[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fweidel-90-prozent-gegen-ukraine-hilfe-surround":3,"faktencheck-parteien\u002Fafd\u002Fweidel-90-prozent-gegen-ukraine-hilfe":12,"references:\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fweidel-90-prozent-gegen-ukraine-hilfe":244,"quelle-alice-weidel":416,"quelle-junge-freiheit":515,"quelle-friedrich-merz":595,"quelle-bild-zeitung":664},[4,8],{"title":5,"path":6,"stem":7},"Von Storch: EU habe für die Chatkontrolle 'Recht gebrochen'","\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fvon-storch-chatkontrolle-eu-rechtsbruch","faktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fvon-storch-chatkontrolle-eu-rechtsbruch",{"title":9,"path":10,"stem":11},"Kraftwerk Lubmin: Verschenkt Deutschland nötige Infrastruktur?","\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fweidel-kraftwerk-lubmin-ukraine-verschenkt","faktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fweidel-kraftwerk-lubmin-ukraine-verschenkt",{"id":13,"title":14,"authors":15,"body":17,"claim":201,"claimAppearance":43,"claimAuthor":202,"date":203,"description":204,"extension":205,"keyEvidence":206,"meta":212,"navigation":213,"ogMotiv":214,"path":215,"primarySources":216,"publishedOn":203,"quoteCodes":214,"referenceCodes":214,"referenzen":228,"reviewedAt":229,"seo":230,"stem":231,"subtitle":232,"summary":233,"tags":234,"verdict":240,"wip":241,"__hash__":242,"ogMotivPfad":243},"faktenchecks\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fweidel-90-prozent-gegen-ukraine-hilfe.md","90 Prozent gegen Ukraine-Hilfe? Was die Umfragen zeigen",[16],"patrick-cornelissen",{"type":18,"value":19,"toc":188},"minimark",[20,25,48,54,62,66,71,97,107,110,113,117,120,127,133,136,140,149,163,166,170,177,181],[21,22,24],"h2",{"id":23},"was-wird-behauptet","Was wird behauptet?",[26,27,28,29,34,35,39,40,47],"p",{},"In der Aussprache zur Regierungserklärung von ",[30,31,33],"quelle-ref",{"name":32},"friedrich-merz","Friedrich Merz"," zum Europäischen Rat sprach ",[30,36,38],{"name":37},"alice-weidel","Alice Weidel"," am 14. Oktober 2026 über die Kosten der Ukraine-Hilfe. Laut ",[41,42,46],"a",{"href":43,"rel":44},"https:\u002F\u002Fdserver.bundestag.de\u002Fbtp\u002F21\u002F21101.pdf",[45],"nofollow","Plenarprotokoll"," (Seite 12659) sagte sie:",[49,50,51],"blockquote",{},[26,52,53],{},"\"Nicht einmal 10 Prozent der Deutschen sind für weitere Ukrainehilfen. Oder andersrum: 90 Prozent der Deutschen sind gegen eine weitere Verbrennung deutschen Steuergeldes in der Ukraine. Handeln Sie entsprechend!\"",[26,55,56,57,61],{},"Eine Umfrage nannte sie nicht. Die Kostenzahl aus derselben Rede, mehr als 100 Milliarden Euro, haben wir in einem ",[41,58,60],{"href":59},"\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fukraine-hilfe-100-milliarden-deutschland","eigenen Faktencheck"," geprüft. Hier geht es um die 90 Prozent.",[21,63,65],{"id":64},"faktencheck","Faktencheck",[67,68,70],"h3",{"id":69},"die-umfrage-die-gemeint-sein-dürfte","Die Umfrage, die gemeint sein dürfte",[26,72,73,74,79,80,84,85,90,91,96],{},"Kurz vor der Rede hatte das Institut INSA seinen Meinungstrend veröffentlicht. Befragt wurden vom 9. bis 12. Oktober 2026 insgesamt 2006 Personen, die maximale Fehlertoleranz beträgt 2,5 Prozentpunkte (",[41,75,78],{"href":76,"rel":77},"https:\u002F\u002Fwww.insa-consulere.de\u002F",[45],"INSA","). Eine der Fragen betraf die finanzielle Unterstützung der Ukraine. Die ",[30,81,83],{"name":82},"junge-freiheit","Junge Freiheit"," meldete das Ergebnis am 13. Oktober unter der Überschrift ",[41,86,89],{"href":87,"rel":88},"https:\u002F\u002Fjungefreiheit.de\u002Fpolitik\u002Fdeutschland\u002F2026\u002Fmehrheit-will-weniger-ukraine-unterstuetzung\u002F",[45],"\"Mehrheit will weniger Ukraine-Unterstützung\"",", das Magazin ",[41,92,95],{"href":93,"rel":94},"https:\u002F\u002Fwww.freilich-magazin.com\u002Fpolitik\u002Fukraine-hilfen-mehrheit-fuer-kuerzungen-besonders-bei-afd-und-bsw",[45],"Freilich"," gab einen Tag später die vollständige Verteilung wieder:",[98,99],"chart",{":labels":100,":series":101,"alt":102,"subtitle":103,"title":104,"type":105,"unit":106},"[\"Weniger\",\"Gleich viel\",\"Mehr\",\"Keine Angabe\"]","[{\"label\":\"Anteil in Prozent\",\"values\":[53,23,9,15]}]","Balkendiagramm zur INSA-Umfrage vom Oktober 2026: 53 Prozent wollen eine geringere finanzielle Unterstützung der Ukraine, 23 Prozent eine gleich hohe, 9 Prozent eine höhere, 15 Prozent machten keine Angabe.","INSA-Meinungstrend, 9. bis 12. Oktober 2026, 2006 Befragte, Werte laut Freilich","Wie viel Geld soll die Ukraine bekommen?","bar","%",[26,108,109],{},"Ob Weidel genau diese Umfrage meint, wissen wir nicht. Die 9 Prozent für \"mehr\" liegen aber auffällig nahe an ihren \"nicht einmal 10 Prozent\". Eine Umfrage, nach der 90 Prozent gegen jede weitere Hilfe sind, haben wir nicht gefunden.",[26,111,112],{},"Eine Einschränkung gilt für alle Zahlen dieses Abschnitts: Den genauen Fragewortlaut und den Auftraggeber nennen die Berichte nicht, die INSA-Originaltabelle ist derzeit nicht einsehbar. Wir stützen uns auf die übereinstimmenden Angaben von Junge Freiheit und Freilich und auf die Eckdaten bei INSA selbst. Ob die 53 Prozent auch jene einschließen, die gar keine Hilfe mehr wollen, geht aus den Berichten nicht eindeutig hervor.",[67,114,116],{"id":115},"wie-aus-9-prozent-90-prozent-werden","Wie aus 9 Prozent 90 Prozent werden",[26,118,119],{},"Die INSA-Frage zielt auf die Höhe der Unterstützung: mehr, gleich viel oder weniger. Weidel macht daraus eine Frage nach dem Ob. Das verschiebt beide Zahlen.",[26,121,122,126],{},[123,124,125],"strong",{},"\"Nicht einmal 10 Prozent für weitere Hilfe.\""," Für weitere Hilfe ist nicht nur, wer mehr Geld will. Auch wer das bisherige Niveau halten will, will weiter zahlen. Das sind 23 Prozent. Zusammen mit den 9 Prozent für mehr Hilfe kommen 32 Prozent, also rund ein Drittel.",[26,128,129,132],{},[123,130,131],{},"\"90 Prozent dagegen.\""," Auf 90 Prozent kommt nur, wer von 100 die 9 Prozent abzieht und alle übrigen den Gegnern zuschlägt: die 23 Prozent, die gleich viel zahlen wollen, und die 15 Prozent ohne Angabe. Die Gruppe, die weniger Geld will, liegt bei 53 Prozent. Weniger Geld heißt außerdem nicht unbedingt gar kein Geld.",[26,134,135],{},"Dass Steuergeld in der Ukraine \"verbrannt\" werde, ist Weidels Wertung und kein Ergebnis der Umfrage.",[67,137,139],{"id":138},"was-andere-umfragen-zeigen","Was andere Umfragen zeigen",[26,141,142,143,148],{},"Auch andere Erhebungen kommen nicht in die Nähe von 90 Prozent. Im ",[41,144,147],{"href":145,"rel":146},"https:\u002F\u002Fwww.infratest-dimap.de\u002Fumfragen-analysen\u002Fbundesweit\u002Fard-deutschlandtrend\u002F2026\u002Fseptember\u002F",[45],"ARD-Deutschlandtrend"," vom September 2026 (1319 Befragte, 31. August bis 2. September) hielt gut die Hälfte die militärische Unterstützung für angemessen oder wollte sie ausweiten. Gut vier von zehn ging sie zu weit. In Ostdeutschland und unter AfD-Anhängern überwiegt laut Infratest dimap die Ablehnung von Waffenlieferungen.",[26,150,151,152,156,157,162],{},"Anfang Februar 2026 fragte INSA im Auftrag der ",[30,153,155],{"name":154},"bild-zeitung","Bild-Zeitung"," anders: Sollte der Westen der Ukraine stärker helfen, wenn Russland keinem Waffenstillstand zustimmt? Dafür waren 52 Prozent, ",[41,158,161],{"href":159,"rel":160},"https:\u002F\u002Flive.deutsche-boerse.com\u002Fnachrichten\u002FUmfrage-Mehrheit-fuer-staerkere-Ukraine-Hilfe---Sorge-vor-Krieg-bleibt-c5532e23-163f-4841-9938-83c711fff046",[45],"35 Prozent wollten die Ukraine nicht weiter unterstützen"," (1002 Befragte am 5. und 6. Februar).",[26,164,165],{},"Die Fragen unterscheiden sich, gemeinsam ist allen drei Erhebungen: Eine Ablehnung durch neun von zehn Deutschen zeigt keine von ihnen.",[67,167,169],{"id":168},"was-an-der-behauptung-stimmt","Was an der Behauptung stimmt",[26,171,172,173,176],{},"Die Skepsis gegenüber der Ukraine-Hilfe ist real. Laut INSA will eine Mehrheit von 53 Prozent weniger Geld nach Kiew schicken. Unter AfD-Anhängern sind es 77 Prozent, unter BSW-Anhängern 78 Prozent, unter Anhängern von Union und SPD jeweils 41 Prozent (",[41,174,95],{"href":93,"rel":175},[45],"). Infratest dimap misst bei den Waffenlieferungen mit gut vier von zehn den Anteil, dem die Unterstützung zu weit geht. Das ist ein ernstzunehmendes Stimmungsbild. Weidels 90 Prozent liegen trotzdem weit darüber.",[21,178,180],{"id":179},"fazit","Fazit",[26,182,183,184,187],{},"Die Behauptung ist ",[123,185,186],{},"falsch",". Keine Umfrage, die wir gefunden haben, zeigt 90 Prozent gegen weitere Ukraine-Hilfe. Im aktuellen INSA-Meinungstrend wollen 53 Prozent weniger Geld für die Ukraine, 32 Prozent wollen gleich viel oder mehr, 15 Prozent machten keine Angabe. Weidel setzt die 9 Prozent, die mehr Hilfe wollen, mit allen gleich, die weitere Hilfe wollen, und zählt den Rest zu den Gegnern. Richtig ist: Eine Mehrheit wünscht sich weniger Unterstützung. Das ist etwas anderes als neun von zehn, die gar keine mehr wollen.",{"title":189,"searchDepth":190,"depth":190,"links":191},"",3,[192,194,200],{"id":23,"depth":193,"text":24},2,{"id":64,"depth":193,"text":65,"children":195},[196,197,198,199],{"id":69,"depth":190,"text":70},{"id":115,"depth":190,"text":116},{"id":138,"depth":190,"text":139},{"id":168,"depth":190,"text":169},{"id":179,"depth":193,"text":180},"Nicht einmal 10 Prozent der Deutschen sind für weitere Ukrainehilfen. Oder andersrum: 90 Prozent der Deutschen sind gegen eine weitere Verbrennung deutschen Steuergeldes in der Ukraine.","Alice Weidel (AfD)","2026-10-15","Weidel sagt im Bundestag, 90 Prozent der Deutschen seien gegen weitere Ukraine-Hilfe. Laut INSA wollen 53 Prozent weniger, 32 Prozent gleich viel oder mehr.","md",[207,208,209,210,211],"Weidel sagte am 14. Oktober 2026 im Bundestag wörtlich, nicht einmal 10 Prozent seien für weitere Ukrainehilfen, 90 Prozent dagegen. Eine Quelle nannte sie nicht.","Im INSA-Meinungstrend vom 9. bis 12. Oktober 2026 (2006 Befragte) wollen laut Berichten 53 Prozent eine geringere, 23 Prozent eine gleich hohe und 9 Prozent eine höhere Unterstützung, 15 Prozent machten keine Angabe.","Wer die Hilfe auf dem bisherigen Niveau halten will, ist für weitere Hilfe. Zusammen mit denen, die mehr wollen, sind das 32 Prozent.","Im ARD-Deutschlandtrend vom September 2026 hält gut die Hälfte die militärische Unterstützung für angemessen oder will sie ausweiten, gut vier von zehn geht sie zu weit.","Der wahre Kern: Eine Mehrheit wünscht sich laut INSA weniger finanzielle Hilfe für die Ukraine.",{},true,null,"\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fweidel-90-prozent-gegen-ukraine-hilfe",[217,220,222,224,226],{"label":218,"code":219},"Bundestag, Plenarprotokoll 21\u002F101 vom 14. Oktober 2026 (Weidel, S. 12659)","weidel-90-prozent-gegen-ukraine-hilfe",{"label":221,"url":76},"INSA: Meinungstrend vom 12. Oktober 2026",{"label":223,"url":93},"Freilich: Ukraine-Hilfen, Mehrheit für Kürzungen (14. Oktober 2026)",{"label":225,"url":145},"Infratest dimap: ARD-Deutschlandtrend September 2026",{"label":227,"url":159},"dpa-AFX: INSA-Umfrage für Bild zur Ukraine-Hilfe (Februar 2026)",[32,37,82,154],"2026-10-16T08:58:56Z",{"title":14,"description":204},"faktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fweidel-90-prozent-gegen-ukraine-hilfe","Eine Mehrheit will weniger zahlen, aber jeder Dritte will die Hilfe halten oder ausbauen","Keine bekannte Umfrage zeigt 90 Prozent gegen weitere Ukraine-Hilfe. Im INSA-Meinungstrend vom Oktober 2026 wollen 53 Prozent weniger Unterstützung, 23 Prozent gleich viel und 9 Prozent mehr. Weidel macht aus den 9 Prozent für mehr Hilfe 10 Prozent für weitere Hilfe und rechnet alle anderen den Gegnern zu.",[235,236,237,238,239],"AfD","Ukraine","Ukraine-Hilfe","Umfragen","Desinformation","false",false,"f8eL7UadVBNGKiAR5AOBxuTGjdx4W1MynniZsoGjCZY","\u002Fog\u002Fhub_afd_neu.png",{"links":245,"quotes":253,"sources":254},[246],{"date":203,"sourceDate":247,"publishedOn":203,"title":248,"code":219,"uri":43,"type":249,"path":250,"tags":251,"coSources":252},"2026-10-14","Weidel: 90 Prozent der Deutschen gegen weitere Ukraine-Hilfe","pdf","\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Falice-weidel\u002Flinks\u002Fweidel-90-prozent-gegen-ukraine-hilfe",[237,238,236,235],[32,82,154],[],[255],{"id":256,"title":189,"affiliation":235,"body":257,"date":405,"description":406,"extension":205,"imageAuthor":407,"jobTitle":214,"lastScanned":405,"meta":408,"name":38,"navigation":213,"path":409,"publishedOn":410,"quoteCodes":214,"referenceCodes":214,"reviewedAt":214,"sameAs":214,"seo":411,"stem":412,"tags":413,"__hash__":415},"quellen\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Falice-weidel\u002Findex.md",{"type":18,"value":258,"toc":398},[259,263,272,276,297,301,304,307,310,313,393,395],[21,260,262],{"id":261},"über-die-quelle","Über die Quelle",[26,264,265,266,271],{},"Alice Elisabeth Weidel (* 6. Februar 1979 in Gütersloh) ist eine deutsche Politikerin (AfD). Sie ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestags. Weidel war zunächst ab September 2017 gemeinsam mit Alexander Gauland und ist seit September 2021 gemeinsam mit Tino Chrupalla Co-Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Alternative für Deutschland (AfD), die vom Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft wurde (das Verfahren vor dem VG Köln läuft noch). Seit Juni 2022 ist sie zudem zusammen mit Chrupalla Bundessprecherin der Partei. Darüber hinaus war sie von Februar 2020 bis Juli 2022 Landessprecherin der AfD Baden-Württemberg. Bei der Bundestagswahl 2017 bildete sie mit Gauland das Spitzenkandidaten-Duo für die AfD. Bei der Bundestagswahl 2021 kandidierte sie in gleicher Funktion gemeinsam mit Chrupalla. Bei der Bundestagswahl 2025 war sie Kanzlerkandidatin ihrer Partei, die damit erstmals eine solche aufstellte. (Quelle: ",[41,267,270],{"href":268,"rel":269},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FAlice_Weidel",[45],"Wikipedia",")",[21,273,275],{"id":274},"links","Links",[277,278,279,286,291],"ul",{},[280,281,282],"li",{},[41,283,284],{"href":284,"rel":285},"https:\u002F\u002Falice-weidel.de\u002F",[45],[280,287,288],{},[41,289,268],{"href":268,"rel":290},[45],[280,292,293],{},[41,294,295],{"href":295,"rel":296},"https:\u002F\u002Fwww.bundestag.de\u002Fwebarchiv\u002Fabgeordnete\u002Fbiografien20\u002FW\u002Fweidel_alice-858184",[45],[21,298,300],{"id":299},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[26,302,303],{},"Alice Weidel fällt regelmäßig durch sehr populistische Aussagen auf, die Faktenchecker wiederholt als unzutreffend oder irreführend eingestuft haben. Sie weiß, wie sie mediale Aufmerksamkeit erreicht, und nutzt dieses Instrument, um ihre Partei konstant in den Medien zu halten.",[26,305,306],{},"Die promovierte Ökonomin vertritt EU-kritische, migrationspolitisch restriktive und nationalkonservative Positionen und zählt zu den führenden Köpfen der Partei.",[26,308,309],{},"Sie ist Mitglied einer Partei, der nach Einschätzung vieler Beobachter eine homophobe Grundhaltung attestiert wird, und ist laut Medienberichten selbst durch Aussagen aufgefallen, die als homophob kritisiert wurden. Weidel lebt jedoch mit einer Frau in der Schweiz zusammen und zieht zwei Söhne mit ihr auf. Nach eigenen Angaben wäre sie nicht \"lesbisch\". Dazu ist ihre Partnerin in der Schweiz politisch in einer progressiven linken Partei aktiv. Die kognitive Dissonanz auf so vielen Ebenen ist relativ offensichtlich.",[26,311,312],{},"Alice Weidel ist streitsam und nutzt selber regelmäßig Anzeigen als Mittel der Meinungsmache. Sie hat aber auch einige Rechtsstreitigkeiten verloren.",[277,314,315,348,375,383,390],{},[280,316,317,318,321,322,331,332,337,338,341,342,347],{},"So hat ",[123,319,320],{},"extra3"," am Landgericht Hamburg gegen sie gewonnen und ",[41,323,326,327,330],{"href":324,"rel":325},"https:\u002F\u002Frsw.beck.de\u002Faktuell\u002Fdaily\u002Fmeldung\u002Fdetail\u002Flg-hamburg-afd-politikerin-alice-weidel-muss-satirische-bezeichnung-als-nazi-schlampe-hinnehmen",[45],"darf Alice Weidel als ",[123,328,329],{},"Nazi-Schlampe"," bezeichnen",". Da es hier um den Kontext angeht, hat Alice Weidel einen Prozess gewonnen, wo ",[41,333,336],{"href":334,"rel":335},"https:\u002F\u002Fwww.tagesspiegel.de\u002Fpotsdam\u002Flandeshauptstadt\u002Fpotsdamerin-zu-4800-euro-verurteilt-weil-sie-alice-weidel-mehrfach-als-nazischlampe-bezeichnete-14827196.html",[45],"eine Potsdamerin sie als \"Nazischlampe\" bezeichnet hatte",".",[339,340],"br",{},"\nMan sieht also, es ist wichtig, dass man Alice Weidel nur dann als Nazi-Schlampe bezeichnen darf, wenn man es im satirischen Kontext tut. Das sollten alle beachten. (Lesenswert ist hier auch der ",[41,343,346],{"href":344,"rel":345},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FStreisand-Effekt",[45],"Streisand-Effekt",".)",[280,349,350,351,356,357,362,363,368,369,374],{},"2023 hat sie in einem der vielen Gerichtsstreite ",[41,352,355],{"href":353,"rel":354},"https:\u002F\u002Fwww.zeit.de\u002Fpolitik\u002Fdeutschland\u002F2023-03\u002Falice-weidel-parteispendenaffaere-urteil-berufung",[45],"um Bußgelder für Spendenaffären verloren"," (",[41,358,361],{"href":359,"rel":360},"https:\u002F\u002Fwww.deutschlandfunk.de\u002Fafd-scheitert-mit-berufung-gegen-parteispendenurteil-100.html",[45],"DF dazu","). (Bis August 2025 musste die AfD bereits ",[41,364,367],{"href":365,"rel":366},"https:\u002F\u002Fwww.tagesschau.de\u002Finland\u002Finnenpolitik\u002Fafd-verstoesse-parteiengesetz-102.html",[45],"in Summe 1,1 Mio. Euro an Strafe zahlen"," für ",[41,370,373],{"href":371,"rel":372},"https:\u002F\u002Fwww.lto.de\u002Frecht\u002Fnachrichten\u002Fn\u002Fvg-berlin-vg2k20920-parteispendenaffaere-afd-prozess-verloren-parteiengesetz-parteispende-direktspende-alice-weidel",[45],"mehrere Verstöße"," gegen das Parteienfinanzierungsgesetz)",[280,376,377,378,337],{},"Alice Weidel hat Robert Habeck massiv für eine Anzeige wegen Beleidigung kritisiert, während sie selber über 100 Anzeigen selber gestellt hat. Die auf Meinungsfreiheit bedachte ",[41,379,382],{"href":380,"rel":381},"https:\u002F\u002Fwww.t-online.de\u002Fnachrichten\u002Fdeutschland\u002Fgesellschaft\u002Fid_100734052\u002Falice-weidel-afd-chefin-stellt-strafantraege-wegen-beleidigung-.html",[45],"AfD hat auch über 300 Anzeigen gestellt",[280,384,385],{},[41,386,389],{"href":387,"rel":388},"https:\u002F\u002Fwww.abendzeitung-muenchen.de\u002Fmuenchen\u002Fumland\u002Falice-weidel-afd-darf-nicht-im-adolf-hoelzl-haus-dachau-auftreten-art-454296",[45],"Alice Weidel durfte 2018 nicht im Adolf-Hölz Haus in Dachau auftreten",[280,391,392],{},"uvm.",[67,394,180],{"id":179},[26,396,397],{},"Keine glaubwürdige Quelle, Fakten müssen gecheckt werden.",{"title":189,"searchDepth":190,"depth":190,"links":399},[400,401,402],{"id":261,"depth":193,"text":262},{"id":274,"depth":193,"text":275},{"id":299,"depth":193,"text":300,"children":403},[404],{"id":179,"depth":190,"text":180},"2026-01-09","Alice Elisabeth Weidel (* 6. Februar 1979 in Gütersloh) ist eine deutsche Politikerin (AfD). Sie ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestags.","Sebastian Kahnert, DPA, Picture Alliance",{},"\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Falice-weidel","2026-02-16",{"description":406},"quellen\u002Fpolitiker\u002Falice-weidel\u002Findex",[235,414],"Jurist-in","87BoWnCXl2-CdZJBZJ3MW6UAKSax1r9NdlquQAK1kTY",[417],{"id":256,"title":189,"affiliation":235,"body":418,"date":405,"description":406,"extension":205,"imageAuthor":407,"jobTitle":214,"lastScanned":405,"meta":512,"name":38,"navigation":213,"path":409,"publishedOn":410,"quoteCodes":214,"referenceCodes":214,"reviewedAt":214,"sameAs":214,"seo":513,"stem":412,"tags":514,"__hash__":415},{"type":18,"value":419,"toc":505},[420,422,427,429,446,448,450,452,454,456,501,503],[21,421,262],{"id":261},[26,423,265,424,271],{},[41,425,270],{"href":268,"rel":426},[45],[21,428,275],{"id":274},[277,430,431,436,441],{},[280,432,433],{},[41,434,284],{"href":284,"rel":435},[45],[280,437,438],{},[41,439,268],{"href":268,"rel":440},[45],[280,442,443],{},[41,444,295],{"href":295,"rel":445},[45],[21,447,300],{"id":299},[26,449,303],{},[26,451,306],{},[26,453,309],{},[26,455,312],{},[277,457,458,475,489,494,499],{},[280,459,317,460,321,462,331,467,337,470,341,472,347],{},[123,461,320],{},[41,463,326,465,330],{"href":324,"rel":464},[45],[123,466,329],{},[41,468,336],{"href":334,"rel":469},[45],[339,471],{},[41,473,346],{"href":344,"rel":474},[45],[280,476,350,477,356,480,362,483,368,486,374],{},[41,478,355],{"href":353,"rel":479},[45],[41,481,361],{"href":359,"rel":482},[45],[41,484,367],{"href":365,"rel":485},[45],[41,487,373],{"href":371,"rel":488},[45],[280,490,377,491,337],{},[41,492,382],{"href":380,"rel":493},[45],[280,495,496],{},[41,497,389],{"href":387,"rel":498},[45],[280,500,392],{},[67,502,180],{"id":179},[26,504,397],{},{"title":189,"searchDepth":190,"depth":190,"links":506},[507,508,509],{"id":261,"depth":193,"text":262},{"id":274,"depth":193,"text":275},{"id":299,"depth":193,"text":300,"children":510},[511],{"id":179,"depth":190,"text":180},{},{"description":406},[235,414],[516],{"id":517,"title":189,"affiliation":214,"body":518,"date":583,"description":584,"extension":205,"imageAuthor":214,"jobTitle":214,"lastScanned":583,"meta":585,"name":83,"navigation":213,"path":586,"publishedOn":583,"quoteCodes":214,"referenceCodes":214,"reviewedAt":214,"sameAs":214,"seo":587,"stem":588,"tags":589,"__hash__":594},"quellen\u002Fquellen\u002Fmedien\u002Fjunge-freiheit\u002Findex.md",{"type":18,"value":519,"toc":575},[520,522,525,534,536,561,563,567,570,572],[21,521,262],{"id":261},[26,523,524],{},"Die Junge Freiheit ist eine 1986 gegründete deutsche Wochenzeitung und ein Online-Medium, das als Scharnier zwischen Konservativismus und Rechtsextremismus fungiert. Sie gibt sich als \"konservatives Gegenmedium\", dient aber seit Jahrzehnten als Plattform für Akteure der Neuen Rechten und als Normalisierungsmaschine für rechtsextreme Positionen.",[26,526,527,528,533],{},"Die ",[41,529,532],{"href":530,"rel":531},"https:\u002F\u002Fwww.bpb.de\u002Fthemen\u002Frechtsextremismus\u002Fdossier-rechtsextremismus\u002F230020\u002Fdie-junge-freiheit-sprachrohr-einer-radikal-nationalistischen-opposition\u002F?p=0",[45],"Bundeszentrale für politische Bildung"," bezeichnet die Junge Freiheit als \"Sprachrohr einer radikal-nationalistischen Opposition\". Mehrere Landesämter für Verfassungsschutz haben die Zeitung zeitweise beobachtet (in NRW von 1994 bis 2005). Das Bundesverfassungsgericht entschied zwar 2005, dass die Beobachtung einzustellen sei, bestätigte aber nicht die inhaltliche Unbedenklichkeit. Die Zeitung bietet regelmäßig Autoren aus dem Umfeld der Identitären Bewegung, des Instituts für Staatspolitik und der AfD-Rechtsaußen-Szene eine Bühne. Redaktionelle Strategie ist die kalkulierte Verschiebung des Sagbaren: Positionen, die im Mainstream als rechtsextrem gelten, werden als \"unbequeme Wahrheiten\" oder \"Tabubrüche\" verpackt.",[21,535,275],{"id":274},[277,537,538,546,554],{},[280,539,540,541],{},"Website: ",[41,542,545],{"href":543,"rel":544},"https:\u002F\u002Fjungefreiheit.de",[45],"jungefreiheit.de",[280,547,548,549],{},"Eigenbeschreibung: ",[41,550,553],{"href":551,"rel":552},"https:\u002F\u002Fjungefreiheit.de\u002Fservice\u002Fueber-uns\u002Fueber-den-verlag\u002F",[45],"Über den Verlag",[280,555,556,557],{},"Einordnung: ",[41,558,560],{"href":530,"rel":559},[45],"bpb: Die Junge Freiheit, Sprachrohr einer radikal-nationalistischen Opposition",[21,562,300],{"id":299},[67,564,566],{"id":565},"einordnung","Einordnung",[26,568,569],{},"Die Junge Freiheit ist kein journalistisches Medium im klassischen Sinn, sondern ein politisches Projekt mit publizistischer Fassade. Sie rahmt Themen wie Migration, Islam, Klimapolitik und Verfassungsschutz systematisch aus einer ethnonationalistischen Perspektive. Die redaktionelle Methode ist dabei subtiler als bei offen rechtsextremen Portalen wie PI-News oder Compact: Die JF bedient sich eines seriösen Tons, um Positionen salonfähig zu machen, die inhaltlich am rechten Rand stehen. Suggestive Überschriften, selektive Faktenwiedergabe und die gezielte Auslassung von Kontext sind wiederkehrende Muster.",[67,571,180],{"id":179},[26,573,574],{},"Nicht als seriöse Nachrichtenquelle verwendbar. Die Junge Freiheit verfolgt eine politische Agenda und nutzt journalistische Formen als Vehikel für rechte Meinungsmache. Tatsachenbehauptungen aus der JF erfordern grundsätzlich Gegenprüfung durch unabhängige Quellen. Das Medium wird bei Faktenfackel ausschließlich als Dokumentation rechter Narrative herangezogen, nicht als Beleg für Fakten.",{"title":189,"searchDepth":190,"depth":190,"links":576},[577,578,579],{"id":261,"depth":193,"text":262},{"id":274,"depth":193,"text":275},{"id":299,"depth":193,"text":300,"children":580},[581,582],{"id":565,"depth":190,"text":566},{"id":179,"depth":190,"text":180},"2026-04-09","Rechtes Wochenblatt, Scharnier zwischen Konservativismus und Rechtsextremismus",{},"\u002Fquellen\u002Fmedien\u002Fjunge-freiheit",{"description":584},"quellen\u002Fmedien\u002Fjunge-freiheit\u002Findex",[590,591,592,593],"Deutschland","Medien","Neue Rechte","Rechtsextremismus","Ou9pZTgrk7lsr4n7ZQwLo3arvWiZPZUp---kbIcqnkw",[596],{"id":597,"title":189,"affiliation":598,"body":599,"date":654,"description":655,"extension":205,"imageAuthor":214,"jobTitle":214,"lastScanned":654,"meta":656,"name":33,"navigation":213,"path":657,"publishedOn":654,"quoteCodes":214,"referenceCodes":214,"reviewedAt":214,"sameAs":214,"seo":658,"stem":659,"tags":660,"__hash__":663},"quellen\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Ffriedrich-merz\u002Findex.md","CDU",{"type":18,"value":600,"toc":647},[601,603,606,609,612,614,637,639,642,644],[21,602,262],{"id":261},[26,604,605],{},"Friedrich Merz (* 1955 in Brilon) ist ein deutscher Rechtsanwalt und CDU-Politiker. Nach der Bundestagswahl 2025 wurde er als Bundeskanzler vereidigt, nachdem die CDU\u002FCSU als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgegangen war. Merz hatte die CDU seit Ende 2021 als Parteivorsitzender geführt und die Union nach mehreren Niederlagen in der Opposition stabilisiert.",[26,607,608],{},"Vor seiner Rückkehr in die aktive Politik arbeitete Merz als Wirtschaftsanwalt und war unter anderem Vorsitzender des Aufsichtsrats von BlackRock Deutschland. Diese Tätigkeit für einen der weltgrößten Vermögensverwalter wird regelmäßig als Interessenkonflikt diskutiert. In seiner Zeit als Oppositionsführer profilierte er sich vor allem durch eine harte Linie in der Migrationspolitik, die er auch in der Regierungszeit beibehält.",[26,610,611],{},"Merz war bereits in den frühen 2000er Jahren eine prägende Figur der CDU, bevor er sich nach einer Niederlage gegen Angela Merkel im Rennen um den Fraktionsvorsitz aus der aktiven Politik zurückzog. Seine politischen Positionen sind wirtschaftsliberal mit konservativen Akzenten in gesellschaftspolitischen Fragen; in der Migrationspolitik hat er die CDU deutlich nach rechts bewegt.",[21,613,275],{"id":274},[277,615,616,623,630],{},[280,617,618],{},[41,619,622],{"href":620,"rel":621},"https:\u002F\u002Fwww.friedrich-merz.de\u002F",[45],"Offizielle Website",[280,624,625],{},[41,626,629],{"href":627,"rel":628},"https:\u002F\u002Fwww.cdu.de\u002Fperson\u002Ffriedrich-merz",[45],"CDU-Profil",[280,631,632],{},[41,633,636],{"href":634,"rel":635},"https:\u002F\u002Fwww.bundestag.de\u002Fabgeordnete\u002Fbiografien\u002FM\u002Fmerz_friedrich",[45],"Bundestag-Profil",[21,638,300],{"id":299},[26,640,641],{},"Als Bundeskanzler ist Friedrich Merz eine wichtige politische Primärquelle. Seine öffentlichen Aussagen, insbesondere zur Migrations- und Sicherheitspolitik, sind regelmäßig Gegenstand von Faktenchecks, weil er hier wiederholt mit vereinfachenden oder irreführenden Statistiken argumentiert hat. Zitate aus offiziellen Regierungsverlautbarungen und Bundestagsreden können als korrekt wiedergegeben gelten; inhaltliche Behauptungen über Zahlen und Zusammenhänge bedürfen der Überprüfung.",[67,643,180],{"id":179},[26,645,646],{},"Friedrich Merz ist als amtierender Bundeskanzler eine zentrale politische Quelle, dessen faktische Behauptungen, besonders im Bereich Migration, regelmäßig einer Prüfung standhalten müssen.",{"title":189,"searchDepth":190,"depth":190,"links":648},[649,650,651],{"id":261,"depth":193,"text":262},{"id":274,"depth":193,"text":275},{"id":299,"depth":193,"text":300,"children":652},[653],{"id":179,"depth":190,"text":180},"2026-03-27","Friedrich Merz (* 1955 in Brilon) ist ein deutscher Rechtsanwalt und CDU-Politiker. Nach der Bundestagswahl 2025 wurde er als Bundeskanzler vereidigt, nachdem die CDU\u002FCSU als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgegangen war.",{},"\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Ffriedrich-merz",{"description":655},"quellen\u002Fpolitiker\u002Ffriedrich-merz\u002Findex",[598,590,661,662],"Bundestag","Politik","OThu6ruFZUG_ISoZYY5IrnT76C0Qzgpu_-wOnVbnYKU",[665],{"id":666,"title":189,"affiliation":214,"body":667,"date":909,"description":910,"extension":205,"imageAuthor":214,"jobTitle":214,"lastScanned":909,"meta":911,"name":155,"navigation":213,"path":912,"publishedOn":913,"quoteCodes":214,"referenceCodes":214,"reviewedAt":214,"sameAs":214,"seo":914,"stem":915,"tags":916,"__hash__":918},"quellen\u002Fquellen\u002Fmedien\u002Fbild-zeitung\u002Findex.md",{"type":18,"value":668,"toc":897},[669,671,675,684,693,708,712,721,725,728,746,764,776,788,806,824,828,836,838,876,878,886,889,892,894],[21,670,262],{"id":261},[67,672,674],{"id":673},"geschichte-und-hintergrund","Geschichte und Hintergrund",[26,676,677,678,683],{},"Die Bild-Zeitung wurde am 24. Juni 1952 von dem Verleger ",[41,679,682],{"href":680,"rel":681},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FAxel_Springer",[45],"Axel Springer"," gegründet, orientiert am Vorbild britischer Boulevardzeitungen wie dem Daily Mirror. Die erste Ausgabe wurde kostenlos verteilt, danach für 10 Pfennig verkauft. Mit einer Startauflage von 455.000 Exemplaren begann ein rasanter Aufstieg: Bereits ein Jahr nach Gründung überschritt die Auflage eine Million, in den 1960er-Jahren vier Millionen, in der Spitze der 1980er-Jahre sogar fünf Millionen Exemplare täglich. Damit war die Bild über Jahrzehnte die auflagenstärkste Tageszeitung Europas.",[26,685,686,687,692],{},"Die Printauflage ist seitdem drastisch gefallen. Im vierten Quartal 2025 lag die verkaufte Auflage bei rund ",[41,688,691],{"href":689,"rel":690},"https:\u002F\u002Fde.statista.com\u002Fstatistik\u002Fdaten\u002Fstudie\u002F221651\u002Fumfrage\u002Fentwicklung-der-auflage-der-bild-zeitung\u002F",[45],"910.000 Exemplaren",", ein Rückgang von über 80 Prozent seit 1998. Gleichzeitig hat Axel Springer die digitale Transformation vorangetrieben: bild.de zählt mit rund 25 Millionen monatlichen Nutzern zu den reichweitenstärksten Nachrichtenwebsites Deutschlands. Das kostenpflichtige Angebot BILDplus hatte 2023 über 675.000 Abonnenten.",[26,694,695,696,701,702,707],{},"Die Bild gehört zur Axel Springer SE, die seit 2020 mehrheitlich dem US-Finanzinvestor KKR gehört. Vorstandsvorsitzender ist ",[41,697,700],{"href":698,"rel":699},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FMathias_D%C3%B6pfner",[45],"Mathias Döpfner",". 2023 kündigte Springer einen massiven Stellenabbau an, bei dem ",[41,703,706],{"href":704,"rel":705},"https:\u002F\u002Fwww.handelsblatt.com\u002Funternehmen\u002Fit-medien\u002Fmedienkonzern-axel-springer-kuendigt-stellenabbau-bei-bild-und-welt-an\u002F29007516.html",[45],"über 400 Stellen"," bei Bild und Welt abgebaut und durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden sollten.",[67,709,711],{"id":710},"redaktionelle-ausrichtung-und-stil","Redaktionelle Ausrichtung und Stil",[26,713,714,715,720],{},"Die Bild ist eine klassische Boulevardzeitung: große Schlagzeilen, emotionale Aufmachung, vereinfachte Darstellungen komplexer Sachverhalte und eine starke Personalisierung der Berichterstattung. Das internationale Bewertungsportal ",[41,716,719],{"href":717,"rel":718},"https:\u002F\u002Fmediabiasfactcheck.com\u002Fbild\u002F",[45],"Media Bias\u002FFact Check"," stuft die Bild als \"Right-Center\" ein, mit einer Bewertung der Faktentreue als \"Mixed\" und einer insgesamt \"mittleren Glaubwürdigkeit\". Besonders bei den Themen Migration, innere Sicherheit und Sozialpolitik zeigt die Berichterstattung eine konservativ-populistische Tendenz.",[67,722,724],{"id":723},"kontroversen-und-kritik","Kontroversen und Kritik",[26,726,727],{},"Die Geschichte der Bild-Zeitung ist untrennbar mit Kontroversen verbunden:",[26,729,730,733,734,739,740,745],{},[123,731,732],{},"Presserat-Rügen:"," Die Bild ist mit Abstand das am häufigsten gerügte Medium in Deutschland. Bis 2021 hatte sie über ",[41,735,738],{"href":736,"rel":737},"https:\u002F\u002Fde.statista.com\u002Finfografik\u002F2588\u002Fpublikationen-mit-den-meisten-ruegen-durch-den-deutschen-presserat\u002F",[45],"230 Rügen"," vom Deutschen Presserat erhalten, was etwa 30 Prozent aller jemals ausgesprochenen Rügen entspricht. Der Zweitplatzierte (B.Z.) kommt auf lediglich 21 Rügen. Häufige Verstöße betreffen das Wahrhaftigkeitsgebot, den Persönlichkeitsschutz und den Opferschutz. Seit 2021 hat die Bild Presserat-Rügen ",[41,741,744],{"href":742,"rel":743},"https:\u002F\u002Fuebermedien.de\u002F56823\u002Fbild-veroeffentlicht-keine-ruegen-des-presserates-mehr-in-der-gedruckten-zeitung\u002F",[45],"zeitweise nicht mehr in der Printausgabe veröffentlicht",", obwohl der Pressekodex dies vorsieht.",[26,747,748,751,752,757,758,763],{},[123,749,750],{},"Kampagnenjournalismus:"," Die Bild ist wiederholt für gezielte Kampagnen gegen Einzelpersonen und Gruppen kritisiert worden. Beispiele umfassen die ",[41,753,756],{"href":754,"rel":755},"https:\u002F\u002Ftaz.de\u002FStimmungsmache-gegen-Hartz-IV-Bezieher\u002F!5148925\u002F",[45],"Stimmungsmache gegen Hartz-IV-Bezieher",", nationalistische Kampagnen gegen Griechenland während der Euro-Krise und die Berichterstattung über Flüchtlinge, bei der laut ",[41,759,762],{"href":760,"rel":761},"https:\u002F\u002Fbildblog.de\u002F68921\u002Fwie-bild-den-hass-gegen-fluechtlinge-schuert\u002F",[45],"BILDblog"," gezielt Ressentiments geschürt wurden. Die wissenschaftliche Studie \"Strategie: Stimmungsmache\" von Vasco Boenisch analysierte die Methoden des Kampagnenjournalismus der Bild detailliert.",[26,765,766,769,770,775],{},[123,767,768],{},"Wallraff-Enthüllungen:"," 1977 arbeitete der Investigativjournalist ",[41,771,774],{"href":772,"rel":773},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FG%C3%BCnter_Wallraff",[45],"Günter Wallraff"," vier Monate lang unter dem Pseudonym \"Hans Esser\" verdeckt in der Bild-Redaktion Hannover. Seine Erfahrungen veröffentlichte er in dem Buch \"Der Aufmacher\", das Fälschungen, erfundene Geschichten und manipulierte Zitate dokumentierte. Springer ging juristisch dagegen vor, doch der Bundesgerichtshof bestätigte 1981 die Rechtmäßigkeit von Wallraffs Methoden.",[26,777,778,781,782,787],{},[123,779,780],{},"Wulff-Affäre:"," Im Dezember 2011 löste die Bild mit Recherchen zu einem Privatkredit die ",[41,783,786],{"href":784,"rel":785},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FWulff-Aff%C3%A4re",[45],"Wulff-Affäre"," aus, die zum Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff führte. Zuvor hatte Wulff versucht, die Berichterstattung durch einen Anruf bei Chefredakteur Kai Diekmann zu verhindern, was die Debatte über die Macht der Bild weiter anfachte.",[26,789,790,793,794,799,800,805],{},[123,791,792],{},"Reichelt-Skandal:"," Im Oktober 2021 wurde Chefredakteur ",[41,795,798],{"href":796,"rel":797},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FJulian_Reichelt",[45],"Julian Reichelt"," nach Berichten der New York Times endgültig freigestellt. Ihm wurde vorgeworfen, seine Machtposition für Beziehungen mit jüngeren Mitarbeiterinnen ausgenutzt zu haben. Eine interne Untersuchung durch die Kanzlei Freshfields hatte zuvor Fehler in der Amtsführung festgestellt. Der Fall offenbarte laut ",[41,801,804],{"href":802,"rel":803},"https:\u002F\u002Fwww.tagesspiegel.de\u002Fgesellschaft\u002Fder-fall-julian-reichelt-mutmasslicher-machtmissbrauch-noch-grosser-als-bisher-bekannt-9363983.html",[45],"Tagesspiegel"," ein systemisches Problem der Unternehmenskultur bei Bild.",[26,807,808,811,812,817,818,823],{},[123,809,810],{},"Gaza-Berichterstattung 2025:"," Im August 2025 verbreitete Bild Behauptungen über inszenierte Bilder aus Gaza, die von ",[41,813,816],{"href":814,"rel":815},"https:\u002F\u002Fcorrectiv.org\u002F",[45],"CORRECTIV"," und ",[41,819,822],{"href":820,"rel":821},"https:\u002F\u002Fwww.snopes.com\u002F",[45],"Snopes"," anhand von Metadaten und Mehrwinkelaufnahmen widerlegt wurden. Der Fall steht laut MBFC exemplarisch für ein Muster provokanter Unterstellungen ohne belastbare Belege.",[67,825,827],{"id":826},"bildblog-als-korrektiv","BILDblog als Korrektiv",[26,829,830,831,835],{},"Seit 2004 dokumentiert das Medienblog ",[41,832,762],{"href":833,"rel":834},"https:\u002F\u002Fbildblog.de\u002F",[45]," systematisch Fehler, Fälschungen und ethische Verstöße der Bild-Zeitung. Das Blog wurde 2005 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet und zählte zeitweise zu den meistgelesenen Blogs Deutschlands. 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