[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"\u002Fquellen\u002Ffaktenchecks\u002Fcorrectiv\u002Flinks\u002Fpfizer-fehlgeburten-fake-surround":3,"quelle-links\u002Fpfizer-fehlgeburten-fake":9,"quellenlink-links\u002Fpfizer-fehlgeburten-fake":88,"\u002Fquellen\u002Ffaktenchecks\u002Fcorrectiv\u002Flinks\u002Fpfizer-fehlgeburten-fake-coSources":199,"\u002Fquellen\u002Ffaktenchecks\u002Fcorrectiv\u002Flinks\u002Fpfizer-fehlgeburten-fake-referrers":200},[4,8],{"title":5,"path":6,"stem":7},"CORRECTIV: Meeresspiegel steigt auch in Sydney - Fotovergleich sagt nichts aus","\u002Fquellen\u002Ffaktenchecks\u002Fcorrectiv\u002Flinks\u002Fmeeresspiegel-sydney-fotovergleich","quellen\u002Ffaktenchecks\u002Fcorrectiv\u002Flinks\u002F20260529.meeresspiegel-sydney-fotovergleich",null,{"id":10,"title":11,"affiliation":8,"body":12,"date":73,"description":74,"extension":75,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":73,"meta":76,"name":77,"navigation":78,"path":79,"publishedOn":80,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"sameAs":8,"seo":81,"stem":82,"tags":83,"__hash__":87},"quellen\u002Fquellen\u002Ffaktenchecks\u002Fcorrectiv\u002Findex.md","",{"type":13,"value":14,"toc":64},"minimark",[15,20,32,35,39,49,53,56,61],[16,17,19],"h2",{"id":18},"über-die-quelle","Über die Quelle",[21,22,23,24,31],"p",{},"CORRECTIV ist ein gemeinwohlorientiertes Medienhaus, das Demokratie stärkt. Als vielfach ausgezeichnete Redaktion stehen wir für investigativen Journalismus. Wir lösen öffentliche Debatten aus, arbeiten mit Bürgerinnen und Bürgern an unseren Recherchen und fördern die Gesellschaft mit unseren Bildungsprogrammen. (Quelle: ",[25,26,30],"a",{"href":27,"rel":28},"https:\u002F\u002Fcorrectiv.org\u002Fueber-uns\u002F",[29],"nofollow","Homepage",")",[21,33,34],{},"CORRECTIV ist ähnlich, wie Faktenfackel ein Portal mit Faktenchecks und Einordnungen, jedoch wesentlich größer.",[16,36,38],{"id":37},"links","Links",[40,41,42],"ul",{},[43,44,45],"li",{},[25,46,47],{"href":47,"rel":48},"https:\u002F\u002Fwww.correctiv.org",[29],[16,50,52],{"id":51},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[21,54,55],{},"CORRECTIV ist grundsätzlich eine ausgezeichnete Quelle für Faktenchecks und journalistische Recherchen. 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CORRECTIV zeigt: Das Dokument belegt das nicht; die Zahl entsteht durch grobe Fehlinterpretation unvollständiger Daten, ein bekanntes Muster aus der Impfgegner-Szene rund um die sogenannten Pfizer Papers.",[16,97,52],{"id":51},[57,99,101],{"id":100},"einordnung","Einordnung",[21,103,104],{},"Die Behauptung kursiert seit Jahren in Impfgegner-Kreisen und geht maßgeblich auf Naomi Wolf zurück, eine US-amerikanische Autorin, die nach ihrer Karriere als feministische Journalistin in den 1990er Jahren zunehmend Verschwörungstheorien verbreitet. Wolf behauptet in einem viral gegangenen Videoausschnitt, in einer Pfizer-Studie seien 270 schwangere Frauen geimpft worden, und von den 36, deren Schwangerschaftsverlauf bekannt sei, hätten mehr als 80 Prozent ihr Baby verloren.",[21,106,107],{},"Das Fundament dieser Behauptung ist ein echter, aber grundlegend falsch interpretierter Pfizer-Bericht: der \"Cumulative Analysis of Post-Authorization Adverse Event Reports\" (kumulative Analyse von Nebenwirkungsmeldungen nach der Zulassung), der nach einer Klage gegen die FDA Ende 2021 veröffentlicht wurde. Dieser Bericht ist keine Studie. Er listet Verdachtsfälle für Nebenwirkungen aus einer freiwilligen Sicherheitsdatenbank auf, die Pfizer in den ersten 90 Tagen nach der Notfallzulassung des Comirnaty-Impfstoffs (Dezember 2020 bis Februar 2021) gesammelt hat. Jede Person kann in solche Meldesysteme Verdachtsfälle eintragen; ein ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung wird dabei weder geprüft noch bestätigt.",[21,109,110],{},"Das Dokument enthält 270 Meldungen mit Bezug auf Schwangere. Davon betrafen die meisten allerdings übliche Impfreaktionen der Mutter (Kopfschmerzen, Fieber usw.) und keine Schwangerschaftskomplikationen. Entscheidend ist: Zum Zeitpunkt des Berichts war der Ausgang von 238 der 270 gemeldeten Schwangerschaften schlicht noch offen, weil die Schwangerschaften noch andauerten. 28 Fälle endeten mit dem Tod des Fötus oder Babys. Wolfs Behauptung, die fehlenden Ausgangsdaten seien \"verloren gegangen\" und dies sei \"rechtswidrig\", ist falsch: Die Daten fehlen, weil die Schwangerschaften zum Berichtszeitpunkt noch liefen.",[21,112,113,114,119],{},"Wolf behauptet in ihrem Video, dass von den 36 Frauen mit bekanntem Schwangerschaftsausgang über 80 Prozent ihr Kind verloren hätten. Doch diese \"36\" ist bereits Wolfs eigene, fehlerhafte Zahl: Laut CORRECTIV war der Ausgang zum Zeitpunkt des Berichts bei tatsächlich 32 Schwangerschaften bekannt (270 minus 238 noch laufende), 28 davon endeten mit dem Tod des Fötus oder Babys. Der rechnerische Trick funktioniert in beiden Varianten gleich: Wer nur die kleine Gruppe mit bekanntem Ausgang als Nenner nimmt, die 238 offenen Fälle ignoriert und die 28 negativen Ausgänge durch diesen reduzierten Nenner teilt, kommt auf eine erschreckend hohe Prozentzahl. Korrekt wäre, alle 270 gemeldeten Schwangerschaften als Nenner zu nehmen: 28 von 270 entsprechen etwa 10,4 Prozent. Und auch diese Zahl ist kein valider Wert, weil der Bericht nur einen Bruchteil aller geimpften Schwangeren erfasst. \"Was hier vor allem fehlt, sind die Zehntausenden von Menschen, die den Impfstoff während der Schwangerschaft erhalten haben, dies aber nicht gemeldet haben\", erklärte Victoria Male, Dozentin für Reproduktionsimmunologie am Imperial College London, 2022 gegenüber der ",[25,115,118],{"href":116,"rel":117},"https:\u002F\u002Fapnews.com\u002Farticle\u002Ffact-checking-950821598874",[29],"Associated Press",".",[21,121,122,123,128,129,134],{},"Eine ",[25,124,127],{"href":125,"rel":126},"https:\u002F\u002Fwww.nejm.org\u002Fdoi\u002Ffull\u002F10.1056\u002Fnejmoa2104983",[29],"NEJM-Studie von April 2021"," untersuchte mehr als 35.000 gegen Covid geimpfte Schwangere für denselben Zeitraum und fand eine Fehlgeburtenrate von etwa 14 Prozent - ein Wert, der dem bekannten natürlichen Hintergrundrisiko entspricht. Zum Vergleich: In Deutschland enden nach ",[25,130,133],{"href":131,"rel":132},"https:\u002F\u002Fwww.bundestag.de\u002Fresource\u002Fblob\u002F966288\u002Fa08e859af024345cc8b87420d61acfcf\u002FWD-9-054-23-pdf-data.pdf",[29],"Schätzungen des Bundestags"," etwa 25 Prozent aller Schwangerschaften im ersten Trimester mit einer Fehlgeburt. Die US-Arzneimittelbehörde FDA stellte nach Auswertung der gemeldeten Verdachtsfälle keine Sicherheitssignale im Zusammenhang mit Schwangerschaften fest.",[21,136,137,138,143,144,149,150,155,156,161],{},"Das Muster dieser Fehlinterpretation ist nicht neu. Das amerikanische ",[25,139,142],{"href":140,"rel":141},"https:\u002F\u002Fwww.factcheck.org\u002F2022\u002F08\u002Fscicheck-covid-19-vaccination-doesnt-increase-miscarriage-risk-contrary-to-naomi-wolfs-spurious-stat\u002F",[29],"FactCheck.org"," hat im August 2022 eine verwandte Wolf-Behauptung zerlegt: Wolf behauptete damals, 44 Prozent der Schwangeren in Pfizers klinischer Studie hätten Fehlgeburten gehabt, was auf einem Rechenfehler beruhte (jede Fehlgeburt wurde doppelt gezählt, und die Placebo-Gruppe wurde einbezogen). Der ",[25,145,148],{"href":146,"rel":147},"https:\u002F\u002Fdpa-factchecking.com\u002Fgermany\u002F220826-99-527410\u002F",[29],"dpa-Faktencheck"," dokumentierte ebenfalls im August 2022 diesen verwandten Claim aus Wolfs Umfeld. CORRECTIV hatte das Pfizer-Dokument selbst schon ",[25,151,154],{"href":152,"rel":153},"https:\u002F\u002Fcorrectiv.org\u002Ffaktencheck\u002F2022\u002F01\u002F20\u002Fnein-pfizer-dokument-belegt-keine-todesfaelle-oder-fehlgeburten-durch-covid-19-impfungen\u002F",[29],"im Januar 2022"," und ",[25,157,160],{"href":158,"rel":159},"https:\u002F\u002Fcorrectiv.org\u002Ffaktencheck\u002F2022\u002F02\u002F04\u002Fnein-pfizer-dokument-belegt-keine-fast-100-prozentige-todesrate-unter-ungeborenen-kindern-bei-schwangeren\u002F",[29],"im Februar 2022"," eingeordnet. Die jetzt kursierende Version der Behauptung ist im Kern identisch mit dem, was damals bereits als falsch eingestuft wurde.",[57,163,60],{"id":59},[21,165,166],{},"Die 80-Prozent-Behauptung entsteht durch einen gezielten Rechentrick: Als Nenner werden nur die wenigen Fälle mit bekanntem Ausgang herangezogen, obwohl der Pfizer-Bericht 270 Meldungen enthält, von denen 238 zum Berichtszeitpunkt noch offen waren. Dieser Bericht ist ohnehin keine Studie, sondern eine Sammlung unbestätigter Verdachtsfälle. Mehrere unabhängige Faktenchecker und die FDA haben das Bild schon 2022 gerade gerückt; die Impfung erhöht das Fehlgeburtenrisiko nicht.",{"title":11,"searchDepth":65,"depth":65,"links":168},[169],{"id":51,"depth":68,"text":52,"children":170},[171,172],{"id":100,"depth":65,"text":101},{"id":59,"depth":65,"text":60},"Ein Pfizer-Dokument belegt, dass in einer Corona-Impfstudie 80 Prozent der geimpften Schwangeren ihr Baby verloren haben.","Naomi Wolf",[176,177,178,179],"naomi-wolf","pfizer","fda","christine-anderson","correctiv-pfizer-fehlgeburten-fake","2026-06-10","CORRECTIV widerlegt die virale Behauptung, ein Pfizer-Dokument belege 80 Prozent Fehlgeburten in einer Corona-Impfstudie. Die Zahl entsteht durch Fehlinterpretation unvollständiger Daten.",{},"\u002Fquellen\u002Ffaktenchecks\u002Fcorrectiv\u002Flinks\u002Fpfizer-fehlgeburten-fake",{"title":90,"description":182},"2026-06-08",[188],"import:success 2026-06-10T21:05:52Z","quellen\u002Ffaktenchecks\u002Fcorrectiv\u002Flinks\u002F20260608.pfizer-fehlgeburten-fake",[191,192,193,194],"Desinformation","Corona","Impfung","Pfizer","article","https:\u002F\u002Fcorrectiv.org\u002Ffaktencheck\u002F2026\u002F06\u002F08\u002Fcoronavirus-pfizer-dokument-belegt-keine-80-prozent-fehlgeburten-bei-geimpften-schwangeren-covid-19\u002F","false","ES1QFSkQIFufkgdolGcOCGQV7D7A6R5utH74Jyt_SWo",[],{"id":180,"count":201,"results":202},0,[]]