[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fco2-kuehlt-arktis-keine-eisschmelze-surround":3,"quelle-links\u002Fco2-kuehlt-arktis-keine-eisschmelze":9,"quellenlink-links\u002Fco2-kuehlt-arktis-keine-eisschmelze":137,"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fco2-kuehlt-arktis-keine-eisschmelze-coSources":273,"references:\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fco2-kuehlt-arktis-keine-eisschmelze":349,"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fco2-kuehlt-arktis-keine-eisschmelze-referrers":353,"quelle-ipcc":356},[4,8],{"title":5,"path":6,"stem":7},"EIKE: Der Rhein führte schon öfter mal viel weniger Wasser als heute","\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Frhein-fuehrte-schon-oefter-weniger-wasser","quellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002F20260805.rhein-fuehrte-schon-oefter-weniger-wasser",null,{"id":10,"title":11,"affiliation":8,"body":12,"date":124,"description":125,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":124,"meta":127,"name":128,"navigation":129,"path":130,"publishedOn":124,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":8,"sameAs":8,"seo":131,"stem":132,"tags":133,"__hash__":136},"quellen\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Findex.md","",{"type":13,"value":14,"toc":115},"minimark",[15,20,24,44,47,55,59,97,101,104,107,112],[16,17,19],"h2",{"id":18},"über-die-quelle","Über die Quelle",[21,22,23],"p",{},"Das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) ist ein 2007 gegründeter eingetragener Verein mit Sitz in Jena. Trotz des akademisch klingenden Namens ist EIKE kein wissenschaftliches Institut, sondern gilt laut Umweltbundesamt und Klimaforschern als die zentrale Organisation der politisch organisierten Klimawandelleugnung in Deutschland. Das Finanzamt Jena entzog EIKE im Februar 2022 die Gemeinnützigkeit.",[21,25,26,27,34,35,39,40,43],{},"Gegründet wurde EIKE von Holger Thuss, einem lokalen CDU-Politiker und Verleger aus Jena. Thuss ist zugleich Gründer und Vorsitzender von CFACT Europe, dem europäischen Ableger der US-amerikanischen Klimaleugnerorganisation CFACT.\nEIKE, CFACT Europe und sein Verlag TvR Medienverlag teilen sich laut ",[28,29,33],"a",{"href":30,"rel":31},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FTvR_Medienverlag",[32],"nofollow","Wikipedia"," dieselbe Postfachadresse in Jena. Als Vizepräsident fungiert Michael Limburg, ein Elektroingenieur und Mitglied der ",[36,37],"quelle-ref",{"name":38},"afd",", der laut Medienberichten in Teilzeit im Büro des AfD-Abgeordneten ",[36,41],{"name":42},"karsten-hilse"," arbeitet und maßgeblich die Klimapositionen des AfD-Energieausschusses geprägt hat.",[21,45,46],{},"EIKE unterhält enge institutionelle Verbindungen zum Heartland Institute aus den USA, das historisch Millionenbeträge von der fossilen Industrie erhielt und gemeinsam mit EIKE internationale Klimakonferenzen veranstaltet. Thuss ist bei Heartland als \"Experte\" gelistet. Laut Lobbypedia soll EIKE ein Jahresbudget von rund 200.000 Euro haben, legt seine Finanzierung jedoch nicht offen.",[21,48,49,50,54],{},"EIKE bezeichnet sich selbst als \"unabhängiges Forschungsinstitut\", veröffentlicht jedoch keine peer-reviewten Studien und führt keine eigene wissenschaftliche Forschung durch. Laut ",[28,51,33],{"href":52,"rel":53},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FEurop%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_%26_Energie",[32]," gilt eine Veröffentlichung in EIKE-nahen Publikationen unter Wissenschaftlern als institutionell sanktionierbar. Jochem Marotzke, Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, urteilte über eine von EIKE mitverantwortete Publikation, sie genüge nicht \"den allerniedrigsten wissenschaftlichen Standards\". Klimatologe Stefan Rahmstorf beschrieb EIKEs typisches Vorgehen als Einsatz von \"Bauernfängerargumenten\", die für Laien plausibel klängen, für Fachleute jedoch nicht standhielten. Der Deutsche Wetterdienst kritisierte, EIKE nutze DWD-Daten, um \"über den DWD eine gewisse Authentizität der Aussagen herzustellen\", gebe diese dann aber \"selektiv oder irreführend\" weiter.",[16,56,58],{"id":57},"links","Links",[60,61,62,70,76,83,90],"ul",{},[63,64,65],"li",{},[28,66,69],{"href":67,"rel":68},"https:\u002F\u002Feike-klima-energie.eu\u002F",[32],"Offizielle Website: eike-klima-energie.eu",[63,71,72],{},[28,73,75],{"href":52,"rel":74},[32],"Wikipedia: Europäisches Institut für Klima und Energie",[63,77,78],{},[28,79,82],{"href":80,"rel":81},"https:\u002F\u002Flobbypedia.de\u002Fwiki\u002FEurop%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie",[32],"Lobbypedia: Europäisches Institut für Klima und Energie",[63,84,85],{},[28,86,89],{"href":87,"rel":88},"https:\u002F\u002Fwww.volksverpetzer.de\u002Faktuelles\u002Feike\u002F",[32],"Volksverpetzer: Das Fake-Klimainstitut EIKE & die AfD",[63,91,92],{},[28,93,96],{"href":94,"rel":95},"https:\u002F\u002Fwww.quarks.de\u002Fpodcast\u002Fquarks-science-cops-der-fall-eike-so-dreist-tricksen-klimawandel-verharmloser\u002F",[32],"Quarks Science-Cops: Der Fall EIKE",[16,98,100],{"id":99},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[21,102,103],{},"EIKE ist keine wissenschaftliche Einrichtung, sondern eine Lobby- und Desinformationsorganisation, die systematisch den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel angreift. Die enge personelle und institutionelle Verzahnung mit der AfD und mit US-amerikanischen Klimaleugner-Netzwerken wie CFACT und Heartland macht EIKE zu einem zentralen Knotenpunkt der internationalen Klimawandel-Desinformation im deutschsprachigen Raum.",[21,105,106],{},"EIKE operiert bewusst im Graubereich zwischen akademisch klingendem Namen und politischem Lobbying: Die Organisation gibt keine Finanzierung preis, veröffentlicht keine peer-reviewte Forschung und widerspricht regelmäßig dem Konsens der zuständigen Fachbehörden. Das Umweltbundesamt ordnet EIKEs Positionen explizit als wissenschaftswidrig ein.",[108,109,111],"h3",{"id":110},"fazit","Fazit",[21,113,114],{},"EIKE ist keine verlässliche Quelle für Klimafragen. Die Organisation verbreitet gezielt Falsch- und Halbwahrheiten, um Klimaschutzmaßnahmen zu diskreditieren, und ist strukturell mit der AfD sowie dem internationalen Netzwerk der fossil-finanzierten Klimaleugnung verbunden.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":117},3,[118,120,121],{"id":18,"depth":119,"text":19},2,{"id":57,"depth":119,"text":58},{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":122},[123],{"id":110,"depth":116,"text":111},"2026-05-24","Kein wissenschaftliches Institut, sondern die zentrale Organisation der organisierten Klimawandelleugnung in Deutschland, eng mit der AfD verzahnt.","md",{},"Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)",true,"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike",{"description":125},"quellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Findex",[134,135],"Klimaleugnung","Klimawandel","e9phFQFZMvoV4wNFDqVOfL527mRgTZtCM5cAaG1OgT0",{"id":138,"title":139,"body":140,"claim":252,"claimAuthor":253,"coSources":254,"code":256,"date":257,"description":258,"extension":126,"lastScanned":257,"meta":259,"navigation":129,"path":260,"publishedOn":257,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":261,"seo":262,"sourceDate":263,"status":264,"stem":266,"tags":267,"type":269,"uri":270,"verdict":271,"__hash__":272},"quellenlinks\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002F20260808.co2-kuehlt-arktis-keine-eisschmelze.md","EIKE: Steigendes CO2 kühlt die untere Atmosphäre über der Arktis",{"type":13,"value":141,"toc":246},[142,145,147,151,166,182,190,199,214,233,241,243],[21,143,144],{},"Beitrag von EIKE vom 8. August 2026, eine Übernahme aus dem englischsprachigen Blog NoTricksZone vom 1. August 2026. Der Text beruft sich auf eine Studie von Notholt et al. (2024) sowie einen als Qin (2026) geführten Folgetext und behauptet, die Infrarotabsorption von CO2 und CH4 sei in der unteren Atmosphäre nahezu gesättigt, steigende Konzentrationen wirkten dort strahlungskühlend. Für die Antarktis nennt der Beitrag eine Nettoabkühlung von 0,01 Grad seit 1750. Daraus wird gefolgert, CO2 könne kein treibender Faktor für die Eisschmelze sein.",[16,146,100],{"id":99},[108,148,150],{"id":149},"einordnung","Einordnung",[21,152,153,154,159,160,165],{},"Die Studie, auf die sich EIKE beruft, existiert tatsächlich und ist seriös publiziert: Notholt, Schmithüsen, Buschmann und Kleidon, \"Infrared Radiative Effects of Increasing CO2 and CH4 on the Atmosphere in Antarctica Compared to the Arctic\", Geophysical Research Letters, Januar 2024, DOI 10.1029\u002F2023GL105600, ",[28,155,158],{"href":156,"rel":157},"https:\u002F\u002Fdoaj.org\u002Fapi\u002Farticles\u002F922905f87469485ab80d2eaae206b0bd",[32],"Nachweis samt Abstract im Directory of Open Access Journals",". Sie baut auf einer älteren Arbeit derselben Bremer Forschungsgruppe auf, die 2015 den \"negativen Treibhauseffekt\" über der inneren Antarktis im Detail untersuchte, siehe die ",[28,161,164],{"href":162,"rel":163},"https:\u002F\u002Fwww.uni-bremen.de\u002Fwarum-erwaermt-sich-die-innere-antarktis-nicht-bremer-klimaforscher-untersuchen-die-bedeutung-von-co2-ueber-der-antarktis-1",[32],"Pressemitteilung der Universität Bremen zu Schmithüsen et al. 2015",".",[21,167,168,169,173,174,176,177,165],{},"Der Effekt selbst ist etablierte Physik, kein Gegenbefund zur Klimaforschung. Die innere Antarktis ist der einzige Ort der Erde, an dem die Oberfläche im Jahresmittel kälter ist als die Stratosphäre darüber, eine Folge der extremen Höhenlage von rund 3000 Metern, der Kälte und der fast vollständigen Trockenheit der Luft. Unter diesen Bedingungen kehrt sich der übliche Mechanismus um: Mehr CO2 lässt mehr Wärme ins All entweichen, statt sie zurückzuhalten. Die Forschenden selbst betonen, dass das die Klimaphysik anderswo nicht infrage stellt. In der Pressemitteilung der Universität Bremen heißt es wörtlich: \"Die neuen Ergebnisse widersprechen nicht unserem Verständnis vom Treibhauseffekt, nachdem im Rest der Welt eine CO2-Zunahme zu einer Erwärmung führt. Die physikalischen Prozesse sind überall identisch, aber das Hochplateau in der inneren Antarktis spielt auf Grund der niedrigen Temperaturen eine Sonderrolle.\" Notholt wird zum negativen Treibhauseffekt auch im Wissenschaftsmagazin Science News Explores zitiert: \"We're not saying the greenhouse effect is rubbish ",[170,171,172],"span",{},"..."," in Antarctica, the situation is different\" (Übersetzung: \"Wir sagen nicht, dass der Treibhauseffekt Unsinn ist ",[170,175,172],{}," in der Antarktis ist die Situation anders\"), siehe ",[28,178,181],{"href":179,"rel":180},"https:\u002F\u002Fwww.snexplores.org\u002Farticle\u002Fcarbon-dioxide-has-unexpected-effect-antarctica",[32],"Science News Explores: \"Carbon dioxide has an unexpected effect in Antarctica\"",[21,183,184,185,189],{},"Entscheidend ist, was EIKE aus der eigenen Hauptquelle wegfallen lässt. Notholt et al. (2024) berechnen den Effekt für Antarktis und Arktis im selben Modell und kommen für die Arktis zum genau gegenteiligen Ergebnis. Im frei zugänglichen Abstract heißt es wörtlich: \"When increasing both, CO2 and CH4 from pre-industrial values to current concentrations, and averaged over the whole troposphere, we find a warming of 0.42 K for the Arctic and a slight cooling of 0.01 K for Antarctica\" (Übersetzung: \"Bei einem Anstieg von CO2 und CH4 von vorindustriellen auf heutige Werte, gemittelt über die gesamte Troposphäre, finden wir eine Erwärmung von 0,42 Kelvin für die Arktis und eine leichte Abkühlung von 0,01 Kelvin für die Antarktis\"), siehe ",[28,186,188],{"href":156,"rel":187},[32],"DOAJ: Abstract der Studie",". Als Ursache für den Unterschied nennen die Autoren den stark unterschiedlichen Wasserdampfgehalt beider Regionen. EIKE übernimmt aus derselben Studie nur die Antarktis-Zahl (0,01 Grad Abkühlung) und verschweigt die Arktis-Zahl, obwohl beide Werte im selben Satz derselben Arbeit stehen.",[21,191,192,193,198],{},"Der zweite angeführte Beleg, \"Qin, 2026\", ist keine begutachtete Studie, sondern eine Masterarbeit: Jiayi Qin, \"Arctic Instantaneous Clear-sky Radiative Forcing Research under Different Vertical Structures of Greenhouse Gases\", Doppelabschluss-Masterarbeit der Nanjing University und der Universität Helsinki, abgeschlossen im Mai 2026, ",[28,194,197],{"href":195,"rel":196},"https:\u002F\u002Fhelda.helsinki.fi\u002Fitems\u002Fccb55f07-3522-488d-bdd4-90a8625c9931",[32],"im Repositorium der Universität Helsinki abrufbar",". Die Arbeit behauptet an keiner Stelle, steigendes CO2 kühle die Arktis. Sie untersucht methodisch, wie stark sich die berechnete Strahlungsantwort ändert, wenn man reale, vertikal ungleichmäßige Treibhausgasprofile statt eines vereinfachten Säulenmittels verwendet, gemessen an einer einzigen finnischen Messstation (Sodankylä). Die von NoTricksZone zitierten Sätze über \"Strahlungskühlung\" beziehen sich auf drei unterschiedliche Stellen der Arbeit. Zwei davon sind themenfremd: Die über alle Höhen negative Strahlungsbilanz der Troposphäre ist ein physikalischer Normalzustand, der nichts mit einem CO2-Trend zu tun hat, und die Feststellung, dass die Erwärmungswirkung von CO2 nahe der Oberfläche wegen Sättigung schwächer ausfällt als in der mittleren Troposphäre, beschreibt die Arbeit selbst ausdrücklich weiterhin als Erwärmung, nicht als Abkühlung. Die dritte und von NoTricksZone am stärksten hervorgehobene Stelle steht im Fazit des Beobachtungskapitels, direkt hinter den Zahlen für das Höhenstruktur-Delta: \"CO2 ΔRFTOA ranges from approximately -0.02 to -0.10 W m-2, while CH4 ΔRFTOA ranges from approximately -0.01 to -0.05 W m-2. This indicates that the observed vertical structure enhances outgoing longwave radiation compared with the uniform distribution, thereby strengthening radiative cooling in the Arctic atmosphere\" (Übersetzung: \"Der CO2-Strahlungsantrieb an der Obergrenze der Atmosphäre liegt bei etwa -0,02 bis -0,10 W\u002Fm2, der von CH4 bei etwa -0,01 bis -0,05 W\u002Fm2. Das zeigt, dass die beobachtete Höhenstruktur im Vergleich zur Gleichverteilung die langwellige Ausstrahlung erhöht und damit die Strahlungskühlung der arktischen Atmosphäre verstärkt\"). Verglichen werden hier nicht viel CO2 und wenig CO2, sondern zwei Rechenweisen für dieselbe Gasmenge am selben Messort: das beobachtete vertikale Höhenprofil gegen ein vereinfachtes, über die gesamte Säule gemitteltes Profil. Die Arbeit definiert diese Größe in der Zusammenfassung selbst so: Der Strahlungsantrieb (ΔRF) ist \"the net longwave radiative flux under the uniform distribution minus that under the observed vertical profile\" (Übersetzung: \"die langwellige Nettostrahlungsflussdichte unter der Gleichverteilungsannahme abzüglich derjenigen unter dem beobachteten Höhenprofil\"). Es handelt sich also um eine Modellierungsfrage zur Höhenverteilung derselben Gasmenge an einem einzigen finnischen Messstandort, nicht um einen Effekt steigender CO2-Konzentrationen. An keiner Stelle der Arbeit wird behauptet, dass steigendes CO2 die Arktis abkühle. Die Formulierung \"Arctic cooling\" stammt von NoTricksZone selbst, nicht aus der Studie. Im Gegenteil bezeichnet die Einleitung der Arbeit die überdurchschnittliche Erwärmung der Arktis, die arktische Verstärkung, ausdrücklich als etablierte Tatsache: \"The Arctic is one of the most climate-sensitive regions on Earth and has experienced a warming rate significantly higher than the global average, a phenomenon known as Arctic amplification\" (Übersetzung: \"Die Arktis ist eine der klimasensibelsten Regionen der Erde und hat sich deutlich stärker erwärmt als der globale Durchschnitt, ein Phänomen, das als arktische Verstärkung bekannt ist\").",[21,200,201,202,207,208,213],{},"Wie stark diese Verstärkung tatsächlich ausfällt, zeigt eine Auswertung mehrerer Beobachtungsdatensätze: Die Arktis hat sich zwischen 1979 und 2021 fast viermal so schnell erwärmt wie die Erde im Durchschnitt, siehe ",[28,203,206],{"href":204,"rel":205},"https:\u002F\u002Fwww.nature.com\u002Farticles\u002Fs43247-022-00498-3",[32],"Rantanen et al., 2022: \"The Arctic has warmed nearly four times faster than the globe since 1979\", Communications Earth & Environment",". Das arktische Meereis erreichte im März 2026 zum zweiten Jahr in Folge einen der niedrigsten Winterhöchststände seit Beginn der Satellitenmessungen 1979, rund 1,3 Millionen Quadratkilometer unter dem Mittel von 1981 bis 2010, siehe ",[28,209,212],{"href":210,"rel":211},"https:\u002F\u002Fscience.nasa.gov\u002Fearth\u002Farctic-winter-sea-ice-2026\u002F",[32],"NASA: \"Arctic Winter Sea Ice Ties Record Low\", März 2026",". Von einer arktischen Abkühlung kann also keine Rede sein.",[21,215,216,217,220,221,226,227,232],{},"Auch der Schluss von der Strahlungsbilanz auf die Eisschmelze trägt nicht. Laut ",[36,218],{"name":219},"ipcc"," wird der Massenverlust des grönländischen Eisschilds seit den 2010er-Jahren zunehmend vom Oberflächenschmelzen dominiert, während der Massenverlust der Antarktis vor allem durch Ozeanwärme verursacht wird, die die Eisschelfe von unten abschmilzt, siehe ",[28,222,225],{"href":223,"rel":224},"https:\u002F\u002Fwww.ipcc.ch\u002Freport\u002Far6\u002Fwg1\u002Fchapter\u002Fchapter-9\u002F",[32],"IPCC AR6, Arbeitsgruppe I, Kapitel 9",". Wie konkret Ozeanwärme Gletscher von unten angreift, zeigt eine Untersuchung des Alfred-Wegener-Instituts am 79°-Nord-Gletscher in Grönland: Warmes Atlantikwasser strömt über eine Rinne im Meeresboden direkt unter die schwimmende Gletscherzunge und schmilzt sie von unten, unabhängig davon, was in der dünnen Atmosphärenschicht darüber passiert, siehe ",[28,228,231],{"href":229,"rel":230},"https:\u002F\u002Fwww.awi.de\u002Fueber-uns\u002Fservice\u002Fpresse\u002Fpresse-detailansicht\u002Fwie-das-meer-am-gletscher-nagt.html",[32],"AWI: \"Die Gletscherschmelze ist in vollem Gange\"",". Die von EIKE angeführte Strahlungsbilanz einer dünnen Inversionsschicht in Bodennähe hat mit diesen Prozessen praktisch nichts zu tun, selbst dort, wo sie überhaupt zutrifft.",[21,234,235,236,165],{},"Auch das Sättigungsargument, die Infrarotabsorption von CO2 sei \"nahezu gesättigt\" und wirke deshalb nicht mehr, trägt global nicht. Entscheidend für die Erwärmungswirkung ist nicht, ob die Absorption in Bodennähe gesättigt ist, sondern aus welcher Höhe die Wärmestrahlung tatsächlich ins All entweicht. Mit steigender CO2-Konzentration verschiebt sich diese Höhe nach oben, in kältere, dünnere Luftschichten, die weniger effizient abstrahlen. Dadurch steigt die Erwärmungswirkung weiter, auch wenn die Absorption in Bodennähe längst gesättigt ist, ausführlich erklärt bei ",[28,237,240],{"href":238,"rel":239},"https:\u002F\u002Fwww.realclimate.org\u002Findex.php\u002Farchives\u002F2007\u002F06\u002Fa-saturated-gassy-argument\u002F",[32],"RealClimate: \"A Saturated Gassy Argument\"",[108,242,111],{"id":110},[21,244,245],{},"Die zugrunde liegende Notholt-Studie ist echt und wird von EIKE im Kern korrekt zitiert, die daraus gezogene Schlussfolgerung ist es nicht. Dieselbe Studie findet für die Arktis eine Erwärmung von 0,42 Grad statt einer Abkühlung, und der als zweiter Beleg angeführte Text \"Qin, 2026\" ist eine nicht begutachtete Masterarbeit, die eine Arktis-Abkühlung an keiner Stelle behauptet und arktische Verstärkung ausdrücklich als etablierte Tatsache voraussetzt. Der negative Treibhauseffekt über der inneren Antarktis ist ein anerkannter, aber extrem lokaler Sondereffekt, der sich nicht auf andere Weltregionen übertragen lässt und mit der tatsächlichen Eisschmelze, die überwiegend durch Ozeanwärme und globale Erwärmung getrieben wird, nichts zu tun hat. Die Behauptung, CO2 könne deshalb kein treibender Faktor der Eisschmelze sein, ist irreführend.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":247},[248],{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":249},[250,251],{"id":149,"depth":116,"text":150},{"id":110,"depth":116,"text":111},"Wenn steigende CO2-Konzentrationen zu einer Strahlungskühlung in der Antarktis und Arktis führen, kann CO2 kein treibender Faktor für das Abschmelzen der polaren Eisschilde, Gletscher oder des Meereises sein.","NoTricksZone, übernommen von EIKE",[255,219],"notrickszone","eike-co2-kuehlt-arktis-keine-eisschmelze","2026-08-09","EIKE leitet aus einer Studie zu polaren Strahlungseffekten ab, CO2 könne kein Treiber der Eisschmelze sein.",{},"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fco2-kuehlt-arktis-keine-eisschmelze","2026-08-09T14:00:00Z",{"title":139,"description":258},"2026-08-08",[265],"import:success 2026-08-09T13:31:34Z","quellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002F20260808.co2-kuehlt-arktis-keine-eisschmelze",[134,135,268],"Arktis","article","https:\u002F\u002Feike-klima-energie.eu\u002F2026\u002F08\u002F08\u002Fneue-studie-zeigt-steigende-co%e2%82%82-konzentrationen-fuehren-zu-einer-abkuehlung-in-der-unteren-atmosphaere-ueber-der-arktis\u002F","misleading","afRAnTKntT9HPo92fUK8oX954lyidz5IoF6poEuJ4I4",[274],{"id":275,"title":11,"affiliation":8,"body":276,"date":337,"description":338,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":337,"meta":339,"name":340,"navigation":129,"path":341,"publishedOn":337,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":8,"sameAs":8,"seo":342,"stem":343,"tags":344,"__hash__":348},"quellen\u002Fquellen\u002Fwissenschaft\u002Fipcc\u002Findex.md",{"type":13,"value":277,"toc":330},[278,280,283,286,288,317,319,322,325,327],[16,279,19],{"id":18},[21,281,282],{},"Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ist ein 1988 von der World Meteorological Organization (WMO) und dem UN-Umweltprogramm (UNEP) gegründetes zwischenstaatliches Gremium mit Sitz in Genf. Es bewertet in regelmäßigen Sachstandsberichten (Assessment Reports) den aktuellen Stand der Klimaforschung. Die Berichte werden von hunderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt ehrenamtlich erstellt, nach einem mehrstufigen Peer-Review-Verfahren überprüft und von den IPCC-Mitgliedsstaaten zeilenweise freigegeben (Summary for Policymakers).",[21,284,285],{},"Das IPCC betreibt selbst keine eigene Forschung, sondern sichtet und synthetisiert publizierte wissenschaftliche Literatur. Der aktuelle sechste Sachstandsbericht (AR6, 2021-2023) besteht aus drei Arbeitsgruppen-Berichten (Physikalische Grundlagen, Auswirkungen\u002FAnpassung, Minderung) sowie einem Synthesebericht. 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Seine Berichte gelten als Goldstandard, weil sie ausschließlich auf peer-reviewter Literatur basieren, in mehrstufigen Review-Runden geprüft werden und von den Regierungen aller Mitgliedsstaaten konsensual freigegeben werden müssen. Gerade dieser politische Freigabeprozess führt dazu, dass die IPCC-Aussagen tendenziell konservativ formuliert sind. Wissenschaftlich belegbare Zuspitzungen werden im Aushandlungsprozess abgeschwächt.",[21,323,324],{},"Kritik am IPCC kommt sowohl aus dem wissenschaftlichen als auch aus dem politischen Raum. Wissenschaftlich wird gelegentlich beanstandet, dass der Konsensprozess Unsicherheiten unzureichend abbildet und neueste Studien mit mehrjähriger Verzögerung einfließen. Politisch wird das IPCC vor allem von klimawandelleugnenden Akteuren angegriffen. 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