[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fwaldbrandflaeche-rekordtief-surround":3,"quelle-links\u002Fwaldbrandflaeche-rekordtief":9,"quellenlink-links\u002Fwaldbrandflaeche-rekordtief":137,"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fwaldbrandflaeche-rekordtief-coSources":381,"references:\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fwaldbrandflaeche-rekordtief":535,"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fwaldbrandflaeche-rekordtief-referrers":752,"quelle-tagesschau":762},[4,8],{"title":5,"path":6,"stem":7},"EIKE erklärt Netto-Null für gescheitert","\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fnetto-null-ist-tot","quellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002F20260831.netto-null-ist-tot",null,{"id":10,"title":11,"affiliation":8,"body":12,"date":124,"description":125,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":124,"meta":127,"name":128,"navigation":129,"path":130,"publishedOn":124,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":8,"sameAs":8,"seo":131,"stem":132,"tags":133,"__hash__":136},"quellen\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Findex.md","",{"type":13,"value":14,"toc":115},"minimark",[15,20,24,44,47,55,59,97,101,104,107,112],[16,17,19],"h2",{"id":18},"über-die-quelle","Über die Quelle",[21,22,23],"p",{},"Das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) ist ein 2007 gegründeter eingetragener Verein mit Sitz in Jena. Trotz des akademisch klingenden Namens ist EIKE kein wissenschaftliches Institut, sondern gilt laut Umweltbundesamt und Klimaforschern als die zentrale Organisation der politisch organisierten Klimawandelleugnung in Deutschland. Das Finanzamt Jena entzog EIKE im Februar 2022 die Gemeinnützigkeit.",[21,25,26,27,34,35,39,40,43],{},"Gegründet wurde EIKE von Holger Thuss, einem lokalen CDU-Politiker und Verleger aus Jena. Thuss ist zugleich Gründer und Vorsitzender von CFACT Europe, dem europäischen Ableger der US-amerikanischen Klimaleugnerorganisation CFACT.\nEIKE, CFACT Europe und sein Verlag TvR Medienverlag teilen sich laut ",[28,29,33],"a",{"href":30,"rel":31},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FTvR_Medienverlag",[32],"nofollow","Wikipedia"," dieselbe Postfachadresse in Jena. Als Vizepräsident fungiert Michael Limburg, ein Elektroingenieur und Mitglied der ",[36,37],"quelle-ref",{"name":38},"afd",", der laut Medienberichten in Teilzeit im Büro des AfD-Abgeordneten ",[36,41],{"name":42},"karsten-hilse"," arbeitet und maßgeblich die Klimapositionen des AfD-Energieausschusses geprägt hat.",[21,45,46],{},"EIKE unterhält enge institutionelle Verbindungen zum Heartland Institute aus den USA, das historisch Millionenbeträge von der fossilen Industrie erhielt und gemeinsam mit EIKE internationale Klimakonferenzen veranstaltet. Thuss ist bei Heartland als \"Experte\" gelistet. Laut Lobbypedia soll EIKE ein Jahresbudget von rund 200.000 Euro haben, legt seine Finanzierung jedoch nicht offen.",[21,48,49,50,54],{},"EIKE bezeichnet sich selbst als \"unabhängiges Forschungsinstitut\", veröffentlicht jedoch keine peer-reviewten Studien und führt keine eigene wissenschaftliche Forschung durch. Laut ",[28,51,33],{"href":52,"rel":53},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FEurop%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_%26_Energie",[32]," gilt eine Veröffentlichung in EIKE-nahen Publikationen unter Wissenschaftlern als institutionell sanktionierbar. Jochem Marotzke, Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, urteilte über eine von EIKE mitverantwortete Publikation, sie genüge nicht \"den allerniedrigsten wissenschaftlichen Standards\". Klimatologe Stefan Rahmstorf beschrieb EIKEs typisches Vorgehen als Einsatz von \"Bauernfängerargumenten\", die für Laien plausibel klängen, für Fachleute jedoch nicht standhielten. Der Deutsche Wetterdienst kritisierte, EIKE nutze DWD-Daten, um \"über den DWD eine gewisse Authentizität der Aussagen herzustellen\", gebe diese dann aber \"selektiv oder irreführend\" weiter.",[16,56,58],{"id":57},"links","Links",[60,61,62,70,76,83,90],"ul",{},[63,64,65],"li",{},[28,66,69],{"href":67,"rel":68},"https:\u002F\u002Feike-klima-energie.eu\u002F",[32],"Offizielle Website: eike-klima-energie.eu",[63,71,72],{},[28,73,75],{"href":52,"rel":74},[32],"Wikipedia: Europäisches Institut für Klima und Energie",[63,77,78],{},[28,79,82],{"href":80,"rel":81},"https:\u002F\u002Flobbypedia.de\u002Fwiki\u002FEurop%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie",[32],"Lobbypedia: Europäisches Institut für Klima und Energie",[63,84,85],{},[28,86,89],{"href":87,"rel":88},"https:\u002F\u002Fwww.volksverpetzer.de\u002Faktuelles\u002Feike\u002F",[32],"Volksverpetzer: Das Fake-Klimainstitut EIKE & die AfD",[63,91,92],{},[28,93,96],{"href":94,"rel":95},"https:\u002F\u002Fwww.quarks.de\u002Fpodcast\u002Fquarks-science-cops-der-fall-eike-so-dreist-tricksen-klimawandel-verharmloser\u002F",[32],"Quarks Science-Cops: Der Fall EIKE",[16,98,100],{"id":99},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[21,102,103],{},"EIKE ist keine wissenschaftliche Einrichtung, sondern eine Lobby- und Desinformationsorganisation, die systematisch den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel angreift. Die enge personelle und institutionelle Verzahnung mit der AfD und mit US-amerikanischen Klimaleugner-Netzwerken wie CFACT und Heartland macht EIKE zu einem zentralen Knotenpunkt der internationalen Klimawandel-Desinformation im deutschsprachigen Raum.",[21,105,106],{},"EIKE operiert bewusst im Graubereich zwischen akademisch klingendem Namen und politischem Lobbying: Die Organisation gibt keine Finanzierung preis, veröffentlicht keine peer-reviewte Forschung und widerspricht regelmäßig dem Konsens der zuständigen Fachbehörden. Das Umweltbundesamt ordnet EIKEs Positionen explizit als wissenschaftswidrig ein.",[108,109,111],"h3",{"id":110},"fazit","Fazit",[21,113,114],{},"EIKE ist keine verlässliche Quelle für Klimafragen. Die Organisation verbreitet gezielt Falsch- und Halbwahrheiten, um Klimaschutzmaßnahmen zu diskreditieren, und ist strukturell mit der AfD sowie dem internationalen Netzwerk der fossil-finanzierten Klimaleugnung verbunden.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":117},3,[118,120,121],{"id":18,"depth":119,"text":19},2,{"id":57,"depth":119,"text":58},{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":122},[123],{"id":110,"depth":116,"text":111},"2026-05-24","Kein wissenschaftliches Institut, sondern die zentrale Organisation der organisierten Klimawandelleugnung in Deutschland, eng mit der AfD verzahnt.","md",{},"Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)",true,"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike",{"description":125},"quellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Findex",[134,135],"Klimaleugnung","Klimawandel","e9phFQFZMvoV4wNFDqVOfL527mRgTZtCM5cAaG1OgT0",{"id":138,"title":139,"body":140,"claim":356,"claimAuthor":357,"coSources":358,"code":362,"date":363,"description":364,"extension":126,"lastScanned":363,"meta":365,"navigation":129,"path":366,"publishedOn":363,"quoteCodes":8,"referenceCodes":367,"reviewedAt":368,"seo":369,"sourceDate":370,"status":371,"stem":374,"tags":375,"type":377,"uri":378,"verdict":379,"__hash__":380},"quellenlinks\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002F20260831.waldbrandflaeche-rekordtief.md","EIKE: Waldbrandfläche weltweit auf Rekordtief",{"type":13,"value":141,"toc":344},[142,145,147,151,166,179,199,212,217,226,236,240,255,258,271,275,284,293,302,306,321,330,332],[21,143,144],{},"Beitrag von EIKE vom 31. August 2026. Der Text behauptet, Satellitendaten zeigten die weltweit geringste Waldbrandfläche zu dieser Jahreszeit seit Beginn der Aufzeichnungen, und nennt für die EU eine Brandfläche von 609.000 Hektar, die er als \"deutlich unter dem Rekordniveau\" einordnet. Als Belege nennt der Text keine Satellitensysteme oder Fachpublikationen, sondern die Klimaskeptiker-Blogs Watts Up With That und \"Not a lot of people know that\" von Paul Homewood.",[16,146,100],{"id":99},[108,148,150],{"id":149},"einordnung","Einordnung",[21,152,153,154,159,160,165],{},"Der Text ist eine Übersetzungskette. Der britische Blogger Paul Homewood veröffentlichte die Behauptung samt vier Diagrammen zuerst ",[28,155,158],{"href":156,"rel":157},"https:\u002F\u002Fnotalotofpeopleknowthat.wordpress.com\u002F2026\u002F08\u002F26\u002Fglobal-wildfires-at-record-low-this-year\u002F",[32],"am 26. August 2026 auf seinem Blog \"Not A Lot Of People Know That\"",", ",[28,161,164],{"href":162,"rel":163},"https:\u002F\u002Fwattsupwiththat.com\u002F2026\u002F08\u002F28\u002Fglobal-wildfires-at-record-low-this-year\u002F",[32],"Watts Up With That (WUWT)"," übernahm sie zwei Tage später wortgleich, EIKE übersetzte den WUWT-Text am 31. August 2026 ins Deutsche. Die vier Grafiken selbst sind sauber gemacht: Es sind Diagramme von Our World in Data, mit Titel, Untertitel, Achsenbeschriftung und der Fußzeile \"Data source: Global Wildfire Information System (2026)\". Nur nennt keiner der drei Fließtexte diese Herkunft. Wer beim Lesen wissen will, woher die Zahlen stammen, muss den Kleindruck in den Bildern entziffern.",[21,167,168,169,172,173,178],{},"EIKE übersetzt dabei nicht nur. An den WUWT-Teil hängt der Beitrag zwei eigene Abschnitte an: eine interaktive Waldbrandkarte von firesignal.eu und, unter der Überschrift \"Hätten Sie es gewußt?, Das schlechte Wetter ist schuld an den Bränden\", eine wörtlich übernommene Passage aus einem Beitrag der ",[36,170],{"name":171},"tagesschau"," ",[28,174,177],{"href":175,"rel":176},"https:\u002F\u002Fwww.tagesschau.de\u002Fausland\u002Feuropa\u002Fbraende-europa-frankreich-spanien-faq-100.html",[32],"über die Brände in Frankreich und Spanien",". Darin erklärt die Klimawissenschaftlerin Julia Miller vom Schweizerischen WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF, warum die Feuer dort so heftig ausfielen: Die starken Niederschläge im Januar und Februar hätten \"für beste Wachstumsbedingungen für Pflanzen gesorgt\", Gräser, Sträucher und Unterholz seien in die Höhe geschossen, und die Hitzewellen des Sommers hätten diese Vegetation ausgetrocknet, \"weshalb sich Brände schnell und stark ausbreiten können, sobald eine Zündquelle auftritt\". EIKE liefert die fachliche Erklärung für die europäischen Großbrände also selbst mit, nur unter sarkastischer Überschrift und ohne den unmittelbar folgenden Satz derselben Quelle: dass in Spanien nach EFFIS-Daten bereits mehr als die doppelte, in Frankreich mehr als die fünffache Fläche eines durchschnittlichen ganzen Jahres verbrannt war.",[21,180,181,186,187,192,193,198],{},[28,182,185],{"href":183,"rel":184},"https:\u002F\u002Fen.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FWatts_Up_With_That",[32],"WUWT gilt laut Wikipedia"," als einer der einflussreichsten Blogs der Klimawandelleugnung im englischsprachigen Raum, vom Klimatologen Michael E. Mann als \"der führende Blog der Klimawandelleugnung\" bezeichnet. Paul Homewood ist ",[28,188,191],{"href":189,"rel":190},"https:\u002F\u002Fwww.desmog.com\u002Fpaul-homewood\u002F",[32],"laut DeSmog"," ein pensionierter Buchhalter ohne fachliche Ausbildung in Meteorologie oder Klimatologie, der seit 2011 bloggt und regelmäßig für die klimaskeptische Lobbyorganisation Global Warming Policy Foundation schreibt. Bereits bei einem früheren Beitrag war er als Quelle beteiligt, siehe ",[194,195,197],"source-ref",{"code":196},"tkp-mittelmeer-waldbraende-kein-trend","unsere Einordnung zu einem Mittelmeer-Waldbrand-Text von tkp.at",", der sich auf denselben Autor stützte.",[21,200,201,202,206,207,211],{},"Der Beitrag ist zudem die Wiederholung eines fast identischen Musters, das EIKE bereits einen Monat zuvor verbreitete: ",[194,203,205],{"code":204},"eike-waldbraende-verbrannte-flaeche-rekordtief","Ein Beitrag vom 27. Juli 2026"," behauptete ebenfalls Rekordtiefs bei der Brandfläche, damals für Afrika, Amerika und Europa, gegengeprüft im ",[28,208,210],{"href":209},"\u002Ffaktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fklima\u002Fwaldbraende-2026-klimawandel","Faktencheck \"Waldbrände 2026: Rekordtief, kein Trend, oder ist Brüssel schuld?\"",". Schon damals lag die tatsächlich verbrannte Fläche in der EU über dem langjährigen Mittel, nicht darunter.",[213,214,216],"h4",{"id":215},"die-eu-zahl-größenordnung-richtig-vergleichsmaßstab-falsch-gewählt","Die EU-Zahl: Größenordnung richtig, Vergleichsmaßstab falsch gewählt",[21,218,219,220,225],{},"609.000 Hektar nennt der Text für die EU, ohne den Stichtag zu benennen. Die Zahl liegt in der Größenordnung der offiziellen Daten: Das ",[28,221,224],{"href":222,"rel":223},"https:\u002F\u002Fjoint-research-centre.ec.europa.eu\u002Fscientific-activities\u002Fnatural-and-man-made-hazards\u002Fforest-fires\u002Fcurrent-wildfire-situation-europe_en",[32],"European Forest Fire Information System (EFFIS)"," der EU-Kommission wies zum 26. August 2026 rund 634.022 Hektar verbrannter Fläche EU-weit aus. Der Vergleich mit dem \"Rekordniveau\" stimmt: 2025, das bisher schlimmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn, hatte zum 30. August bereits 993.292 Hektar erreicht, deutlich mehr als 2026 zum selben Zeitpunkt (636.100 Hektar). Ausgelassen wird jedoch der aussagekräftigere Vergleichswert: Das 20-Jahres-Mittel 2006 bis 2025 lag zum 26. August bei rund 313.246 Hektar. 2026 liegt damit nicht auf einem Tiefstand, sondern beim gut Doppelten des langjährigen Durchschnitts. Ein Jahr nur am bisherigen Extremjahr zu messen und den Durchschnitt wegzulassen, erzeugt zwangsläufig den Eindruck der Entwarnung, unabhängig davon, wie das laufende Jahr tatsächlich einzuordnen ist.",[227,228],"chart",{":full-numbers":229,":labels":230,":series":231,"alt":232,"subtitle":233,"title":234,"type":235},"true","[\"2026\",\"Mittel 2006-2025\"]","[{\"label\":\"Verbrannte Fläche\",\"values\":[634022,313246]}]","Balkendiagramm: Die 2026 in der EU bis zum 26. August verbrannte Fläche liegt bei rund 634.000 Hektar, gut doppelt so hoch wie der Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2025 von rund 313.000 Hektar zum selben Stichtag.","Stand: 26. August, in Hektar","Verbrannte Fläche in der EU: 2026 gegen den Durchschnitt","bar",[213,237,239],{"id":238},"die-globale-zahl-eine-reale-kurve-aber-ein-anderes-wort-in-der-übersetzung","Die globale Zahl: eine reale Kurve, aber ein anderes Wort in der Übersetzung",[21,241,242,243,248,249,254],{},"Das GWIS-Diagramm zur weltweiten Brandfläche ist für sich genommen stimmig: 2026 verläuft dort tatsächlich unterhalb aller anderen seit 2012 dargestellten Jahre. Das passt zu einem gut belegten Forschungsbefund. Die 2017 in \"Science\" veröffentlichte, viel zitierte Studie von Niels Andela und Kollegen weist einen globalen Rückgang der insgesamt verbrannten Fläche um 24,3 Prozent zwischen 1998 und 2015 nach, mit dem stärksten Effekt in Savannen und Grasland Afrikas, Südamerikas und der eurasischen Steppe, wo sich die Ausweitung intensiver Landwirtschaft auf die traditionelle Feuerbewirtschaftung auswirkte. In geschlossenen Wäldern beobachteten dieselben Autoren dagegen einen gegenläufigen, zunehmenden Trend ",[28,244,247],{"href":245,"rel":246},"https:\u002F\u002Fpmc.ncbi.nlm.nih.gov\u002Farticles\u002FPMC6047075\u002F",[32],"Andela et al.: A human-driven decline in global burned area, Science 356 (2017)",". Eine Folgeuntersuchung von Bo Zheng und Kollegen aus dem Jahr 2021 bestätigt diesen Unterschied für die CO2-Emissionen: Die weltweiten Feuer-Emissionen blieben trotz sinkender Gesamtfläche stabil, weil steigende Emissionen aus Waldbränden die sinkenden Emissionen aus Gras- und Strauchbränden ausglichen ",[28,250,253],{"href":251,"rel":252},"https:\u002F\u002Fpmc.ncbi.nlm.nih.gov\u002Farticles\u002FPMC8462883\u002F",[32],"Zheng et al.: Increasing forest fire emissions despite the decline in global burned area, Science Advances 7 (2021)",".",[21,256,257],{},"Genau an diesem Punkt verschiebt die deutsche Fassung die Aussage. Das englische Original spricht im WUWT-Text von \"wildfire area\", einem Sammelbegriff für brennende Vegetation aller Art, wie ihn auch die zugrundeliegende Grafik selbst definiert (Wälder, Savannen, Grasland und weitere Vegetationstypen). EIKEs Übersetzung macht daraus die \"Waldbrandfläche\", und zwar gleich im ersten Satz: \"weltweit ist die Waldbrandfläche zu dieser Jahreszeit so gering wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen\". Die Überschrift des Beitrags spricht allgemeiner von \"Waldbränden\".",[21,259,260,261,266,267,254],{},"Für Wälder speziell zeigt aber weder Andela noch Zheng einen Rückgang, eher das Gegenteil. Wie sich die verbrannte Fläche des laufenden Jahres auf die Vegetationstypen verteilt, ist noch nicht ausgewertet. Für 2025, das letzte vollständig erfasste Jahr, entfielen weltweit rund 7 Prozent der verbrannten Fläche auf Wälder und rund 86 Prozent auf Savannen, Buschland und Grasland ",[28,262,265],{"href":263,"rel":264},"https:\u002F\u002Fourworldindata.org\u002Fgrapher\u002Fannual-burned-area-by-landcover",[32],"Our World in Data: Wildfire area burned by land cover type",". Eine Kurve der weltweiten Gesamtfläche bewegt sich also ganz überwiegend danach, wie viel Savanne und Grasland brennt, und kaum danach, wie es um die Wälder steht, die in diesem Sommer in Frankreich und Spanien in Flammen standen oder ",[194,268,270],{"code":269},"eike-merz-huertgenwald-waldbrand-klimawandel","im Hürtgenwald",[213,272,274],{"id":273},"großbritannien-flächenbilanz-trifft-zu-gesamtbild-fehlt","Großbritannien: Flächenbilanz trifft zu, Gesamtbild fehlt",[21,276,277,278,283],{},"Für die reine Flächenbilanz großer Brände (ab 30 Hektar, EFFIS-Methodik) trifft die Einordnung zu. ",[28,279,282],{"href":280,"rel":281},"https:\u002F\u002Fen.wikipedia.org\u002Fwiki\u002F2026_United_Kingdom_wildfires",[32],"Laut Wikipedia unter Berufung auf EFFIS"," waren in Großbritannien bis zum 10. August 2026 rund 23.359 Hektar verbrannt, verteilt auf 72 Brände oberhalb der EFFIS-Zählgrenze. Der Beitrag selbst nennt für Großbritannien keine Zahl, sondern nur die Richtung: deutlich unter dem Vorjahr und auf dem Niveau von 2019.",[21,285,286,287,292],{},"Nachprüfen lässt sich das mit den Wochenwerten des ",[28,288,291],{"href":289,"rel":290},"https:\u002F\u002Fforest-fire.emergency.copernicus.eu\u002Fapps\u002Feffis.statistics\u002Fseasonaltrend",[32],"EFFIS-Statistikportals",", sofern man beide Jahre zum selben Zeitpunkt der Saison misst. Der Vorjahreswert, der in Berichten meist auftaucht, taugt dafür nicht: Die 47.879 Hektar sind die Bilanz des kompletten Jahres 2025, des schlimmsten seit Beginn der EFFIS-Aufzeichnungen, und nicht ein Stand vom August. Bis zum 12. August waren in Großbritannien 2026 rund 24.775 Hektar verbrannt, im Rekordjahr 2025 zum selben Zeitpunkt 45.821 Hektar. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist damit real, fällt aber etwas kleiner aus, als der Vergleich mit dem Jahresergebnis nahelegt. Für 2019 weist dieselbe Reihe zum 12. August 28.715 Hektar aus, also mehr als 2026. Der behauptete Gleichstand mit 2019 stützt sich allerdings auf die weltweit einheitliche GWIS-Reihe, die anders erhebt als die europäische EFFIS-Auswertung; die beiden Zahlenwelten sind nicht direkt vergleichbar.",[21,294,295,296,301],{},"Was der Text auslässt: Bei der Zahl der tatsächlichen Einsätze meldet der ",[28,297,300],{"href":298,"rel":299},"https:\u002F\u002Fnfcc.org.uk\u002Ffire-chiefs-warn-of-sustained-wildfire-pressures-as-drought-spreads-across-england-and-wales\u002F",[32],"National Fire Chiefs Council (NFCC)"," für England und Wales 966 Waldbrand-Einsätze zwischen dem 1. Januar und 10. August 2026, mehr als im selben Zeitraum der bisherigen Rekordjahre 2022 (748) und 2025 (848). Der Juli 2026 war mit 458 Einsätzen der einsatzreichste Monat seit Beginn der Zählung. Große Flächenbrände blieben 2026 in Großbritannien also seltener als im Vorjahr, während die Feuerwehren gleichzeitig so häufig wie nie zuvor zu überwiegend kleineren Bränden ausrückten.",[213,303,305],{"id":304},"usa-die-zahl-widerspricht-der-zuständigen-bundesbehörde","USA: Die Zahl widerspricht der zuständigen Bundesbehörde",[21,307,308,309,314,315,320],{},"Für die USA behauptet der Text, die Zahl der Waldbrände liege im Jahresvergleich an dritter Stelle von unten. Das zugrundeliegende Diagramm misst allerdings gar nicht die Anzahl der Brände, sondern die kumulierte verbrannte Fläche pro Woche, laut Bildunterschrift ebenfalls aus dem GWIS. Bei beiden Größen widersprechen die Zahlen der amtlichen US-Bundesbehörde National Interagency Fire Center (NIFC) der Behauptung deutlich. Nach dem ",[28,310,313],{"href":311,"rel":312},"https:\u002F\u002Fwww.nifc.gov\u002Ffire-information\u002Fnfn",[32],"Tagesbericht des NIFC"," verzeichneten die USA vom 1. Januar bis zum 31. August 2026, also bis zu dem Tag, an dem EIKE den Text veröffentlichte, 52.253 Brände auf 8.238.284 Acres, 126 Prozent des Zehnjahresmittels bei der Zahl der Brände und 166 Prozent bei der Fläche. Der Bericht wird täglich überschrieben; ein ",[28,316,319],{"href":317,"rel":318},"https:\u002F\u002Fweb.archive.org\u002Fweb\u002F20260901063706\u002Fhttps:\u002F\u002Fwww.nifc.gov\u002Ffire-information\u002Fnfn",[32],"archivierter Stand vom 30. August 2026"," zeigt mit 51.961 Bränden auf 8.221.246 Acres dasselbe Bild. Aussagekräftiger als die Prozentwerte ist die Jahr-für-Jahr-Tabelle desselben Berichts, die für jedes Jahr den Stand zum 31. August festhält: Sie weist 2026 in beiden Größen über jedem der zehn Vorjahre aus. Der höchste Vergleichswert bei der Zahl der Brände stammt aus 2022 mit 48.331, der bei der Fläche aus 2017 mit 7.139.461 Acres.",[21,322,323,324,329],{},"Warum das GWIS-Diagramm ein anderes Bild zeigt, lässt sich anhand der öffentlichen Angaben nicht abschließend klären. ",[28,325,328],{"href":326,"rel":327},"https:\u002F\u002Fourworldindata.org\u002Fwildfires",[32],"Our World in Data",", das seine Weltkarten auf GWIS-Daten stützt, weist selbst darauf hin, dass das System außerhalb Europas auf die gröber auflösenden Satellitensensoren MODIS und VIIRS angewiesen ist, weil die präzisere Sentinel-2-Auswertung nur für europäische Länder vorliegt, und dass der Datenanbieter selbst eine mögliche Unterschätzung der tatsächlichen Brandfläche einräumt. Für die konkrete Behauptung zur US-Waldbrandzahl bleibt festzuhalten: Die zuständige amerikanische Bundesbehörde meldet zum exakt gleichen Zeitpunkt das Gegenteil von dem, was der Text behauptet.",[108,331,111],{"id":110},[21,333,334,335,339,340,343],{},"Die Behauptung ist ",[336,337,338],"strong",{},"irreführend",". Die genannte EU-Zahl von 609.000 Hektar ist der Größenordnung nach zutreffend, doch der Vergleich mit dem Rekordjahr statt mit dem langjährigen Mittel verschleiert, dass in der EU 2026 rund doppelt so viel Fläche brannte wie im Durchschnitt der vergangenen zwanzig Jahre. Der in der zugrundeliegenden Grafik sichtbare weltweite Tiefstand ist real, er bezieht sich aber auf die gesamte Brandfläche, und die entfällt weit überwiegend auf Savannen, Buschland und Grasland. EIKEs Übersetzung macht daraus mit dem Wort \"Waldbrandfläche\" eine Aussage über die Wälder, die die Grafik so nicht hergibt. Die britische Einordnung trifft für große Flächenbrände zu, blendet aber aus, dass Feuerwehren dort so oft wie nie zu Waldbränden ausrückten. Am deutlichsten widerlegt ist die US-Zahl: Sowohl Brandanzahl als auch verbrannte Fläche lagen laut der zuständigen Bundesbehörde NIFC am selben Tag über jedem der vergangenen zehn Jahre, nicht an dritter Stelle von unten. Der Beitrag reiht sich damit in ein wiederkehrendes Muster von EIKE ein, das bereits ",[194,341,342],{"code":204},"bei einem fast identischen Beitrag vom Juli 2026"," zu beobachten war: reale Einzelzahlen werden korrekt zitiert, aber am falschen Vergleichsmaßstab gemessen. Bemerkenswert bleibt, dass der Beitrag die fachliche Erklärung für die europäischen Großbrände am Ende selbst mitliefert.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":345},[346],{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":347},[348,355],{"id":149,"depth":116,"text":150,"children":349},[350,352,353,354],{"id":215,"depth":351,"text":216},4,{"id":238,"depth":351,"text":239},{"id":273,"depth":351,"text":274},{"id":304,"depth":351,"text":305},{"id":110,"depth":116,"text":111},"Weltweit ist die Waldbrandfläche zu dieser Jahreszeit so gering wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen.","EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie)",[359,360,361,171],"watts-up-with-that","paul-homewood","our-world-in-data","eike-waldbrandflaeche-rekordtief","2026-09-01","EIKE behauptet unter Berufung auf Klimaskeptiker-Blogs, die weltweite Waldbrandfläche sei so gering wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen.",{},"\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fwaldbrandflaeche-rekordtief",[196,204,269],"2026-09-01T18:14:55Z",{"title":139,"description":364},"2026-08-31",[372,373],"import:success 2026-09-01T05:59:24Z","linkcheck:ok 2026-09-01T06:12:01Z","quellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002F20260831.waldbrandflaeche-rekordtief",[376,135,134],"Waldbrand","article","https:\u002F\u002Feike-klima-energie.eu\u002F2026\u002F08\u002F31\u002Fwaldbraende-weltweit-auf-rekordtief-in-diesem-jahr\u002F","misleading","MgutqiYPmSfrXtAW26LLlQg1xkl5A33YJ1t3h5rsLtM",[382,432],{"id":383,"title":11,"affiliation":8,"body":384,"date":418,"description":419,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":418,"meta":420,"name":421,"navigation":129,"path":422,"publishedOn":423,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":8,"sameAs":8,"seo":424,"stem":425,"tags":426,"__hash__":431},"quellen\u002Fquellen\u002Fnachrichten\u002Ftagesschau\u002Findex.md",{"type":13,"value":385,"toc":411},[386,388,391,393,401,403,406,408],[16,387,19],{"id":18},[21,389,390],{},"Die Tagesschau ist ein Nachrichtenformat der ARD, also Teil des öffentlichen rechtlichen Rundfunks.",[16,392,58],{"id":57},[60,394,395],{},[63,396,397],{},[28,398,399],{"href":399,"rel":400},"https:\u002F\u002Fwww.tagesschau.de",[32],[16,402,100],{"id":99},[21,404,405],{},"Die Tagesschau ist grundsätzlich eine gute Quelle, deren Themen und Einordnungen oft von der öffentlichen Meinung beeinflusst werden. Damit ist sie nicht so unparteiisch, wie sie sein sollte, und es werden manchmal Dinge gefärbt dargestellt.",[108,407,111],{"id":110},[21,409,410],{},"Grundsätzlich eine glaubwürdige Quelle, aber man muss gelegentlich die Nachrichten verifizieren bzw. sich durch weitere Quellen absichern.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":412},[413,414,415],{"id":18,"depth":119,"text":19},{"id":57,"depth":119,"text":58},{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":416},[417],{"id":110,"depth":116,"text":111},"2026-01-09","Hauptnachrichtenformat der ARD, öffentlich-rechtlicher Rundfunk",{},"Tagesschau","\u002Fquellen\u002Fnachrichten\u002Ftagesschau","2026-01-18",{"description":419},"quellen\u002Fnachrichten\u002Ftagesschau\u002Findex",[427,428,429,430],"ARD","Journalist","Nachrichten","ÖRR","3SgDECnD18d24D2fhtgYDTzzdbbclJa8Rh-l0sJi-3c",{"id":433,"title":11,"affiliation":8,"body":434,"date":363,"description":522,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":363,"meta":523,"name":524,"navigation":129,"path":525,"publishedOn":363,"quoteCodes":8,"referenceCodes":526,"reviewedAt":527,"sameAs":528,"seo":529,"stem":530,"tags":531,"__hash__":534},"quellen\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fpaul-homewood\u002Findex.md",{"type":13,"value":435,"toc":515},[436,438,441,444,447,449,478,480,487,490,493,496,507,510,512],[16,437,19],{"id":18},[21,439,440],{},"Paul Homewood betreibt seit 2011 das britische Blog \"Not A Lot Of People Know That\", auf dem er Veröffentlichungen von Wetterdiensten, Klimaforschung und Energiepolitik kommentiert. Das Blog weist auf seiner Startseite mehr als 25 Millionen Aufrufe und rund 4.000 Abonnenten aus (Stand: 1. September 2026). Als Motto steht dort ein Zitat von J. Robert Oppenheimer über die Notwendigkeit von Kritik und Kontrolle. Eine Über-Seite mit Angaben zur Person führt das Blog nicht.",[21,442,443],{},"Beruflich kommt Homewood nicht aus der Klimaforschung. Die Global Warming Policy Foundation (GWPF) schreibt in der Autorenzeile eines von ihr veröffentlichten Berichts: \"Paul Homewood had a career as an accountant in industry. He has been writing on climate and energy issues since 2011.\" Er arbeitete demnach als Buchhalter in der Industrie. Bob Ward vom Grantham Research Institute der London School of Economics nennt ihn einen pensionierten Buchhalter. Bei DeSmog wird Ward mit der Einschätzung zitiert, Homewood habe keine berufliche Qualifikation und keine Ausbildung in Meteorologie oder Klimatologie.",[21,445,446],{},"Belegt ist eine wiederkehrende Zusammenarbeit mit der GWPF, einer britischen Organisation, die den wissenschaftlichen Konsens zum menschengemachten Klimawandel bestreitet. Homewood hat für sie mehrere Berichte verfasst, darunter \"The US Climate in 2019\" als Briefing Nummer 50, das unter seinem Namen erschienen ist. DeSmog nennt zusätzlich \"Defra versus Met Office\" (2018) und einen Bericht über Hurrikane. Ob über diese Autorschaften hinaus ein Anstellungs- oder Mitgliedschaftsverhältnis besteht, geht aus den öffentlich einsehbaren Quellen nicht hervor. Nach Angaben von DeSmog haben Breitbart, der Telegraph und The Conservative Woman seine Arbeiten aufgegriffen; bei The Conservative Woman schreibt er regelmäßig selbst.",[16,448,58],{"id":57},[60,450,451,458,464,471],{},[63,452,453],{},[28,454,457],{"href":455,"rel":456},"https:\u002F\u002Fnotalotofpeopleknowthat.wordpress.com\u002F",[32],"Not A Lot Of People Know That",[63,459,460],{},[28,461,463],{"href":189,"rel":462},[32],"DeSmog: Paul Homewood",[63,465,466],{},[28,467,470],{"href":468,"rel":469},"https:\u002F\u002Fwww.thegwpf.org\u002Fcontent\u002Fuploads\u002F2021\u002F02\u002FUS-Climate-2019.pdf",[32],"GWPF Briefing 50: The US Climate in 2019 (PDF)",[63,472,473],{},[28,474,477],{"href":475,"rel":476},"https:\u002F\u002Fwww.lse.ac.uk\u002Fgranthaminstitute\u002Fnews\u002Fclimate-change-deniers-trying-to-fool-the-public-again-about-extreme-weather\u002F",[32],"Grantham Research Institute: Climate change deniers trying to fool the public again about extreme weather",[16,479,100],{"id":99},[21,481,482,483,486],{},"Für uns zählt Homewood weniger als Einzelautor denn als Ausgangspunkt einer Verbreitungskette. Das Muster ist in drei unserer Quellenlinks dokumentiert: Ein Beitrag erscheint zuerst auf seinem Blog, Watts Up With That übernimmt ihn, EIKE übersetzt die WUWT-Fassung ins Deutsche. Beim Text über die weltweite Waldbrandfläche lagen zwischen Blog und deutscher Version fünf Tage. WUWT übernahm den Beitrag vom 26. August 2026 zwei Tage später wortgleich, EIKE übersetzte ihn am 31. August, ",[194,484,485],{"code":362},"gegengeprüft in unserer Einordnung",". Wer die deutsche Fassung liest, sieht die beiden Zwischenstationen nicht mehr.",[21,488,489],{},"Bei den Beiträgen, die wir geprüft haben, fielen zwei methodische Muster auf.",[21,491,492],{},"Das erste betrifft die Wahl des Vergleichsmaßstabs. Im Waldbrand-Beitrag wird die 2026 in der EU verbrannte Fläche gegen 2025 gestellt, das bisherige Rekordjahr, während der Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2025 unerwähnt bleibt. Am Mittel gemessen lag 2026 beim gut Doppelten, am Extremjahr gemessen deutlich darunter. Beide Zahlen stimmen, aber nur eine von beiden trägt die Entwarnung.",[21,494,495],{},"Das zweite betrifft die Herkunft der Daten. Die vier Diagramme desselben Beitrags stammen von Our World in Data auf Basis des Global Wildfire Information System, erkennbar an der Fußzeile in den Bildern. Im Fließtext nennt weder Homewood noch WUWT noch EIKE diese Herkunft. Nachprüfen lässt sich die Behauptung damit nur, wer den Kleindruck in den Grafiken entziffert.",[21,497,498,499,503,504,254],{},"Hinzu kommen Fälle, in denen eine zutreffende Ausgangsbeobachtung eine Schlussfolgerung tragen soll, die sie nicht deckt. Bei den britischen Hitzetoten wies Homewood zu Recht darauf hin, dass die vom Met Office genannten 2.700 Todesfälle eine Modellschätzung sind und keine Auszählung. Daraus folgt aber nicht, dass die Zahl erfunden wäre, und eine Woche vor seinem Beitrag hatte die UK Health Security Agency auf einem methodisch unabhängigen Weg, über tatsächlich registrierte Sterbefälle, 2.877 hitzeassoziierte Todesfälle für England allein ermittelt, ",[194,500,502],{"code":501},"eike-hitzetote-grossbritannien-erfunden","nachgezeichnet in unserer Prüfung der deutschen Fassung",". Beim Mittelmeer-Text von tkp.at deckte sich der eng gefasste Befund zur verbrannten Fläche mit Daten der Europäischen Umweltagentur, diente dort aber als Beleg für eine deutlich weiter reichende Aussage, ",[194,505,506],{"code":196},"wie unsere Einordnung zeigt",[21,508,509],{},"Kritik dieser Art ist nicht neu. Bob Ward warf Homewood vor, dessen GWPF-Bericht \"Tropical hurricanes in the age of global warming\" zitiere eine Übersichtsarbeit von Kevin Walsh und Kollegen, lasse deren Schlussfolgerung zum menschlichen Einfluss auf die Hurrikan-Entwicklung aber weg.",[108,511,111],{"id":110},[21,513,514],{},"Als Fundstelle für Datensätze und Diagramme kann das Blog brauchbar sein, denn die zugrunde liegenden Daten sind in aller Regel real und öffentlich zugänglich. Als Beleg für eine Tatsachenbehauptung reicht es nicht, weil die Auswahl der Vergleichswerte in den von uns geprüften Fällen regelmäßig in dieselbe Richtung ausfiel und die Datenherkunft im Text unerwähnt blieb. In den drei Fällen, die wir geprüft haben, stand am Anfang der Kette jeweils dieses Blog.",{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":516},[517,518,519],{"id":18,"depth":119,"text":19},{"id":57,"depth":119,"text":58},{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":520},[521],{"id":110,"depth":116,"text":111},"Britischer Klimablogger, betreibt \"Not A Lot Of People Know That\". Seine Beiträge erreichen über Watts Up With That und EIKE deutsche Leser.",{},"Paul Homewood","\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fpaul-homewood",[362,501,196],"2026-09-01T18:06:41Z",[455,189],{"description":522},"quellen\u002Fpersonen\u002Fpaul-homewood\u002Findex",[134,135,376,532,533],"Blog","Großbritannien","d8eX-Ev9bhNkrw5W6HtxyQGeYCU1Q4NKqxTP-4cjLHk",{"links":536,"quotes":571,"sources":572},[537,548,560],{"date":538,"sourceDate":539,"publishedOn":538,"title":540,"code":204,"uri":541,"type":377,"path":542,"tags":543,"coSources":544},"2026-07-29","2026-07-27","EIKE bestreitet den Klimabezug der Waldbrände","https:\u002F\u002Feike-klima-energie.eu\u002F2026\u002F07\u002F27\u002Fwaldbraende-sind-ein-ernstes-problem-den-klimawandel-dafuer-verantwortlich-zu-machen-ist-jedoch-abwegig\u002F","\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fwaldbraende-verbrannte-flaeche-rekordtief",[376,135,134],[545,546,547],"anthony-watts","christian-freuer","eike",{"date":549,"sourceDate":550,"publishedOn":549,"title":551,"code":269,"uri":552,"type":377,"path":553,"tags":554,"coSources":556},"2026-08-28","2026-08-27","EIKE: Merz habe zum Hürtgenwald-Brand die Unwahrheit gesagt","https:\u002F\u002Feike-klima-energie.eu\u002F2026\u002F08\u002F27\u002Fdeutsche-regierung-klimaluegen-auf-hoechster-ebene\u002F","\u002Fquellen\u002Forganisationen\u002Feike\u002Flinks\u002Fmerz-huertgenwald-waldbrand-klimawandel",[555,376,135],"Klimawandelleugnung",[557,558,559],"friedrich-merz","fred-f-mueller","lwf-bayern",{"date":538,"sourceDate":561,"publishedOn":538,"title":562,"code":196,"uri":563,"type":377,"path":564,"tags":565,"coSources":566},"2026-07-28","tkp.at behauptet, Waldbrände am Mittelmeer nähmen seit 1980 nicht zu","https:\u002F\u002Ftkp.at\u002F2026\u002F07\u002F28\u002Fmittelmeer-waldbraende-was-die-daten-wirklich-zeigen\u002F","\u002Fquellen\u002Fportale\u002Ftkp\u002Flinks\u002Fmittelmeer-waldbraende-kein-trend",[134,376,135],[567,360,568,569,570],"peter-f-mayer","tim-stanley","karl-lauterbach","tkp",[],[573,645],{"id":10,"title":11,"affiliation":8,"body":574,"date":124,"description":125,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":124,"meta":642,"name":128,"navigation":129,"path":130,"publishedOn":124,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":8,"sameAs":8,"seo":643,"stem":132,"tags":644,"__hash__":136},{"type":13,"value":575,"toc":635},[576,578,580,589,591,596,598,625,627,629,631,633],[16,577,19],{"id":18},[21,579,23],{},[21,581,26,582,34,585,39,587,43],{},[28,583,33],{"href":30,"rel":584},[32],[36,586],{"name":38},[36,588],{"name":42},[21,590,46],{},[21,592,49,593,54],{},[28,594,33],{"href":52,"rel":595},[32],[16,597,58],{"id":57},[60,599,600,605,610,615,620],{},[63,601,602],{},[28,603,69],{"href":67,"rel":604},[32],[63,606,607],{},[28,608,75],{"href":52,"rel":609},[32],[63,611,612],{},[28,613,82],{"href":80,"rel":614},[32],[63,616,617],{},[28,618,89],{"href":87,"rel":619},[32],[63,621,622],{},[28,623,96],{"href":94,"rel":624},[32],[16,626,100],{"id":99},[21,628,103],{},[21,630,106],{},[108,632,111],{"id":110},[21,634,114],{},{"title":11,"searchDepth":116,"depth":116,"links":636},[637,638,639],{"id":18,"depth":119,"text":19},{"id":57,"depth":119,"text":58},{"id":99,"depth":119,"text":100,"children":640},[641],{"id":110,"depth":116,"text":111},{},{"description":125},[134,135],{"id":646,"title":11,"affiliation":8,"body":647,"date":538,"description":740,"extension":126,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":538,"meta":741,"name":742,"navigation":129,"path":743,"publishedOn":538,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":744,"sameAs":8,"seo":745,"stem":746,"tags":747,"__hash__":751},"quellen\u002Fquellen\u002Fportale\u002Ftkp\u002Findex.md",{"type":13,"value":648,"toc":733},[649,651,666,699,701,720,722,728,730],[16,650,19],{"id":18},[21,652,653,654,659,660,665],{},"tkp.at ist ein österreichisches Online-Blog, das vom Physiker Peter F. Mayer betrieben und werbe- sowie abonnementfinanziert wird (",[28,655,658],{"href":656,"rel":657},"https:\u002F\u002Fwww.psiram.com\u002Fde\u002Findex.php\u002FTkp",[32],"Psiram: Tkp","). Es bezeichnet sich selbst als \"Der Blog für Science & Politik\" und als Redaktionsnetzwerk unabhängiger Autoren, das von Parteien und Organisationen unabhängig sei; jeder Beitrag gebe demnach die Meinung des jeweiligen Autors wieder (",[28,661,664],{"href":662,"rel":663},"https:\u002F\u002Ftkp.at\u002Fueber-den-blog\u002F",[32],"tkp.at: Über den Blog","). Neben Mayer wird auch Thomas Oysmüller als regelmäßiger Autor des Portals geführt.",[21,667,668,669,674,675,678,679,682,683,686,687,692,693,698],{},"Das Portal entstand im Umfeld der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen und veröffentlicht seither Beiträge zu Pandemie, Impfstoffen, Geopolitik, Energie und Klima. Die investigative Recherche von DATUM ordnet tkp.at als Plattform ein, die \"russische Propaganda mit medizinischen Verschwörungserzählungen\" kombiniere und dadurch \"Querdenker\" aus allen politischen Lagern vernetze; die Seite erreiche bis zu einer halben Million Aufrufe monatlich, finanziert über ein klickbasiertes Anzeigenmodell, das reißerische Überschriften begünstige (",[28,670,673],{"href":671,"rel":672},"https:\u002F\u002Fdatum.at\u002Fhauptsache-dagegen\u002F",[32],"DATUM: Hauptsache dagegen","). Die Wissensplattform Psiram dokumentiert bei tkp.at wiederkehrende Falschbehauptungen und Verschwörungserzählungen zu Impfungen, Klimawandel und dem Krieg in der Ukraine sowie mehrere Autoren, die parallel für russische Staatsmedien wie Sputnik oder RT Deutsch schreiben (",[28,676,658],{"href":656,"rel":677},[32],"). Mehrere tkp.at-Artikel waren bereits Gegenstand unabhängiger Faktenchecks, unter anderem von ",[36,680],{"name":681},"mimikama"," und der ",[36,684],{"name":685},"dpa-faktencheck","-Redaktion, die die jeweiligen Behauptungen als unbelegt oder falsch einordneten (siehe ",[28,688,691],{"href":689,"rel":690},"https:\u002F\u002Fwww.mimikama.org\u002Fkeine-langzeitschaeden-durch-maskentragen",[32],"Mimikama: Keine Langzeitschäden durch Maskentragen"," und ",[28,694,697],{"href":695,"rel":696},"https:\u002F\u002Fdpa-factchecking.com\u002Faustria\u002F220818-99-438128\u002F",[32],"dpa-Faktencheck: CDC-Aussage zu Spike-Proteinen",").",[16,700,58],{"id":57},[60,702,703,709,714],{},[63,704,705],{},[28,706,707],{"href":707,"rel":708},"https:\u002F\u002Ftkp.at\u002F",[32],[63,710,711],{},[28,712,662],{"href":662,"rel":713},[32],[63,715,716],{},[28,717,718],{"href":718,"rel":719},"https:\u002F\u002Ftkp.at\u002Fautoren\u002Fpeter-f-mayer\u002F",[32],[16,721,100],{"id":99},[21,723,724,725,698],{},"tkp.at tritt als \"Redaktionsnetzwerk\" mit dem Anspruch wissenschaftlicher Neutralität auf, veröffentlicht aber regelmäßig Beiträge fach- und wissenschaftsfremder Autoren, die zentrale Behauptungen nicht aus Primärquellen, sondern über mehrere Weiterverwertungsstufen anderer klimaskeptischer oder pandemiekritischer Blogs herleiten, wie auch der hier bewertete Beitrag zu Mittelmeer-Waldbränden zeigt. Wiederkehrende Falschbehauptungen zu Impfungen, Klimawandel und dem Ukraine-Krieg wurden von etablierten Faktencheck-Redaktionen mehrfach widerlegt. Laut Psiram sind mehrere Autoren des Portals zugleich für russische Staatsmedien wie Sputnik oder RT Deutsch tätig, was bei geopolitischen Themen eine erkennbare Schlagseite erzeugt (",[28,726,658],{"href":656,"rel":727},[32],[108,729,111],{"id":110},[21,731,732],{},"tkp.at ist als Quelle nicht vertrauenswürdig für eigenständige Sachaussagen. 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