Link Beschreibung
Clip über Drohung gegen Alexander Leschik (2021 aus der AfD ausgetreten): "Hoffentlich winselst Du Penner nicht." – Zeigt AfD-Bedrohungsverhalten gegenüber Parteiausteigerinnen.
Faktenfackel Bewertung
Einordnung
Alexander Leschik war ab dem Alter von 15 Jahren in der AfD und ihrer Jugendorganisation Junge Alternative (JA) aktiv, unter anderem als stellvertretender Kreissprecher in Münster. Im April 2021 trat er aus der Partei aus. Zusammen mit dem ebenfalls ausgestiegenen Nicolai Boudaghi und dem investigativen Journalisten Wigbert Löer veröffentlichte er 2021 das Buch "Im Bann der AfD: Chats, Worte, Taten", in dem er die interne Radikalisierung der Partei anhand von Telegram-, WhatsApp- und Facebook-Chats dokumentierte.
Leschiks Berichte über Morddrohungen nach seinem Austritt sind durch Medienberichte belegt: TRT Deutsch zitiert ihn mit den Worten: "Momentan kommen regelmäßig Morddrohungen aus der AfD. Da sind dann Briefe und Mails dabei, wo Mitglieder und Anhänger der Partei einem wünschen, dass Bomben in den Gedärmen detonieren." Das im Reel gezeigte Zitat "Hoffentlich winselst Du Penner nicht" fügt sich in dieses dokumentierte Muster von Einschüchterungsversuchen gegenüber Parteiausteigerinnen ein.
Das Bedrohungsverhalten gegenüber Menschen, die die AfD öffentlich kritisieren oder aus ihr aussteigen, ist kein Einzelfall. Der ZDF-Bericht über Aussteiger dokumentiert ähnliche Erfahrungen weiterer ehemaliger Mitglieder.
Fazit
Die im Reel gezeigten Bedrohungen gegen Alexander Leschik sind durch mehrere Medienberichte und seine eigenen Aussagen belegt. Das Muster der Einschüchterung gegenüber AfD-Aussteigerinnen ist dokumentiert und glaubwürdig.
