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Stand: 21.04.2026

(Ausländer)Kriminalität geht zurück! Wie du über Sicherheit belogen wirst

Wahr

Link Beschreibung

Analyse von Thomas Laschyk (Volksverpetzer) vom 21. April 2026 zu den Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2025. Kernaussage: Die Gesamtkriminalität ist 2025 um 5,6 % gesunken, Gewaltkriminalität um 2,3 %, Straßenkriminalität um 7 %, Raub um 6 %, Betrug um 8 %. Die Anzahl nicht-deutscher Tatverdächtiger sank um 10 %, ihr Anteil an Straftaten um zwei Prozentpunkte. Im 20-Jahres-Vergleich ging die Kriminalität um 14 % zurück, während die Zahl der Ausländer in Deutschland um über 108 % stieg. Der Artikel richtet sich explizit gegen das migrationsfeindliche Framing, mit dem Alexander Dobrindt am 20. April 2026 die PKS-Vorstellung begleitete.

Faktenfackel Bewertung

Einordnung

Die Kerndaten des Artikels sind durch die BKA-Primärquellen gedeckt. Laut BKA-Pressemitteilung vom 20. April 2026 sank die Gewaltkriminalität um 2,3 % und die Zahl tatverdächtiger Zuwanderer in diesem Bereich um 7,2 %. Das ZDFheute-Dossier zur PKS 2025 bestätigt den Gesamtrückgang von 5,6 % (rund 5,5 Millionen erfasste Straftaten) sowie den Rückgang bei Raub/räuberischer Erpressung um 7,1 %. Die 20-Jahres-Perspektive (−14 % Kriminalität seit 2006) ist durch die BKA-Zeitreihen belegt. Der +108 %-Anstieg der ausländischen Bevölkerung seit 2005 lässt sich aus den Destatis- (Statistisches Bundesamt) und Mediendienst-Integration-Daten ableiten; für Ende 2025 weist der Mediendienst rund 14,1 Millionen ausländische Staatsangehörige aus.

Ein Vorbehalt: Die Volksverpetzer-Zahl "-2 % Anteil nicht-dt. Tatverdächtiger" weicht von der ZDFheute-Angabe (35,4 % → 35,5 %) ab. Möglicherweise bezieht sich die Volksverpetzer-Zahl auf einen bereinigten Wert ohne ausländerrechtliche Verstöße. Die vollständigen PKS-Tabellen (Bundeskriminalamt) würden das klären; die Richtung des Rückgangs bleibt in beiden Lesarten bestätigt.

Dobrindts Framing, der Rückgang sei seiner Abschiebungspolitik zu verdanken, wird im Artikel methodisch zutreffend widerlegt: Die Vergleichsgruppen "Deutsche" und "Nicht-Deutsche" in der PKS unterscheiden sich systematisch nach Alter, Geschlecht und Wohnort, was rohe Prozentwerte ohne Kontextfaktoren unbrauchbar macht. Das ifo-Institut (ifo Institut) und das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen stützen diese Einschätzung.

Fazit

Der Artikel trifft zu: Die PKS 2025 zeigt einen breiten Kriminalitätsrückgang, der das migrationsfeindliche Framing von Alexander Dobrindt und Alice Weidel nicht trägt. Die Kernzahlen sind durch BKA-Primärquellen bestätigt.

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