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Stand: 10.04.2026

Energiewende: Wie Reiche mit falschen und irreführenden Zahlen täuscht

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Volksverpetzer analysiert einen Gastbeitrag von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in der FAZ ("Schluss mit der Selbsttäuschung in der Energiepolitik", erschienen am 7. April 2026 über Ostern), in dem sie die Energiewende mit mehreren falschen und irreführenden Zahlen angreift.

Zentrale Falschbehauptungen laut Volksverpetzer: Reiche behauptet, erneuerbare Energien deckten nur "knapp einen Fünftel" des Energiebedarfs - tatsächlich waren es rund 20-24 Prozent je nach Berechnungsmethode, wobei Reiche eine für Erneuerbare systematisch ungünstige Primärenergie-Metrik wählt, die fossile Effizienzverluste einrechnet. Die angeblichen "drei Milliarden Euro" Abregelungskosten für Solar- und Windenergie sind ebenfalls falsch, weil darin auch Kompensationen für Gaskraftwerke enthalten sind. Den Stromanstieg um 25 Prozent in zehn Jahren präsentiert sie als Argument gegen die Energiewende - verschweigt aber, dass die allgemeine Inflation im gleichen Zeitraum 28 Prozent betrug.

Reiche nutzte den drohenden Iran-Krieg und eine mögliche Blockade der Straße von Hormus als Anlass, die Energiewende grundsätzlich infrage zu stellen - eine Argumentation, die Volksverpetzer als irreführend einordnet, da gerade eine konsequente Energiewende von solchen geopolitischen Abhängigkeiten unabhängig machen würde. Der Faktencheck stützt sich auf eine Analyse von Energiejournalist Malte Kreutzfeldt (Table.Media).

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