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Deutsche Wildtierstiftung

Naturschutzstiftung, setzt sich für den Schutz heimischer Wildtiere und ihrer Lebensräume ein

Bildquelle: ©Deutsche Wildtierstiftung
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Über die Quelle

Die Deutsche Wildtier Stiftung wurde 1992 vom Hamburger Unternehmer Haymo Rethwisch gegründet und hat ihren Sitz in Hamburg (seit 2024 im Holz-Hochhaus "Roots" in der HafenCity). Sie beschäftigt rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Standorten und betreibt unter anderem das Gut Klepelshagen in Mecklenburg-Vorpommern als Wildtierreservat. Schwerpunkte sind Wildtierforschung, Artenschutz und die politische Interessenvertretung für heimische Wildtiere wie Wolf, Luchs, Elch und Rothirsch.

Für Faktenchecks relevant ist vor allem die politische Positionierung der Stiftung zu Windenergie und Jagd. Die Stiftung fordert ein Verbot von Windkraftanlagen in Wäldern und Schutzgebieten und war unter ihrem langjährigen Vorstandsvorsitzenden Fritz Vahrenholt, dem ehemaligen RWE-Manager und bekannten Klimaskeptiker, einer der lautstärksten Kritiker der Energiewende aus dem Naturschutzlager. Vahrenholt verließ die Stiftung Ende 2019. Kritiker werfen der Stiftung vor, wissenschaftlich begründeten Naturschutz mit energiepolitischem Lobbying zugunsten fossiler Interessen zu vermischen.