Berliner Zeitung
Tageszeitung für Berlin und Brandenburg, 1945 gegründet, seit 2019 im Besitz der Holtzbrinck-Familie Friedrich und Silke Friedrich (Berliner Verlag)

Über die Quelle
Die Berliner Zeitung ist eine 1945 gegründete Tageszeitung mit Sitz in Berlin. Sie war lange Zeit die auflagenstärkste Zeitung Ostdeutschlands und hat heute einen Fokus auf Berlin-Brandenburg. Herausgegeben wird sie vom Berliner Verlag, der seit 2019 im Besitz des Ehepaars Holger und Silke Friedrich ist.
Unter der Führung der Friedrichs hat die Berliner Zeitung einen kontroversen inhaltlichen Kurs eingeschlagen, der in der Branche und bei Teilen der eigenen Belegschaft auf Kritik stößt. Die Zeitung positioniert sich in einzelnen Themenfeldern (u.a. Russlandpolitik, Coronapolitik, Migration) abweichend vom journalistischen Mainstream und veröffentlicht vereinzelt Beiträge von Autoren, die als umstritten gelten.
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Faktenfackel Bewertung
Die Berliner Zeitung hat als etablierte Regionalzeitung eine solide journalistische Infrastruktur; ihre lokale Berichterstattung zu Berlin und Brandenburg ist breit rezipiert und wird auch von überregionalen Medien aufgegriffen. Einzelne Meinungsartikel und Kolumnen, insbesondere zu politisch polarisierenden Themen, weichen allerdings vom journalistischen Konsens ab und rufen regelmäßig kritische Presseberichterstattung und Distanzierungen aus dem eigenen Haus hervor.
Für Faktencheck-Zwecke sollte zwischen Nachrichtenmeldungen (in der Regel solide recherchiert, auf Agenturmaterial gestützt) und redaktionellen Meinungsstücken klar unterschieden werden. Die Lokalberichterstattung zu Berlin-Brandenburg ist für Tagesgeschehen verlässlich.
Fazit
Etablierte Berliner Tageszeitung mit solider Lokalberichterstattung, deren überregionaler Meinungsteil unter dem aktuellen Eigentümer-Kurs kontrovers und teils revisionistisch wirkt. Für Nachrichten vom Tage nutzbar, bei Meinungsstücken und Schwerpunktthemen immer gegenchecken.