[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fhitze-klimawandel-verschlimmert-nicht-surround":3,"quelle-links\u002Fhitze-klimawandel-verschlimmert-nicht":9,"quellenlink-links\u002Fhitze-klimawandel-verschlimmert-nicht":137,"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fhitze-klimawandel-verschlimmert-nicht-coSources":239,"references:\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fhitze-klimawandel-verschlimmert-nicht":240,"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fhitze-klimawandel-verschlimmert-nicht-referrers":244},[4,8],{"title":5,"path":6,"stem":7},"EIKE behauptet Rekordtiefs bei der verbrannten Fläche und bestreitet den Klimabezug der Waldbrände","\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fwaldbraende-verbrannte-flaeche-rekordtief","quellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002F20260727.waldbraende-verbrannte-flaeche-rekordtief",null,{"id":10,"title":11,"affiliation":8,"body":12,"date":124,"description":125,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":124,"meta":127,"name":128,"navigation":129,"path":130,"publishedOn":124,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":8,"sameAs":8,"seo":131,"stem":132,"tags":133,"__hash__":136},"quellen\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Findex.md","",{"type":13,"value":14,"toc":115},"minimark",[15,20,24,44,47,55,59,97,101,104,107,112],[16,17,19],"h2",{"id":18},"über-die-quelle","Über die Quelle",[21,22,23],"p",{},"Das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) ist ein 2007 gegründeter eingetragener Verein mit Sitz in Jena. Trotz des akademisch klingenden Namens ist EIKE kein wissenschaftliches Institut, sondern gilt laut Umweltbundesamt und Klimaforschern als die zentrale Organisation der politisch organisierten Klimawandelleugnung in Deutschland. Das Finanzamt Jena entzog EIKE im Februar 2022 die Gemeinnützigkeit.",[21,25,26,27,34,35,39,40,43],{},"Gegründet wurde EIKE von Holger Thuss, einem lokalen CDU-Politiker und Verleger aus Jena. Thuss ist zugleich Gründer und Vorsitzender von CFACT Europe, dem europäischen Ableger der US-amerikanischen Klimaleugnerorganisation CFACT.\nEIKE, CFACT Europe und sein Verlag TvR Medienverlag teilen sich laut ",[28,29,33],"a",{"href":30,"rel":31},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FTvR_Medienverlag",[32],"nofollow","Wikipedia"," dieselbe Postfachadresse in Jena. Als Vizepräsident fungiert Michael Limburg, ein Elektroingenieur und Mitglied der ",[36,37],"quelle-ref",{"name":38},"afd",", der laut Medienberichten in Teilzeit im Büro des AfD-Abgeordneten ",[36,41],{"name":42},"karsten-hilse"," arbeitet und maßgeblich die Klimapositionen des AfD-Energieausschusses geprägt hat.",[21,45,46],{},"EIKE unterhält enge institutionelle Verbindungen zum Heartland Institute aus den USA, das historisch Millionenbeträge von der fossilen Industrie erhielt und gemeinsam mit EIKE internationale Klimakonferenzen veranstaltet. Thuss ist bei Heartland als \"Experte\" gelistet. Laut Lobbypedia soll EIKE ein Jahresbudget von rund 200.000 Euro haben, legt seine Finanzierung jedoch nicht offen.",[21,48,49,50,54],{},"EIKE bezeichnet sich selbst als \"unabhängiges Forschungsinstitut\", veröffentlicht jedoch keine peer-reviewten Studien und führt keine eigene wissenschaftliche Forschung durch. Laut ",[28,51,33],{"href":52,"rel":53},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FEurop%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_%26_Energie",[32]," gilt eine Veröffentlichung in EIKE-nahen Publikationen unter Wissenschaftlern als institutionell sanktionierbar. Jochem Marotzke, Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, urteilte über eine von EIKE mitverantwortete Publikation, sie genüge nicht \"den allerniedrigsten wissenschaftlichen Standards\". Klimatologe Stefan Rahmstorf beschrieb EIKEs typisches Vorgehen als Einsatz von \"Bauernfängerargumenten\", die für Laien plausibel klängen, für Fachleute jedoch nicht standhielten. Der Deutsche Wetterdienst kritisierte, EIKE nutze DWD-Daten, um \"über den DWD eine gewisse Authentizität der Aussagen herzustellen\", gebe diese dann aber \"selektiv oder irreführend\" weiter.",[16,56,58],{"id":57},"links","Links",[60,61,62,70,76,83,90],"ul",{},[63,64,65],"li",{},[28,66,69],{"href":67,"rel":68},"https:\u002F\u002Feike-klima-energie.eu\u002F",[32],"Offizielle Website: eike-klima-energie.eu",[63,71,72],{},[28,73,75],{"href":52,"rel":74},[32],"Wikipedia: Europäisches Institut für Klima und Energie",[63,77,78],{},[28,79,82],{"href":80,"rel":81},"https:\u002F\u002Flobbypedia.de\u002Fwiki\u002FEurop%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie",[32],"Lobbypedia: Europäisches Institut für Klima und Energie",[63,84,85],{},[28,86,89],{"href":87,"rel":88},"https:\u002F\u002Fwww.volksverpetzer.de\u002Faktuelles\u002Feike\u002F",[32],"Volksverpetzer: Das Fake-Klimainstitut EIKE & die AfD",[63,91,92],{},[28,93,96],{"href":94,"rel":95},"https:\u002F\u002Fwww.quarks.de\u002Fpodcast\u002Fquarks-science-cops-der-fall-eike-so-dreist-tricksen-klimawandel-verharmloser\u002F",[32],"Quarks Science-Cops: Der Fall EIKE",[16,98,100],{"id":99},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[21,102,103],{},"EIKE ist keine wissenschaftliche Einrichtung, sondern eine Lobby- und Desinformationsorganisation, die systematisch den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel angreift. Die enge personelle und institutionelle Verzahnung mit der AfD und mit US-amerikanischen Klimaleugner-Netzwerken wie CFACT und Heartland macht EIKE zu einem zentralen Knotenpunkt der internationalen Klimawandel-Desinformation im deutschsprachigen Raum.",[21,105,106],{},"EIKE operiert bewusst im Graubereich zwischen akademisch klingendem Namen und politischem Lobbying: Die Organisation gibt keine Finanzierung preis, veröffentlicht keine peer-reviewte Forschung und widerspricht regelmäßig dem Konsens der zuständigen Fachbehörden. Das Umweltbundesamt ordnet EIKEs Positionen explizit als wissenschaftswidrig ein.",[108,109,111],"h3",{"id":110},"fazit","Fazit",[21,113,114],{},"EIKE ist keine verlässliche Quelle für Klimafragen. Die Organisation verbreitet gezielt Falsch- und Halbwahrheiten, um Klimaschutzmaßnahmen zu diskreditieren, und ist strukturell mit der AfD sowie dem internationalen Netzwerk der fossil-finanzierten Klimaleugnung verbunden.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":117},3,[118,120,121],{"id":18,"depth":119,"text":19},2,{"id":57,"depth":119,"text":58},{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":122},[123],{"id":110,"depth":116,"text":111},"2026-05-24","Kein wissenschaftliches Institut, sondern die zentrale Organisation der organisierten Klimawandelleugnung in Deutschland, eng mit der AfD verzahnt.","md",{},"Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)",true,"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike",{"description":125},"quellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Findex",[134,135],"Klimaleugnung","Klimawandel","e9phFQFZMvoV4wNFDqVOfL527mRgTZtCM5cAaG1OgT0",{"id":138,"title":139,"body":140,"claim":217,"claimAuthor":218,"coSources":219,"code":222,"date":223,"description":224,"extension":126,"lastScanned":223,"meta":225,"navigation":129,"path":226,"publishedOn":223,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":227,"seo":228,"sourceDate":229,"status":230,"stem":232,"tags":233,"type":235,"uri":236,"verdict":237,"__hash__":238},"quellenlinks\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002F20260802.hitze-klimawandel-verschlimmert-nicht.md","EIKE behauptet, der Klimawandel verschlimmere die Hitze nicht",{"type":13,"value":141,"toc":211},[142,145,147,151,154,167,179,191,203,206,208],[21,143,144],{},"EIKE veröffentlichte am 2. August 2026 die deutsche Übersetzung eines Beitrags von H. Sterling Burnett vom Heartland Institute, erschienen auf climaterealism.com. Der Text greift einen Artikel des US-Fachmagazins \"Governing\" an, der extreme Hitze auf den Klimawandel zurückführt. Kernaussage: \"Der Klimawandel verursacht nicht mehr Tage mit extremer Hitze\", der Anstieg der Durchschnittstemperaturen gehe auf städtische Wärmeinseln zurück. Der Übersetzer stellt dem Text ausdrücklich die aktuelle deutsche Hitzewelle voran: \"Vieles, was dazu zu sagen ist, schreibt das Heartland Institute bereits zu einer Hitzewelle in Teilen der USA.\"",[16,146,100],{"id":99},[108,148,150],{"id":149},"einordnung","Einordnung",[21,152,153],{},"Der Text stützt sich auf drei Belegstränge. Zwei davon sind für sich genommen zutreffend, tragen die Schlussfolgerung aber nicht, der dritte ist widerlegt. Hinzu kommt, dass die Übertragung auf Deutschland durch nichts gedeckt ist.",[21,155,156,160,161,166],{},[157,158,159],"strong",{},"Die 1930er Jahre."," Dass US-Hitzewellen in den 1930er Jahren schwerer waren als heute, ist korrekt und steht so auch im Hitzewellen-Index der US-Umweltbehörde EPA. Verschwiegen wird der Grund: Die Extremwerte gehen auf die Dust-Bowl-Dürre zurück, bei der ausgelaugte Böden und fehlende Bodenfeuchte die Verdunstungskühlung ausschalteten. Verschwiegen wird außerdem die zweite Hälfte derselben Kurve. Dieselbe EPA-Auswertung hält fest, dass Häufigkeit und Saisonlänge von Hitzewellen seit den 1960er Jahren zugenommen haben (",[28,162,165],{"href":163,"rel":164},"https:\u002F\u002Fourworldindata.org\u002Fus-weather-climate",[32],"Our World in Data zum US-Hitzewellen-Index","). Aus einem Ausreißer der 1930er wird so ein vermeintlicher Beweis, dass sich nichts ändert.",[21,168,169,172,173,178],{},[157,170,171],{},"Die Wärmeinsel-Erklärung."," Die Behauptung, der gemessene Anstieg gehe auf wachsende Städte zurück, ist empirisch geprüft und widerlegt. Zeke Hausfather und Kollegen verglichen 2016 die Stationen des älteren USHCN-Netzes mit den benachbarten Stationen des USCRN, das gerade deshalb existiert, weil seine Messpunkte bewusst in unbebautem Gelände liegen und für Jahrzehnte unbebaut bleiben sollen. Ergebnis: Die Trends stimmen überein, und die korrigierten USHCN-Werte unterschätzen den Anstieg der Höchsttemperaturen gegenüber dem wärmeinselfreien Referenznetz eher noch (",[28,174,177],{"href":175,"rel":176},"https:\u002F\u002Feprints.whiterose.ac.uk\u002F100153",[32],"Hausfather, Cowtan, Menne und Williams, Geophysical Research Letters 2016","). Der Artikel beruft sich an anderer Stelle selbst auf das USCRN als \"genaueste\" Datenquelle, zieht aber nicht die Konsequenz daraus.",[21,180,181,184,185,190],{},[157,182,183],{},"Kälte tötet mehr als Hitze."," Auch das stimmt in absoluten Zahlen und geht auf eine breit angelegte Studie von Antonio Gasparrini zurück. Der Einwand geht am Thema vorbei, weil er einen Bestand beschreibt, aber keine Entwicklung. Genau diese Entwicklung hat dieselbe Forschungsgruppe inzwischen untersucht: Für 854 europäische Städte bis 2099 kommen Pierre Masselot und Gasparrini zu dem Ergebnis, dass die Zunahme der Hitzetoten den Rückgang der Kältetoten deutlich überwiegt, mit über 2,3 Millionen zusätzlichen temperaturbedingten Todesfällen ohne Gegenmaßnahmen. Die Studie widerspricht ausdrücklich der These, der Klimawandel bringe unterm Strich gesundheitliche Vorteile (",[28,186,189],{"href":187,"rel":188},"https:\u002F\u002Fwww.sciencedaily.com\u002Freleases\u002F2025\u002F01\u002F250127123850.htm",[32],"Nature Medicine 2025, Zusammenfassung","). Der Autor, auf dessen Zahlen sich das Kälte-Argument stützt, hat es damit selbst entkräftet.",[21,192,193,196,197,202],{},[157,194,195],{},"Der Sprung nach Deutschland."," Sämtliche Daten des Textes stammen aus den USA, einem Land, das rund zwei Prozent der Erdoberfläche ausmacht. Die Vorbemerkung des Übersetzers überträgt die Schlussfolgerung dennoch ohne jede Einschränkung auf die deutsche Hitzewelle. Für Deutschland liegt eine direkte Antwort vor: Der Deutsche Wetterdienst veröffentlichte im Juli 2026 eine Attributionsstudie zum Hitzeereignis im Juni 2026 und kommt zu dem Ergebnis, dass die Temperaturen in einem um 1,3 Grad kälteren Klima statistisch nicht möglich gewesen wären. Der heißeste Tag lag bundesweit 3,0 Grad über einem vorindustriellen Klima, über eine ganze Woche gemittelt 3,2 Grad, und vielerorts wurden für ein so frühsommerliches Ereignis Wiederkehrintervalle von 100 Jahren überschritten. Dieselbe Auswertung hält fest, dass das Robert-Koch-Institut für den Zeitraum vom 25. Juni bis 5. Juli 2026 6.020 hitzebedingte Todesfälle ermittelt hat (",[28,198,201],{"href":199,"rel":200},"https:\u002F\u002Fwww.dwd.de\u002FDE\u002Fklimaumwelt\u002Faktuelle_meldungen\u002F260722\u002Fattribution_hitzeereignis_deutschland_juni_2026.html",[32],"DWD",").",[21,204,205],{},"Bemerkenswert ist, dass der Text die praktischen Empfehlungen des angegriffenen Artikels ausdrücklich lobt: Klimaanlagen, Kühlzentren, Trinkwasser, Schutz für Obdachlose und Pflegebedürftige. Bestritten wird nicht, dass Hitze tötet, sondern allein die Ursachenzuschreibung. Das ist das übliche Muster: Die Folgen werden anerkannt, die Ursache wird bestritten, und damit fällt jede Begründung für Klimaschutz weg.",[108,207,111],{"id":110},[21,209,210],{},"Die Behauptung ist falsch. Richtig ist, dass die schwersten US-Hitzewellen aus den 1930er Jahren stammen und dass Kälte in absoluten Zahlen mehr Menschen tötet als Hitze. Beides trägt die Schlussfolgerung nicht: Die 1930er sind ein durch die Dust-Bowl-Dürre erklärter Ausreißer, während dieselbe EPA-Statistik seit den 1960er Jahren steigende Hitzewellen-Häufigkeit zeigt; die Wärmeinsel-Erklärung ist am wärmeinselfreien Referenznetz geprüft und gescheitert; und der Kälte-Einwand beschreibt einen Bestand, während die Forschungsgruppe hinter diesen Zahlen für Europa eine deutliche Netto-Zunahme der temperaturbedingten Sterblichkeit vorhersagt. Für die deutsche Hitzewelle, auf die der Text gemünzt ist, existiert mit der DWD-Attributionsstudie ein direkter Gegenbefund.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":212},[213],{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":214},[215,216],{"id":149,"depth":116,"text":150},{"id":110,"depth":116,"text":111},"Hitze ist ein Problem, aber der Klimawandel verschlimmert es nicht.","H. Sterling Burnett (Heartland Institute), übersetzt und verbreitet von EIKE",[220,221],"heartland-institute","noaa","eike-hitze-klimawandel-verschlimmert-nicht","2026-08-03","EIKE überträgt US-Daten aus den 1930er Jahren auf die deutsche Hitzewelle. Die DWD-Attributionsstudie zum Juni 2026 kommt zum gegenteiligen Ergebnis.",{},"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fhitze-klimawandel-verschlimmert-nicht","2026-08-03T10:06:16Z",{"title":139,"description":224},"2026-08-02",[231],"import:success 2026-08-03T09:49:11Z","quellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002F20260802.hitze-klimawandel-verschlimmert-nicht",[134,135,234],"Hitze","article","https:\u002F\u002Feike-klima-energie.eu\u002F2026\u002F08\u002F02\u002Fhitze-ist-ein-problem-aber-der-klimawandel-verschlimmert-es-nicht\u002F","false","guX3ZV_3j0RDK6fE-MUfp2upU5i7oudb1fLxd4BfJ_E",[],{"links":241,"quotes":242,"sources":243},[],[],[],{"id":222,"count":245,"results":246},0,[]]