[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fgroenland-eiskappe-zugenommen-surround":3,"quelle-links\u002Fgroenland-eiskappe-zugenommen":9,"quellenlink-links\u002Fgroenland-eiskappe-zugenommen":137,"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fgroenland-eiskappe-zugenommen-coSources":285,"references:\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fgroenland-eiskappe-zugenommen":659,"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fgroenland-eiskappe-zugenommen-referrers":663,"quelle-ipcc":666},[4,8],{"title":5,"path":6,"stem":7},"EIKE: Fossile Brennstoffe nicht Ursache des CO2-Anstiegs","\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fcohler-co2-anstieg-nicht-fossil","quellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002F20260910.cohler-co2-anstieg-nicht-fossil",null,{"id":10,"title":11,"affiliation":8,"body":12,"date":124,"description":125,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":124,"meta":127,"name":128,"navigation":129,"path":130,"publishedOn":124,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":8,"sameAs":8,"seo":131,"stem":132,"tags":133,"__hash__":136},"quellen\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Findex.md","",{"type":13,"value":14,"toc":115},"minimark",[15,20,24,44,47,55,59,97,101,104,107,112],[16,17,19],"h2",{"id":18},"über-die-quelle","Über die Quelle",[21,22,23],"p",{},"Das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) ist ein 2007 gegründeter eingetragener Verein mit Sitz in Jena. Trotz des akademisch klingenden Namens ist EIKE kein wissenschaftliches Institut, sondern gilt laut Umweltbundesamt und Klimaforschern als die zentrale Organisation der politisch organisierten Klimawandelleugnung in Deutschland. Das Finanzamt Jena entzog EIKE im Februar 2022 die Gemeinnützigkeit.",[21,25,26,27,34,35,39,40,43],{},"Gegründet wurde EIKE von Holger Thuss, einem lokalen CDU-Politiker und Verleger aus Jena. Thuss ist zugleich Gründer und Vorsitzender von CFACT Europe, dem europäischen Ableger der US-amerikanischen Klimaleugnerorganisation CFACT.\nEIKE, CFACT Europe und sein Verlag TvR Medienverlag teilen sich laut ",[28,29,33],"a",{"href":30,"rel":31},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FTvR_Medienverlag",[32],"nofollow","Wikipedia"," dieselbe Postfachadresse in Jena. Als Vizepräsident fungiert Michael Limburg, ein Elektroingenieur und Mitglied der ",[36,37],"quelle-ref",{"name":38},"afd",", der laut Medienberichten in Teilzeit im Büro des AfD-Abgeordneten ",[36,41],{"name":42},"karsten-hilse"," arbeitet und maßgeblich die Klimapositionen des AfD-Energieausschusses geprägt hat.",[21,45,46],{},"EIKE unterhält enge institutionelle Verbindungen zum Heartland Institute aus den USA, das historisch Millionenbeträge von der fossilen Industrie erhielt und gemeinsam mit EIKE internationale Klimakonferenzen veranstaltet. Thuss ist bei Heartland als \"Experte\" gelistet. Laut Lobbypedia soll EIKE ein Jahresbudget von rund 200.000 Euro haben, legt seine Finanzierung jedoch nicht offen.",[21,48,49,50,54],{},"EIKE bezeichnet sich selbst als \"unabhängiges Forschungsinstitut\", veröffentlicht jedoch keine peer-reviewten Studien und führt keine eigene wissenschaftliche Forschung durch. Laut ",[28,51,33],{"href":52,"rel":53},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FEurop%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_%26_Energie",[32]," gilt eine Veröffentlichung in EIKE-nahen Publikationen unter Wissenschaftlern als institutionell sanktionierbar. Jochem Marotzke, Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, urteilte über eine von EIKE mitverantwortete Publikation, sie genüge nicht \"den allerniedrigsten wissenschaftlichen Standards\". Klimatologe Stefan Rahmstorf beschrieb EIKEs typisches Vorgehen als Einsatz von \"Bauernfängerargumenten\", die für Laien plausibel klängen, für Fachleute jedoch nicht standhielten. Der Deutsche Wetterdienst kritisierte, EIKE nutze DWD-Daten, um \"über den DWD eine gewisse Authentizität der Aussagen herzustellen\", gebe diese dann aber \"selektiv oder irreführend\" weiter.",[16,56,58],{"id":57},"links","Links",[60,61,62,70,76,83,90],"ul",{},[63,64,65],"li",{},[28,66,69],{"href":67,"rel":68},"https:\u002F\u002Feike-klima-energie.eu\u002F",[32],"Offizielle Website: eike-klima-energie.eu",[63,71,72],{},[28,73,75],{"href":52,"rel":74},[32],"Wikipedia: Europäisches Institut für Klima und Energie",[63,77,78],{},[28,79,82],{"href":80,"rel":81},"https:\u002F\u002Flobbypedia.de\u002Fwiki\u002FEurop%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie",[32],"Lobbypedia: Europäisches Institut für Klima und Energie",[63,84,85],{},[28,86,89],{"href":87,"rel":88},"https:\u002F\u002Fwww.volksverpetzer.de\u002Faktuelles\u002Feike\u002F",[32],"Volksverpetzer: Das Fake-Klimainstitut EIKE & die AfD",[63,91,92],{},[28,93,96],{"href":94,"rel":95},"https:\u002F\u002Fwww.quarks.de\u002Fpodcast\u002Fquarks-science-cops-der-fall-eike-so-dreist-tricksen-klimawandel-verharmloser\u002F",[32],"Quarks Science-Cops: Der Fall EIKE",[16,98,100],{"id":99},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[21,102,103],{},"EIKE ist keine wissenschaftliche Einrichtung, sondern eine Lobby- und Desinformationsorganisation, die systematisch den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel angreift. Die enge personelle und institutionelle Verzahnung mit der AfD und mit US-amerikanischen Klimaleugner-Netzwerken wie CFACT und Heartland macht EIKE zu einem zentralen Knotenpunkt der internationalen Klimawandel-Desinformation im deutschsprachigen Raum.",[21,105,106],{},"EIKE operiert bewusst im Graubereich zwischen akademisch klingendem Namen und politischem Lobbying: Die Organisation gibt keine Finanzierung preis, veröffentlicht keine peer-reviewte Forschung und widerspricht regelmäßig dem Konsens der zuständigen Fachbehörden. Das Umweltbundesamt ordnet EIKEs Positionen explizit als wissenschaftswidrig ein.",[108,109,111],"h3",{"id":110},"fazit","Fazit",[21,113,114],{},"EIKE ist keine verlässliche Quelle für Klimafragen. Die Organisation verbreitet gezielt Falsch- und Halbwahrheiten, um Klimaschutzmaßnahmen zu diskreditieren, und ist strukturell mit der AfD sowie dem internationalen Netzwerk der fossil-finanzierten Klimaleugnung verbunden.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":117},3,[118,120,121],{"id":18,"depth":119,"text":19},2,{"id":57,"depth":119,"text":58},{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":122},[123],{"id":110,"depth":116,"text":111},"2026-05-24","Kein wissenschaftliches Institut, sondern die zentrale Organisation der organisierten Klimawandelleugnung in Deutschland, eng mit der AfD verzahnt.","md",{},"Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)",true,"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike",{"description":125},"quellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Findex",[134,135],"Klimaleugnung","Klimawandel","e9phFQFZMvoV4wNFDqVOfL527mRgTZtCM5cAaG1OgT0",{"id":138,"title":139,"body":140,"claim":259,"claimAuthor":260,"coSources":261,"code":267,"date":268,"description":269,"extension":126,"lastScanned":268,"meta":270,"navigation":129,"path":271,"publishedOn":268,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":272,"seo":273,"sourceDate":274,"status":275,"stem":277,"tags":278,"type":281,"uri":282,"verdict":283,"__hash__":284},"quellenlinks\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002F20260911.groenland-eiskappe-zugenommen.md","Grönlands Eiskappe hat dieses Jahr zugenommen",{"type":13,"value":141,"toc":253},[142,145,147,151,160,175,196,210,224,245,248,250],[21,143,144],{},"Beitrag vom 11. September 2026, eine Übersetzung von Christian Freuer. Er setzt zwei englischsprachige Texte zusammen: einen Artikel von Paul Homewood (The Daily Sceptic, 7. September) und eine kurze Meldung von Cap Allon (Electroverse). Homewood nennt die Zahlen des EU-Berichts \"European State of the Climate 2025\" (139 Gt Massenverlust im vergangenen Jahr, 5.747 Gt seit 1972) und argumentiert, bei diesem Tempo bräuchte Grönland 27.000 Jahre bis zum vollständigen Abschmelzen; der Verlust sei zudem kein neues Phänomen, weil er von 1920 bis 1970 auf ähnlichem Niveau gelegen habe. Für die Saison 2025\u002F26 nennt er einen Zuwachs von 6 Gt und eine um rund 200 Gt schwächere Sommerschmelze. Allons Abschnitt bezieht sich ausdrücklich auf die Oberflächenmassenbilanz: 525,2 Gt in der Saison 2025\u002F26, 17,1 Gt in den ersten sechs Tagen der Saison 2026\u002F27. Der Übersetzer merkt zu diesem Teil selbst an, es gehe \"wieder um die Oberflächen-Massenbilanz\".",[16,146,100],{"id":99},[108,148,150],{"id":149},"einordnung","Einordnung",[21,152,153,154,159],{},"Die von Homewood zitierten Grundzahlen aus dem EU-Klimabericht stimmen. Der ",[28,155,158],{"href":156,"rel":157},"https:\u002F\u002Fclimate.copernicus.eu\u002Fesotc\u002F2025\u002Fgreenland-ice-sheet",[32],"Copernicus Climate Change Service: European State of the Climate 2025, Kapitel Grönländischer Eisschild"," weist für das hydrologische Jahr 2025 (September 2024 bis August 2025) einen Massenverlust von 139 ± 79 Gt aus, kumuliert seit 1972 einen Verlust von 5.747 Gt, und beziffert die Beschleunigung der Verlustrate seit den 1980er Jahren für Grönland auf das Fünffache. Derselbe Bericht hält zugleich fest, dass beide Eisschilde unabhängig vom Emissionsszenario im weiteren Verlauf des Jahrhunderts an Masse verlieren werden, die Rate also nicht sinkt.",[21,161,162,163,168,169,174],{},"Für die Überschrift zählt aber eine andere Zahl: die der Saison 2025\u002F26 selbst. Hier wird es unübersichtlich. Die Eisdecke gewinnt an ihrer Oberfläche fast jedes Jahr Masse hinzu, das ist die Oberflächenmassenbilanz: Schneezuwachs minus Schmelze und Verdunstung an der Oberfläche. Diese Bilanz ist praktisch immer positiv, wie ",[28,164,167],{"href":165,"rel":166},"https:\u002F\u002Fpolarportal.dk\u002Fen\u002Fgreenland\u002Fsurface-conditions",[32],"Polar Portal (DMI) selbst erklärt",": Nicht aller gefallene Schnee schmilzt im selben Jahr wieder ab. Die Gesamtbilanz zieht davon zusätzlich ab, was durch Gletscherkalbung und das Schmelzen der Gletscherzungen im Meerwasser verloren geht. Dieser Posten liegt in der Größenordnung von 450 bis 490 Gt pro Jahr. Der ",[28,170,173],{"href":171,"rel":172},"https:\u002F\u002Farctic.noaa.gov\u002Freport-card\u002Freport-card-2025\u002Fgreenland-ice-sheet-2025\u002F",[32],"NOAA Arctic Report Card 2025"," gibt ihn für 2025 mit 491 ± 17 Gt an, rund eine Standardabweichung über dem Mittel von 458 ± 27 Gt für 1991 bis 2020. Erst diese Gesamtbilanz sagt etwas darüber aus, ob der Eisschild insgesamt wächst oder schrumpft.",[21,176,177,178,183,184,189,190,195],{},"Der ",[28,179,182],{"href":180,"rel":181},"https:\u002F\u002Fwww.geus.dk\u002Fom-geus\u002Fnyheder\u002Fnyhedsarkiv\u002F2026\u002Fsep\u002Findlandsisen-svinder-ind-for-30-aar-i-traek",[32],"Geological Survey of Denmark and Greenland (GEUS)"," hat genau diese Gesamtbilanz für die Saison 2025\u002F26 (September 2025 bis August 2026) am 1. September 2026 veröffentlicht, sechs Tage vor Homewoods Text: ein Verlust von rund 173 Gt, das 30. Jahr in Folge mit negativer Gesamtbilanz seit der Saison 1996\u002F97. Der Winter fiel laut GEUS zudem ungewöhnlich trocken aus, rund 40 Gt weniger Schnee als üblich, bevor ab Ende Juli eine warme, sonnige Phase einsetzte. Das widerspricht der Überschrift direkt, und zwar ohne den Umweg über verschiedene Bilanzgrößen: Homewood meint dieselbe Größe. Die ",[28,185,188],{"href":186,"rel":187},"https:\u002F\u002Feike-klima-energie.eu\u002Fwp-content\u002Fuploads\u002F2026\u002F09\u002Fgreenl_2.jpg",[32],"Grafik, auf die er sich stützt",", trägt den Titel \"Greenland Ice Mass Annual Changes 1840\u002F41 to 2025\u002F26\" und zeigt die bis zur Saison 2025\u002F26 fortgeschriebene Gesamtmassenbilanz aus der Mankoff-Reihe; er führt sie mit dem Satz ein, der Eisverlust habe sich seit der Studie von 2021 weiter verlangsamt. Damit stehen zwei Angaben zur selben Größe und derselben Saison gegeneinander: plus 6 Gt bei Homewood, minus 173 Gt bei der zuständigen Fachbehörde. Woher seine Zahl stammt, bleibt offen. Der ",[28,191,194],{"href":192,"rel":193},"https:\u002F\u002Fessd.copernicus.org\u002Farticles\u002F13\u002F5001\u002F2021\u002F",[32],"Datensatz von Mankoff et al."," aktualisiert sich täglich und schreibt sein laufendes Ende mit Vorhersagewerten fort; die jüngsten Zahlen sind damit vorläufig. Welcher Wert für eine abgeschlossene Saison gilt, entscheidet ohnehin nicht ein täglich fortgeschriebener Zwischenstand, sondern die Auswertung, die GEUS nach dem Saisonende vorlegt.",[21,197,198,199,203,204,209],{},"Die Hochrechnung auf 27.000 Jahre ist eine lineare Fortschreibung der aktuellen Verlustrate und blendet aus, was im selben Copernicus-Bericht direkt daneben steht: Die Verlustrate hat sich seit den 1980ern verfünffacht und wird laut Bericht weiter zunehmen. Wie stark der Meeresspiegel steigt, hängt ohnehin am Beitrag pro Jahrzehnt. Wann der Eisschild vollständig verschwunden wäre, spielt dafür keine Rolle. Der ",[36,200,202],{"name":201},"ipcc","Weltklimarat"," beziffert im ",[28,205,208],{"href":206,"rel":207},"https:\u002F\u002Fwww.ipcc.ch\u002Freport\u002Far6\u002Fwg1\u002Fchapter\u002Fchapter-9\u002F",[32],"sechsten Sachstandsbericht, Kapitel 9"," den Beitrag Grönlands zum globalen Meeresspiegelanstieg bis 2100 je nach Emissionspfad auf 0,01 bis 0,10 Meter (SSP1-2.6), 0,04 bis 0,13 Meter (SSP2-4.5) und 0,09 bis 0,18 Meter (SSP5-8.5). Als praktisch sicher stuft er zugleich ein, dass der Eisschild in jedem dieser Szenarien während des gesamten Jahrhunderts weiter Masse verliert.",[21,211,212,213,217,218,223],{},"Der Vergleich mit den Jahren 1920 bis 1970 bezieht sich auf dieselbe Datengrundlage wie die erste Grafik im Text: die von ",[28,214,216],{"href":192,"rel":215},[32],"Mankoff et al. (2021)"," fortgeschriebene Grönland-Massenbilanz, die für die Zeit vor 1986 auf der Rekonstruktion von ",[28,219,222],{"href":220,"rel":221},"https:\u002F\u002Fwww.nature.com\u002Farticles\u002Fnature16183",[32],"Kjeldsen et al. (2015, Nature)"," aufbaut. Deren Zahlen zeigen für 1900 bis 1983 einen mittleren Verlust von 75,1 ± 29,4 Gt pro Jahr, für 1983 bis 2003 mit 73,8 ± 40,5 Gt pro Jahr einen ähnlichen Wert, für 2003 bis 2010 aber bereits 186,4 ± 18,9 Gt pro Jahr, mehr als das Doppelte. Die \"letzten drei Jahrzehnte\", mit denen Homewood vergleicht, liegen im Mittel noch darüber: Der NOAA-Report nennt für 2003 bis 2024 einen Jahresdurchschnitt von 219 ± 16 Gt. Ein Vergleichszeitraum, der 1920 bis 1970 mittelt, verdeckt also gerade den Unterschied, um den es geht: Die frühere Phase verlor im Schnitt etwa halb so viel Eis pro Jahr wie die vergangenen zwei Jahrzehnte. Selbst wenn einzelne Jahre der Warmphase der 1920er und 1930er näher an heutige Werte heranreichten, ändert das nichts an diesem Gesamtbild. Und ein historischer Vergleichswert allein würde ohnehin nichts darüber aussagen, ob die heutige Erwärmung menschengemacht ist. Das folgt aus der physikalischen Wirkung von Treibhausgasen, nicht aus einem Zeitreihenvergleich.",[21,225,226,227,232,233,238,239,244],{},"Dass Grönland während der frühen Holozän-Warmzeit vor rund 7.000 bis 11.000 Jahren wärmer war als heute, ist nach mehreren Eisbohrkern-Rekonstruktionen wahrscheinlich, wie ",[28,228,231],{"href":229,"rel":230},"https:\u002F\u002Fwww.carbonbrief.org\u002Ffactcheck-what-greenland-ice-cores-say-about-past-and-present-climate-change\u002F",[32],"Carbon Brief in einem Faktencheck"," unter Berufung auf die Rekonstruktion von ",[28,234,237],{"href":235,"rel":236},"https:\u002F\u002Fdoi.org\u002F10.1038\u002Fnature08355",[32],"Vinther et al. (2009, Nature)"," einordnet. Ob der Eisschild als Ganzes deshalb kleiner war als heute, wie Homewood behauptet, lässt sich daraus nicht direkt ablesen. Die Studie, mit der er seine \"10.000 Jahre\"-Aussage stützt, ",[28,240,243],{"href":241,"rel":242},"https:\u002F\u002Fwww.nature.com\u002Farticles\u002Fs41586-020-2742-6",[32],"Briner et al. (2020, Nature)",", vergleicht ohnehin nicht die Größe, sondern die Verlustrate: Sie zeigt, dass Grönland im Südwesten in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit rund 6.100 Gt pro Jahrhundert bereits an die höchste bekannte Rate der letzten 12.000 Jahre heranreicht (rund 6.000 Gt pro Jahrhundert im frühen Holozän) und diese Rate den Autoren zufolge noch in diesem Jahrhundert übersteigen wird, und zwar in jedem der geprüften Emissionsszenarien. Über das Tempo sagt die heutige Größe des Eisschilds also nichts aus. Die Studie kommt im Gegenteil zu dem Schluss, dass er bald schneller schmilzt als je zuvor in den letzten zwölf Jahrtausenden.",[21,246,247],{},"Allons Zahlen zur Saison 2026\u002F27 (17,1 Gt Zuwachs in sechs Tagen, davon 13,11 Gt in 48 Stunden) betreffen, wie der Übersetzer selbst anmerkt, nur die Oberflächenbilanz zum allerersten Beginn einer neuen Saison. Sechs Tage Schneezuwachs Anfang September sagen über das Klima ebenso wenig aus wie eine einzelne Kältewelle im Winter: Die Saison 2025\u002F26, für die GEUS die Gesamtbilanz mit rund 173 Gt Verlust angibt, war zu diesem Zeitpunkt erst wenige Tage zu Ende.",[108,249,111],{"id":110},[21,251,252],{},"Die Behauptung, Grönlands Eiskappe habe in diesem Jahr zugenommen, ist falsch. Die zuständige dänische Fachbehörde GEUS weist für exakt dieselbe Saison, 2025\u002F26, eine negative Gesamtbilanz von rund 173 Gt aus, das 30. Jahr in Folge mit Massenverlust, nicht die im Text genannten 6 Gt Zuwachs. Die von Homewood zitierten Langzeitzahlen aus dem EU-Klimabericht sind dagegen korrekt, seine Schlussfolgerungen daraus tragen aber nicht: Die 27.000-Jahre-Rechnung ignoriert die vom selben Bericht festgestellte weitere Beschleunigung, der Vergleich mit 1920 bis 1970 verdeckt, dass die vergangenen zwei Jahrzehnte im Schnitt etwa doppelt so schnell Eis verloren wie die Jahre vor 1983, und der Hinweis auf frühere Warmzeiten im Holozän betrifft die Größe des Eisschilds, nicht die Frage, wie schnell er gerade schmilzt.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":254},[255],{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":256},[257,258],{"id":149,"depth":116,"text":150},{"id":110,"depth":116,"text":111},"Die grönländische Eiskappe hat dieses Jahr zugenommen.","Paul Homewood",[262,263,264,265,266,201],"paul-homewood","christian-freuer","daily-sceptic","cap-allon","electroverse","eike-groenland-eiskappe-zugenommen","2026-09-12","EIKE übersetzt zwei englischsprachige Texte, nach denen der grönländische Eisschild zugelegt habe und der Eisverlust kein neues Phänomen sei.",{},"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fgroenland-eiskappe-zugenommen","2026-09-12T14:56:36Z",{"title":139,"description":269},"2026-09-11",[276],"import:success 2026-09-12T07:08:36Z","quellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002F20260911.groenland-eiskappe-zugenommen",[134,135,279,280],"Grönland","Meeresspiegel","article","https:\u002F\u002Feike-klima-energie.eu\u002F2026\u002F09\u002F11\u002Fgroenlaendische-eiskappe-hat-dieses-jahr-zugenommen\u002F","false","j0rFd7l0-uZb7Uig-wMb-5wED1RodKyAO_vfSYMgbuI",[286,382,490,584],{"id":287,"title":11,"affiliation":8,"body":288,"date":372,"description":373,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":372,"meta":374,"name":375,"navigation":129,"path":376,"publishedOn":372,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":377,"sameAs":8,"seo":378,"stem":379,"tags":380,"__hash__":381},"quellen\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fcap-allon\u002Findex.md",{"type":13,"value":289,"toc":365},[290,292,314,322,338,340,355,357,360,362],[16,291,19],{"id":18},[21,293,294,295,297,298,303,304,307,308,313],{},"Cap Allon ist der alleinige unter diesem Namen auftretende Autor von ",[36,296],{"name":266}," und gilt als dessen Betreiber, ohne dass das Portal dies offiziell bestätigt oder eine Biografie zu ihm veröffentlicht ",[28,299,302],{"href":300,"rel":301},"https:\u002F\u002Fmediabiasfactcheck.com\u002Felectroverse\u002F",[32],"(Media Bias\u002FFact Check: Electroverse)",". Ob \"Cap Allon\" der bürgerliche Name der Person ist, lässt sich öffentlich nicht überprüfen. Über Alter, Ausbildung, Wohnort oder eine etwaige fachliche Qualifikation im Bereich Klimawissenschaft liegen keine verifizierbaren Angaben vor ",[28,305,302],{"href":300,"rel":306},[32],". Das journalistische Branchenverzeichnis Muck Rack führt Allon als Autor für Electroverse, Climate Depot und Climate Change Dispatch mit mehr als 800 Artikeln, ebenfalls ohne weitere biografische Angaben ",[28,309,312],{"href":310,"rel":311},"https:\u002F\u002Fmuckrack.com\u002Fcap-allon",[32],"(Muck Rack: Cap Allon)",".",[21,315,316,317,313],{},"Allons Artikel bestehen überwiegend aus täglichen Wetterberichten, Kälterekorden und Kommentaren zur Sonnenaktivität, die er als Beleg gegen eine menschengemachte Erderwärmung anführt. Das Faktencheck-Portal Science Feedback stufte am 24. März 2020 einen seiner Electroverse-Artikel, der US-Temperaturrekorde als Widerlegung der globalen Erwärmung darstellte, als methodisch fehlerhaft ein: Die USA machen nur rund 2 Prozent der Erdoberfläche aus und eignen sich damit nicht, um globale Erwärmungstrends zu widerlegen ",[28,318,321],{"href":319,"rel":320},"https:\u002F\u002Fscience.feedback.org\u002Freview\u002Ftemperature-trends-in-the-u-s-are-consistent-with-warming-around-the-world-contrary-to-electroverse-claim-cap-allon\u002F",[32],"(Science Feedback: Temperature trends in the U.S. are consistent with warming around the world, contrary to Electroverse claim)",[21,323,324,325,328,329,332,333,313],{},"Texte Allons werden regelmäßig von der deutschen Klimaleugner-Organisation ",[36,326],{"name":327},"eike"," übersetzt und veröffentlicht, etwa im August 2026 ein Artikel zur abnehmenden Wolkenbedeckung. Darin stellte Allon reale Satellitendaten so dar, als widerlegten sie den Treibhauseffekt. Die begutachtete Studie, aus der seine zentrale Zahl stammt, zieht diesen Schluss nicht; sie nennt Treibhausgase ausdrücklich als einen der wirkenden Mechanismen. Getragen wird der Sprung erst von einer zweiten, fachfremd publizierten Arbeit von ",[36,330],{"name":331},"ned-nikolov"," und Karl Zeller ",[28,334,337],{"href":335,"rel":336},"https:\u002F\u002Feike-klima-energie.eu\u002F2026\u002F08\u002F19\u002Fverringerung-der-bewoelkung-erklaert-80-der-gestiegenen-sonneneinstrahlung\u002F",[32],"(EIKE: Weniger Wolken erklären 80 Prozent der gestiegenen Einstrahlung)",[16,339,58],{"id":57},[60,341,342,349],{},[63,343,344],{},[28,345,348],{"href":346,"rel":347},"https:\u002F\u002Felectroverse.substack.com",[32],"Electroverse auf Substack",[63,350,351],{},[28,352,354],{"href":310,"rel":353},[32],"Muck Rack: Cap Allon",[16,356,100],{"id":99},[21,358,359],{},"Über die Person hinter \"Cap Allon\" ist öffentlich praktisch nichts verifiziert, weder ein bürgerlicher Name noch eine berufliche Qualifikation im Bereich Klimawissenschaft. Seine Artikel folgen wiederkehrend dem Muster, einzelne Wetterereignisse als Gegenbeweis zur globalen Erwärmung zu präsentieren, ein Vorgehen, das Media Bias\u002FFact Check als charakteristisch für Electroverse beschreibt und das im Einzelfall bereits von Science Feedback als methodisch fehlerhaft zurückgewiesen wurde.",[108,361,111],{"id":110},[21,363,364],{},"Cap Allon tritt öffentlich nur unter einem nicht verifizierten Namen auf und bietet keine nachprüfbare fachliche Grundlage für seine Klimathesen. Seine Texte sind als Quelle für Klimafragen nicht verlässlich.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":366},[367,368,369],{"id":18,"depth":119,"text":19},{"id":57,"depth":119,"text":58},{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":370},[371],{"id":110,"depth":116,"text":111},"2026-08-20","Pseudonymer Autor und mutmaßlicher Betreiber des Klimaleugner-Portals Electroverse. Über seine Person ist öffentlich praktisch nichts bekannt, seine Artikel werden im Klimaleugner-Milieu vielfach weiterverbreitet.",{},"Cap Allon","\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fcap-allon","2026-08-27T07:56:24Z",{"description":373},"quellen\u002Fpersonen\u002Fcap-allon\u002Findex",[134],"fzUmmFXZlHGP1EnRpSuRu5ClJklDHkvelMks2awHNrw",{"id":383,"title":11,"affiliation":8,"body":384,"date":476,"description":477,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":476,"meta":478,"name":260,"navigation":129,"path":479,"publishedOn":476,"quoteCodes":8,"referenceCodes":480,"reviewedAt":481,"sameAs":482,"seo":483,"stem":484,"tags":485,"__hash__":489},"quellen\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fpaul-homewood\u002Findex.md",{"type":13,"value":385,"toc":469},[386,388,391,394,397,399,429,431,440,443,446,449,461,464,466],[16,387,19],{"id":18},[21,389,390],{},"Paul Homewood betreibt seit 2011 das britische Blog \"Not A Lot Of People Know That\", auf dem er Veröffentlichungen von Wetterdiensten, Klimaforschung und Energiepolitik kommentiert. Das Blog weist auf seiner Startseite mehr als 25 Millionen Aufrufe und rund 4.000 Abonnenten aus (Stand: 1. September 2026). Als Motto steht dort ein Zitat von J. Robert Oppenheimer über die Notwendigkeit von Kritik und Kontrolle. Eine Über-Seite mit Angaben zur Person führt das Blog nicht.",[21,392,393],{},"Beruflich kommt Homewood nicht aus der Klimaforschung. Die Global Warming Policy Foundation (GWPF) schreibt in der Autorenzeile eines von ihr veröffentlichten Berichts: \"Paul Homewood had a career as an accountant in industry. He has been writing on climate and energy issues since 2011.\" Er arbeitete demnach als Buchhalter in der Industrie. Bob Ward vom Grantham Research Institute der London School of Economics nennt ihn einen pensionierten Buchhalter. Bei DeSmog wird Ward mit der Einschätzung zitiert, Homewood habe keine berufliche Qualifikation und keine Ausbildung in Meteorologie oder Klimatologie.",[21,395,396],{},"Belegt ist eine wiederkehrende Zusammenarbeit mit der GWPF, einer britischen Organisation, die den wissenschaftlichen Konsens zum menschengemachten Klimawandel bestreitet. Homewood hat für sie mehrere Berichte verfasst, darunter \"The US Climate in 2019\" als Briefing Nummer 50, das unter seinem Namen erschienen ist. DeSmog nennt zusätzlich \"Defra versus Met Office\" (2018) und einen Bericht über Hurrikane. Ob über diese Autorschaften hinaus ein Anstellungs- oder Mitgliedschaftsverhältnis besteht, geht aus den öffentlich einsehbaren Quellen nicht hervor. Nach Angaben von DeSmog haben Breitbart, der Telegraph und The Conservative Woman seine Arbeiten aufgegriffen; bei The Conservative Woman schreibt er regelmäßig selbst.",[16,398,58],{"id":57},[60,400,401,408,415,422],{},[63,402,403],{},[28,404,407],{"href":405,"rel":406},"https:\u002F\u002Fnotalotofpeopleknowthat.wordpress.com\u002F",[32],"Not A Lot Of People Know That",[63,409,410],{},[28,411,414],{"href":412,"rel":413},"https:\u002F\u002Fwww.desmog.com\u002Fpaul-homewood\u002F",[32],"DeSmog: Paul Homewood",[63,416,417],{},[28,418,421],{"href":419,"rel":420},"https:\u002F\u002Fwww.thegwpf.org\u002Fcontent\u002Fuploads\u002F2021\u002F02\u002FUS-Climate-2019.pdf",[32],"GWPF Briefing 50: The US Climate in 2019 (PDF)",[63,423,424],{},[28,425,428],{"href":426,"rel":427},"https:\u002F\u002Fwww.lse.ac.uk\u002Fgranthaminstitute\u002Fnews\u002Fclimate-change-deniers-trying-to-fool-the-public-again-about-extreme-weather\u002F",[32],"Grantham Research Institute: Climate change deniers trying to fool the public again about extreme weather",[16,430,100],{"id":99},[21,432,433,434,439],{},"Für uns zählt Homewood weniger als Einzelautor denn als Ausgangspunkt einer Verbreitungskette. Das Muster ist in drei unserer Quellenlinks dokumentiert: Ein Beitrag erscheint zuerst auf seinem Blog, Watts Up With That übernimmt ihn, EIKE übersetzt die WUWT-Fassung ins Deutsche. Beim Text über die weltweite Waldbrandfläche lagen zwischen Blog und deutscher Version fünf Tage. WUWT übernahm den Beitrag vom 26. August 2026 zwei Tage später wortgleich, EIKE übersetzte ihn am 31. August, ",[435,436,438],"source-ref",{"code":437},"eike-waldbrandflaeche-rekordtief","gegengeprüft in unserer Einordnung",". Wer die deutsche Fassung liest, sieht die beiden Zwischenstationen nicht mehr.",[21,441,442],{},"Bei den Beiträgen, die wir geprüft haben, fielen zwei methodische Muster auf.",[21,444,445],{},"Das erste betrifft die Wahl des Vergleichsmaßstabs. Im Waldbrand-Beitrag wird die 2026 in der EU verbrannte Fläche gegen 2025 gestellt, das bisherige Rekordjahr, während der Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2025 unerwähnt bleibt. Am Mittel gemessen lag 2026 beim gut Doppelten, am Extremjahr gemessen deutlich darunter. Beide Zahlen stimmen, aber nur eine von beiden trägt die Entwarnung.",[21,447,448],{},"Das zweite betrifft die Herkunft der Daten. Die vier Diagramme desselben Beitrags stammen von Our World in Data auf Basis des Global Wildfire Information System, erkennbar an der Fußzeile in den Bildern. Im Fließtext nennt weder Homewood noch WUWT noch EIKE diese Herkunft. Nachprüfen lässt sich die Behauptung damit nur, wer den Kleindruck in den Grafiken entziffert.",[21,450,451,452,456,457,313],{},"Hinzu kommen Fälle, in denen eine zutreffende Ausgangsbeobachtung eine Schlussfolgerung tragen soll, die sie nicht deckt. Bei den britischen Hitzetoten wies Homewood zu Recht darauf hin, dass die vom Met Office genannten 2.700 Todesfälle eine Modellschätzung sind und keine Auszählung. Daraus folgt aber nicht, dass die Zahl erfunden wäre, und eine Woche vor seinem Beitrag hatte die UK Health Security Agency auf einem methodisch unabhängigen Weg, über tatsächlich registrierte Sterbefälle, 2.877 hitzeassoziierte Todesfälle für England allein ermittelt, ",[435,453,455],{"code":454},"eike-hitzetote-grossbritannien-erfunden","nachgezeichnet in unserer Prüfung der deutschen Fassung",". Beim Mittelmeer-Text von tkp.at deckte sich der eng gefasste Befund zur verbrannten Fläche mit Daten der Europäischen Umweltagentur, diente dort aber als Beleg für eine deutlich weiter reichende Aussage, ",[435,458,460],{"code":459},"tkp-mittelmeer-waldbraende-kein-trend","wie unsere Einordnung zeigt",[21,462,463],{},"Kritik dieser Art ist nicht neu. Bob Ward warf Homewood vor, dessen GWPF-Bericht \"Tropical hurricanes in the age of global warming\" zitiere eine Übersichtsarbeit von Kevin Walsh und Kollegen, lasse deren Schlussfolgerung zum menschlichen Einfluss auf die Hurrikan-Entwicklung aber weg.",[108,465,111],{"id":110},[21,467,468],{},"Als Fundstelle für Datensätze und Diagramme kann das Blog brauchbar sein, denn die zugrunde liegenden Daten sind in aller Regel real und öffentlich zugänglich. Als Beleg für eine Tatsachenbehauptung reicht es nicht, weil die Auswahl der Vergleichswerte in den von uns geprüften Fällen regelmäßig in dieselbe Richtung ausfiel und die Datenherkunft im Text unerwähnt blieb. In den drei Fällen, die wir geprüft haben, stand am Anfang der Kette jeweils dieses Blog.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":470},[471,472,473],{"id":18,"depth":119,"text":19},{"id":57,"depth":119,"text":58},{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":474},[475],{"id":110,"depth":116,"text":111},"2026-09-01","Britischer Klimablogger, betreibt \"Not A Lot Of People Know That\". Seine Beiträge erreichen über Watts Up With That und EIKE deutsche Leser.",{},"\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fpaul-homewood",[437,454,459],"2026-09-01T18:06:41Z",[405,412],{"description":477},"quellen\u002Fpersonen\u002Fpaul-homewood\u002Findex",[134,135,486,487,488],"Waldbrand","Blog","Großbritannien","d8eX-Ev9bhNkrw5W6HtxyQGeYCU1Q4NKqxTP-4cjLHk",{"id":491,"title":11,"affiliation":8,"body":492,"date":372,"description":574,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":372,"meta":575,"name":576,"navigation":129,"path":577,"publishedOn":372,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":578,"sameAs":8,"seo":579,"stem":580,"tags":581,"__hash__":583},"quellen\u002Fquellen\u002Fportale\u002Felectroverse\u002Findex.md",{"type":13,"value":493,"toc":567},[494,496,509,520,530,539,541,554,556,559,561],[16,495,19],{"id":18},[21,497,498,499,501,502,505,506,313],{},"Electroverse ist ein 2018 gegründetes englischsprachiges Onlineportal, dessen einziger genannter Autor ",[36,500],{"name":265}," ist. Er gilt auch als Betreiber der Seite, ohne dass Electroverse dies offiziell bestätigt ",[28,503,302],{"href":300,"rel":504},[32],". Kernthese des Portals ist ein bevorstehendes \"Grand Solar Minimum\", eine Phase besonders niedriger Sonnenaktivität, die die Erde nach Darstellung der Seite stärker abkühlen werde, als Treibhausgase sie erwärmen. Auf der eigenen Patreon-Seite beschreibt sich Electroverse als Gegenmodell zum Mainstream: \"Electroverse has been set up to wade against the mainstream propaganda and accurately document Earth Changes as two world-altering climatic events unfold simultaneously\" (Übersetzung: \"Electroverse wurde eingerichtet, um sich der Mainstream-Propaganda entgegenzustellen und akkurat die Erdveränderungen zu dokumentieren, während zwei weltverändernde klimatische Ereignisse gleichzeitig ablaufen\") ",[28,507,302],{"href":300,"rel":508},[32],[21,510,511,512,515,516,313],{},"Eine Über-uns-Seite, ein Impressum mit Standortangabe oder eine Autorenbiografie fehlen. Ob \"Cap Allon\" der echte Name des Autors ist, lässt sich öffentlich nicht überprüfen ",[28,513,302],{"href":300,"rel":514},[32],". Das Portal finanziert sich über Patreon-Spenden und einen Substack-Newsletter ",[28,517,519],{"href":346,"rel":518},[32],"(Electroverse auf Substack)",[21,521,522,523,526,527,313],{},"Media Bias\u002FFact Check stuft Electroverse als \"Conspiracy-Pseudoscience\" mit niedriger Faktentreue und niedriger Gesamtglaubwürdigkeit ein und begründet dies mit der Verbreitung von Falschdarstellungen zum Klimawandel, die dem wissenschaftlichen Konsens widersprechen ",[28,524,302],{"href":300,"rel":525},[32],". Als typisches Argumentationsmuster nennt die Analyse das Hervorheben einzelner regionaler Kälteeinbrüche, die für sich genommen nichts über die globale Erwärmung aussagen, sowie das Zitieren jahrzehntealter, längst überholter Klimaprognosen als vermeintlichen Beleg wissenschaftlichen Versagens. Das Faktencheck-Portal Science Feedback stufte am 24. März 2020 einen Electroverse-Artikel, der US-Temperaturrekorde als Widerlegung der globalen Erwärmung darstellte, als methodisch fehlerhaft ein, unter anderem weil die USA nur rund 2 Prozent der Erdoberfläche ausmachen ",[28,528,321],{"href":319,"rel":529},[32],[21,531,532,533,535,536,313],{},"Deutschsprachige Leser begegnen Electroverse-Inhalten regelmäßig über Übersetzungen der Klimaleugner-Organisation ",[36,534],{"name":327},", die Texte des Portals fortlaufend übernimmt, etwa im August 2026 einen Artikel zur abnehmenden Wolkenbedeckung ",[28,537,337],{"href":335,"rel":538},[32],[16,540,58],{"id":57},[60,542,543,548],{},[63,544,545],{},[28,546,348],{"href":346,"rel":547},[32],[63,549,550],{},[28,551,553],{"href":300,"rel":552},[32],"Media Bias\u002FFact Check: Electroverse",[16,555,100],{"id":99},[21,557,558],{},"Electroverse ist kein journalistisches oder wissenschaftliches Angebot, sondern ein Ein-Personen-Portal ohne erkennbare redaktionelle Kontrolle, ohne Impressum und ohne verifizierbare Autorenidentität. Die systematische Auswahl einzelner Kälteereignisse und veralteter Prognosen als vermeintlicher Gegenbeweis zur globalen Erwärmung folgt einem Muster der Klimawandelleugnung, das sowohl Media Bias\u002FFact Check allgemein als auch Science Feedback im Einzelfall dokumentiert hat.",[108,560,111],{"id":110},[21,562,563,564,566],{},"Electroverse ist als Quelle für Klimafragen nicht verlässlich. Inhalte des Portals, auch in deutscher Übersetzung über ",[36,565],{"name":327},", bedürfen grundsätzlich einer unabhängigen Prüfung.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":568},[569,570,571],{"id":18,"depth":119,"text":19},{"id":57,"depth":119,"text":58},{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":572},[573],{"id":110,"depth":116,"text":111},"Englischsprachiges Ein-Personen-Portal von Cap Allon, das Sonnenaktivität statt CO2 als Klimatreiber darstellt und laut Media Bias\u002FFact Check systematisch Falschdarstellungen zum Klimawandel verbreitet.",{},"Electroverse","\u002Fquellen\u002Fportale\u002Felectroverse","2026-08-27T07:55:15Z",{"description":574},"quellen\u002Fportale\u002Felectroverse\u002Findex",[134,582],"Portal","h6AIyYxahu768lRtMppk715hfTajyvpvVaFndqOLMRg",{"id":585,"title":11,"affiliation":8,"body":586,"date":647,"description":648,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":647,"meta":649,"name":650,"navigation":129,"path":651,"publishedOn":647,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":8,"sameAs":8,"seo":652,"stem":653,"tags":654,"__hash__":658},"quellen\u002Fquellen\u002Fwissenschaft\u002Fipcc\u002Findex.md",{"type":13,"value":587,"toc":640},[588,590,593,596,598,627,629,632,635,637],[16,589,19],{"id":18},[21,591,592],{},"Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ist ein 1988 von der World Meteorological Organization (WMO) und dem UN-Umweltprogramm (UNEP) gegründetes zwischenstaatliches Gremium mit Sitz in Genf. Es bewertet in regelmäßigen Sachstandsberichten (Assessment Reports) den aktuellen Stand der Klimaforschung. Die Berichte werden von hunderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt ehrenamtlich erstellt, nach einem mehrstufigen Peer-Review-Verfahren überprüft und von den IPCC-Mitgliedsstaaten zeilenweise freigegeben (Summary for Policymakers).",[21,594,595],{},"Das IPCC betreibt selbst keine eigene Forschung, sondern sichtet und synthetisiert publizierte wissenschaftliche Literatur. Der aktuelle sechste Sachstandsbericht (AR6, 2021-2023) besteht aus drei Arbeitsgruppen-Berichten (Physikalische Grundlagen, Auswirkungen\u002FAnpassung, Minderung) sowie einem Synthesebericht. Für seine Arbeit erhielt das IPCC 2007 gemeinsam mit Al Gore den Friedensnobelpreis.",[16,597,58],{"id":57},[60,599,600,607,614,621],{},[63,601,602],{},[28,603,606],{"href":604,"rel":605},"https:\u002F\u002Fwww.ipcc.ch",[32],"Offizielle Website",[63,608,609],{},[28,610,613],{"href":611,"rel":612},"https:\u002F\u002Fwww.ipcc.ch\u002Freport\u002Far6\u002Fwg1\u002Fchapter\u002Fsummary-for-policymakers\u002F",[32],"AR6 Working Group I: Summary for Policymakers",[63,615,616],{},[28,617,620],{"href":618,"rel":619},"https:\u002F\u002Fwww.de-ipcc.de",[32],"Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle (DKK)",[63,622,623],{},[28,624,33],{"href":625,"rel":626},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FIntergovernmental_Panel_on_Climate_Change",[32],[16,628,100],{"id":99},[21,630,631],{},"Das IPCC ist die international anerkannte Referenzinstanz für den Stand der Klimawissenschaft. Seine Berichte gelten als Goldstandard, weil sie ausschließlich auf peer-reviewter Literatur basieren, in mehrstufigen Review-Runden geprüft werden und von den Regierungen aller Mitgliedsstaaten konsensual freigegeben werden müssen. Gerade dieser politische Freigabeprozess führt dazu, dass die IPCC-Aussagen tendenziell konservativ formuliert sind. Wissenschaftlich belegbare Zuspitzungen werden im Aushandlungsprozess abgeschwächt.",[21,633,634],{},"Kritik am IPCC kommt sowohl aus dem wissenschaftlichen als auch aus dem politischen Raum. Wissenschaftlich wird gelegentlich beanstandet, dass der Konsensprozess Unsicherheiten unzureichend abbildet und neueste Studien mit mehrjähriger Verzögerung einfließen. Politisch wird das IPCC vor allem von klimawandelleugnenden Akteuren angegriffen. Diese Kritik beruht jedoch überwiegend nicht auf methodischen Argumenten, sondern auf der ideologischen Ablehnung des Ergebnisses.",[108,636,111],{"id":110},[21,638,639],{},"Das IPCC ist die zuverlässigste Quelle für den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel. Seine Aussagen haben durch den Konsensprozess einen sehr hohen Belegstand, sind tendenziell aber eher konservativ formuliert.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":641},[642,643,644],{"id":18,"depth":119,"text":19},{"id":57,"depth":119,"text":58},{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":645},[646],{"id":110,"depth":116,"text":111},"2026-04-18","Intergovernmental Panel on Climate Change: Weltklimarat der Vereinten Nationen, synthetisiert den Stand der Klimaforschung in mehrjährigen Sachstandsberichten",{},"IPCC","\u002Fquellen\u002Fwissenschaft\u002Fipcc",{"description":648},"quellen\u002Fwissenschaft\u002Fipcc\u002Findex",[655,135,656,657],"Wissenschaft","UN","Forschung","6KcoyK3Ft2xRVuuDqj9Qh9hoVip4_2Dm4kROMaDdFh0",{"links":660,"quotes":661,"sources":662},[],[],[],{"id":267,"count":664,"results":665},0,[],[667],{"id":585,"title":11,"affiliation":8,"body":668,"date":647,"description":648,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":647,"meta":717,"name":650,"navigation":129,"path":651,"publishedOn":647,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":8,"sameAs":8,"seo":718,"stem":653,"tags":719,"__hash__":658},{"type":13,"value":669,"toc":710},[670,672,674,676,678,700,702,704,706,708],[16,671,19],{"id":18},[21,673,592],{},[21,675,595],{},[16,677,58],{"id":57},[60,679,680,685,690,695],{},[63,681,682],{},[28,683,606],{"href":604,"rel":684},[32],[63,686,687],{},[28,688,613],{"href":611,"rel":689},[32],[63,691,692],{},[28,693,620],{"href":618,"rel":694},[32],[63,696,697],{},[28,698,33],{"href":625,"rel":699},[32],[16,701,100],{"id":99},[21,703,631],{},[21,705,634],{},[108,707,111],{"id":110},[21,709,639],{},{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":711},[712,713,714],{"id":18,"depth":119,"text":19},{"id":57,"depth":119,"text":58},{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":715},[716],{"id":110,"depth":116,"text":111},{},{"description":648},[655,135,656,657]]