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Stand: 15.04.2026

Andreas Bühl (CDU) rechnet mit Höcke ab: Kein Bekenntnis zu Deutschland, kein Amtseid möglich

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Clip vom No-AfD-Kanal einer Landtagsrede von Andreas Bühl, CDU-Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag, aus der Debatte zum konstruktiven Misstrauensvotum der AfD gegen Ministerpräsident Mario Voigt am 4. Februar 2026. Das Votum scheiterte mit 33 Ja-Stimmen gegen 51 Nein-Stimmen.

Bühl wirft Björn Höcke vor, keine mehrheitsfähige Politik für Thüringen anzubieten. Er thematisiert ein Treffen von AfD-Vertretern aus Thüringen mit dem österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner im Thüringer Landtag am 26. Januar 2026, also am Vorabend des internationalen Holocaust-Gedenktags (27. Januar), bei dem über "Remigration" gesprochen wurde. Das Treffen ist durch Medienberichte und Fotos, die AfD-Fraktionsvize Daniel Haseloff auf X teilte, belegt (Handelsblatt: Thüringer AfD-Vertreter empfangen Martin Sellner im Landtag, 26. Januar 2026). Der AfD-Bundesvorstand erließ daraufhin am 9. Februar 2026 ein Kontaktverbot: Weidel und Chrupalla forderten alle Parteigliederungen auf, keine Parteiveranstaltungen mit Sellner durchzuführen (ZDF heute: AfD-Spitze will Treffen mit Sellner unterbinden, Februar 2026).

Bühl konfrontiert Höcke mit früheren Aussagen, wonach Höcke erklärt haben soll, Deutschland sei "nicht sein Land" und es lohne sich nicht, es zu verteidigen. Diese Aussagen sind nicht unabhängig belegbar; sie werden hier als Bühls Behauptung wiedergegeben. Bühl folgert daraus, Höcke könne keinen Amtseid ablegen. Er endet mit der pointierten Aufforderung, Höcke möge über seine "persönliche Remigration zurück nach Rheinland-Pfalz oder Hessen" nachdenken.