000lw22.pdf",[71],"endgültigem Ergebnis der Landeswahlleiterin"," 7.200.293 von 12.965.858 Wahlberechtigten zur Wahl, die Beteiligung lag bei 55,5 Prozent.",[26,144,145],{},"Angenommen, 2027 gilt dieselbe Quote und die Eingebürgerten gehen genauso oft wählen wie alle anderen. Dann wären das etwa 154.000 Stimmen bei rund 7,2 Millionen Wählenden. Das sind wieder gut 2 Prozent, diesmal aller abgegebenen Stimmen.",[59,147,149],{"id":148},"die-rechnerische-obergrenze","Die rechnerische Obergrenze",[26,151,152],{},"Bleibt der äußerste Fall. Selbst wenn alle 277.000 zur Wahl gingen, alle dieselbe Partei wählten und die übrigen Wahlberechtigten wie 2022 zur Wahl gingen, wären das 277.000 von rund 7,29 Millionen Stimmen, also etwa 3,8 Prozent. Mehr als 3,8 Prozentpunkte kann diese Gruppe das Ergebnis einer einzelnen Partei in keinem Fall anheben. Die Anteile der anderen Parteien sänken dabei leicht, weil die Gesamtzahl der Stimmen wächst.",[26,154,155],{},"Gemessen an den Mehrheitsverhältnissen von 2022 reicht das nicht, um sie umzukehren. Damals lag die CDU mit 35,7 Prozent 9,0 Punkte vor der SPD mit 26,7 Prozent. Wählten alle 277.000 die SPD, schrumpfte dieser Abstand um gut 4 Punkte auf knapp 5 Punkte. Die Reihenfolge bliebe dieselbe. Dieser Fall ist eine Rechengrenze und keine Prognose.",[59,157,159],{"id":158},"ein-beispiel-mit-annahmen","Ein Beispiel mit Annahmen",[26,161,162],{},"Für das Ergebnis zählt nur der Unterschied zum Durchschnitt. Wer so wählt wie alle anderen, verschiebt nichts.",[26,164,165],{},"Angenommen, die Eingebürgerten gehen so oft wählen wie die Wahlberechtigten 2022 (154.000 Stimmen) und 60 Prozent von ihnen wählen eine Partei, die insgesamt bei 25 Prozent liegt. Das wären 35 Prozentpunkte mehr als im Durchschnitt, rund 54.000 Stimmen, nach dieser Näherung etwa 0,75 Prozentpunkte beim Landesergebnis. Beide Werte, die 60 und die 25 Prozent, sind frei gewählt und stehen nicht für ein belegtes Wahlverhalten. Verteilen sich die Stimmen wie in jeder Wählergruppe auf mehrere Parteien, bleibt für jede einzelne weniger.",[59,167,169],{"id":168},"zum-vergleich-die-wahl-2022","Zum Vergleich: die Wahl 2022",[26,171,172,173,177],{},"Wie klein diese Größenordnung ist, zeigt die jüngste Landtagswahl. Zwischen 2017 und 2022 sank die Beteiligung von 65,2 auf 55,5 Prozent. 2017 gaben 8.577.221 Menschen ihre Stimme ab, 2022 nur noch 7.200.293. Das sind rund 1,38 Millionen weniger, etwa das Fünffache der hier betrachteten 277.000. Die Grünen legten 2022 um 11,8 Punkte zu, die SPD verlor 4,6 (Zweitstimmen, ",[67,174,176],{"href":139,"rel":175},[71],"Landeswahlleiterin","). Die Verschiebungen zwischen diesen beiden Wahlen waren damit deutlich größer als alles, was die 277.000 rechnerisch bewirken können.",[26,179,180],{},"Ein Prozentpunkt kann in einem sehr knappen Rennen den Ausschlag geben. Dass 277.000 Eingebürgerte, selbst bei einseitiger Wahl, einen Vorsprung von 9 Punkten umkehren, ist nach dieser Rechnung ausgeschlossen. Bei plausiblen Annahmen verändert die Zahl das Ergebnis um Bruchteile eines Prozentpunkts, im rechnerischen Extremfall um wenige Punkte. Um ein Wahlvolk \"auszutauschen\", reicht sie nicht.",[59,182,184],{"id":183},"wie-wählen-eingebürgerte","Wie wählen Eingebürgerte?",[26,186,187],{},"Dass er dazu nichts sagt, räumt Reichelts Text selbst ein. Eigene Wahlzahlen zu Eingebürgerten in Nordrhein-Westfalen sind nicht bekannt.",[26,189,190,191,195,196,201],{},"Bundesweite Befunde gibt es nur für eine größere Gruppe, die Menschen mit Einwanderungsgeschichte insgesamt. Von ihnen ist laut ",[29,192,194],{"name":193},"mediendienst-integration","Mediendienst Integration"," ",[67,197,200],{"href":198,"rel":199},"https:\u002F\u002Fmediendienst-integration.de\u002Fartikel\u002Fwie-waehlen-menschen-mit-einwanderungsgeschichte.html",[71],"etwa ein Drittel der Wahlberechtigten eingebürgert",". Was für diese Gruppe gilt, lässt sich deshalb nicht ohne Weiteres auf Eingebürgerte übertragen. Zur Beteiligung nennt der Mediendienst Umfragen zur Bundestagswahl 2021, nach denen Menschen mit Einwanderungsgeschichte seltener wählen gingen: 70,4 gegenüber 88 Prozent in einer Erhebung, 88,4 gegenüber 95,2 Prozent in einer zweiten. Er weist zugleich darauf hin, dass Umfragen die Beteiligung meist überzeichnen.",[26,203,204,205,210],{},"Die ",[67,206,209],{"href":207,"rel":208},"https:\u002F\u002Fwww.dezim-institut.de\u002Fpresse\u002Fwie-waehlen-menschen-mit-migrationshintergrund\u002F",[71],"DeZIM-Kurzstudie",", für die von Dezember 2023 bis März 2024 befragt wurde, fand je nach Herkunftsgruppe unterschiedliche Parteipräferenzen. Am höchsten lag das Wählerpotenzial insgesamt bei der SPD, am niedrigsten bei der AfD. Jannes Jacobsen, Co-Autor der Studie, fasst in der Mitteilung des Instituts zusammen: \"Menschen mit Migrationshintergrund sind keine homogene Gruppe.\"",[26,212,213],{},"Ein einheitlicher Block, der geschlossen eine Seite wählt, ist damit nicht belegt. Eine geringere Beteiligung würde die oben berechneten Werte zudem weiter senken.",[59,215,217],{"id":216},"illegale-massenmigration-und-das-einbürgerungsrecht","\"Illegale Massenmigration\" und das Einbürgerungsrecht",[26,219,220,221,226],{},"Einbürgern kann man nur Menschen mit rechtmäßigem Aufenthalt. ",[67,222,225],{"href":223,"rel":224},"https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fstag\u002F__10.html",[71],"§ 10 des Staatsangehörigkeitsgesetzes"," verlangt unter anderem fünf Jahre rechtmäßigen gewöhnlichen Aufenthalt, ein unbefristetes oder dem Zweck nach passendes Aufenthaltsrecht, ein Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung, Straffreiheit, Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 und in der Regel den Einbürgerungstest. Auch die Sicherung des Lebensunterhalts gehört dazu, mit Ausnahmen.",[26,228,229],{},"Auf welchem Weg jemand ins Land kam, erfasst die Einbürgerungsstatistik nicht. Wer eingebürgert wird, hält sich aber seit Jahren rechtmäßig hier auf und hat diese Voraussetzungen erfüllt. Als Beleg für eine \"illegale\" Zuwanderung ins Wahlvolk taugen die Einbürgerungszahlen deshalb nicht.",[26,231,232,233,238],{},"Den Zuwachs seit 2024 ordnet IT.NRW selbst vor dem Hintergrund der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts ein, die am 27. Juni 2024 in Kraft trat. Sie hat die nötige Aufenthaltszeit laut ",[67,234,237],{"href":235,"rel":236},"https:\u002F\u002Fwww.bundesregierung.de\u002Fbreg-de\u002Faktuelles\u002Fmodernisierung-staatsangehoerigkeitsrecht-2215610",[71],"Bundesregierung"," von acht auf fünf Jahre verkürzt.",[59,240,242],{"id":241},"herkunftsstaaten-und-islamistische-einöden","Herkunftsstaaten und \"islamistische Einöden\"",[26,244,245,246,249],{},"Die häufigsten bisherigen Staatsangehörigkeiten der 2025 in Nordrhein-Westfalen Eingebürgerten waren laut ",[67,247,72],{"href":69,"rel":248},[71]," Syrien (18.567, das sind 24,4 Prozent), Türkei (11.179), Irak (4.445), Russland (3.841), Iran (2.755), Ukraine (1.776), Kosovo (1.735), Afghanistan (1.711), Bosnien und Herzegowina (1.708) und Serbien (1.630).",[26,251,252],{},"Die Statistik erfasst die Staatsangehörigkeit. Religion und politische Einstellung erfasst sie nicht. Dass diese Menschen \"islamistisch\" seien, belegt Reichelts Text an keiner Stelle, und aus der Herkunft allein folgt es nicht. Wer eingebürgert wurde, hat sich nach § 10 zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekannt.",[59,254,256],{"id":255},"was-an-dem-text-stimmt","Was an dem Text stimmt",[26,258,259],{},"Der Anstieg ist real und erheblich. Die Zahl der Einbürgerungen in Nordrhein-Westfalen hat sich seit 2021 mehr als verdoppelt, von 29.250 auf 76.156 im Jahr 2025. Für die geprüften Jahre 2018 bis 2025 gibt Reichelt die amtlichen Zahlen korrekt wieder. Er kennzeichnet seine Fortschreibung als Projektion und rechnet nur mit Eingebürgerten im Wahlalter.",[26,261,262],{},"Richtig ist auch, dass Zuwanderung und Einbürgerung die Wählerschaft verändern. Jede neue Gruppe von Wahlberechtigten tut das, ebenso wie jeder Jahrgang, der das Wahlalter erreicht. In einem sehr knappen Rennen können gut 2 Prozent der Wahlberechtigten den Ausschlag geben, so wie jede andere Gruppe dieser Größe. Über solche Verschiebungen lässt sich politisch streiten, auch über das Tempo der Einbürgerungen und über die Reform von 2024.",[26,264,265],{},"Geprüft wird hier aber ein anderer Satz. Reichelt schreibt, die Zahlen belegten einen Austausch des Wahlvolkes, und dafür reichen sie nach seiner eigenen Rechnung bei Weitem nicht.",[21,267,269],{"id":268},"einordnung","Einordnung",[59,271,273],{"id":272},"der-begriff-austausch","Der Begriff \"Austausch\"",[26,275,276,277,282],{},"Das Wort hat eine Vorgeschichte. \"Großer Austausch\" bezeichnet nach dem ",[67,278,281],{"href":279,"rel":280},"https:\u002F\u002Fwww.verfassungsschutz.de\u002FSharedDocs\u002Fglossareintraege\u002FDE\u002FG\u002Fgrosser-austausch.html",[71],"Glossar des Verfassungsschutzes"," ein Narrativ der Neuen Rechten, das auf den französischen Autor Renaud Camus zurückgeht. Gemeint ist die Ersetzung der \"autochthonen\" Bevölkerung Europas durch Zuwanderer. Innerhalb der Neuen Rechten wird das laut Verfassungsschutz teils als bewusst gesteuerter Prozess dargestellt, oft verschwörungstheoretisch aufgeladen, teils als Ergebnis demografischer Entwicklungen.",[26,284,285],{},"Reichelt verwahrt sich gegen den Vorwurf, eine \"rechte Verschwörungstheorie\" zu verbreiten, und beruft sich auf Demografie. Sein Kernsatz sagt aber mehr als das. Ein Austausch \"durch die Politik\" ist ein Wandel, der gemacht wird, und keiner, der bloß geschieht. Dass eine Politik darauf abzielt, die bisherigen Wähler zu ersetzen, folgt aus keiner der genannten Zahlen. Ersetzt wird nach diesen Zahlen auch niemand: Rund neun von zehn Wahlberechtigten waren es schon 2022, und die meisten neuen sind seit Geburt Deutsche.",[59,287,289],{"id":288},"dieselbe-erzählung-zehn-tage-zuvor","Dieselbe Erzählung, zehn Tage zuvor",[26,291,292,293,297,298,302],{},"Reichelts Text steht nicht allein. Am 2. Oktober 2026 hatte ",[29,294,296],{"name":295},"ulf-poschardt","Ulf Poschardt"," in der Welt unter der Überschrift \"Muslimische Migration: Der große Austausch des Wahlvolks\" geschrieben, die Berliner Wahl zeige, dass muslimische Migration \"zum entscheidenden Machtfaktor linker Eroberungsstrategien geworden\" sei. Auch Reichelt schreibt, Muslime hätten ",[29,299,301],{"name":300},"die-linke","die Linke"," in Berlin \"zum Wahlsieg getragen\". Eine Quelle nennt er dafür nicht.",[26,304,305,306,310,311,315],{},"Muslime wählten die Linke in Berlin laut Nachwahlbefragung deutlich überdurchschnittlich. Dass sie den Wahlsieg entschieden haben, ist aber nicht belegt, und die Überschlagsrechnung in ",[35,307,309],{"code":308},"welt-poschardt-austausch-wahlvolk","unserer Einordnung zu Poschardts Text"," spricht dagegen. Die Vorstellung eines demografischen Kipppunkts taucht auch an anderer Stelle auf, etwa bei ",[35,312,314],{"code":313},"pi-news-islamische-mehrheit-2045","PI-News mit der Behauptung einer islamischen Mehrheit ab 2045",".",[26,317,318],{},"Reichelts Text beschreibt eine reale Entwicklung mit richtigen Einzelzahlen und überschreibt sie dann mit einem Wort, das eine andere Größenordnung behauptet. Wer nachrechnet, findet die 76.156 Einbürgerungen bei IT.NRW, aber keinen Beleg für einen Austausch.",[21,320,322],{"id":321},"fazit","Fazit",[26,324,48,325,327],{},[50,326,52],{},". Die Einbürgerungszahlen stimmen im Kern, und der Anstieg ist real. Doch selbst nach Reichelts eigener Modellrechnung stellen die Eingebürgerten gut 2 Prozent der Wahlberechtigten in Nordrhein-Westfalen und, gerechnet mit der Wahlbeteiligung von 2022, gut 2 Prozent der Stimmen. Einer einzelnen Partei könnten sie im rechnerischen Extremfall höchstens rund 3,8 Prozentpunkte bringen, bei plausiblen Annahmen Bruchteile eines Prozentpunkts. Der Vorsprung der CDU vor der SPD von 9,0 Punkten im Jahr 2022 wäre auch im Extremfall nicht gekippt.",[26,329,330],{},"Die 22 Prozent betreffen nur die Neuzugänge, von denen die meisten seit Geburt Deutsche sind. Einbürgerung setzt rechtmäßigen Aufenthalt voraus, und wie die Eingebürgerten wählen, sagt der Text selbst nicht.",{"title":332,"searchDepth":333,"depth":333,"links":334},"",3,[335,337,349,353],{"id":23,"depth":336,"text":24},2,{"id":56,"depth":336,"text":57,"children":338},[339,340,341,342,343,344,345,346,347,348],{"id":61,"depth":333,"text":62},{"id":100,"depth":333,"text":101},{"id":132,"depth":333,"text":133},{"id":148,"depth":333,"text":149},{"id":158,"depth":333,"text":159},{"id":168,"depth":333,"text":169},{"id":183,"depth":333,"text":184},{"id":216,"depth":333,"text":217},{"id":241,"depth":333,"text":242},{"id":255,"depth":333,"text":256},{"id":268,"depth":336,"text":269,"children":350},[351,352],{"id":272,"depth":333,"text":273},{"id":288,"depth":333,"text":289},{"id":321,"depth":336,"text":322},"Die Zahlen belegen: Ein Austausch des Wahlvolkes durch die Politik der illegalen Massenmigration findet tatsächlich statt.","https:\u002F\u002Fnius.de\u002Fkommentar\u002Fein-neues-wahlvolk-durch-einbuergerung-das-sind-die-fakten","2026-10-13","Reichelt sieht in 277.000 Eingebürgerten einen Austausch des NRW-Wahlvolks. Seine eigenen Zahlen ergeben gut 2 Prozent der Wahlberechtigten.","md",[360,361,362,363,364,365],"Reichelts eigene Modellrechnung: rund 277.000 Eingebürgerte unter 12,9 Millionen Wahlberechtigten in NRW. Das sind gut 2 Prozent. Die im Text genannten 22 Prozent beziehen sich nur auf die 1,27 Millionen Neuzugänge seit 2022.","Rund 90 Prozent der Wahlberechtigten von 2027 waren nach diesen Zahlen schon 2022 wahlberechtigt. Von den Neuzugängen ist rund eine Million seit Geburt deutsch.","Bei der Wahlbeteiligung von 2022 (55,5 Prozent) wären 277.000 Wahlberechtigte rund 154.000 Stimmen, gut 2 Prozent aller Stimmen.","Rechnerische Obergrenze: Gingen alle 277.000 zur Wahl und wählten dieselbe Partei, wären das etwa 3,8 Prozent der Stimmen. Der Abstand zwischen CDU und SPD lag 2022 bei 9,0 Punkten und würde auch in diesem Extremfall nicht kippen.","§ 10 Staatsangehörigkeitsgesetz verlangt für die Einbürgerung unter anderem fünf Jahre rechtmäßigen gewöhnlichen Aufenthalt. Den Einreiseweg erfasst die Einbürgerungsstatistik nicht.","Zutreffend ist der Anstieg: Laut IT.NRW wurden 2025 in NRW 76.156 Menschen eingebürgert, der höchste Stand seit dem Jahr 2000.",{},true,null,"\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fmigration\u002Freichelt-austausch-wahlvolk-einbuergerung",[371,373,375,377,379,381,383,385,387],{"label":372,"code":37},"NIUS, Julian Reichelt: Text zur Sendung 'Achtung, Reichelt!' (die geprüfte Behauptung)",{"label":374,"url":69},"IT.NRW: 76.156 Einbürgerungen in NRW im Jahr 2025, bisherige Staatsangehörigkeiten",{"label":376,"url":76},"IT.NRW, Statistischer Bericht: Einbürgerungen in NRW 2018 bis 2023",{"label":378,"url":139},"Landeswahlleiterin NRW: endgültiges Ergebnis der Landtagswahl 2022",{"label":380,"url":107},"Landtag NRW, Drucksache 18\u002F16942: Absenkung des Wahlalters, rund 13,1 Millionen Wahlberechtigte",{"label":382,"url":223},"§ 10 Staatsangehörigkeitsgesetz: Voraussetzungen der Einbürgerung",{"label":384,"url":198},"Mediendienst Integration: Wie wählen Menschen mit Einwanderungsgeschichte?",{"label":386,"url":207},"DeZIM-Institut: Kurzstudie zum Wahlverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund",{"label":388,"url":279},"Bundesamt für Verfassungsschutz, Glossar: Großer Austausch",[37,308,313],[31,391,193,295,300],"nius","2026-10-13T09:14:59Z",{"title":14,"description":357},"faktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fmigration\u002Freichelt-austausch-wahlvolk-einbuergerung","Julian Reichelts eigene Zahlen ergeben gut 2 Prozent der Wahlberechtigten und keinen Austausch","Die Behauptung ist falsch. Nach Julian Reichelts eigener Modellrechnung werden bis zur Landtagswahl 2027 rund 277.000 Eingebürgerte in Nordrhein-Westfalen wahlberechtigt. Das sind gut 2 Prozent von 12,9 Millionen Wahlberechtigten. Selbst wenn alle zur Wahl gingen und dieselbe Partei wählten, wären es höchstens rund 3,8 Prozent der Stimmen. Einbürgerung setzt zudem rechtmäßigen Aufenthalt voraus.",[398,399,400,401,402],"Einbürgerung","Großer Austausch","Nordrhein-Westfalen","Wahlen","Migration","false",false,"hQ-LEdbG6mrQjG6HGnGclJXv96GauBoW1Dy4sQH9Q6E","\u002Fog\u002Fhub_migration_neu.png",{"links":408,"quotes":439,"sources":440},[409,415,428],{"date":356,"sourceDate":356,"publishedOn":356,"title":410,"code":37,"uri":355,"type":411,"path":412,"tags":413,"coSources":414},"Reichelt: Einbürgerung tauscht das Wahlvolk in NRW aus","article","\u002Fquellen\u002Fmedien\u002Fnius\u002Flinks\u002Freichelt-austausch-wahlvolk-einbuergerung-nrw",[399,398,400,402,401],[300,31,391],{"date":416,"sourceDate":416,"publishedOn":416,"title":417,"code":313,"uri":418,"type":411,"path":419,"tags":420,"coSources":424},"2026-10-05","PI-News: Islamische Mehrheit in Deutschland ab 2045","https:\u002F\u002Fpi-news.net\u002F2026\u002F10\u002Fder-kipppunkt-der-islamischen-mehrheit-in-deutschland-ist-2045-erreicht\u002F","\u002Fquellen\u002Fmedien\u002Fpi-news\u002Flinks\u002Fislamische-mehrheit-2045-kipppunkt",[421,422,402,423],"Islam","Demografie","Remigration",[425,426,427],"institut-fuer-remigration","martin-sellner","destatis",{"date":356,"sourceDate":429,"publishedOn":416,"title":430,"code":308,"uri":431,"type":411,"path":432,"tags":433,"coSources":435},"2026-10-02","Poschardt in der Welt: Der große Austausch des Wahlvolks","https:\u002F\u002Fwww.welt.de\u002Fdebatte\u002Fplus6abe3820ca5c42fe8f931bef\u002Fmuslimische-migration-der-grosse-austausch-des-wahlvolks.html","\u002Fquellen\u002Fmedien\u002Fwelt\u002Flinks\u002Fposchardt-austausch-des-wahlvolks",[399,434,401,402,421],"Berlin",[436,295,437,438],"thilo-sarrazin","junge-welt","identitaere-bewegung",[],[441,501,621],{"id":442,"title":332,"affiliation":368,"body":443,"date":489,"description":490,"extension":358,"imageAuthor":368,"jobTitle":368,"lastScanned":489,"meta":491,"name":492,"navigation":367,"path":493,"publishedOn":489,"quoteCodes":368,"referenceCodes":368,"reviewedAt":368,"sameAs":368,"seo":494,"stem":495,"tags":496,"__hash__":500},"quellen\u002Fquellen\u002Fmedien\u002Fnius\u002Findex.md",{"type":18,"value":444,"toc":482},[445,449,452,455,458,462,470,474,477,479],[21,446,448],{"id":447},"über-die-quelle","Über die Quelle",[26,450,451],{},"Nius ist ein deutsches Online-Nachrichtenportal, das 2023 von Julian Reichelt als Chefredakteur gestartet wurde. Reichelt war bis 2021 Chefredakteur der Bild-Zeitung, von der er nach Vorwürfen wegen Machtmissbrauchs und privater Verfehlungen im Amt abberufen wurde. Nius wird von der Vius SE & Co. KGaA betrieben, an der der Softwareunternehmer und CompuGroup-Gründer Frank Gotthardt mit rund 87 Prozent beteiligt ist. Gotthardt finanziert das Portal seit dessen Gründung 2022 aus eigenen Mitteln und hatte bis Ende 2024 rund 37,4 Millionen Euro als Kapitalrücklage eingebracht.",[26,453,454],{},"Das Portal positioniert sich als Alternative zu etablierten Medien und betont Themen wie Migration, innere Sicherheit und vermeintliche Meinungsfreiheitsdebatte. Die redaktionelle Linie ist deutlich rechtspopulistisch. Berichte über Einwanderer und Kriminalität werden häufig so gerahmt, dass sie Ressentiments verstärken, ohne den nötigen Kontext zu liefern. Inhalte werden oft emotional und reißerisch aufbereitet, ähnlich dem Bild-Stil unter Reichelt.",[26,456,457],{},"Kritiker werfen Nius vor, gezielt AfD-freundliche Narrative zu bedienen und die Grenzen zwischen Berichterstattung und Meinungsmache zu verwischen.",[21,459,461],{"id":460},"links","Links",[26,463,464,465],{},"Website: ",[67,466,469],{"href":467,"rel":468},"https:\u002F\u002Fwww.nius.de",[71],"nius.de",[21,471,473],{"id":472},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[26,475,476],{},"Nius ist kein neutrales Nachrichtenportal. Die redaktionelle Ausrichtung unter Julian Reichelt ist klar rechtspopulistisch. Berichte zu Einwanderung, Kriminalität und politischen Themen sind häufig einseitig gerahmt und sollten gegen weitere Quellen geprüft werden. Reine Faktenbehauptungen können stimmen, der Kontext und die Auswahl der Themen sind aber oft verzerrt.",[59,478,322],{"id":321},[26,480,481],{},"Nius ist als Quelle mit Vorsicht zu verwenden. 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Es entstand im November 2004 unter dem Namen \"Politically Incorrect\", gegründet von dem Kölner Sportlehrer Stefan Herre (",[67,511,514],{"href":512,"rel":513},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FPolitically_Incorrect",[71],"Wikipedia: Politically Incorrect",", ",[67,517,520],{"href":518,"rel":519},"https:\u002F\u002Fcorrectiv.org\u002Faktuelles\u002Fneue-rechte\u002F2017\u002F01\u002F02\u002Fam-besten-hetzt-es-sich-anonym\u002F",[71],"Correctiv","). Lange hatte die Seite kein Impressum, und der Betreiber war nicht öffentlich bekannt; laut ",[29,523,520],{"name":524},"correctiv"," lag sie 2017 auf Servern in den USA. Heute nennt das ",[67,527,530],{"href":528,"rel":529},"https:\u002F\u002Fpi-news.net\u002Fimpressum\u002F",[71],"Impressum"," Conny Axel Meier mit einer Geschäftsadresse im Dubai World Trade Centre.",[26,533,534,535,539,540,545,546,551],{},"Das ",[29,536,538],{"name":537},"verfassungsschutz","Bundesamt für Verfassungsschutz"," stuft PI-News als \"erwiesen extremistisch\" ein und beobachtet das Blog. Das wurde im April 2021 durch einen Spiegel-Bericht bekannt, die Behörde bestätigte die Beobachtung (",[67,541,544],{"href":542,"rel":543},"https:\u002F\u002Fwww.juedische-allgemeine.de\u002Fpolitik\u002Fverfassungsschutz-stuft-pi-news-als-rechtsextremistisch-ein\u002F",[71],"Jüdische Allgemeine, 29. April 2021","). Schon seit 2013 beobachtete das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz die Münchner Ortsgruppe (",[67,547,550],{"href":548,"rel":549},"https:\u002F\u002Fweb.archive.org\u002Fweb\u002F20160314065730\u002Fhttp:\u002F\u002Fwww.abendblatt.de\u002Fpolitik\u002Fdeutschland\u002Farticle115250478\u002FVerfassungsschutz-beobachtet-Die-Freiheit-und-PI.html",[71],"Hamburger Abendblatt, 12. April 2013",").",[26,553,554,555,560,561,566,567,551],{},"Inhaltlich dreht sich das Blog um eine angebliche \"Islamisierung Deutschlands\", um Migration und Kriminalität von Zuwanderern. Zu den Autoren gehören Michael Stürzenberger (",[67,556,559],{"href":557,"rel":558},"https:\u002F\u002Fwww.n-tv.de\u002Fpolitik\u002FVerfassungsschutz-beobachtet-rechten-Blog-article22523277.html",[71],"n-tv",") und Manfred Rouhs, bis 2017 Bundesvorsitzender der ",[67,562,565],{"href":563,"rel":564},"https:\u002F\u002Fwww.berlin.de\u002Fsen\u002Finneres\u002Fverfassungsschutz\u002Faktuelle-meldungen\u002F2017\u002Fartikel.649198.php",[71],"rechtsextremen"," Kleinpartei \"Bürgerbewegung pro Deutschland\" (",[67,568,571],{"href":569,"rel":570},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FManfred_Rouhs",[71],"Wikipedia: Manfred Rouhs",[21,573,461],{"id":460},[575,576,577,585],"ul",{},[578,579,464,580],"li",{},[67,581,584],{"href":582,"rel":583},"https:\u002F\u002Fpi-news.net\u002F",[71],"pi-news.net",[578,586,587,588],{},"Wikipedia: ",[67,589,591],{"href":512,"rel":590},[71],"Politically Incorrect",[21,593,473],{"id":472},[26,595,596,597,601],{},"PI-News ist keine Nachrichtenquelle, sondern ein Meinungsblog mit klarer Agenda. Für Faktenfackel ist es als Primärquelle relevant, wenn dort eine Behauptung auftaucht, die sich an Gerichtsakten, Statistiken oder Pressemitteilungen prüfen lässt. Im ersten hier geprüften Beitrag, einem Kommentar zu einem ",[35,598,600],{"code":599},"pi-news-sieben-jahre-haft-volksverhetzung","Volksverhetzungsurteil in München",", stimmten die Eckdaten. 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Sie wurde 1946 gegründet und hat sich im Laufe der Jahre zu einer der führenden Nachrichtenquellen in Deutschland entwickelt. Die Welt bietet umfassende Berichterstattung zu nationalen und internationalen Themen, darunter Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft.",[26,631,632],{},"Neben der Hauptpublikation gibt es auch spezialisierte Ableger wie den TV-Sender \"Welt TV\", die Wochenzeitung \"Welt am Sonntag\" und \"Welt Kompakt\".",[21,634,461],{"id":460},[575,636,637,643],{},[578,638,639],{},[67,640,641],{"href":641,"rel":642},"https:\u002F\u002Fwww.welt.de",[71],[578,644,645],{},[67,646,647],{"href":647,"rel":648},"https:\u002F\u002Fwww.facebook.com\u002Fvolksverpetzer",[71],[21,650,473],{"id":472},[26,652,653],{},"Welt ist das konservative Sprachrohr des Springer-Verlages, der weniger reißerisch als die Bild ist und sich einen seriösen Anstrich gibt. Die Welt steht aber ebenso wie die Bild in der Kritik, die öffentliche Meinung analog zur Bildzeitung zu steuern und politische und wirtschaftliche Ziele auf Kosten der journalistischen Qualität zu unterstützen.",[59,655,322],{"id":321},[26,657,658,661],{},[50,659,660],{},"Wenig glaubwürdige Quelle."," Die Artikel sind oft tendenziös, ignorieren Fakten und Zusammenhänge und verfolgen offensichtlich andere Motive als die neutrale Unterstützung der Meinungsbildung, wie es die journalistischen Grundsätze es eigentlich erfordern.",{"title":332,"searchDepth":333,"depth":333,"links":663},[664,665,666],{"id":447,"depth":336,"text":448},{"id":460,"depth":336,"text":461},{"id":472,"depth":336,"text":473,"children":667},[668],{"id":321,"depth":333,"text":322},"2026-01-14","\"Die Welt\" ist eine Publikation von Springer Verlag, die sowohl online als auch gedruckt verteilt wird. 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Nius verfolgt eine dezidiert rechts-populistische Linie mit starker Anti-Migrations-Rhetorik und einer klaren Präferenz für den CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz.",[21,696,461],{"id":460},[575,698,699,705],{},[578,700,701,704],{},[67,702,492],{"href":467,"rel":703},[71],", Sein aktuelles Medium",[578,706,707],{},[67,708,711],{"href":709,"rel":710},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FJulian_Reichelt",[71],"Wikipedia: Julian Reichelt",[21,713,473],{"id":472},[26,715,716],{},"Reichelts Inhalte bei Nius sind stark von einer rechts-populistischen Agenda geprägt. Themen wie Migration, \"Mainstream-Medien\" und politische Korrektheit werden wiederholt und tendenziös aufbereitet. Sachliche Fehler kommen vor; Übertreibungen und einseitige Darstellungen sind strukturell eingebaut.",[59,718,322],{"id":321},[26,720,721],{},"Als Quelle für Fakten nicht verlässlich. Nius-Inhalte sollten immer auf sachliche Richtigkeit geprüft werden, bevor sie zitiert werden. 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Der Dienst wurde von einem Zusammenschluss aus Medienschaffenden und Migrationsforschern gegründet und richtet sich vorrangig an Redaktionen, die über diese Themen berichten.",[26,747,748],{},"Finanziert wird Mediendienst Integration durch Stiftungen: Freudenberg Stiftung, Stiftung Mercator, Robert Bosch Stiftung und Amadeu Antonio Stiftung sowie durch die Bundesbeauftragte für Migration und Flüchtlinge und EU-Mittel (AMIF). 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