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Stand: 26.03.2026

Hubertus Heil: Das tut der AfD richtig weh!

Link Beschreibung

Clip aus dem Deutschen Bundestag (05.11.2025): Hubertus Heil (SPD) spricht in der Aktuellen Stunde zum Verhältnis der AfD zu Russland. Das Reel wurde von der Facebook-Seite "Moers ist Bunt, nicht Braun" geteilt.

Kontext

Das Reel stammt aus der 36. Sitzung des 21. Bundestags vom 5. November 2025 (Plenarprotokoll 21/36, S. 3992). Der Tagesordnungspunkt war eine Aktuelle Stunde auf Verlangen der CDU/CSU- und SPD-Fraktion mit dem Titel "Auswirkungen des Verhältnisses der AfD zu Russland auf Deutschlands Sicherheitsinteressen, Kein Patriotismus, sondern mögliche Gefährdung unserer Sicherheit" (TOP ZP 1).

Hubertus Heil (SPD, MdB seit 1998, ehemaliger Bundesarbeitsminister 2018-2025) hielt in dieser Debatte eine Rede. Während seiner Rede stellte Martin Reichardt (AfD) eine Zwischenfrage.

Das Reel zeigt einen Ausschnitt, in dem Heil offenbar auf finanzielle Aspekte eingeht (im Video sind Untertitel wie "Zehntausende Euro" und "hat durch arglistige" sichtbar) und die AfD scharf angreift. Das Engagement ist beachtlich: rund 4.600 Likes, 690 Kommentare und 960 Shares.

Die Seite "Moers ist Bunt, nicht Braun" ist eine Initiative gegen Rechtsextremismus aus Moers (Niederrhein). In der Postbeschreibung zieht die Seite Parallelen zwischen der heutigen AfD und den Nazis, zitiert Goebbels' Aussage von 1928 zur Unterwanderung des Reichstags und spricht sich für ein AfD-Verbotsverfahren aus.

Einordnung

In der Aktuellen Stunde warfen Redner der Koalition und der Grünen der AfD vor, als Werkzeug des Kremls zu agieren. Marc Henrichmann (CDU) bezeichnete die AfD-Fraktion als "russlandtreue Schläferzelle". Sonja Eichwede (SPD) nannte die AfD einen "Handlanger russischer Interessen". Dr. Irene Mihalic (Grüne) warb für ein Verbotsverfahren. AfD-Vertreter wiesen die Vorwürfe als "inszenierte Empörung" zurück.

Heils Rede fügt sich in diese Debatte ein. Der im Reel gezeigte Ausschnitt, in dem es um "Zehntausende Euro" geht, deutet auf finanzielle Verflechtungen oder die Kosten der AfD-Präsenz im Bundestag hin.

Quellen