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Stand: 17.05.2026

Hagshaw Hill: Schottlands erster kommerzieller Windpark wird nach 30 Jahren fünfmal leistungsfähiger

Wahr

Link Beschreibung

Facebook-Post von Cleanthinking.de über das Repowering des Windparks Hagshaw Hill in Schottland. Der 1995 mit 26 Turbinen und rund 16 Megawatt Leistung errichtete Windpark wurde von ScottishPower Renewables durch 14 neue Turbinen ersetzt, die mehr als 79 Megawatt liefern: fünfmal mehr Leistung mit knapp der Hälfte der Masten. 2.379 Reaktionen, 538 Kommentare, 624 Shares.

Faktenfackel Bewertung

Einordnung

Die Zahlen des Facebook-Posts stimmen. Hagshaw Hill war Schottlands erster kommerzieller Windpark, 1995 in Betrieb genommen, rund 50 Kilometer südlich von Glasgow in South Lanarkshire. Die ursprünglichen 26 Turbinen leisteten je rund 600 Kilowatt, zusammen also knapp 15,6 Megawatt, was üblicherweise auf 16 MW gerundet wird. Nach Jahrzehnten Betrieb wurde der Park 2023 stillgelegt und dann von ScottishPower Renewables, einer Tochter des spanischen Energiekonzerns Iberdrola, umgebaut.

Im November 2025 ging das Repowering in Betrieb: 14 neue Turbinen mit einer Gesamtkapazität von mehr als 79 MW, ausreichend für rund 57.000 Haushalte. Der Faktor 5 beim Vergleich der Kapazitäten (79 MW gegenüber 15,6 MW) ist rechnerisch korrekt. Bemerkenswert ist auch, dass alle Rotorblätter der alten Anlage recycelt wurden: Der irische Hersteller Plaswire verarbeitet das Verbundmaterial zu Baustoffen, was einen ersten Branchenstandard beim Rückbau setzt. Das jährliche Gemeinschaftsfonds-Volumen für umliegende Ortschaften stieg von einem Bruchteil auf knapp 400.000 Pfund, das 26-Fache der früheren Ausschüttung.

Primärquellen: RenewEconomy: First wind farm recycles original turbine blades (November 2025), Rigzone: Scotland's 1st Commercial Wind Farm Revived with 79 MW Capacity (November 2025), WindInsider: ScottishPower Renewables Repowers Hagshaw Hill Wind Farm (November 2025).

Fazit

Alle im Post genannten Zahlen (26 alte Turbinen, 16 MW, 14 neue Turbinen, 79 MW, Faktor fünf) sind durch mehrere unabhängige Quellen und die offizielle Kommunikation von ScottishPower/Iberdrola belegt. Die Darstellung von Cleanthinking ist sachlich korrekt.