Link Beschreibung
Post-Beschreibung
#Schwarzenberg - was haben wir nicht gehört über böse Linke. Nun, dem ist eben nicht so und die Realität wird gerade in den Gegenden, in denen Neonazis längst den Alltag übernommen haben, in den sächsischen AfD Provinzen, auch in den Medien nur von Bildern bestimmt, die gewünscht sind. Die Realität in Schwarzenberg hingegen waren Gewaltausbrüche von Neonazis, welche die Antifa Demo angreifen wollten und von der Polizei immer wieder zurückgedrängt werden mussten. Erfährt man aber nichts von bei ARD, ZDF, MDR und Co. - die trauen sich dort kaum noch hin - das ist die Realität. Einige wenige mutige Reporter wie Pixel Roulette machen das noch. Ich kenne ihn persönlich und er hat wirklich Arsch in der Hose. Quelle: x.com/Pixel_Roulette/status/2000295107669762444
Das Reel zeigt 25 Sekunden Crowd-Footage ohne gesprochenen Kommentar.
Das Reel von Uwe Brückner dokumentiert Gewalt durch rechte Gegendemonstranten bei einer antifaschistischen Demonstration in Schwarzenberg (Erzgebirge, Sachsen). Hintergrund ist die Demo vom 13. Dezember 2025, die zeitgleich zur traditionellen Bergparade stattfand.
Die Initiative "Spektrum 360" hatte unter dem Motto "Die Staatsmacht in die Schranken weisen" demonstriert. Laut Polizei nahmen rund 300 Personen teil, beim Gegenprotest wurden etwa 120 Personen registriert. Rechte Gegendemonstranten versuchten wiederholt, die Polizeiabsperrung zu durchbrechen; die Polizei setzte Pfefferspray ein. Mehrfach wurde Pyrotechnik in Form von Böllern und Nebeltöpfen gezündet, ein Polizeibeamter erlitt dabei ein Knalltrauma. Insgesamt wurden 18 Strafanzeigen erstattet, darunter wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands, Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Die Linke-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel, die die Demo angemeldet hatte, kritisierte: "Die Polizei war nicht in der Lage, die Versammlung ausreichend zu schützen. Stattdessen gingen Beamte der Chemnitzer Bereitschaftspolizei wiederholt gewaltsam gegen Teilnehmende des Demonstrationszuges vor. Dabei wurden mehrere Personen verletzt, teilweise schwer."
Faktenfackel Bewertung
Einordnung
Das Reel dokumentiert einen durch Polizeibilanz und Medienberichte belegten Vorfall: Rechte Gegendemonstranten haben bei der Schwarzenberger Demo am 13. Dezember 2025 Gewalt gegen Polizei und Demonstrierende ausgeübt. Die offizielle Polizeimeldung - veröffentlicht u.a. bei Blick.de und zusammengefasst von Radio Erzgebirge - bestätigt: 18 Strafanzeigen, Einsatz von Pfefferspray gegen rund 120 Gegendemonstranten beim Versuch, eine Absperrung zu durchbrechen, sowie ein Knalltrauma bei einem Beamten durch Böllerwürfe.
Daneben steht die gut belegte Kritik von Versammlungsleiterin Juliane Nagel an der Polizeireaktion. Laut ihrem veröffentlichten Fazit habe die Polizei die Versammlung nicht ausreichend vor rechten Provokationen geschützt und stattdessen selbst Gewalt gegen Demonstrierende ausgeübt. Laut Nagels Fazit konnte ein von der Polizei behaupteter Flaschenwurf bislang nicht bestätigt werden, während Böllerwürfe aus rechten Personengruppen mehrfach dokumentiert sind.
Der Titel des Reels ("Rechte Gegendemonstranten üben Gewalt gegen die Polizei") wird durch die Polizeiangaben gestützt, gibt aber nur einen Teil des Bildes wieder: Der Gegenprotest versuchte eine Absperrung zu durchbrechen und setzte Pyrotechnik ein - das ist durch Primärquellen belegt. Die Darstellung, wonach ausschließlich rechte Gegendemonstranten Gewalt ausübten, während die Polizei nur reagierte, ist durch Nagels Kritik und Augenzeugenberichte zumindest in Teilen strittig.
Fazit
Der Vorfall ist durch die offizielle Polizeibilanz und mehrere Medienberichte gut belegt: Rechte Gegendemonstranten haben bei der Schwarzenberger Demo im Dezember 2025 Gewalt ausgeübt. Die begleitende Kritik an einem einseitigen Polizeieinsatz gegen die linke Demonstration ist ebenfalls durch die Versammlungsleiterin direkt belegt und journalistisch dokumentiert.
