[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fblos-schmidt-pfas-windkraft-ostseemuell-surround":3,"quelle-links\u002Fblos-schmidt-pfas-windkraft-ostseemuell":12,"quellenlink-links\u002Fblos-schmidt-pfas-windkraft-ostseemuell":98,"\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fblos-schmidt-pfas-windkraft-ostseemuell-coSources":323,"references:\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fblos-schmidt-pfas-windkraft-ostseemuell":916,"\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fblos-schmidt-pfas-windkraft-ostseemuell-referrers":920,"quelle-michael-blos":934,"quelle-radiant-energy-group":1015,"quelle-frag-den-staat":1108,"quelle-paul-schmidt":1155,"quelle-carsten-schneider":1256},[4,8],{"title":5,"path":6,"stem":7},"Schmidt: Kernkraft auch bei Niedrigwasser verfügbar","\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fschmidt-kernkraft-niedrigwasser","quellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002F20260807.schmidt-kernkraft-niedrigwasser",{"title":9,"path":10,"stem":11},"Gottschalk: Schuldenkurs der Bundesregierung wird zum Risiko","\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fgottschalk-schuldenkurs-billion","quellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002F20260808.gottschalk-schuldenkurs-billion",{"id":13,"title":14,"affiliation":15,"body":16,"date":84,"description":85,"extension":86,"imageAuthor":15,"jobTitle":15,"lastScanned":84,"meta":87,"name":88,"navigation":89,"path":90,"publishedOn":84,"quoteCodes":15,"referenceCodes":15,"reviewedAt":15,"sameAs":15,"seo":91,"stem":92,"tags":93,"__hash__":97},"quellen\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Findex.md","",null,{"type":17,"value":18,"toc":75},"minimark",[19,24,33,37,50,54,67,72],[20,21,23],"h2",{"id":22},"über-die-quelle","Über die Quelle",[25,26,27,28,32],"p",{},"Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ist der parlamentarische Arm der Partei ",[29,30],"quelle-ref",{"name":31},"afd"," im Deutschen Bundestag. Nach der Bundestagswahl 2025 ist sie mit rund 152 Abgeordneten die zweitstärkste Kraft im Parlament. Auf afdbundestag.de veröffentlicht die Fraktion Pressemitteilungen, Reden, Anträge und parlamentarische Initiativen ihrer Abgeordneten. Die AfD-Bundestagsfraktion ist organisatorisch und kommunikativ von der Bundespartei zu unterscheiden, auch wenn beide personell eng verflochten sind (u. a. Alice Weidel, Tino Chrupalla, Bernd Baumann).",[20,34,36],{"id":35},"links","Links",[38,39,40],"ul",{},[41,42,43,44],"li",{},"Website: ",[45,46,47],"a",{"href":47,"rel":48},"https:\u002F\u002Fafdbundestag.de",[49],"nofollow",[20,51,53],{"id":52},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[25,55,56,57,61,62,66],{},"Offizielle Fraktionskommunikation mit stark parteipolitischer Agenda. In Pressemitteilungen und Anträgen wird regelmäßig selektiv mit Statistiken gearbeitet: einzelne Zahlen werden korrekt zitiert, der methodische Kontext aber systematisch ausgeblendet, wenn er dem migrations- oder kriminalitätspolitischen Framing der Fraktion widerspricht. Beispielhaft dokumentiert in der Pressemitteilung von Martin Hess zur PKS 2025, die den sinkenden Gesamtbefund als \"trügerisch\" umdeutet und auf die Cannabis-Legalisierung sowie \"Merkel 2015\" zurückführt (siehe Quellenlink ",[58,59,60],"code",{},"afd-hess-pks-2025-verheerend","). Die Fraktion folgt durchgängig dem rechtspopulistischen Programm der Bundespartei; über Anträge und Reden verbreitet sie auch nativistische Positionen sowie Klimapositionen, die dem wissenschaftlichen Konsens widersprechen, wie unser Faktencheck zur ",[45,63,65],{"href":64},"\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fklimaleugnung","Klimaleugnung der AfD"," dokumentiert.",[68,69,71],"h3",{"id":70},"fazit","Fazit",[25,73,74],{},"Parteipolitische Primärquelle mit klarer Agenda. Zitate und Zahlen sind in der Regel arithmetisch korrekt, stehen aber ohne Kontext und sollten grundsätzlich an unabhängigen Primärquellen (BKA, Destatis, Bundestagsprotokolle, wissenschaftliche Literatur) überprüft werden, bevor sie in Artikel übernommen werden.",{"title":14,"searchDepth":76,"depth":76,"links":77},3,[78,80,81],{"id":22,"depth":79,"text":23},2,{"id":35,"depth":79,"text":36},{"id":52,"depth":79,"text":53,"children":82},[83],{"id":70,"depth":76,"text":71},"2026-04-21","Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ist der parlamentarische Arm der Partei Afd im Deutschen Bundestag. Nach der Bundestagswahl 2025 ist sie mit rund 152 Abgeordneten die zweitstärkste Kraft im Parlament.","md",{},"AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag",true,"\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion",{"description":85},"quellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Findex",[94,95,96],"Partei","AfD","Bundestagsfraktion","4qUbZnWzwVH8aNozExacKuk8pNFwdCacxJQpH5s6Ik4",{"id":99,"title":100,"body":101,"claim":300,"claimAuthor":301,"coSources":302,"code":303,"date":304,"description":305,"extension":86,"lastScanned":304,"meta":306,"navigation":89,"path":307,"publishedOn":304,"quoteCodes":15,"referenceCodes":15,"reviewedAt":308,"seo":309,"sourceDate":310,"status":311,"stem":313,"tags":314,"type":319,"uri":320,"verdict":321,"__hash__":322},"quellenlinks\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002F20260808.blos-schmidt-pfas-windkraft-ostseemuell.md","Blos und Schmidt: PFAS-freie Windräder lösen Windkraft-Probleme nicht",{"type":17,"value":102,"toc":294},[103,118,120,124,133,148,157,190,205,218,233,249,263,284,286],[25,104,105,106,109,110,113,114,117],{},"Gemeinsame Pressemitteilung der Bundestagsabgeordneten ",[29,107],{"name":108},"michael-blos"," und ",[29,111],{"name":112},"paul-schmidt"," vom 8. August 2026, veröffentlicht als Reaktion auf Forschungsergebnisse zur Vermeidung von PFAS in der Beschichtung von Rotorblättern. Die Abgeordneten nennen den Windkraftausbau auch ohne PFAS einen \"energie- und umweltpolitischen Irrweg\" und berufen sich dabei auf die Bundestagsdrucksache 19\u002F22590: An den deutschen Ostseestränden gingen acht Prozent des angeschwemmten Mülls \"auf das Konto von Offshore-Installationen wie Windkraftanlagen\". Als Alternative fordern sie die Reaktivierung von neun Kernkraftwerksblöcken, die nach Analysen der ",[29,115],{"name":116},"radiant-energy-group"," mit einer Projektdauer von jeweils \"2 ½ bis 5 ½ Jahren\" netto 12 Gigawatt Grundlast zurückbringen sollen.",[20,119,53],{"id":52},[68,121,123],{"id":122},"einordnung","Einordnung",[25,125,126,127,132],{},"Ein Teil der Pressemitteilung ist sachlich unstrittig. Windkraftanlagen in Waldgebieten erfordern Rodungsflächen, Zufahrtswege und Betonfundamente, das ist bekannt und wird hier nicht bestritten. Beim Recycling ausgedienter Rotorblätter zeigt sich dagegen ein deutlicher Unterschied zwischen den beiden verwendeten Fasertypen: Das ",[45,128,131],{"href":129,"rel":130},"https:\u002F\u002Fwww.umweltbundesamt.de\u002Fthemen\u002Fabfall-ressourcen\u002Fproduktverantwortung-in-der-abfallwirtschaft\u002Fwindenergieanlagen\u002Frotorblattaufbereitung-recycling-von",[49],"Umweltbundesamt hält fest",", dass mehr als 90 Prozent der Masse einer Windenergieanlage gut recycelbar sind, die verbleibenden rund zehn Prozent, im Wesentlichen die Rotorblätter aus glas- und carbonfaserverstärktem Kunststoff, gelten dagegen als Herausforderung. Abfälle aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) werden in der aktuellen Praxis in Zementwerken mitverwertet oder über die Hausmüllverwertung entsorgt statt hochwertig recycelt; Verfahren, die aufbereitete Glas- und Carbonfasern in der Metallurgie einsetzen, befinden sich der Behörde zufolge noch im Forschungsstadium. Bei carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) ist die Lage laut Umweltbundesamt bereits weiter: Die pyrolytische Abtrennung von Matrix und Faser habe sich \"im industriellen Maßstab durchsetzen\" können, zurückgewonnene Carbon-Langfasern hätten inzwischen \"einen positiven Marktwert\".",[25,134,135,136,141,142,147],{},"Die zentrale Zahl der Pressemitteilung, die acht Prozent Ostsee-Strandmüll aus \"Offshore-Installationen wie Windkraftanlagen\", ist korrekt aus der ",[45,137,140],{"href":138,"rel":139},"https:\u002F\u002Fdserver.bundestag.de\u002Fbtd\u002F19\u002F225\u002F1922590.pdf",[49],"Bundestagsdrucksache 19\u002F22590"," übernommen. Dort heißt es auf Seite 4: \"An den deutschen Ostseestränden stammt der meiste Müll aus Tourismus- und Freizeitaktivitäten (50 Prozent), gefolgt von Einleitungen durch Abwässer (25 Prozent), Schifffahrt (zehn Prozent), Offshore-Installationen von z. B. Windkraftanlagen (acht Prozent) und Fischerei (sieben Prozent).\" Die Bundesregierung beruft sich dabei auf ",[45,143,146],{"href":144,"rel":145},"https:\u002F\u002Flink.springer.com\u002Farticle\u002F10.1007\u002Fs11852-016-0489-x",[49],"Schernewski et al. (2018), \"Beach macro-litter monitoring on southern Baltic beaches\", Journal of Coastal Conservation, Band 22",". Der AfD kann hier also kein Falschzitat vorgeworfen werden.",[25,149,150,151,156],{},"Zwei Einschränkungen relativieren die Aussagekraft der Zahl trotzdem erheblich. Erstens ist sie kein physischer Herkunftsnachweis, sondern vermutlich das Ergebnis der sogenannten ",[45,152,155],{"href":153,"rel":154},"https:\u002F\u002Fpublications.jrc.ec.europa.eu\u002Frepository\u002Fbitstream\u002FJRC104038\u002Flb-na-28309-en-n.pdf",[49],"Matrix Scoring Technique",", beschrieben in einem JRC Technical Report der MSFD-Fachgruppe Marine Litter von 2016. Der Bericht ist ausdrücklich als \"non-legally binding\" gekennzeichnet und trägt den Hinweis, sein wissenschaftlicher Inhalt \"does not imply a policy position of the European Commission\" (Übersetzung: \"gibt keine Politikposition der Europäischen Kommission wieder\"). Eine Position der EU-Kommission oder eine amtlich gesetzte Standardmethode ist die Matrix Scoring Technique damit nicht: Der Bericht führt sie nur als eines von mehreren Verfahren zur Quellenzuordnung auf und widmet ihr einen eigenen Abschnitt zu Wert und Grenzen der Methode. Für jede Kategorie gefundener Müllteile wird dabei geschätzt, wie wahrscheinlich sie aus welcher der zuvor festgelegten Quellen stammt, im Fall der Bundestagsdrucksache Tourismus, Abwasser, Schifffahrt, Offshore-Installationen und Fischerei. Die Zahl der Quellen legt das Verfahren selbst nicht fest, vorausgesetzt wird lediglich, dass \"a number of possible sources ... need to be identified in advance\" (Übersetzung: \"eine Reihe möglicher Quellen ... muss im Voraus festgelegt werden\"), das Rechenbeispiel im Anhang des Berichts arbeitet mit sieben Kategorien. Die fünf Quellenkategorien der Bundestagsdrucksache stammen somit aus der zugrunde liegenden Schernewski-Studie, nicht aus der JRC-Methodik. Belegt ist in der Drucksache aber: \"Offshore\" ist eine eigene, von Schifffahrt und Fischerei getrennt geführte Quellenkategorie. Wie genau Schernewski et al. die Kategorie für die Ostsee abgegrenzt haben und ob Windkraftanlagen darin gesondert erfasst wurden, ließ sich nicht abschließend klären, der Volltext der Studie blieb sowohl bei Springer als auch bei ResearchGate hinter einer Anmeldeschranke.",[25,158,159,160,165,166,171,172,177,178,183,184,189],{},"Zweitens, und das wiegt schwerer, lässt sich der genaue Erhebungszeitraum der zugrunde liegenden Strandmüll-Kartierungen aus demselben Grund nicht abschließend klären. Sicher ist aber das Erscheinungsdatum der Studie: Die ",[45,161,164],{"href":162,"rel":163},"https:\u002F\u002Fapi.crossref.org\u002Fworks\u002F10.1007\u002Fs11852-016-0489-x",[49],"Crossref-Metadaten zur DOI"," nennen den 24. Februar 2017 als Online-Publikationsdatum (Druckausgabe Februar 2018); die \"016\" im DOI ist lediglich das Registrierungsjahr des Verlags, kein Erscheinungsdatum. Die Erhebung selbst muss vor diesem Zeitpunkt liegen, also vor dem Zubau der deutlich größeren Windparks ",[45,167,170],{"href":168,"rel":169},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FOffshore-Windpark_Wikinger",[49],"Wikinger"," (350 Megawatt, Probebetrieb ab Ende 2017, offizielle Einweihung Oktober 2018) und ",[45,173,176],{"href":174,"rel":175},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FOffshore-Windpark_Arkona",[49],"Arkona"," (385 Megawatt, April 2019). Beide gingen erst nach Veröffentlichung der zitierten Untersuchung ans Netz. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung waren an der deutschen Ostsee bereits der ",[45,179,182],{"href":180,"rel":181},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FOffshore-Windpark_Baltic_1",[49],"Windpark EnBW Baltic 1"," (rund 48 Megawatt, seit 2011) und ",[45,185,188],{"href":186,"rel":187},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FOffshore-Windpark_Baltic_2",[49],"EnBW Baltic 2"," (288 Megawatt, seit 2015) am Netz, die Acht-Prozent-Zahl kann sich also höchstens auf diesen früheren Ausbaustand beziehen. Seither sind mit Wikinger und Arkona mehr als 700 zusätzliche Megawatt hinzugekommen, die Zahl wird trotzdem unverändert weiterverwendet.",[25,191,192,193,198,199,204],{},"Auch der Absatz zu PFAS und Wildtieren ist differenzierter, als die Pressemitteilung suggeriert. Es trifft zu, dass Wildschweinlebern in mehreren Bundesländern den seit Anfang 2023 geltenden EU-Grenzwert für PFAS überschreiten. Das ",[45,194,197],{"href":195,"rel":196},"https:\u002F\u002Flua.rlp.de\u002Fpresse\u002Fpressemitteilungen\u002Fdetail\u002Fewigkeitschemikalien-pfas-wildschweinleber-stark-belastet",[49],"Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz meldete im August 2024",": Von 60 untersuchten Proben (30 Fleisch- und 30 Leberproben derselben Wildschweine) lagen bei allen 30 Leberproben die PFAS-Werte zwischen 98 und 738 Mikrogramm pro Kilogramm (Mittelwert 310), deutlich über dem zulässigen Höchstwert von 50 Mikrogramm. Die 30 Fleischproben lagen dagegen der Behörde zufolge \"in der Regel deutlich unterhalb der zulässigen Höchstgehalte\", keine überschritt den für Wildschweinfleisch geltenden Grenzwert von 9,0 Mikrogramm pro Kilogramm. Auch in Schleswig-Holstein überschritten laut einer ",[45,200,203],{"href":201,"rel":202},"https:\u002F\u002Fwww.bfr.bund.de\u002Fcm\u002F343\u002Fder-verzehr-von-wildschweinleber-traegt-zu-einer-hohen-aufnahme-von-pfas-bei.pdf",[49],"Risikobewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung vom August 2024"," alle zwölf untersuchten Proben die EU-Höchstgehalte, das BfR hält fest, die dortigen Werte lägen \"in der gleichen Größenordnung wie Gehalte in vorangegangenen Untersuchungen in Deutschland für Wildschweinleber\". Die rheinland-pfälzische Behörde nennt als Ursache aber ausdrücklich die \"allgemeine Umweltbelastung\", nicht Windkraftanlagen.",[25,206,207,208,211,212,217],{},"Eine kausale Verbindung zum Abrieb von Rotorblättern gilt als unbewiesen. Das Umweltbundesamt erklärte auf eine Anfrage über ",[29,209],{"name":210},"frag-den-staat"," im März 2024, es habe zum Thema Schadstoffe im Rotorblattabrieb \"keine Informationen\" und wisse auch nicht, \"wer Daten bzw. Messungen durchgeführt haben könnte\" (",[45,213,216],{"href":214,"rel":215},"https:\u002F\u002Ffragdenstaat.de\u002Fen\u002Frequest\u002Fschadstoffe-im-abrieb-von-rotorblaettern-bei-windkraftanlagen\u002F",[49],"FragDenStaat-Anfrage",").",[25,219,220,221,226,227,232],{},"Unstrittig ist dagegen, dass mengenmäßig bedeutende PFAS-Eintragspfade in die Umwelt anderswo liegen: Laut Umweltbundesamt gehen ",[45,222,225],{"href":223,"rel":224},"https:\u002F\u002Fwww.umweltbundesamt.de\u002Fthemen\u002Fchemikalien\u002Fchemikalien-reach\u002Fstoffgruppen\u002Fper-polyfluorierte-chemikalien-pfc\u002Fpfc-in-feuerloeschmitteln",[49],"in Nordrhein-Westfalen fast zwei Drittel der bekannten PFAS-Schadensfälle in Boden und Grundwasser auf Feuerlöschschaum zurück",", und die Behörde nennt zudem ",[45,228,231],{"href":229,"rel":230},"https:\u002F\u002Fwww.umweltbundesamt.de\u002Fpfas-portal-verwendungen",[49],"PFAS-haltige Pestizide in der Landwirtschaft sowie den atmosphärischen Abbau fluorierter Gase"," als besonders flächenhafte Eintragsquellen. Windkraftanlagen tauchen in dieser Übersicht nicht auf.",[25,234,235,236,238,239,242,243,248],{},"Die Pressemitteilung nennt kein Datum für die Regierungsbefragung, auf die sie sich beruft. Gemeint ist die Sitzung vom 8. Juli 2026. Dort richtete ",[29,237],{"name":112}," an Umweltminister ",[29,240],{"name":241},"carsten-schneider"," die Behauptung, \"große Mengen PFAS\" würden \"von Windkraftanlagen freigesetzt\" und seien \"inzwischen auch in den inneren Organen von Wildschweinen bereits nachgewiesen worden\". Das ",[45,244,247],{"href":245,"rel":246},"https:\u002F\u002Fdserver.bundestag.de\u002Fbtp\u002F21\u002F21088.pdf",[49],"Plenarprotokoll der 88. Sitzung"," zeigt, dass Schneider diese Behauptung nicht bestätigt hat. Er antwortete: \"Das Thema Windkraftanlagen scheint mir eine Obsession der AfD zu sein\", und wiederholte anschließend nur den allgemeinen PFAS-Grundsatz, den er wenige Minuten zuvor bereits zu einer anderen Frage genannt hatte: Wo Ersatzstoffe verfügbar seien, würden PFAS ersetzt, wo nicht, blieben sie im Einsatz. Auf die konkrete Behauptung zu PFAS-Freisetzung und Wildschweinen ging er nicht ein. Die Pressemitteilung stellt diesen Wortwechsel so dar, als habe Schneider \"in Bezug auf die Windkraft\" eingeräumt, PFAS müssten dort weiter eingesetzt werden. Tatsächlich hat er den Grundsatz allgemein wiederholt, ohne ihn ausdrücklich auf Windkraftanlagen zu beziehen.",[25,250,251,252,256,257,262],{},"Zur geforderten Kernkraft-Reaktivierung hat Faktenfackel die zentralen Zahlen bereits bei einer nahezu identischen Pressemitteilung Schmidts ",[45,253,255],{"href":254},"\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fschmidt-akw-wiederinbetriebnahme","im Detail geprüft",": Die Kostenschätzung der Radiant Energy Group gilt unter unabhängigen Fachleuten als zu optimistisch, und die Betreiber E.ON und RWE lehnen eine Reaktivierung ab. Der ",[45,258,261],{"href":259,"rel":260},"https:\u002F\u002Fwww.radiantenergygroup.com\u002Freports\u002Frestarting-germanys-reactors-feasibility-and-schedule",[49],"Radiant-Report selbst"," datiert von Dezember 2024 und nennt als frühesten Meilenstein die Wiederinbetriebnahme von Brokdorf \"as early as the end of 2025\", vorausgesetzt der Rückbau werde sofort gestoppt. Dieser Termin ist inzwischen verstrichen, ohne dass sich am Status der Anlage etwas geändert hätte, ein Hinweis darauf, dass selbst der günstigste im Bericht genannte Zeitrahmen nicht eingehalten wurde.",[25,264,265,266,271,272,277,278,283],{},"Die neun in dieser Pressemitteilung erstmals namentlich genannten Blöcke, Brokdorf, Isar 2, Emsland, Grohnde, Krümmel, Gundremmingen B und C, Neckarwestheim II sowie Philippsburg 2, summieren sich rechnerisch auf die genannten rund 12 Gigawatt. Sie befinden sich aber in sehr unterschiedlichen Rückbaustadien, was die für alle neun Blöcke gleichermaßen angesetzte Spanne von \"2 ½ bis 5 ½ Jahren\" fragwürdig macht. Während die sechs zuletzt 2021 und 2023 abgeschalteten Blöcke (Brokdorf, Grohnde, Gundremmingen C, Emsland, Isar 2, Neckarwestheim II) noch vergleichsweise wenig zurückgebaut sind, ist ",[45,267,270],{"href":268,"rel":269},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FKernkraftwerk_Kr%C3%BCmmel",[49],"Krümmel bereits seit 2009 nicht mehr am Netz"," und seit 2011 endgültig stillgelegt, mehr als 15 Jahre. ",[45,273,276],{"href":274,"rel":275},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FKernkraftwerk_Gundremmingen",[49],"Gundremmingen B wurde Ende 2017 abgeschaltet",". Bei ",[45,279,282],{"href":280,"rel":281},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FKernkraftwerk_Philippsburg",[49],"Philippsburg 2",", stillgelegt Ende 2019, wurden die beiden markanten Kühltürme bereits im Mai 2020 gesprengt, ihr Wiederaufbau wäre ein mehrjähriges Bauprojekt, das in der pauschalen Zeitangabe nicht abgebildet ist.",[68,285,71],{"id":70},[25,287,288,289,293],{},"Die Behauptung ist ",[290,291,292],"strong",{},"irreführend",". Die Acht-Prozent-Zahl zum Ostsee-Strandmüll ist korrekt aus einer Bundestagsdrucksache übernommen, stammt aber aus einem Schätzmodell mit einer weit gefassten Sammelkategorie und aus einer Untersuchung, die vor dem Zubau der größten deutschen Ostsee-Windparks veröffentlicht wurde. Die Pressemitteilung präsentiert sie trotzdem so, als beschreibe sie den heutigen Zustand. Die PFAS-Behauptung zu Wildtieren stützt sich auf einen realen, aber offiziell nicht auf Windkraftanlagen zurückgeführten Befund, und die Pressemitteilung stellt Umweltminister Schneiders Antwort in der Regierungsbefragung als Zugeständnis dar, das er in dieser Form nicht gemacht hat. Bei der geforderten Kernkraft-Reaktivierung bestätigt sich die bereits an anderer Stelle dokumentierte Skepsis: Der eigene Zeitplan der zitierten Quelle ist bereits an seinem ersten Meilenstein gescheitert, und die neun genannten Blöcke sind baulich zu unterschiedlich, um für alle dieselbe Reaktivierungsspanne plausibel zu machen.",{"title":14,"searchDepth":76,"depth":76,"links":295},[296],{"id":52,"depth":79,"text":53,"children":297},[298,299],{"id":122,"depth":76,"text":123},{"id":70,"depth":76,"text":71},"An den deutschen Ostseestränden gehen acht Prozent des angeschwemmten Mülls auf das Konto von Offshore-Installationen wie Windkraftanlagen.","Michael Blos und Paul Schmidt (AfD-Bundestagsfraktion)",[108,112,241,116,210],"afd-bt-fraktion-blos-schmidt-pfas-windkraft-ostseemuell","2026-08-09","Die AfD-Fraktion schreibt acht Prozent des Ostsee-Strandmülls Offshore-Windrädern zu. Die Zahl stammt aus einem Schätzmodell mit Sammelkategorie.",{},"\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fblos-schmidt-pfas-windkraft-ostseemuell","2026-08-09T14:00:38Z",{"title":100,"description":305},"2026-08-08",[312],"import:success 2026-08-09T07:54:06Z","quellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002F20260808.blos-schmidt-pfas-windkraft-ostseemuell",[315,95,316,317,318],"Windkraft","Energiepolitik","Umwelt","Kernkraft","article","https:\u002F\u002Fafdbundestag.de\u002Fpfas-freie-windraeder-loesen-die-probleme-der-windkraft-nicht\u002F","misleading","aco-DWv2IV8vNFkn-fHSCG2bFcO-n73BkdzlHHFx8Os",[324,462,529,649,769],{"id":325,"title":14,"affiliation":15,"body":326,"date":304,"description":452,"extension":86,"imageAuthor":15,"jobTitle":15,"lastScanned":304,"meta":453,"name":454,"navigation":89,"path":455,"publishedOn":304,"quoteCodes":15,"referenceCodes":15,"reviewedAt":456,"sameAs":457,"seo":458,"stem":459,"tags":460,"__hash__":461},"quellen\u002Fquellen\u002Fallgemein\u002Fradiant-energy-group\u002Findex.md",{"type":17,"value":327,"toc":445},[328,330,339,348,351,368,370,396,398,401,410,428,437,440,442],[20,329,23],{"id":22},[25,331,332,333,338],{},"Radiant Energy Group ist ein Beratungsunternehmen mit Sitz in Chicago, USA, das sich auf Nuklearenergie spezialisiert hat. Das bestätigt auch ein Bericht des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit des Deutschen Bundestages, der die Organisation als \"Radiant Energy Group mit Sitz in Chicago, USA\" bezeichnet (",[45,334,337],{"href":335,"rel":336},"https:\u002F\u002Fdserver.bundestag.de\u002Fbtd\u002F21\u002F061\u002F2106126.pdf",[49],"Bundestags-Drucksache 21\u002F6126",", 22. Mai 2026).",[25,340,341,342,347],{},"Gegründet wurde die Organisation von Mark Nelson, einem Nuklearingenieur mit einem M.Phil in Nuclear Engineering der University of Cambridge. Nelson war zuvor Senior Analyst bei Environmental Progress, einer von Michael Shellenberger gegründeten pro-nuklearen Advocacy-Organisation, sowie Fellow am ebenfalls dezidiert pro-nuklearen Breakthrough Institute. Auf der ",[45,343,346],{"href":344,"rel":345},"https:\u002F\u002Fwww.radiantenergygroup.com\u002Four-team",[49],"Team-Seite"," von Radiant Energy Group wird als weitere Verantwortliche Madison \"Madi\" Hilly als Managing Director genannt, ihr beruflicher Schwerpunkt liegt laut eigenen Angaben im Aufbau politischer und öffentlicher Unterstützung für einen groß angelegten Ausbau der Kernenergie.",[25,349,350],{},"Radiant Energy Group beschreibt sich selbst als Beratungs- und Publikationsorganisation, die datengestützte Einordnungen für Regierungen, Investoren und Unternehmen im Nuklearsektor bereitstellt und dabei eigene Studien erstellt. Zur konkreten Rechtsform und zur Finanzierung, also wer die Berichte in Auftrag gibt oder bezahlt, macht die Organisation auf ihrer Website keine Angaben, auch in unabhängiger Berichterstattung ließ sich dazu nichts Belastbares finden. Diese fehlende Transparenz ist bei der Einordnung der Zahlen der Organisation zu berücksichtigen.",[25,352,353,354,357,358,363,364,367],{},"In der deutschen Bundestagsdebatte wird Radiant Energy Group bislang ausschließlich von der ",[29,355],{"name":356},"afd-bt-fraktion"," als Beleg angeführt. Die Fraktion Bündnis 90\u002FDie Grünen bezeichnete die \"immer wieder genannte Studie der Radiant Energy Group\" im Ausschussbericht zum AfD-Antrag \"Wieder in die Kernkraft einsteigen und strategische Fehler korrigieren\" als \"pseudowissenschaftlich\", da sie \"auf Zeitungsartikeln und anonymen Aussagen\" beruhe und \"nicht eine wissenschaftliche Quelle\" enthalte (",[45,359,362],{"href":360,"rel":361},"https:\u002F\u002Fdserver.bundestag.de\u002Fbtd\u002F21\u002F058\u002F2105892.pdf",[49],"Bundestags-Drucksache 21\u002F5892",", 11. Mai 2026). In einem weiteren Ausschussbericht ordnete dieselbe Fraktion Radiant Energy Group neben dem deutschen Branchenverband KernD explizit als \"Lobbyverbände\" ein, deren Kostenschätzungen nicht von den Kraftwerksbetreibern selbst stammten (",[45,365,337],{"href":335,"rel":366},[49],", 22. Mai 2026). Beide AfD-Anträge wurden mit den Stimmen von CDU\u002FCSU, SPD, Grünen und Linken abgelehnt.",[20,369,36],{"id":35},[38,371,372,378,384,389],{},[41,373,374],{},[45,375,376],{"href":376,"rel":377},"https:\u002F\u002Fwww.radiantenergygroup.com\u002F",[49],[41,379,380],{},[45,381,383],{"href":259,"rel":382},[49],"Bericht: Restarting Germany's Reactors: Feasibility and Schedule",[41,385,386],{},[45,387,346],{"href":344,"rel":388},[49],[41,390,391],{},[45,392,395],{"href":393,"rel":394},"https:\u002F\u002Fx.com\u002FRadiantEnergyG",[49],"X-Profil",[20,397,53],{"id":52},[25,399,400],{},"Der im Dezember 2024 veröffentlichte und im Mai 2025 aktualisierte Bericht \"Restarting Germany's Reactors: Feasibility and Schedule\" ist die mit Abstand einflussreichste Veröffentlichung der Radiant Energy Group für die deutsche Debatte. Er kommt zu dem Schluss, eine Wiederinbetriebnahme der zuletzt abgeschalteten Reaktoren sei technisch unproblematisch, \"no insurmountable obstacles have been identified\" (Übersetzung: \"es wurden keine unüberwindbaren Hindernisse identifiziert\"), veranschlagt für \"Restart-Klasse 1\"-Reaktoren Kosten unter einer Milliarde Euro und für \"Restart-Klasse 2\"-Reaktoren bis zu drei Milliarden Euro je Anlage, insgesamt rund 20 Milliarden Euro für neun Blöcke. Als frühesten Termin nennt der Bericht eine Wiederinbetriebnahme von Brokdorf \"as early as the end of 2025\" (Übersetzung: \"frühestens Ende 2025\"). Dieser Termin ist inzwischen verstrichen, ohne dass sich am Rückbaustatus der Anlage etwas geändert hätte.",[25,402,403,404,409],{},"Zur Methodik hält das WDR-Wissenschaftsmagazin ",[45,405,408],{"href":406,"rel":407},"https:\u002F\u002Fwww.quarks.de\u002Ftechnik\u002Fenergie\u002Fatomkraft-jens-spahn\u002F",[49],"quarks.de"," fest, der Bericht sei größtenteils intransparent und stütze sich vor allem auf anonyme Interviews mit Verantwortlichen aus den Kraftwerken, deren Aussagen sich nicht unabhängig überprüfen lassen. Sara Beck von der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), dem zentralen deutschen Sachverständigengremium für nukleare Sicherheit, hält eine Reaktivierung zwar für technisch möglich, spricht aber von \"erheblichem Aufwand\" statt der im Bericht behaupteten fehlenden großen Hindernisse.",[25,411,412,413,416,417,422,423,427],{},"Die Kraftwerksbetreiber selbst widersprechen den Annahmen der Radiant Energy Group deutlich. PreussenElektra bezeichnete die bereits erfolgte Trennung der Hauptkühlmittelleitungen in Brokdorf, ein in Deutschland bislang einmaliger Schritt, laut ",[45,414,408],{"href":406,"rel":415},[49]," als \"Point of no Return\": \"Eine Rückkehr zum Leistungsbetrieb wäre äußerst aufwendig und komplex.\" E.ON-Finanzvorständin Nadia Jakobi sieht laut ",[45,418,421],{"href":419,"rel":420},"https:\u002F\u002Fwww.theenergymix.com\u002Fno-sensible-way-to-restart-shuttered-nuclear-plants-german-utilities-say-amid-calls-for-review\u002F",[49],"The Energy Mix"," \"no ",[424,425,426],"span",{},"economically"," sensible way\" zurück zum Leistungsbetrieb (Übersetzung: \"keinen wirtschaftlich sinnvollen Weg\"), RWE-Chef Markus Krebber nannte eine Rückkehr \"very, very unlikely\" (Übersetzung: \"sehr, sehr unwahrscheinlich\") und verwies auf fehlende Genehmigungen, Personalmangel und fehlende Wirtschaftlichkeit.",[25,429,430,431,436],{},"Auch die Zahlen selbst weichen von unabhängigen Einschätzungen deutlich ab. Die ",[45,432,435],{"href":433,"rel":434},"https:\u002F\u002Fwww.lbbw.de\u002Fartikel\u002Fresearch-studien-2025\u002Fkernkraft_aj4v437f4k_d.html",[49],"LBBW Research"," beziffert die Gesamtkosten einer Reaktivierung auf 21 bis 42 Milliarden Euro, mehr als das Doppelte der Radiant-Schätzung, und begründet dies unter anderem mit dem bereits fortgeschrittenen Rückbau von Brokdorf und Emsland sowie mit historischen Kostensteigerungen bei Neubauprojekten wie Hinkley Point C (von 19 auf über 50 Milliarden Euro) und Olkiluoto 3 (von 3 auf 11 Milliarden Euro).",[25,438,439],{},"Damit ist die Radiant Energy Group eine klar interessengeleitete Quelle: Gründer Mark Nelson kommt aus der pro-nuklearen Advocacy-Szene, die Organisation tritt selbst als Fürsprecherin eines kernkraftgestützten \"low-carbon, high-energy future\" auf (Übersetzung: einer \"kohlenstoffarmen Zukunft mit hoher Energieverfügbarkeit\"), und ihre zentralen Zahlen zur deutschen Reaktivierung werden von Betreibern, staatlichen Sachverständigen und Bankanalysten unabhängig voneinander als zu optimistisch eingestuft. Das bedeutet nicht automatisch, dass jede Einzelaussage falsch ist, die technische Grundannahme, eine Wiederinbetriebnahme sei prinzipiell denkbar, wird von keiner Seite bestritten. Konkrete Kosten- und Zeitangaben aus Radiant-Berichten sollten aber nie unkommentiert als belastbare Fakten übernommen werden, sondern stets mit den Einschätzungen der Betreiber und unabhängiger Institutionen wie GRS oder LBBW gegengelesen werden.",[68,441,71],{"id":70},[25,443,444],{},"Radiant Energy Group ist eine US-amerikanische, klar pro-nuklear positionierte Beratungs- und Advocacy-Organisation ohne öffentlich belegte Finanzierung. Ihre Kosten- und Zeitangaben zur Wiederinbetriebnahme deutscher Kernkraftwerke werden von Betreibern, dem GRS-Sachverständigengremium und Bankanalysten unabhängig voneinander als deutlich zu optimistisch bewertet, weshalb Zahlen aus ihren Berichten in Faktenfackel-Artikeln nie ohne Gegenprüfung durch unabhängige Quellen übernommen werden sollten.",{"title":14,"searchDepth":76,"depth":76,"links":446},[447,448,449],{"id":22,"depth":79,"text":23},{"id":35,"depth":79,"text":36},{"id":52,"depth":79,"text":53,"children":450},[451],{"id":70,"depth":76,"text":71},"US-amerikanischer pro-nuklearer Thinktank und Beratungsdienstleister, Autor des vielzitierten Berichts \"Restarting Germany's Reactors\".",{},"Radiant Energy Group","\u002Fquellen\u002Fallgemein\u002Fradiant-energy-group","2026-08-09T13:39:39Z",[376,393],{"description":452},"quellen\u002Fallgemein\u002Fradiant-energy-group\u002Findex",[318,316],"i_Zv5F4kDv7mRN40-cU1qg2aR1o0UUVRBSIrRynu-Ro",{"id":463,"title":14,"affiliation":15,"body":464,"date":518,"description":519,"extension":86,"imageAuthor":15,"jobTitle":15,"lastScanned":518,"meta":520,"name":521,"navigation":89,"path":522,"publishedOn":518,"quoteCodes":15,"referenceCodes":15,"reviewedAt":15,"sameAs":15,"seo":523,"stem":524,"tags":525,"__hash__":528},"quellen\u002Fquellen\u002Fngo\u002Ffrag-den-staat\u002Findex.md",{"type":17,"value":465,"toc":511},[466,468,471,474,483,492,494,501,503,506,508],[20,467,23],{"id":22},[25,469,470],{},"Wir bringen Licht ins Dunkel der Behörden",[25,472,473],{},"Jede Person hat das Recht auf Informationen aus Politik und Verwaltung. FragDenStaat hilft Dir dabei, Dein Recht durchzusetzen. Mit investigativen Recherchen, strategischen Klagen und Mitmachaktionen kämpfen wir für Informationsfreiheit und staatliche Transparenz.",[25,475,476,477,482],{},"(Quelle: ",[45,478,481],{"href":479,"rel":480},"https:\u002F\u002Ffragdenstaat.de\u002F",[49],"Homepage",")",[25,484,485,486,491],{},"FragDenStaat.de ist ein gemeinnütziges Projekt des ",[45,487,490],{"href":488,"rel":489},"https:\u002F\u002Fokfn.de\u002F",[49],"Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.",".",[20,493,36],{"id":35},[38,495,496],{},[41,497,498],{},[45,499,479],{"href":479,"rel":500},[49],[20,502,53],{"id":52},[25,504,505],{},"\"Frag den Staat\" ist ein unabhängiges Projekt, das auch mit Klagen und anderen Mitteln Informationen für die Allgemeinheit ermittelt und frei gibt.\nEs ist durch Spenden finanziert und politisch nicht gebunden.",[68,507,71],{"id":70},[25,509,510],{},"Gute und glaubwürdige Quelle.",{"title":14,"searchDepth":76,"depth":76,"links":512},[513,514,515],{"id":22,"depth":79,"text":23},{"id":35,"depth":79,"text":36},{"id":52,"depth":79,"text":53,"children":516},[517],{"id":70,"depth":76,"text":71},"2026-01-30","FragDenStaat ist eine gemeinnützige Plattform für Informationsfreiheit. Sie hilft Menschen bei Auskunftsanfragen an Behörden und kämpft mit Recherchen und Klagen für staatliche Transparenz.",{},"Frag den Staat","\u002Fquellen\u002Fngo\u002Ffrag-den-staat",{"description":519},"quellen\u002Fngo\u002Ffrag-den-staat\u002Findex",[526,527],"NGO","Informationsfreiheit","3jDFqNaxx2Ehmn7G0TBvMfJSbFp1L5TrkPgHoVxpiJM",{"id":530,"title":14,"affiliation":531,"body":532,"date":304,"description":635,"extension":86,"imageAuthor":15,"jobTitle":636,"lastScanned":304,"meta":637,"name":638,"navigation":89,"path":639,"publishedOn":304,"quoteCodes":15,"referenceCodes":640,"reviewedAt":641,"sameAs":642,"seo":643,"stem":644,"tags":645,"__hash__":648},"quellen\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Fcarsten-schneider\u002Findex.md","SPD",{"type":17,"value":533,"toc":627},[534,537,539,559,562,564,599,601,603,619,622,624],[25,535,536],{},"Carsten Schneider (SPD) ist seit dem 6. Mai 2025 Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz. Zuvor war er von 2021 bis 2025 Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland.",[20,538,23],{"id":22},[25,540,541,542,547,548,553,554,491],{},"Schneider wurde am 23. Januar 1976 in Erfurt geboren und wuchs dort im Stadtteil Herrenberg auf. Nach dem Abitur 1994 absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Volksbank Erfurt, die er 1997 abschloss. 1998 zog er als damals jüngster gewählter Abgeordneter für die SPD in den Deutschen Bundestag ein und vertritt seither ununterbrochen den Wahlkreis Erfurt beziehungsweise, nach Zuschnittsänderungen, Erfurt, Weimar, Weimarer Land II. Diese Angaben decken sich zwischen der ",[45,543,546],{"href":544,"rel":545},"https:\u002F\u002Fwww.bundesregierung.de\u002Fbreg-de\u002Fbundesregierung\u002Fbundeskabinett\u002Fcarsten-schneider-2342712",[49],"amtlichen Kurzbiografie der Bundesregierung",", dem ",[45,549,552],{"href":550,"rel":551},"https:\u002F\u002Fwww.carsten-schneider.de\u002Fmensch\u002Flebenslauf\u002F",[49],"Lebenslauf auf seiner persönlichen Website"," und seinem ",[45,555,558],{"href":556,"rel":557},"https:\u002F\u002Fwww.spdfraktion.de\u002Fabgeordnete\u002Fschneider-erfurt",[49],"Profil bei der SPD-Bundestagsfraktion",[25,560,561],{},"Innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion war Schneider von 2005 bis 2013 haushaltspolitischer Sprecher, anschließend bis 2017 stellvertretender Fraktionsvorsitzender und von 2017 bis 2021 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer, zuständig für die Organisation der parlamentarischen Arbeit und die Abstimmung mit Bundesregierung und Bundesrat. Nach der Bundestagswahl 2021 berief ihn Bundeskanzler Olaf Scholz zum Staatsminister beim Bundeskanzler und zum Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder, eine Position, die im Kanzleramt direkt beim Regierungschef angesiedelt war. Mit dem Regierungswechsel zu Friedrich Merz übernahm er am 6. Mai 2025 das neu zugeschnittene Umweltressort, das seither offiziell Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) heißt und Klimaschutz sowie Naturschutz unter einem Dach zusammenführt. Er folgte auf Steffi Lemke (Grüne).",[20,563,36],{"id":35},[38,565,566,572,579,585,592],{},[41,567,568],{},[45,569,571],{"href":544,"rel":570},[49],"Amtliche Kurzbiografie (Bundesregierung)",[41,573,574],{},[45,575,578],{"href":576,"rel":577},"https:\u002F\u002Fwww.carsten-schneider.de\u002F",[49],"Persönliche Website",[41,580,581],{},[45,582,584],{"href":556,"rel":583},[49],"SPD-Bundestagsfraktion: Profil",[41,586,587],{},[45,588,591],{"href":589,"rel":590},"https:\u002F\u002Fwww.bundesumweltministerium.de\u002Fen\u002Fministry\u002Fminister-and-state-secretaries\u002Fcarsten-schneider",[49],"BMUKN: Minister und Staatssekretäre",[41,593,594],{},[45,595,598],{"href":596,"rel":597},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FCarsten_Schneider",[49],"Wikipedia",[20,600,53],{"id":52},[68,602,123],{"id":122},[25,604,605,606,608,609,613,614,109,616,618],{},"Schneider taucht bei Faktenfackel bislang nicht als Urheber einer geprüften Behauptung auf, sondern als Amtsträger, dessen Aussage von Dritten wiedergegeben wurde. In der Pressemitteilung der ",[29,607],{"name":356}," vom 8. August 2026 ",[610,611,612],"source-ref",{"code":303},"zu PFAS und Windkraft"," stellten die Abgeordneten ",[29,615],{"name":108},[29,617],{"name":112}," Schneiders Antwort in der Regierungsbefragung vom 8. Juli 2026 als Zugeständnis zur PFAS-Nutzung in Windkraftanlagen dar. Der Abgleich mit dem Plenarprotokoll der 88. Sitzung zeigte, dass Schneider die ihm unterstellte Aussage in dieser Form nicht gemacht hatte, er wiederholte lediglich einen allgemeinen PFAS-Grundsatz, ohne ihn ausdrücklich auf Windkraftanlagen zu beziehen.",[25,620,621],{},"Als Bundesminister sind seine Wortmeldungen im Bundestagsplenum durch die Plenarprotokolle des Bundestags amtlich dokumentiert und damit als Primärquelle belastbar überprüfbar, unabhängig davon, wie Dritte sie später zusammenfassen oder zuspitzen. Presseerklärungen und Aussagen aus seinem Ministerium (BMUKN) sind offizielle Regierungskommunikation und in diesem Sinne ebenfalls als Primärquelle einzustufen, unterliegen aber wie bei jedem Regierungsmitglied der politischen Interessenlage der amtierenden Koalition. Für die Bewertung von Zitaten, die andere Akteure Schneider zuschreiben, gilt: Der Wortlaut sollte, wo verfügbar, gegen das Plenarprotokoll oder eine andere Primärquelle abgeglichen werden, wie es im oben genannten Fall zu einer erheblichen Abweichung zwischen behaupteter und tatsächlicher Aussage führte.",[68,623,71],{"id":70},[25,625,626],{},"Carsten Schneider ist als Bundesminister eine amtliche Primärquelle, dessen dokumentierte Aussagen im Bundestag und offizielle Ministeriumskommunikation belastbar sind. Der bislang einzige bei Faktenfackel geprüfte Fall zeigt zugleich, dass ihm zugeschriebene Zitate durch politische Gegner verkürzt oder zugespitzt wiedergegeben werden können, weshalb solche Wiedergaben im Zweifel gegen das Plenarprotokoll oder andere Primärquellen zu prüfen sind.",{"title":14,"searchDepth":76,"depth":76,"links":628},[629,630,631],{"id":22,"depth":79,"text":23},{"id":35,"depth":79,"text":36},{"id":52,"depth":79,"text":53,"children":632},[633,634],{"id":122,"depth":76,"text":123},{"id":70,"depth":76,"text":71},"SPD-Politiker, seit Mai 2025 Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.","Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit",{},"Carsten Schneider","\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Fcarsten-schneider",[303],"2026-08-09T13:40:53Z",[596,576,556,544],{"description":635},"quellen\u002Fpolitiker\u002Fcarsten-schneider\u002Findex",[531,646,647],"Bundesregierung","Umweltpolitik","9zH2NTSub9rPnec_pM3tfxEuBZMIff_JSUizNnBGopc",{"id":650,"title":14,"affiliation":95,"body":651,"date":304,"description":756,"extension":86,"imageAuthor":15,"jobTitle":15,"lastScanned":304,"meta":757,"name":758,"navigation":89,"path":759,"publishedOn":304,"quoteCodes":15,"referenceCodes":760,"reviewedAt":761,"sameAs":762,"seo":763,"stem":764,"tags":765,"__hash__":768},"quellen\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Fmichael-blos\u002Findex.md",{"type":17,"value":652,"toc":748},[653,655,673,684,693,702,704,726,728,730,740,743,745],[20,654,23],{"id":22},[25,656,657,658,663,664,666,667,672],{},"Michael Blos (* 3. März 1976 in Karlsruhe) ist seit der ",[45,659,662],{"href":660,"rel":661},"https:\u002F\u002Fwww.bundeswahlleiterin.de\u002Fbundestagswahlen\u002F2025\u002Fergebnisse\u002Fbund-99\u002Fland-8\u002Fwahlkreis-283.html",[49],"Bundestagswahl 2025"," Abgeordneter der ",[29,665],{"name":356}," für den Wahlkreis Emmendingen-Lahr in Baden-Württemberg. Ein Direktmandat verfehlte er dort mit 19,0 Prozent der Erststimmen deutlich, er zog stattdessen über Platz 14 der ",[45,668,671],{"href":669,"rel":670},"https:\u002F\u002Fwww.abgeordnetenwatch.de\u002Fprofile\u002Fmichael-blos",[49],"AfD-Landesliste Baden-Württemberg"," in den Bundestag ein.",[25,674,675,676,678,679,683],{},"Blos studierte von 1996 bis 2003 Geowissenschaften an der Universität Tübingen und der Northern Arizona University und schloss als Diplom-Geologe ab, 2008 promovierte er in Tübingen zum Dr. rer. nat. Von 2011 bis 2019 diente er als Geoinformationsoffizier der Bundeswehr im Rang eines Oberstleutnants, anschließend arbeitete er als Projektingenieur in den Bereichen Umweltgeotechnik und Abfallwirtschaft. Von 2004 bis 2015 war er Mitglied von CDU und Junger Union, 2017 trat er der ",[29,677],{"name":356}," bei. Kommunalpolitisch saß er von 2019 bis 2023 im Stadtrat von Ettlingen, seit 2024 ist er laut ",[45,680,682],{"href":669,"rel":681},[49],"eigenen Angaben bei abgeordnetenwatch.de"," Stadtrat und Fraktionsvorsitzender in Rheinfelden sowie Kreisrat im Landkreis Lörrach.",[25,685,686,687,692],{},"Im Bundestag ist Blos ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und nukleare Sicherheit und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, eine Ausschusswahl, die er in einem ",[45,688,691],{"href":689,"rel":690},"https:\u002F\u002Fwww.badische-zeitung.de\u002Fafd-politiker-blos-ueber-klimawandel-der-menschliche-einfluss-ist-nicht-quantifizierbar",[49],"Interview mit der Badischen Zeitung"," mit seinem geowissenschaftlichen Hintergrund begründete. Laut der Schlagzeile desselben Interviews aus dem August 2025 bezeichnete er den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel als \"nicht quantifizierbar\", der Artikeltext selbst liegt hinter einer Bezahlschranke.",[25,694,695,696,701],{},"In einem ",[45,697,700],{"href":698,"rel":699},"https:\u002F\u002Fortenau-journal.de\u002Fortenau-direkt\u002Fdr-michael-blos-afd-ueber-die-nazikeule-hat-sich-harald-schmidt-schon-vor-30-jahren-lustig-gemacht\u002F",[49],"Interview mit dem Ortenau Journal"," zu seiner 100-Tage-Bilanz im Bundestag im Juli 2025 positionierte sich Blos für \"Remigration und Grenzschutz\", gegen die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine und für einen \"technologieoffenen\" Energiemix \"inklusive der Rückkehr zur friedlichen Nutzung der Kernenergie\". Zugleich relativierte er die Einordnung der AfD als rechtsextrem: Die Bezeichnung \"Rechts = Nazi\" sei ein überreiztes Framing, dessen Wirkung schwinde, \"radikale\" Positionen seiner Partei bewegten sich aber weiterhin \"innerhalb des Verfassungsbogens\".",[20,703,36],{"id":35},[38,705,706,713,720],{},[41,707,708],{},[45,709,712],{"href":710,"rel":711},"https:\u002F\u002Fwww.bundestag.de\u002Fabgeordnete\u002Fbiografien\u002FB\u002Fblos_michael-1043730",[49],"Bundestag-Biografie",[41,714,715],{},[45,716,719],{"href":717,"rel":718},"https:\u002F\u002Fafdbundestag.de\u002Fabgeordnete\u002Fdr-michael-blos\u002F",[49],"AfD-Fraktion Profil",[41,721,722],{},[45,723,725],{"href":669,"rel":724},[49],"abgeordnetenwatch.de",[20,727,53],{"id":52},[68,729,123],{"id":122},[25,731,732,733,735,736,739],{},"Bislang liegt Faktenfackel ein einziger bewerteter Beleg zu Michael Blos vor: die gemeinsame Pressemitteilung mit ",[29,734],{"name":112}," vom 8. August 2026 zu ",[610,737,738],{"code":303},"PFAS und Windkraft",", dort als irreführend eingestuft. Die dortige Vermischung einer korrekt zitierten, aber veralteten und methodisch begrenzten Zahl mit einer als Zugeständnis dargestellten Antwort des Umweltministers passt zu Blos' öffentlich geäußerter Skepsis gegenüber dem Ausbau erneuerbarer Energien und seiner Forderung nach einer Rückkehr zur Kernkraft.",[25,741,742],{},"Für ein belastbares Muster reicht die bisherige Materiallage aber nicht aus. Ein einzelner bewerteter Quellenlink erlaubt keine verallgemeinernde Aussage über die Verlässlichkeit von Blos als Quelle, weitere Pressemitteilungen, Reden oder Anfragen aus seinem Themenfeld Umwelt- und Energiepolitik wurden bislang nicht systematisch geprüft.",[68,744,71],{"id":70},[25,746,747],{},"Michael Blos ist AfD-Bundestagsabgeordneter mit Fachbezug zu Umwelt- und Energiepolitik, dessen bislang einziger von Faktenfackel geprüfter Beitrag als irreführend bewertet wurde. Für ein belastbares Muster reicht die Materiallage derzeit nicht aus, künftige Veröffentlichungen aus seinem Themenfeld sollten weiter beobachtet werden.",{"title":14,"searchDepth":76,"depth":76,"links":749},[750,751,752],{"id":22,"depth":79,"text":23},{"id":35,"depth":79,"text":36},{"id":52,"depth":79,"text":53,"children":753},[754,755],{"id":122,"depth":76,"text":123},{"id":70,"depth":76,"text":71},"AfD-Bundestagsabgeordneter aus Baden-Württemberg (Wahlkreis Emmendingen-Lahr), Diplom-Geologe, Mitglied im Umweltausschuss.",{},"Michael Blos","\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Fmichael-blos",[303],"2026-08-09T13:56:47Z",[710,717,669],{"description":756},"quellen\u002Fpolitiker\u002Fmichael-blos\u002Findex",[95,766,767,647,316],"Bundestag","Baden-Württemberg","jEJodA0fu_WKF44Kyv_wG2zUZWMnlOt0Ki4j8a7konM",{"id":770,"title":14,"affiliation":95,"body":771,"date":304,"description":904,"extension":86,"imageAuthor":15,"jobTitle":905,"lastScanned":304,"meta":906,"name":907,"navigation":89,"path":908,"publishedOn":304,"quoteCodes":15,"referenceCodes":909,"reviewedAt":910,"sameAs":911,"seo":912,"stem":913,"tags":914,"__hash__":915},"quellen\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Fpaul-schmidt\u002Findex.md",{"type":17,"value":772,"toc":894},[773,781,783,797,800,809,813,841,848,850,882,884,886,889,891],[25,774,775,776,778,779,491],{},"Dr. Paul Schmidt (* 4. Januar 1966 in Karlsruhe) ist Physiker und seit März 2025 Mitglied des Deutschen Bundestags für die ",[29,777],{"name":31},". Er leitet die Arbeitsgemeinschaft Kernkraft der ",[29,780],{"name":356},[20,782,23],{"id":22},[25,784,785,786,109,791,796],{},"Schmidt studierte nach dem Abitur mit Latinum und Graecum am Bismarck-Gymnasium Karlsruhe Physik an der Syracuse University in New York (B.Sc., M.Sc.) und promovierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen in Physik. Anschließend absolvierte er ein Aufbaustudium in Medizinischer Physik und Technik an der Universität Kaiserslautern. Beruflich arbeitete er als Versuchsingenieur am Kernforschungszentrum Karlsruhe, koordinierte bei der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) in Essen die Entwicklung von CASTOR-Behältern und wechselte 2001 zur EnBW Kraftwerke AG. Seit 2006 ist er laut ",[45,787,790],{"href":788,"rel":789},"https:\u002F\u002Fwww.bundestag.de\u002Fabgeordnete\u002Fbiografien\u002FS\u002Fschmidt_paul-1047158",[49],"Bundestags-Biografie",[45,792,795],{"href":793,"rel":794},"https:\u002F\u002Fafdbundestag.de\u002Fabgeordnete\u002Fpaul-schmidt\u002F",[49],"AfD-Fraktionsprofil"," Betriebsphysiker im Kernkraftwerk Philippsburg, seit 2022 zusätzlich Beauftragter für Nukleartransporte. Diese fachliche Vorbildung im Bereich Kerntechnik ist damit durch mehrere übereinstimmende offizielle Quellen belegt.",[25,798,799],{},"2013 trat Schmidt der AfD bei, nach eigener Darstellung im Zusammenhang mit der Abschaltung des Kernkraftwerksblocks Philippsburg 1 im Jahr 2011. Seit Juli 2014 ist er Stadtrat in Karlsruhe und Mitglied im Regionalrat des Verbands Region Karlsruhe, seit 2019 Fraktionsvorsitzender in beiden Gremien. Bei der Bundestagswahl 2025 zog er über die Landesliste Baden-Württemberg der AfD ins Parlament ein. Dort ist er ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie stellvertretendes Mitglied in mehreren weiteren Ausschüssen. Innerhalb der Fraktion leitet er die Arbeitsgemeinschaft Kernkraft, deren Positionen er in einer Reihe von Pressemitteilungen öffentlichkeitswirksam vertritt.",[25,801,802,803,808],{},"Laut ",[45,804,807],{"href":805,"rel":806},"https:\u002F\u002Fwww.abgeordnetenwatch.de\u002Fprofile\u002Fpaul-schmidt",[49],"Abgeordnetenwatch"," beantwortete Schmidt in der laufenden Wahlperiode keine der beiden ihm gestellten Wählerfragen (0 von 2).",[68,810,812],{"id":811},"muster-in-den-bisher-recherchierten-pressemitteilungen","Muster in den bisher recherchierten Pressemitteilungen",[25,814,815,816,820,821,825,826,830,831,837,838,840],{},"Faktenfackel hat bislang vier von Schmidt verfasste oder mitverfasste Pressemitteilungen der AfD-Bundestagsfraktion im Detail geprüft, alle zu Energie- und Kernkraftthemen, sein fachliches Kerngebiet. In allen vier Fällen lautete das Urteil \"irreführend\": ",[610,817,819],{"code":818},"afd-schmidt-akw-wiederinbetriebnahme","eine Kostenschätzung zur Reaktivierung stillgelegter Kernkraftwerke",", die sich auf eine einzelne pro-nukleare Quelle stützte und von unabhängigen Fachleuten als deutlich zu optimistisch eingestuft wird, ",[610,822,824],{"code":823},"afd-schmidt-negative-strompreise-energiewende","eine Einordnung negativer Strompreise als Beleg für eine \"gescheiterte Energiewende\"",", die installierte Nennleistung mit tatsächlicher Erzeugung verwechselte, ",[610,827,829],{"code":828},"afd-bt-fraktion-schmidt-kernkraft-niedrigwasser","eine Darstellung deutscher Kernkraftwerke als \"praktisch unabhängig von Flusspegeln\"",", die durch hitzebedingte Leistungsdrosselungen 2018 sowie anhaltende Abschaltungen französischer Kühlturmreaktoren widerlegt wird und in der zwei Fachleuten eine nicht auffindbare Aussage zugeschrieben wurde, sowie ",[610,832,833,834,836],{"code":303},"eine gemeinsam mit ",[29,835],{"name":108}," verfasste Mitteilung zu Windkraft, PFAS und Ostseemüll",", in der eine korrekt zitierte Bundestagsdrucksache irreführend als aktuell dargestellt und eine Antwort von Umweltminister ",[29,839],{"name":241}," als Zugeständnis wiedergegeben wurde, das dieser laut Plenarprotokoll so nicht gemacht hatte.",[25,842,843,844,491],{},"Wiederkehrendes Muster ist dabei nicht die freie Erfindung von Fakten. Einzelne technische Angaben, etwa installierte Kapazitäten, der Unterschied zwischen Durchlauf- und Kreislaufkühlung oder Zitate aus Bundestagsdrucksachen, sind häufig korrekt recherchiert. Irreführend wird es regelmäßig dort, wo aus fachlich zutreffenden Einzelaussagen eine pauschale Schlussfolgerung gezogen wird, die diese Einzelaussagen nicht tragen, etwa \"praktisch unabhängig von Flusspegeln\" statt einer differenzierten Aussage zu Kühlbauarten, oder wo Belege genannt werden, die sich bei Prüfung nicht auffinden lassen. In einer Bundestagsdebatte vom 19. März 2026, in der Schmidt für die Wiederzulassung abgeschalteter Kernkraftwerke warb, wurde zudem eine begleitende Kostenbehauptung der AfD-Fraktion (Kernkraftstrom koste 3 Cent pro Kilowattstunde) ",[610,845,847],{"code":846},"bundestag-afd-kernkraft-3-cent-behauptung","von Faktenfackel als klar widerlegt eingestuft",[20,849,36],{"id":35},[38,851,852,859,865,871,877],{},[41,853,854],{},[45,855,858],{"href":856,"rel":857},"https:\u002F\u002Fwww.drpaulschmidt.de\u002F",[49],"Offizielle Website",[41,860,861],{},[45,862,864],{"href":788,"rel":863},[49],"Bundestag: Biografie",[41,866,867],{},[45,868,870],{"href":793,"rel":869},[49],"AfD-Fraktion: Profil",[41,872,873],{},[45,874,598],{"href":875,"rel":876},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FPaul_Schmidt_(Politiker,_1966)",[49],[41,878,879],{},[45,880,807],{"href":805,"rel":881},[49],[20,883,53],{"id":52},[68,885,123],{"id":122},[25,887,888],{},"Schmidts fachliche Qualifikation im Bereich Kerntechnik ist real und unbestritten: Physikstudium, Promotion, langjährige berufliche Praxis als Betriebsphysiker im Kernkraftwerk Philippsburg. Das unterscheidet ihn von vielen anderen politischen Sprechern zu Energiethemen und verleiht seinen technischen Detailangaben zunächst Glaubwürdigkeit. Genau das macht die wiederholt beobachtete Überdehnung einzelner korrekter Fakten zu pauschalen politischen Schlussfolgerungen aber auch schwerer erkennbar: Wer die technischen Details prüft, findet oft einen zutreffenden Kern, die daraus gezogene Gesamtaussage hält der Prüfung dagegen regelmäßig nicht stand. Als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Kernkraft der AfD-Bundestagsfraktion vertritt Schmidt zudem erkennbar eine politische Position für den Wiedereinstieg in die Kernenergie, seine Pressemitteilungen sind entsprechend als Parteiposition und nicht als neutrale Fakteneinordnung zu lesen.",[68,890,71],{"id":70},[25,892,893],{},"Schmidt ist eine fachlich einschlägig qualifizierte, aber politisch motivierte Quelle zu Energie- und Kernkraftthemen. Einzelne technische Angaben in seinen Pressemitteilungen sind häufig zutreffend, die daraus gezogenen pauschalen Schlussfolgerungen wurden in allen bislang von Faktenfackel geprüften Fällen als irreführend eingestuft. Aussagen aus seinen Mitteilungen sollten deshalb im Einzelfall gegen unabhängige Fachquellen geprüft werden, bevor sie ungeprüft übernommen werden.",{"title":14,"searchDepth":76,"depth":76,"links":895},[896,899,900],{"id":22,"depth":79,"text":23,"children":897},[898],{"id":811,"depth":76,"text":812},{"id":35,"depth":79,"text":36},{"id":52,"depth":79,"text":53,"children":901},[902,903],{"id":122,"depth":76,"text":123},{"id":70,"depth":76,"text":71},"AfD-Bundestagsabgeordneter aus Karlsruhe, Physiker und ehemaliger Betriebsphysiker im Kernkraftwerk Philippsburg, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Kernkraft der AfD-Bundestagsfraktion.","Leiter der Arbeitsgemeinschaft Kernkraft der AfD-Bundestagsfraktion",{},"Dr. Paul 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