KATAPULT Magazin
Datenjournalistisches Quartalsmagazin aus Greifswald, bekannt für Karten, Infografiken und zugespitzte politische Analysen; Gründer und Chefredakteur Benjamin Fredrich

Über die Quelle
KATAPULT ist ein 2015 in Greifswald gegründetes datenjournalistisches Magazin. Gründer und Chefredakteur ist Benjamin Fredrich. Das Magazin erscheint vierteljährlich in gedruckter Form und digital; seine Markenzeichen sind Karten, Infografiken und zugespitzte politische Analysen, die häufig viral gehen.
KATAPULT versteht sich dezidiert als Magazin für Sozialwissenschaft und politische Bildung. Inhaltlich vertritt es klar linke, antinationalistische und globalisierungskritische Positionen, ohne dies zu verschleiern. 2022 gründete das Magazin KATAPULT Ukraine und finanzierte humanitäre Hilfe aus Abo-Einnahmen; der Schritt machte das Magazin international sichtbar, löste aber auch Debatten um die Vermischung von Journalismus und Aktivismus aus.
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Faktenfackel Bewertung
KATAPULT arbeitet datenjournalistisch mit nachvollziehbaren Primärquellen. Die Karten und Grafiken greifen auf etablierte Datensätze zurück (Statistisches Bundesamt, Eurostat, Bundesdatenquellen), die methodische Umsetzung ist transparent. Gleichzeitig ist die Tonalität pointiert-linksgerichtet: Titelgestaltung, Schlagzeilen und Rahmungen zielen auf politische Wirkung, nicht auf bürokratische Neutralität.
Für Faktenchecks bedeutet das: Konkrete Zahlen aus KATAPULT-Artikeln sind in der Regel zitatfähig, sollten aber an der jeweils angegebenen Primärquelle gegengecheckt werden. Rahmung, Titel und Auswahl der Daten gehören als Meinungsbeitrag gelesen, nicht als neutrale Analyse. Interne Kontroversen um Führungsstil und Ukraine-Projekt 2022/2023 (Abgänge im Team, kritische Medienberichte) betreffen die Organisation, nicht unmittelbar die datenbasierten Artikel.
Fazit
Datenjournalistisch belastbares Magazin mit klarer linker Perspektive. Zahlen und Grafiken sind zitatfähig, Framing und Selektion sollten reflektiert eingeordnet werden.