[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fenergie\u002Fakw-fast-gratis-manera-surround":3,"faktencheck-energie\u002Fakw-fast-gratis-manera":12,"references:\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fenergie\u002Fakw-fast-gratis-manera":230},[4,8],{"title":5,"path":6,"stem":7},"Werden Faktenchecker und NGOs mit Steuergeld gekauft?","\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fdemokratie\u002Fsteuergeld-ngos-faktenchecker","faktenchecks\u002Fpolitik\u002Fdemokratie\u002Fsteuergeld-ngos-faktenchecker",{"title":9,"path":10,"stem":11},"AfD: Deutschland schenkt Südafrika 470 Millionen Euro","\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002F470mio-suedafrika-energiewende-geschenk","faktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002F470mio-suedafrika-energiewende-geschenk",{"id":13,"title":14,"authors":15,"body":17,"claim":191,"claimAppearance":192,"claimAuthor":193,"date":194,"description":195,"extension":196,"keyEvidence":197,"meta":203,"navigation":204,"path":205,"primarySources":206,"publishedOn":194,"quoteCodes":215,"referenceCodes":216,"referenzen":217,"seo":219,"stem":220,"subtitle":221,"summary":222,"tags":223,"verdict":228,"__hash__":229},"faktenchecks\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fenergie\u002Fakw-fast-gratis-manera.md","Wäre ein AKW mit Windrad-Subventionen fast gratis?",[16],"patrick-cornelissen",{"type":18,"value":19,"toc":178},"minimark",[20,25,35,38,42,45,48,52,60,70,81,84,87,96,100,103,106,109,113,122,131,135,138,158,161,165,168,171,175],[21,22,24],"h2",{"id":23},"was-ist-passiert","Was ist passiert?",[26,27,28,29,34],"p",{},"Am 13. Juli 2025 erschien in der SonntagsZeitung und im Tages-Anzeiger ein\n",[30,31,33],"source-ref",{"code":32},"manera-akw-fast-gratis-sonntagszeitung-2025","Interview mit Annalisa Manera",",\nProfessorin für nukleare Sicherheit an der ETH Zürich. Die Titelseite trug den Satz \"Ein neues Atomkraftwerk wäre\nfast gratis\". Manera kritisiert darin einen AKW-kritischen Bericht der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz\n(Scnat) und stellt eine Vergleichsrechnung an. Ein Ausschnitt daraus kursiert seither als geteiltes Bild.",[26,36,37],{},"Ihre Argumentation im Wortlaut: In der Schweiz erhielten Windparks mit kostendeckender Einspeisevergütung fünf Jahre\nlang 23 Rappen pro Kilowattstunde, danach 13 Rappen. Würde man ein neues Kernkraftwerk gleich hoch subventionieren,\nbekäme es \"in den ersten fünf Jahren fast 14 Milliarden Franken. Das heisst, sämtliche Investitionen und Kapitalkosten\nwären in nur fünf Jahren wieder hereingeholt.\" Danach liefere es \"extrem günstigen Strom, weil die Brennstoffkosten\nbei Kernenergie kaum ins Gewicht fallen\".",[21,39,41],{"id":40},"der-denkfehler-gratis-heißt-jemand-anderes-zahlt","Der Denkfehler: \"gratis\" heißt, jemand anderes zahlt",[26,43,44],{},"Die Rechnung ist arithmetisch nicht erfunden. Ein Reaktor von der Größe des französischen Flamanville-EPR erzeugt\ngenug Strom, dass 23 Rappen je Kilowattstunde über fünf Jahre tatsächlich in die Größenordnung von 14 Milliarden\nFranken laufen. Das Problem liegt woanders: Eine Subvention macht ein Kraftwerk nicht billiger, sie verschiebt nur, wer\ndie Rechnung bezahlt. Die 14 Milliarden Franken verschwinden nicht, sie kommen von Steuerzahlern und Stromkunden.",[26,46,47],{},"\"Fast gratis\" ist das Kraftwerk damit nur für den Betreiber, und auch das nur, weil die Öffentlichkeit die\nInvestition übernimmt. Für die Gesellschaft bleiben die Milliarden eine reale Ausgabe. Aus einer teuren Anlage wird\ndurch das Wort \"Subvention\" keine günstige. Genau diese Umkehrung, aus Kosten ein Geschenk zu machen, ist der Kern der\nirreführenden Schlagzeile.",[21,49,51],{"id":50},"was-eine-kilowattstunde-aus-einem-neuen-akw-wirklich-kostet","Was eine Kilowattstunde aus einem neuen AKW wirklich kostet",[26,53,54,55,59],{},"Es gibt eine etablierte Methode, um Stromquellen fair zu vergleichen: die Stromgestehungskosten (LCOE). Sie rechnen\nInvestition, Betrieb und Brennstoff über die gesamte Laufzeit auf jede Kilowattstunde um, ohne Subventionen und für\njede Technologie nach derselben Methode. Das Fraunhofer-Institut für\nSolare Energiesysteme (ISE) hat sie in seiner\n",[30,56,58],{"code":57},"fraunhofer-ise-stromgestehungskosten-2024","Ausgabe Juli 2024"," erstmals auch für neue\nKernkraftwerke berechnet.",[61,62],"chart",{":labels":63,":series":64,"alt":65,"subtitle":66,"title":67,"type":68,"unit":69},"[\"Onshore-Wind\",\"PV-Freifläche\",\"Neue Kernkraft\"]","[{\"label\":\"untere Schätzung\",\"values\":[4.3,4.1,13.6]},{\"label\":\"obere Schätzung\",\"values\":[9.2,5,49]}]","Range-Diagramm: Onshore-Wind kostet 4,3 bis 9,2 Cent pro Kilowattstunde, PV-Freifläche 4,1 bis 5,0 Cent, neue Kernkraft dagegen 13,6 bis 49,0 Cent pro Kilowattstunde.","Fraunhofer ISE, Juli 2024, Spanne von unterer bis oberer Schätzung","Stromgestehungskosten nach Energieträger","range","ct\u002FkWh",[26,71,72,73,80],{},"Neue Kernkraft liegt bei 13,6 bis 49,0 Cent pro Kilowattstunde. Onshore-Wind kostet 4,3 bis 9,2 Cent. Selbst das\ngünstigste Kernkraft-Szenario ist teurer als das teuerste Wind-Szenario. Neuer Atomstrom ist damit das Drei- bis\nZehnfache von Windstrom, nicht ein Bruchteil davon. Der internationale Befund deckt sich: Der Lazard-LCOE-Report 2024\nnennt für Kernkraft-Neubau bis zu 222 US-Dollar pro Megawattstunde, rund 20 Cent je Kilowattstunde, und der\n",[74,75,79],"a",{"href":76,"rel":77},"https:\u002F\u002Fwww.worldnuclearreport.org\u002FIMG\u002Fpdf\u002Fwnisr2025-v1.pdf",[78],"nofollow","World Nuclear Industry Report 2025"," zeigt dieselbe\nRangfolge.",[26,82,83],{},"Damit ist auch ein häufiger Einwand erledigt: dass im Wind-Preis Subventionen steckten, im Kernkraft-Preis aber nicht.\nBeide Werte sind subventionsbereinigt, die Einspeisevergütung für Wind ist ebenso wenig enthalten wie eine Förderung\nfür Kernkraft. Selbst ohne jede Subvention kostet neuer Atomstrom ein Vielfaches. Das entzieht genau Maneras Argument\nden Boden, Wind sei nur wegen der Förderung günstig und verzerre den Markt.",[26,85,86],{},"Und selbst diese Zahlen sind für die Kernkraft noch die Untergrenze: Die Fraunhofer-LCOE enthalten den Rückbau des\nReaktors und die Endlagerung des Atommülls nicht, und das nicht versicherbare Unfallrisiko steckt ohnehin in keinem\ndieser Preise (beides weiter unten). Zählt man diese Posten hinzu, wächst der Abstand zu Wind weiter. Ein Windrad wird\nam Ende dagegen in Monaten demontiert und zum Großteil recycelt, ganz ohne Endlager und jahrzehntelange Rückbaukosten.",[26,88,89,90,95],{},"Die reale Welt bestätigt es. Das im geteilten Bild abgebildete\n",[74,91,94],{"href":92,"rel":93},"https:\u002F\u002Fen.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FHinkley_Point_C_nuclear_power_station",[78],"Hinkley Point C"," ist das Paradebeispiel für\nKostenexplosion: von geplanten 18 Milliarden Pfund auf zuletzt rund 46 bis 48 Milliarden, die Fertigstellung\nverschob sich von 2025 auf frühestens 2029 bis 2031. Der von Manera als profitabel zitierte Abnahmepreis von 10 Rappen\nist der Basiswert von 2012; er ist an die Inflation gekoppelt, liegt heute bei umgerechnet rund 14 Rappen und gilt\ngarantiert über 35 Jahre. Das ist einer der teuersten Stromverträge Großbritanniens, nicht ein Beleg für billigen\nAtomstrom.",[21,97,99],{"id":98},"erstellungskosten-sind-nicht-die-gesamtkosten","Erstellungskosten sind nicht die Gesamtkosten",[26,101,102],{},"Der eigentliche Fehlschluss steckt in Maneras Satz, danach liefere das Kraftwerk \"extrem günstigen Strom, weil die\nBrennstoffkosten kaum ins Gewicht fallen\". Hier vermischt sie die einmaligen Erstellungskosten mit den laufenden\nKosten über 60 Jahre Betrieb. Dass der Brennstoffanteil bei Kernkraft klein ist, stimmt für sich genommen. Nur folgt\ndaraus kein billiger Strom, denn die Laufzeitkosten sind weit mehr als nur Uran.",[26,104,105],{},"Das Uran selbst muss abgebaut, angereichert, zu Brennelementen verarbeitet, transportiert und zwischengelagert werden,\nJahr für Jahr. Personal, Wartung und Objektschutz laufen über die gesamte Betriebszeit weiter. Und am Ende kommen\nRückbau und Endlagerung: Beides kostet Milliarden und zieht sich über Jahrhunderte. Diese Entsorgungskosten stecken in\nden Fraunhofer-Zahlen noch nicht einmal drin, die tatsächlichen Vollkosten lägen also noch höher.",[26,107,108],{},"Wer nur den Brennstoff betrachtet und alles andere ausblendet, kommt zu \"fast gratis\". Rechnet man vollständig, bleibt\nKernkraft die teure Option.",[21,110,112],{"id":111},"die-unversicherbare-haftung-eine-versteckte-dauersubvention","Die unversicherbare Haftung: eine versteckte Dauersubvention",[26,114,115,116,121],{},"Ein Posten fehlt in fast jeder AKW-Rechnung, auch in Maneras: das Unfallrisiko. Ein Kernkraftwerk ist am Markt nicht\nvollständig versicherbar. In der Schweiz müssen Betreiber laut\n",[74,117,120],{"href":118,"rel":119},"https:\u002F\u002Fwww.bfe.admin.ch\u002Fbfe\u002Fde\u002Fhome\u002Fversorgung\u002Fkernenergie\u002Fkernenergiehaftpflicht.html",[78],"Kernenergiehaftpflichtgesetz","\nnur eine Deckung von 1,2 Milliarden Euro nachweisen. Alles darüber trägt am Ende der Bund, also die Allgemeinheit.",[26,123,124,125,130],{},"Realistische Maximalschäden liegen um Größenordnungen höher. Allein die Aufräum- und Entschädigungskosten von\nFukushima werden auf über 150 bis 200 Milliarden Euro geschätzt. Diese Lücke zwischen der gesetzlichen Haftung und dem\ntatsächlichen Risiko ist eine dauerhafte, verdeckte Subvention: Die Betreiber sparen sich eine Prämie, die es am Markt\ngar nicht zu kaufen gibt. Eine ",[74,126,129],{"href":127,"rel":128},"https:\u002F\u002Ffoes.de\u002Fpdf\u002F2012-09-Externe_Kosten_Atomenergie.pdf",[78],"Studie der Versicherungsforen Leipzig (2011)","\nschätzte, dass eine volle Haftpflicht den Atomstrom je nach Annahme um wenige Cent bis mehrere Euro pro Kilowattstunde\nverteuern würde. Die Spitzenwerte sind umstritten, die Richtung ist eindeutig: Preist man das Risiko ein, wird\nKernkraft nicht günstiger, sondern deutlich teurer.",[21,132,134],{"id":133},"nicht-länger-als-ein-windpark","\"Nicht länger als ein Windpark\"?",[26,136,137],{},"Manera behauptet außerdem, Bewilligung und Bau eines Reaktors dauerten \"nicht länger als bei einem Windpark\", und\nbelegt das mit dem besonders langsamen Windpark am Gotthard (18 Jahre inklusive Bewilligung). Der Vergleich verwischt\naber den entscheidenden Unterschied: Bei einem Windpark steckt die Zeit fast vollständig in Bewilligung und\nEinsprachen, der eigentliche Bau dauert nur Monate. Bei einem Reaktor dauert dagegen schon die reine Bauphase, nach\nabgeschlossener Genehmigung, weit über ein Jahrzehnt:",[139,140,141,150],"ul",{},[142,143,144,149],"li",{},[74,145,148],{"href":146,"rel":147},"https:\u002F\u002Fen.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FFlamanville_Nuclear_Power_Plant",[78],"Flamanville 3"," in Frankreich: Baubeginn 2007,\nNetzanschluss Ende 2024, also 17 Jahre statt der geplanten fünf, bei Kosten von über 13 Milliarden Euro.",[142,151,152,157],{},[74,153,156],{"href":154,"rel":155},"https:\u002F\u002Fen.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FOlkiluoto_Nuclear_Power_Plant",[78],"Olkiluoto 3"," in Finnland: Baubeginn 2005, kommerzieller\nBetrieb 2023, rund 18 Jahre.",[26,159,160],{},"Wer den langwierigen Genehmigungsprozess eines Windparks gegen die reine Bauzeit eines Reaktors stellt, vergleicht\nUngleiches. Dazu kommt: Die Schweiz hat ein Neubauverbot für Kernkraftwerke, keinen bewilligten Standort und kein\nlaufendes Verfahren. \"Genauso schnell wie ein Windpark\" ergibt sich nur, wenn man den optimistischsten Reaktor gegen\nden langsamsten Windpark stellt.",[21,162,164],{"id":163},"was-an-der-aussage-dran-ist","Was an der Aussage dran ist",[26,166,167],{},"Fairerweise: Manera hat in einzelnen Punkten recht, und das gehört gesagt. Windkraft in der Schweiz ist ohne\nSubventionen tatsächlich teuer, die alten Einspeisetarife waren hoch, und Bewilligungsverfahren sind auch für\nWindparks quälend langsam. Ein Kernkraftwerk liefert planbare Bandenergie, während Wind nur bei Wind anfällt, was\nzusätzliche Netz- und Ausgleichskosten verursacht. Diese Punkte sind legitim.",[26,169,170],{},"Zwei Dinge ändern sie aber nicht. Erstens vergleicht Manera mit einem Auslauftarif: Die 23 Rappen stammen aus der\nalten kostendeckenden Einspeisevergütung, die neue Anlagen gar nicht mehr erhalten. Das räumt sie im Interview selbst\nein. Zweitens bestätigt ihre Rechnung ungewollt den Kern des kritisierten Berichts: Neue Kernkraft rechnet sich nur mit\nSubventionen. Sie dreht diesen Befund lediglich ins Positive, indem sie die Subvention \"gratis\" nennt.",[21,172,174],{"id":173},"fazit","Fazit",[26,176,177],{},"Die Aussage, mit den Subventionen für Windräder ließe sich ein AKW \"fast gratis\" bauen, ist falsch. Ein neues\nKernkraftwerk gehört mit real 13,6 bis 49 Cent pro Kilowattstunde zu den teuersten Stromquellen überhaupt, ein\nVielfaches von Wind. \"Gratis\" entsteht allein durch einen Verschiebe-Trick, bei dem die Öffentlichkeit die\nMilliardensubvention zahlt, und durch das Ausblenden aller Laufzeitkosten: Brennstoff, Endlagerung, Rückbau und die\nstaatlich getragene Haftung für den Ernstfall. Rechnet man vollständig, liegt die Behauptung um Größenordnungen\ndaneben.",{"title":179,"searchDepth":180,"depth":180,"links":181},"",3,[182,184,185,186,187,188,189,190],{"id":23,"depth":183,"text":24},2,{"id":40,"depth":183,"text":41},{"id":50,"depth":183,"text":51},{"id":98,"depth":183,"text":99},{"id":111,"depth":183,"text":112},{"id":133,"depth":183,"text":134},{"id":163,"depth":183,"text":164},{"id":173,"depth":183,"text":174},"Würde man ein AKW so stark subventionieren wie Windräder, könnte man es fast gratis bauen.","https:\u002F\u002Fwww.tagesanzeiger.ch\u002Feth-forscherin-annalisa-manera-ueber-akw-und-windenergie-121320004056","Annalisa Manera (ETH Zürich)","2026-07-14","ETH-Professorin Manera sagt, mit Windrad-Subventionen sei ein AKW fast gratis. Falsch: Neue Kernkraft kostet real 13,6 bis 49 ct\u002FkWh, ein Vielfaches von Wind.","md",[198,199,200,201,202],"Fraunhofer ISE (Juli 2024) beziffert die Gestehungskosten neuer Kernkraft auf 13,6 bis 49,0 ct\u002FkWh, gegenüber 4,3 bis 9,2 ct\u002FkWh für Onshore-Wind.","'Fast gratis' bedeutet nur, dass der Staat die Investition zahlt: Die genannten 14 Milliarden Franken sind die Kosten, verschoben auf Steuerzahler und Stromkunden.","Manera vermischt Erstellungs- und Laufzeitkosten: Brennstoff, Endlagerung, Rückbau und die staatlich getragene Haftungslücke bleiben unberücksichtigt.","Schweizer AKW-Betreiber haften nur bis 1,2 Milliarden Euro; realistische Maximalschäden gehen in die Hunderte Milliarden. Die Differenz trägt die Allgemeinheit.","Reale EPR-Bauzeiten liegen bei 17 (Flamanville) bis 18 Jahren (Olkiluoto), Hinkley Point C verteuerte sich von 18 auf rund 46 Milliarden Pfund.",{},true,"\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fenergie\u002Fakw-fast-gratis-manera",[207,209,211,213],{"label":208,"code":57},"Fraunhofer ISE: Stromgestehungskosten Erneuerbare Energien, Juli 2024",{"label":210,"code":32},"Interview mit Annalisa Manera (SonntagsZeitung \u002F Tages-Anzeiger, 13. Juli 2025)",{"label":212,"url":118},"Bundesamt für Energie (BFE): Kernenergiehaftpflicht",{"label":214,"url":92},"Wikipedia: Hinkley Point C nuclear power station (Kosten und Bauzeit)",null,[32,57],[218],"annalisa-manera",{"title":14,"description":195},"faktenchecks\u002Fpolitik\u002Fenergie\u002Fakw-fast-gratis-manera","Warum die ETH-Rechnung Erstellungs- und Laufzeitkosten vermischt","Die Aussage rechnet ein fünfjähriges Subventionsfenster auf die Erstellungskosten und blendet die Laufzeitkosten aus. Real kostet Strom aus einem neuen AKW laut Fraunhofer ISE 13,6 bis 49 ct\u002FkWh, ein Vielfaches von Onshore-Wind. 'Fast gratis' entsteht nur, weil die Öffentlichkeit die Milliardensubvention trägt.",[224,225,226,227],"Kernkraft","Energiepolitik","Erneuerbare Energien","Stromgestehungskosten","false","b4w1DF61-W33qr_n4vmqv9-XbenWDSC-J3ChX2WQ44M",{"links":231,"quotes":250,"sources":251},[232,241],{"date":194,"sourceDate":233,"publishedOn":194,"title":234,"code":32,"uri":192,"type":235,"path":236,"tags":237,"coSources":239},"2025-07-13","Interview: 'Würde man ein AKW so stark subventionieren wie Windräder, könnte man es fast gratis bauen'","interview","\u002Fquellen\u002Fwissenschaft\u002Fannalisa-manera\u002Flinks\u002Fmanera-akw-fast-gratis-sonntagszeitung",[224,225,226,238],"Schweiz",[240],"scnat",{"date":242,"sourceDate":243,"publishedOn":244,"title":245,"code":57,"uri":246,"type":247,"path":248,"tags":249,"coSources":215},"2026-04-02","2024-07-01","2026-04-03","Fraunhofer ISE: Stromgestehungskosten Erneuerbare Energien, Ausgabe Juli 2024","https:\u002F\u002Fwww.ise.fraunhofer.de\u002Fde\u002Fveroeffentlichungen\u002Fstudien\u002Fstudie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.html","study","\u002Fquellen\u002Fwissenschaft\u002Ffraunhofer-ise\u002Flinks\u002Ffraunhofer-ise-stromgestehungskosten-studie-2024",[224,225,226,227],[],[252,309],{"id":253,"title":179,"affiliation":254,"body":255,"date":194,"description":297,"extension":196,"imageAuthor":298,"jobTitle":299,"lastScanned":194,"meta":300,"name":301,"navigation":204,"path":302,"publishedOn":194,"quoteCodes":215,"referenceCodes":215,"sameAs":303,"seo":304,"stem":305,"tags":306,"__hash__":308},"quellen\u002Fquellen\u002Fwissenschaft\u002Fannalisa-manera\u002Findex.md","ETH Zürich",{"type":18,"value":256,"toc":292},[257,261,264,267,271,285,289],[21,258,260],{"id":259},"über-die-quelle","Über die Quelle",[26,262,263],{},"Annalisa Manera ist seit Juli 2021 Professorin für Nukleare Systeme und Mehrphasenströmung an der ETH Zürich, wo sie das Laboratory of Nuclear Safety and Multiphase Flows leitet. Zuvor war sie von 2011 bis 2021 Professorin am Department of Nuclear Engineering der University of Michigan und arbeitete unter anderem am Paul Scherrer Institut sowie an Forschungseinrichtungen in Deutschland und den Niederlanden. Sie hat einen M.Sc. in Nukleartechnik der Universität Pisa und promovierte an der TU Delft. Manera ist Fellow der American Nuclear Society.",[26,265,266],{},"In der Schweizer Energiedebatte tritt Manera als Fürsprecherin der Kernenergie auf. Im Juli 2025 kritisierte sie in einem Interview mit der SonntagsZeitung einen AKW-kritischen Bericht der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (Scnat) und stellte die vielzitierte Rechnung auf, mit den Subventionen für Windkraft ließe sich ein Kernkraftwerk \"fast gratis\" bauen.",[21,268,270],{"id":269},"links","Links",[139,272,273,279],{},[142,274,275],{},[74,276,277],{"href":277,"rel":278},"https:\u002F\u002Fns-ecmfl.ethz.ch\u002Fthe-group\u002Fannalisa-manera.html",[78],[142,280,281],{},[74,282,283],{"href":283,"rel":284},"https:\u002F\u002Fipe.ethz.ch\u002Fpeople\u002Fiepe-professors\u002FManera.html",[78],[21,286,288],{"id":287},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[26,290,291],{},"Manera ist eine fachlich ausgewiesene Nuklearwissenschaftlerin mit realer institutioneller Anbindung. 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Es veröffentlicht regelmäßig Studien zu Stromgestehungskosten (LCOE) für verschiedene Energieträger, darunter Photovoltaik, Wind, Biomasse und konventionelle Kraftwerke, und gilt als Referenz für die Energiekostendebatte in Deutschland.",[21,319,270],{"id":269},[139,321,322,328],{},[142,323,324],{},[74,325,326],{"href":326,"rel":327},"https:\u002F\u002Fwww.ise.fraunhofer.de",[78],[142,329,330],{},[74,331,332],{"href":332,"rel":333},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FFraunhofer-Institut_f%C3%BCr_Solare_Energiesysteme",[78],[21,335,288],{"id":287},[26,337,338],{},"Wissenschaftlich unabhängige, staatlich finanzierte Forschungseinrichtung. Die Studiendaten zu Stromgestehungskosten sind methodisch gut dokumentiert und werden regelmäßig aktualisiert. 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