[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"quellen-deutsche-welle":3,"\u002Fquellen\u002Fnachrichten\u002Fdeutsche-welle\u002Flinks\u002F":115,"\u002Fquellen\u002Fnachrichten\u002Fdeutsche-welle-colinks":203,"\u002Fquellen\u002Fnachrichten\u002Fdeutsche-welle-refbacklinks":207,"\u002Fquellen\u002Fnachrichten\u002Fdeutsche-welle-quotes":209,"references:\u002Fquellen\u002Fnachrichten\u002Fdeutsche-welle":210},{"id":4,"title":5,"affiliation":6,"body":7,"date":102,"description":103,"extension":104,"imageAuthor":6,"jobTitle":6,"lastScanned":102,"meta":105,"name":22,"navigation":106,"path":107,"publishedOn":102,"quoteCodes":6,"referenceCodes":6,"reviewedAt":108,"sameAs":6,"seo":109,"stem":110,"tags":111,"__hash__":114},"quellen\u002Fquellen\u002Fnachrichten\u002Fdeutsche-welle\u002Findex.md","",null,{"type":8,"value":9,"toc":90},"minimark",[10,15,24,29,40,43,47,69,73,77,80,83,87],[11,12,14],"h2",{"id":13},"über-die-quelle","Über die Quelle",[16,17,18,19,23],"p",{},"Die ",[20,21,22],"strong",{},"Deutsche Welle"," ist der deutsche Auslandsrundfunk mit Sitz in Bonn und Berlin. Sie sendet in über 30 Sprachen und richtet sich an ein Publikum außerhalb Deutschlands, wird aber auch im Inland gelesen. Die DW ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und wird anders als ARD und ZDF nicht aus dem Rundfunkbeitrag, sondern aus dem Bundeshaushalt finanziert. Das Deutsche-Welle-Gesetz sichert die redaktionelle Unabhängigkeit; die Finanzierungsform ist trotzdem ein wiederkehrender Angriffspunkt in Debatten über die Glaubwürdigkeit des Senders.",[25,26,28],"h3",{"id":27},"dw-faktencheck","DW Faktencheck",[16,30,31,32,39],{},"Innerhalb der DW arbeitet seit 2020 ein eigenes Faktencheck-Team, gegründet und geleitet von Joscha Weber. Es prüft strittige Behauptungen und virale Netzinhalte mit den Methoden digitaler Verifikation, forensischer Bildanalyse und OSINT-Recherche und veröffentlicht die Ergebnisse als Text, Social-Media-Format und im Fernsehen. Anders als bei dpa oder AFP ist der Faktencheck kein eigenständiges Produkt mit eigener Adresse, sondern ein Ressort unter ",[33,34,38],"a",{"href":35,"rel":36},"https:\u002F\u002Fwww.dw.com\u002Fde\u002Ffaktencheck\u002Ft-56578552",[37],"nofollow","dw.com\u002Fde\u002Ffaktencheck",".",[16,41,42],{},"Ein Schwerpunkt liegt auf ausländischen Einflussoperationen und Desinformationskampagnen. Weil die DW Korrespondenznetze in Osteuropa, dem Nahen Osten und Asien unterhält und in vielen Sprachen publiziert, kann das Team Kampagnen über Sprachräume hinweg verfolgen. Für die Analyse russischer Operationen arbeitet die Redaktion regelmäßig mit spezialisierten Rechercheeinrichtungen zusammen, etwa dem Recherchekollektiv Antibot4Navalny, der OSINT-Gruppe Gnida Projekt, dem Berliner Think Tank CeMAS und dem Institute for Strategic Dialogue.",[11,44,46],{"id":45},"links","Links",[48,49,50,57,62],"ul",{},[51,52,53],"li",{},[33,54,22],{"href":55,"rel":56},"https:\u002F\u002Fwww.dw.com\u002Fde\u002F",[37],[51,58,59],{},[33,60,28],{"href":35,"rel":61},[37],[51,63,64],{},[33,65,68],{"href":66,"rel":67},"https:\u002F\u002Fwww.dw.com\u002Fde\u002Fjoscha-weber\u002Fperson-18387114",[37],"Joscha Weber (Leitung Faktencheck)",[11,70,72],{"id":71},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[25,74,76],{"id":75},"einordnung","Einordnung",[16,78,79],{},"Die Faktenchecks der DW arbeiten mit offengelegtem Rechercheweg: Behauptungen werden benannt, die geprüften Belege verlinkt, Gegenrecherchen bei zuständigen Stellen dokumentiert. Bei Einflussoperationen wird sauber zwischen belegter Zuordnung und Wahrscheinlichkeitsaussage unterschieden, was bei Attributionsfragen selten und wichtig ist. Auffällig positiv ist die Praxis, Fake-Inhalte über Archivdienste zu sichern, statt nur auf flüchtige Plattform-Posts zu verweisen.",[16,81,82],{},"Die Bundesfinanzierung ist bei der Bewertung mitzudenken, allerdings ohne Automatismus: Sie begründet keine inhaltliche Steuerung, macht die DW aber zu einem bevorzugten Ziel für Delegitimierungsvorwürfe. Wie bei jeder Sekundärquelle bleibt die Pflicht bestehen, die zugrunde liegenden Primärquellen selbst zu prüfen.",[25,84,86],{"id":85},"fazit","Fazit",[16,88,89],{},"Etablierter Auslandsrundfunk mit methodisch belastbarem Faktencheck-Ressort, besonders stark bei Desinformationskampagnen und digitaler Verifikation.",{"title":5,"searchDepth":91,"depth":91,"links":92},3,[93,97,98],{"id":13,"depth":94,"text":14,"children":95},2,[96],{"id":27,"depth":91,"text":28},{"id":45,"depth":94,"text":46},{"id":71,"depth":94,"text":72,"children":99},[100,101],{"id":75,"depth":91,"text":76},{"id":85,"depth":91,"text":86},"2026-08-04","Deutscher Auslandsrundfunk, Anstalt des öffentlichen Rechts. 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Seit dem 24. Juni zählte die Redaktion mehr als 180 gefälschte Posts auf X, Bluesky und TikTok, gerichtet auf die Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und die niedersächsischen Kommunalwahlen. Am schwersten betroffen ist Eric Stehr, Landtagskandidat der Linken in Sachsen-Anhalt, dem in mehreren Videos Mord an seiner Großmutter, Mord an einem Webcam-Model, die Organisation von Sexpartys an einer Hochschule und Beteiligung an Notenbetrug vorgeworfen werden.",[11,125,72],{"id":71},[25,127,76],{"id":75},[16,129,130,131,136],{},"Der Faktencheck ist methodisch ungewöhnlich gut abgesichert, weil er die Widerlegung nicht aus der Plausibilität ableitet, sondern bei den zuständigen Stellen selbst einholt. Ein Polizeisprecher des Burgenlandkreises bestätigte der DW, dass gegen Stehr weder ein Mordverdacht besteht noch Ermittlungen laufen. Eine Sprecherin der Bauhaus-Universität Weimar bestätigte, dass es den behaupteten Notenskandal nicht gibt. Für ein zweites Fälschungsmuster, ein angebliches Eurostat-Video über eine Umfrage, wonach eine große Mehrheit der Westdeutschen die Wiedervereinigung für einen historischen Fehler halte, antwortete Eurostat der DW wörtlich, das Video sei gefälscht und die Umfrage nie durchgeführt worden. Der tatsächliche Befund geht in die andere Richtung: Im ",[33,132,135],{"href":133,"rel":134},"https:\u002F\u002Fwww.tagesschau.de\u002Finland\u002Fgesellschaft\u002Fwiedervereinigung-dtrend-100.html",[37],"ARD-DeutschlandTrend vom Oktober 2025"," waren in Westdeutschland 64 Prozent mit dem Stand der Wiedervereinigung zufrieden.",[16,138,139,142],{},[20,140,141],{},"Die Technik."," Die Fälschungen arbeiten mit Media-Spoofing, also nachgebauten Videoformaten von FAZ, ARD, Stern TV und Spiegel TV samt geklonter Logos und KI-generierter Sprecherstimmen. Der Betrug fällt erst im Detailvergleich auf, etwa an abweichenden Schriftarten oder daran, dass das Video auf keinem offiziellen Kanal des angeblichen Absenders existiert. Bemerkenswert ist ein Detail der Zuordnung: In einem spanischsprachigen Post über die FDP-Kandidaten Lydia Hüskens und Andreas Silbersack wird die Partei mit \"SvDP\" abgekürzt, der russischen Transkription von Svobodnaya Demokraticheskaya Partiya.",[16,144,145,148],{},[20,146,147],{},"Die Zuordnung."," Die Datenbasis stammt aus der Sammlung des anonymen Recherchekollektivs Antibot4Navalny. Die OSINT-Gruppe Gnida Projekt hat Matrjoschka technisch und inhaltlich mit der vom Militärgeheimdienst GRU gesteuerten Einheit Storm-1516 verknüpft. Julia Smirnova vom Berliner Think Tank CeMAS hält es für sehr wahrscheinlich, dass die Kampagne im Auftrag der russischen Präsidialverwaltung läuft und durch private Dienstleister ausgeführt wird. Wichtig ist, wie sauber der Text diese Abstufung durchhält: Pablo Maristany de las Casas vom Institute for Strategic Dialogue sagt ausdrücklich, eine Verbindung zum russischen Staat lasse sich noch nicht sicher nachweisen. Belegte Zuordnung und Wahrscheinlichkeitsaussage werden nicht vermischt.",[16,150,151,154],{},[20,152,153],{},"Das politische Muster."," Nach Smirnovas Beobachtung sind alle Parteien betroffen mit Ausnahme von AfD und BSW. Das entspricht dem Muster vor der Bundestagswahl: Kandidatinnen und Kandidaten der demokratischen Parteien werden diskreditiert, russlandfreundliche Parteien bleiben verschont. Das zweite Narrativ zielt auf die Spaltung zwischen Ost und West, bis hin zu erfundenen Expertenprognosen einer erneuten Teilung Deutschlands im Jahr 2030 und dem Hashtag #TimeToDivideGermany.",[16,156,157,160],{},[20,158,159],{},"Zur Wirkung."," Der Text widersteht der Versuchung, die Kampagne größer zu machen, als sie ist. Maristany de las Casas nennt die Auswirkungen nicht signifikant: Trotz teils über 100.000 Aufrufen bleibt die organische Reichweite gering, kaum Interaktionen, wenig Kommentare, die Zahlen sind künstlich verstärkt. Bluesky und TikTok löschen schneller als X. Diese Einordnung ist selbst ein Qualitätsmerkmal, weil übertriebene Wirkungsbehauptungen einer Desinformationskampagne genau das verschaffen, was sie sucht.",[16,162,163],{},"Der praktische Befund für Betroffene ist ernüchternd: Stehr scheiterte bei X mit dem Versuch, ein Video über sich löschen zu lassen, weil die Plattform keinen Anlass dafür sah.",[25,165,86],{"id":85},[16,167,168],{},"Der Faktencheck ist belastbar. Die Vorwürfe gegen Eric Stehr sind falsch, bestätigt durch Polizei und Universität; das Eurostat-Video ist von Eurostat selbst als Fälschung benannt. Die Zuordnung zur Operation Matrjoschka stützt sich auf die Datensammlung von Antibot4Navalny und die technische Analyse des Gnida Projekts, wobei die Verbindung zum russischen Staat als wahrscheinlich, nicht als bewiesen dargestellt wird. Für Faktenfackel ist der Fall vor allem deshalb relevant, weil er eine abstrakte Kampagnenstatistik auf einen einzelnen, amtlich widerlegten Vorwurf gegen eine reale Person herunterbricht, fünf Wochen vor der Wahl in Sachsen-Anhalt.",{"title":5,"searchDepth":91,"depth":91,"links":170},[171],{"id":71,"depth":94,"text":72,"children":172},[173,174],{"id":75,"depth":91,"text":76},{"id":85,"depth":91,"text":86},"Der Linken-Kandidat Eric Stehr hat seine Großmutter ermordet, um deren Wohnung zu erben.","Russische Einflussoperation Matrjoschka in gefälschten Videos im Design deutscher Medien",[178,179,180,181,182,183],"cemas","antibot4navalny","gnida-projekt","institute-for-strategic-dialogue","die-linke","eurostat","deutsche-welle-matrjoschka-landtagswahlen","Fake-Videos im Design von ARD, FAZ und Stern TV werfen einem Linken-Kandidaten Mord vor. Polizei und Universität widersprechen, DW ordnet die Kampagne Matrjoschka zu.",{},"\u002Fquellen\u002Fnachrichten\u002Fdeutsche-welle\u002Flinks\u002Fmatrjoschka-landtagswahlen-fakes","2026-08-04T11:27:09Z",{"title":118,"description":185},"2026-08-03",[192],"import:success 2026-08-04T07:53:52Z","quellen\u002Fnachrichten\u002Fdeutsche-welle\u002Flinks\u002F20260803.matrjoschka-landtagswahlen-fakes",[195,196,197,198],"Desinformation","Russland","Wahlkampf","Deepfake","article","https:\u002F\u002Fwww.dw.com\u002Fde\u002Ffaktencheck-deutsche-wahlen-im-visier-russischer-desinformation\u002Fa-78179238","false","XkX3z9Bs4EAHvj7i04T5nWuUEtR-76y-6z5ja6mkF_o",{"id":204,"count":205,"results":206},"deutsche-welle",0,[],{"id":204,"count":205,"results":208},[],[],{"links":211,"quotes":212,"sources":213},[],[],[]]