[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fschmidt-sonnenfinsternis-strompreis-blackout-surround":3,"quelle-links\u002Fschmidt-sonnenfinsternis-strompreis-blackout":9,"quellenlink-links\u002Fschmidt-sonnenfinsternis-strompreis-blackout":94,"\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fschmidt-sonnenfinsternis-strompreis-blackout-coSources":334,"references:\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fschmidt-sonnenfinsternis-strompreis-blackout":691,"\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fschmidt-sonnenfinsternis-strompreis-blackout-referrers":746,"quelle-paul-schmidt":749,"quelle-bundesnetzagentur":850,"quelle-radiant-energy-group":895},[4,8],{"title":5,"path":6,"stem":7},"Giersch: Hitzetote dürfen nicht instrumentalisiert werden","\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fgiersch-rki-hitzetote-phantasiezahlen","quellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002F20260812.giersch-rki-hitzetote-phantasiezahlen",null,{"id":10,"title":11,"affiliation":8,"body":12,"date":80,"description":81,"extension":82,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":80,"meta":83,"name":84,"navigation":85,"path":86,"publishedOn":80,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":8,"sameAs":8,"seo":87,"stem":88,"tags":89,"__hash__":93},"quellen\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Findex.md","",{"type":13,"value":14,"toc":71},"minimark",[15,20,29,33,46,50,63,68],[16,17,19],"h2",{"id":18},"über-die-quelle","Über die Quelle",[21,22,23,24,28],"p",{},"Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ist der parlamentarische Arm der Partei ",[25,26],"quelle-ref",{"name":27},"afd"," im Deutschen Bundestag. Nach der Bundestagswahl 2025 ist sie mit rund 152 Abgeordneten die zweitstärkste Kraft im Parlament. Auf afdbundestag.de veröffentlicht die Fraktion Pressemitteilungen, Reden, Anträge und parlamentarische Initiativen ihrer Abgeordneten. Die AfD-Bundestagsfraktion ist organisatorisch und kommunikativ von der Bundespartei zu unterscheiden, auch wenn beide personell eng verflochten sind (u. a. Alice Weidel, Tino Chrupalla, Bernd Baumann).",[16,30,32],{"id":31},"links","Links",[34,35,36],"ul",{},[37,38,39,40],"li",{},"Website: ",[41,42,43],"a",{"href":43,"rel":44},"https:\u002F\u002Fafdbundestag.de",[45],"nofollow",[16,47,49],{"id":48},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[21,51,52,53,57,58,62],{},"Offizielle Fraktionskommunikation mit stark parteipolitischer Agenda. In Pressemitteilungen und Anträgen wird regelmäßig selektiv mit Statistiken gearbeitet: einzelne Zahlen werden korrekt zitiert, der methodische Kontext aber systematisch ausgeblendet, wenn er dem migrations- oder kriminalitätspolitischen Framing der Fraktion widerspricht. Beispielhaft dokumentiert in der Pressemitteilung von Martin Hess zur PKS 2025, die den sinkenden Gesamtbefund als \"trügerisch\" umdeutet und auf die Cannabis-Legalisierung sowie \"Merkel 2015\" zurückführt (siehe Quellenlink ",[54,55,56],"code",{},"afd-hess-pks-2025-verheerend","). Die Fraktion folgt durchgängig dem rechtspopulistischen Programm der Bundespartei; über Anträge und Reden verbreitet sie auch nativistische Positionen sowie Klimapositionen, die dem wissenschaftlichen Konsens widersprechen, wie unser Faktencheck zur ",[41,59,61],{"href":60},"\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fklimaleugnung","Klimaleugnung der AfD"," dokumentiert.",[64,65,67],"h3",{"id":66},"fazit","Fazit",[21,69,70],{},"Parteipolitische Primärquelle mit klarer Agenda. Zitate und Zahlen sind in der Regel arithmetisch korrekt, stehen aber ohne Kontext und sollten grundsätzlich an unabhängigen Primärquellen (BKA, Destatis, Bundestagsprotokolle, wissenschaftliche Literatur) überprüft werden, bevor sie in Artikel übernommen werden.",{"title":11,"searchDepth":72,"depth":72,"links":73},3,[74,76,77],{"id":18,"depth":75,"text":19},2,{"id":31,"depth":75,"text":32},{"id":48,"depth":75,"text":49,"children":78},[79],{"id":66,"depth":72,"text":67},"2026-04-21","Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ist der parlamentarische Arm der Partei Afd im Deutschen Bundestag. Nach der Bundestagswahl 2025 ist sie mit rund 152 Abgeordneten die zweitstärkste Kraft im Parlament.","md",{},"AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag",true,"\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion",{"description":81},"quellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Findex",[90,91,92],"Partei","AfD","Bundestagsfraktion","4qUbZnWzwVH8aNozExacKuk8pNFwdCacxJQpH5s6Ik4",{"id":95,"title":96,"body":97,"claim":310,"claimAuthor":311,"coSources":312,"code":313,"date":314,"description":315,"extension":82,"lastScanned":314,"meta":316,"navigation":85,"path":317,"publishedOn":314,"quoteCodes":8,"referenceCodes":318,"reviewedAt":319,"seo":320,"sourceDate":321,"status":322,"stem":324,"tags":325,"type":330,"uri":331,"verdict":332,"__hash__":333},"quellenlinks\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002F20260813.schmidt-sonnenfinsternis-strompreis-blackout.md","Schmidt: Blackout am Finsternis-Abend nur durch Glück verhindert",{"type":13,"value":98,"toc":304},[99,110,112,116,137,179,194,197,219,248,257,288,290,298,301],[21,100,101,102,105,106,109],{},"Pressemitteilung der AfD-Bundestagsfraktion vom 13. August 2026. Der Bundestagsabgeordnete ",[25,103],{"name":104},"paul-schmidt"," deutet die Strompreisspitze am Abend der partiellen Sonnenfinsternis vom 12. August als Beleg für eine gefährlich wetterabhängige Stromversorgung. Genannt werden ein Einbruch der Windleistung um 8,1 Gigawatt auf 4,7 Gigawatt und damit \"gerade einmal 6 Prozent der installierten Leistung\", eine am Abend benötigte Leistung von 47 Gigawatt, über 16 Gigawatt Kohlestrom und ein Börsenstrompreis von in der Spitze 46 Cent je Kilowattstunde. Schmidt wirft den Medien vor, sie hätten die Windflaute als eigentliche Hauptursache verschwiegen, nennt die Verhinderung eines Blackouts \"reines Glück\" und verweist auf die Sicherheitsplattform Strom der ",[25,107],{"name":108},"bundesnetzagentur"," als Vorbereitung von Zwangsabschaltungen. Gefordert wird der Wiedereinstieg in die Kernkraft mit der Angabe, neun stillgelegte Standorte ließen sich in jeweils zwei bis fünfeinhalb Jahren für 18 Milliarden Euro und zusammen 12 Gigawatt reaktivieren.",[16,111,49],{"id":48},[64,113,115],{"id":114},"einordnung","Einordnung",[21,117,118,119,124,125,130,131,136],{},"Der genannte Spitzenpreis stimmt: In der Viertelstunde von 19:45 bis 20:00 Uhr am 12. August 2026 lag der Day-Ahead-Großhandelspreis für die deutsch-luxemburgische Gebotszone bei 461,17 Euro\u002FMWh, also rund 46 Cent\u002FkWh, und das war zugleich der Tageshöchstwert. Nachvollziehbar ist das über die ",[41,120,123],{"href":121,"rel":122},"https:\u002F\u002Fapi.energy-charts.info\u002Fprice?bzn=DE-LU&start=2026-08-12&end=2026-08-13",[45],"Preisreihe DE-LU bei energy-charts.info des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme","; denselben Wert nennt auch ",[41,126,129],{"href":127,"rel":128},"https:\u002F\u002Fedison.media\u002Fsonnenfinsternis-laesst-die-strompreise-steigen\u002F25271210\u002F",[45],"edison: Sonnenfinsternis lässt die Strompreise steigen (12. August 2026)",". Die Zahl trägt allerdings nicht die Dramatik, die die Pressemitteilung ihr gibt: In derselben Viertelstunde am Folgetag, dem 13. August, ganz ohne Sonnenfinsternis, lag der Preis mit 487,38 Euro\u002FMWh sogar noch höher. Laut ",[41,132,135],{"href":133,"rel":134},"https:\u002F\u002Fwww.zfk.de\u002Funternehmen\u002Fbeschaffung\u002Fsonnenfinsternis-strompreis-preisspitze-atomkraftwerke-frankreich-quallenplage",[45],"zfk: Von Sonnenfinsternis bis Quallen (12.08.2026)"," war dasselbe Zeitfenster bereits zum vierten Mal innerhalb weniger Tage die teuerste Viertelstunde des Tages. Die Finsternis war damit kein singuläres Krisenereignis, sondern ein weiterer Ausschlag in einem seit Tagen angespannten Markt.",[21,138,139,140,144,145,149,150,155,156,161,162,167,168,173,174,178],{},"Die Fachpresse ordnete die Ursache bereits am selben Tag ein, anders als die Pressemitteilung suggeriert. Laut ",[41,141,143],{"href":133,"rel":142},[45],"zfk"," erklärte Energieexperte Andreas Schwenzer, der Preissprung hänge \"vor allem mit einer niedrigen Windproduktion\" zusammen, die Solarproduktion sei zum Zeitpunkt der Finsternis ohnehin bereits gesunken gewesen. Auch ",[41,146,148],{"href":127,"rel":147},[45],"edison: Sonnenfinsternis lässt die Strompreise steigen (12.08.2026)"," nennt die großflächige Windstille als Faktor, der den Netzbetreibern weniger Flexibilität ließ. Als Pauschale über \"die Medien\" geht der Vorwurf damit zu weit. Einen Teil der Berichterstattung trifft er allerdings: ",[41,151,154],{"href":152,"rel":153},"https:\u002F\u002Fwww.handelsblatt.com\u002Fpolitik\u002Fdeutschland\u002Fenergie-warum-die-sonnenfinsternis-die-strompreise-stark-in-die-hoehe-treibt-01\u002F100246541.html",[45],"Handelsblatt: Warum die Sonnenfinsternis die Strompreise stark in die Höhe treibt (12.08.2026)"," und ",[41,157,160],{"href":158,"rel":159},"https:\u002F\u002Fwww.t-online.de\u002Ffinanzen\u002Fenergie\u002Fid_101385374\u002Fsonnenfinsternis-treibt-strompreise-480-euro-durch-solar-wegfall.html",[45],"t-online (12.08.2026)"," erklären den Preisausschlag allein mit dem Wegfall des Solarstroms. Die ",[41,163,166],{"href":164,"rel":165},"https:\u002F\u002Fwww.wiwo.de\u002Funternehmen\u002Fenergie\u002Fenergiepreise-partielle-sonnenfinsternis-treibt-die-strompreise\u002F100246585.html",[45],"WirtschaftsWoche (12.08.2026)"," nennt daneben die angespannte Lage am europäischen Markt, niedrige Flusspegel und die eingeschränkte Verfügbarkeit von Kernkraftwerken in Frankreich, Ungarn und Rumänien. Die Windflaute erwähnt keines der drei reichweitenstarken Publikumsmedien. Der PV-Rückgang durch die Finsternis selbst blieb dabei überschaubar: Die Übertragungsnetzbetreiber rechneten laut ",[41,169,172],{"href":170,"rel":171},"https:\u002F\u002Fwww.pv-magazine.de\u002F2026\u002F08\u002F10\u002Fuebertragungsnetzbetreiber-bereiten-sich-auf-sonnenfinsternis-vor\u002F",[45],"pv magazine: Übertragungsnetzbetreiber bereiten sich auf Sonnenfinsternis vor (10.08.2026)"," mit rund zwei Gigawatt weniger Solareinspeisung in Deutschland. Europaweit könnte die Solarerzeugung nach Berechnungen des Übertragungsnetzbetreiber-Verbands ENTSO-E vorübergehend um bis zu 9,7 Gigawatt zurückgehen, wie ",[41,175,177],{"href":127,"rel":176},[45],"edison"," berichtet.",[21,180,181,182,187,188,193],{},"Die Momentaufnahme, die die Pressemitteilung von diesem Abend zeichnet, hält einer Nachprüfung an den viertelstundenscharfen Erzeugungs- und Lastdaten in weiten Teilen stand. Nachvollziehbar sind die folgenden Werte über die ",[41,183,186],{"href":184,"rel":185},"https:\u002F\u002Fapi.energy-charts.info\u002Fpublic_power?country=de&start=2026-08-12&end=2026-08-13",[45],"Erzeugungs- und Lastreihe für den 12. August 2026 bei energy-charts.info des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme"," und die ",[41,189,192],{"href":190,"rel":191},"https:\u002F\u002Fapi.energy-charts.info\u002Finstalled_power?country=de&time_step=monthly&installation_decommission=false",[45],"Zeitreihe der installierten Leistung",", beides auf Basis der ENTSO-E-Transparenzplattform. Die deutsche Windeinspeisung aus On- und Offshore-Anlagen lag um 19:30 Uhr bei 4,77 Gigawatt und um 19:45 Uhr, in der teuersten Viertelstunde, bei 5,10 Gigawatt. Die genannten 4,7 Gigawatt treffen den Zeitraum der Preisspitze damit. Auch die Einordnung als \"gerade einmal 6 Prozent der installierten Leistung\" ist zutreffend: Im August 2026 waren 70,54 Gigawatt onshore und 10,93 Gigawatt offshore installiert, zusammen 81,47 Gigawatt. 4,7 Gigawatt entsprechen davon 5,8 Prozent, die gemessenen 5,1 Gigawatt 6,3 Prozent. Und die Angabe, die benötigte Leistung sei am Abend auf 47 Gigawatt hochgeschossen und habe \"fast vollständig von konventionellen Kraftwerken gedeckt werden\" müssen, beschreibt die Residuallast, also die Last abzüglich der Einspeisung aus Wind und Sonne. Die lag um 19:45 Uhr bei 46,53 Gigawatt und erreichte in genau dieser Viertelstunde ihren Tageshöchstwert.",[21,195,196],{},"Bei zwei Angaben sieht es anders aus. Die Kohleverstromung aus Braun- und Steinkohle zusammen lag zur Preisspitze bei 13,39 Gigawatt und erreichte ihr Tagesmaximum von 13,57 Gigawatt erst kurz vor Mitternacht. Selbst wenn man das Kuppelgas aus der Kohleveredelung großzügig hinzurechnet, bleibt es bei höchstens 14,0 Gigawatt. Die \"allein über 16 Gigawatt aus der Kohle\" liefen an diesem Tag zu keinem Zeitpunkt, und die Pressemitteilung baut auf dieser Zahl unmittelbar ihr nächstes Argument auf, wonach die geplanten 12 Gigawatt neuer Gaskraftwerke die Lücke nach dem Kohleausstieg nicht schließen könnten. Und für den \"Einbruch der Windleistung um 8,1 Gigawatt\" nennt sie keinen Bezugspunkt, von dem aus gerechnet wird. Aus den Daten lässt sich dieser Wert nicht rekonstruieren: Im Tagesmittel fiel die Windeinspeisung vom 11. auf den 12. August von 11,82 auf 5,50 Gigawatt, ein Rückgang um 6,3 Gigawatt; gegenüber derselben Viertelstunde am Vorabend, in der 6,96 Gigawatt eingespeist wurden, sind es rund 1,9 Gigawatt.",[21,198,199,200,205,206,209,210,212,213,218],{},"Zur europäischen Anspannung an diesem Abend trug ausgerechnet Kernkraft bei, die die Pressemitteilung als Lösung anbietet. In Gravelines, mit sechs Blöcken Westeuropas größtem Kernkraftwerk, musste Betreiber EDF drei Reaktoren abschalten und einen weiteren drosseln, weil Quallenschwärme die Kühlwasser-Ansaugfilter verstopften, wie ",[41,201,204],{"href":202,"rel":203},"https:\u002F\u002Fwww.euronews.com\u002F2026\u002F08\u002F11\u002Fjellyfish-influx-forces-edf-to-shut-three-reactors-at-gravelines-nuclear-plant",[45],"Euronews: Jellyfish force shutdown of three reactors at Gravelines (11.08.2026)"," berichtete. Einen ähnlichen Vorfall gab es dort bereits ein Jahr zuvor. Zusammen mit niedrigen Flusspegeln und reduzierter französischer Kernkraftkapazität verschärfte das den Druck auf den europäischen Strommarkt, wie auch ",[41,207,143],{"href":133,"rel":208},[45]," einordnet. Zur Wasserabhängigkeit der Kernkraft, auch bei moderner Kühlturmtechnik, hat ",[25,211],{"name":104}," bereits in einer früheren Pressemitteilung Stellung genommen, siehe dazu die separate ",[214,215,217],"source-ref",{"code":216},"afd-bt-fraktion-schmidt-kernkraft-niedrigwasser","Bewertung zu Schmidts Aussagen zur Kernkraft bei Niedrigwasser",".",[21,220,221,222,226,227,232,233,238,239,241,242,247],{},"Der Satz, ein Blackout sei \"reines Glück\" gewesen, widerspricht der Einschätzung der Netzbetreiber. Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber erwarteten im Vorfeld laut ",[41,223,225],{"href":170,"rel":224},[45],"pv magazine"," angesichts von 125 Gigawatt installierter Photovoltaik-Leistung keinen relevanten Einfluss auf die Versorgungssicherheit, und ",[41,228,231],{"href":229,"rel":230},"https:\u002F\u002Fwww.handelsblatt.com\u002Fpolitik\u002Fdeutschland\u002Fversorgungssicherheit-sonnenfinsternis-bleibt-ohne-einfluss-auf-stromversorgung\u002F100246813.html",[45],"Handelsblatt: Sonnenfinsternis bleibt ohne Einfluss auf Stromversorgung (12.08.2026)"," zitiert die Netzbetreiber mit der Aussage, die geringere Einspeisung werde \"keinen Einfluss auf die Stromversorgung\" haben. Präzedenzfall ist die Sonnenfinsternis vom 20. März 2015, bei der die PV-Einspeisung laut ",[41,234,237],{"href":235,"rel":236},"https:\u002F\u002Fwww.dwd.de\u002FDE\u002Fwetter\u002Fthema_des_tages\u002F2015\u002F3\u002F25.html",[45],"DWD: Sonnenfinsternis 2015, Stresstest für das Stromnetz"," innerhalb einer Stunde um mehr als 60 Prozent einbrach, deutlich stärker als 2026, ohne dass es zu kritischen Netzsituationen kam. Auch die als Beleg für eine drohende Krise angeführte \"Sicherheitsplattform Strom\" (SiPlaS) der ",[25,240],{"name":108}," ist entgegen der Formulierung \"klammheimlich\" mittlerweile öffentlich dokumentiert: Der Aufbau läuft laut ",[41,243,246],{"href":244,"rel":245},"https:\u002F\u002Fwww.zfk.de\u002Fpolitik\u002Fregulierung\u002Fsicherheitsplattform-strom-siplas-bundesnetzagentur-erklaerung",[45],"zfk: Sicherheitsplattform Strom der BNetzA, was steckt dahinter? (13.08.2026)"," seit 2024 rein präventiv, wurde durch Medienberichte öffentlich und von der Behörde bestätigt; eine akute Strommangellage besteht laut Bundesnetzagentur derzeit nicht, großflächige Störungen gelten als \"sehr unwahrscheinlich\".",[21,249,250,251,256],{},"Der Verweis auf den Verlust der Momentanreserve durch rotierende Generatorenmassen bei sinkendem Anteil von Kohle- und Kernkraft ist fachlich ein reales, ernstzunehmendes Thema und nicht pauschal von der Hand zu weisen. Die Zuspitzung zum \"sofortigen Kollaps\" bei einer Netzauftrennung blendet aber aus, dass an Ersatzlösungen bereits gearbeitet wird: Seit Januar 2026 beschaffen die deutschen Übertragungsnetzbetreiber Momentanreserve marktgestützt, wie ",[41,252,255],{"href":253,"rel":254},"https:\u002F\u002Fwww.pv-magazine.de\u002F2026\u002F01\u002F23\u002Fneuer-markt-fuer-momentanreserve-gestartet-neue-chancen-fuer-speicher\u002F",[45],"pv magazine: Neuer Markt für Momentanreserve gestartet (23.01.2026)"," berichtet, und erstmals können auch netzbildende Umrichter sowie Batteriespeicher an diesem Markt teilnehmen, wo bislang fast ausschließlich Synchronmaschinen konventioneller Kraftwerke Momentanreserve lieferten.",[21,258,259,260,263,264,269,270,275,276,281,282,287],{},"Die zur Untermauerung der Forderung genannten Zahlen zur Reaktivierung, neun Standorte, zwei bis fünfeinhalb Jahre, 18 Milliarden Euro, 12 Gigawatt, bleiben in der Pressemitteilung mit \"aktuelle Fachstudien\" unbelegt. Sie lassen sich einer Studie des US-Beratungsunternehmens ",[25,261],{"name":262},"radiant-energy-group"," von Ende 2024 zuordnen, die laut ",[41,265,268],{"href":266,"rel":267},"https:\u002F\u002Fnuklearia.de\u002F2024\u002F12\u002F05\u002Fstudie-neun-deutsche-kernkraftwerke-reaktivierbar\u002F",[45],"Nuklearia: Studie, neun deutsche Kernkraftwerke reaktivierbar (05.12.2024)"," tatsächlich Brokdorf, Emsland, Grohnde, Gundremmingen B und C, Isar 2, Krümmel, Neckarwestheim 2 und Philippsburg 2 nennt. Die Pressemitteilung glättet die Zahlen der Studie jedoch deutlich: Die Reaktivierungszeiträume schwanken darin zwischen 12 Monaten (Brokdorf) und 6 bis 8 Jahren für sechs der neun Anlagen, nicht einheitlich \"zwei bis fünfeinhalb Jahre\". Bei den Kosten nennt die Studie bis zu einer Milliarde Euro für Brokdorf und Emsland sowie rund drei Milliarden Euro für jede der übrigen sieben Anlagen, in Summe eher rund 23 als 18 Milliarden Euro. Die Studie selbst macht die Reaktivierung außerdem ausdrücklich von einem \"politischen Beschluss\" und den \"regulatorischen Rahmenbedingungen\" abhängig. Kritiker wie ",[41,271,274],{"href":272,"rel":273},"https:\u002F\u002Fzukunft-ohne-kernenergie.de\u002Fkommentare\u002Fschon-wieder-eine-studie-der-radiant-energy-group\u002F",[45],"Zukunft ohne Kernenergie e.V.: Schon wieder eine Studie der Radiant Energy Group"," bemängeln zudem die geringe Transparenz der nur wenige Mitarbeiter zählenden Organisation über ihre eigene Finanzierung, und ",[41,277,280],{"href":278,"rel":279},"https:\u002F\u002Fwww.news.de\u002Fpolitik\u002F859774605\u002Fwie-schnell-waere-eine-rueckkehr-zur-atomkraft-in-deutschland-moeglich-alte-kernkraftwerke-nach-atomausstieg-wieder-betreiben\u002F1\u002F",[45],"news.de: Wie schnell wäre eine Rückkehr zur Atomkraft in Deutschland möglich?"," verweist darauf, dass die kalkulierten Zeiträume \"idealisierte Annahmen\" zu Genehmigungen, Fachkräften und Lieferketten treffen und jahrelange Genehmigungsverfahren, Klagen und Proteste ausblenden. Von der Ulmer Denkfabrik \"Global Energy Solutions\", die die AfD-Fraktion in einer separaten Pressemitteilung vom selben Tag für einen Vergleich von Strommix-Szenarien zitiert, stammen die Reaktivierungszahlen dagegen nicht; jene Studie wird unabhängig davon für unrealistische Kostenannahmen kritisiert, etwa ",[41,283,286],{"href":284,"rel":285},"https:\u002F\u002Fwww.cleanthinking.de\u002Fges-studie-wolkenkuckucksheim-atomiker\u002F",[45],"Cleanthinking: GES-Studie, Wolkenkuckucksheim für Atomiker"," zufolge für einen Photovoltaik-Kostenansatz von 1.500 statt marktüblich rund 600 Euro pro Kilowatt.",[64,289,67],{"id":66},[21,291,292,293,297],{},"Die Behauptung ist ",[294,295,296],"strong",{},"irreführend",", allerdings nicht wegen ihrer Zahlen. Die Momentaufnahme vom Abend des 12. August stimmt in den Kernwerten: Windeinspeisung, ihr Anteil an der installierten Leistung, die Residuallast und der Spitzenpreis von rund 46 Cent\u002FkWh sind an den Markt- und Netzdaten nachprüfbar und zutreffend. Belegt falsch ist allein die Kohleangabe, die rund 2,5 Gigawatt über dem tatsächlichen Wert liegt und ausgerechnet das Argument über die Lücke nach dem Kohleausstieg trägt; für den behaupteten Einbruch um 8,1 Gigawatt fehlt jeder Bezugspunkt.",[21,299,300],{},"Irreführend ist die Deutung dieser Werte. Der Preis trägt die ihm zugeschriebene Ausnahmestellung nicht, weil der Folgetag ohne Sonnenfinsternis zur selben Uhrzeit noch teurer war. Die Netzbetreiber sahen zu keinem Zeitpunkt eine gefährdete Versorgungssicherheit, und der Präzedenzfall von 2015 mit einem weit stärkeren Einbruch verlief ohne kritische Netzsituation, sodass die Formulierung vom nur \"durch reines Glück\" verhinderten Blackout nicht haltbar ist. Dass ausgerechnet in Frankreich an diesem Abend Kernkraftwerke wegen einer Quallenplage abgeschaltet werden mussten, konterkariert die als Lösung präsentierte Technologie, und die zur Begründung des Wiedereinstiegs angeführten Reaktivierungszahlen sind gegenüber der zugrunde liegenden Studie bei Zeiträumen wie bei Kosten deutlich geglättet.",[21,302,303],{},"Zwei Punkte gehen dagegen an die Pressemitteilung. Der Vorwurf an \"die Medien\" ist als Pauschale falsch, trifft aber einen Teil: Handelsblatt, t-online und WirtschaftsWoche kamen ohne ein Wort zur Windflaute aus, während die Fachmedien den Windeinbruch schon am selben Tag benannten. Und der Hinweis auf die schwindende Momentanreserve beschreibt ein reales Problem, auch wenn die Zuspitzung zum \"sofortigen Kollaps\" ausblendet, dass es dafür seit Januar 2026 einen eigenen Beschaffungsmarkt gibt.",{"title":11,"searchDepth":72,"depth":72,"links":305},[306],{"id":48,"depth":75,"text":49,"children":307},[308,309],{"id":114,"depth":72,"text":115},{"id":66,"depth":72,"text":67},"Dass ein Blackout verhindert wurde, war reines Glück. Während Medien die Finsternis als Problem darstellten, verschwiegen sie die eigentliche Hauptursache der Preisexplosion: den Einbruch der Windleistung.","Paul Schmidt (AfD-Bundestagsfraktion)",[104,108,262],"afd-bt-fraktion-schmidt-sonnenfinsternis-strompreis","2026-08-14","Die AfD-Fraktion deutet die Strompreisspitze vom 12. August als Beinahe-Blackout. Der Folgetag ohne Finsternis war teurer, in Frankreich fiel Kernkraft aus.",{},"\u002Fquellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002Fschmidt-sonnenfinsternis-strompreis-blackout",[216],"2026-08-14T11:01:06Z",{"title":96,"description":315},"2026-08-13",[323],"import:success 2026-08-14T08:29:24Z","quellen\u002Fparteien\u002Fafd-bt-fraktion\u002Flinks\u002F20260813.schmidt-sonnenfinsternis-strompreis-blackout",[91,326,327,328,329],"Kernkraft","Energiepolitik","Strompreise","Erneuerbare Energien","article","https:\u002F\u002Fafdbundestag.de\u002Frueckkehr-zur-kernkraft-noetig-um-stromversorgungskrisen-zu-verhindern\u002F","misleading","qn_Oh3cYjNvEH1Ynr7p5yTrRAQrsY2flD_YFulN2Wks",[335,475,626],{"id":336,"title":11,"affiliation":8,"body":337,"date":464,"description":465,"extension":82,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":464,"meta":466,"name":467,"navigation":85,"path":468,"publishedOn":464,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":469,"sameAs":470,"seo":471,"stem":472,"tags":473,"__hash__":474},"quellen\u002Fquellen\u002Fallgemein\u002Fradiant-energy-group\u002Findex.md",{"type":13,"value":338,"toc":457},[339,341,350,359,362,379,381,408,410,413,422,440,449,452,454],[16,340,19],{"id":18},[21,342,343,344,349],{},"Radiant Energy Group ist ein Beratungsunternehmen mit Sitz in Chicago, USA, das sich auf Nuklearenergie spezialisiert hat. Das bestätigt auch ein Bericht des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit des Deutschen Bundestages, der die Organisation als \"Radiant Energy Group mit Sitz in Chicago, USA\" bezeichnet (",[41,345,348],{"href":346,"rel":347},"https:\u002F\u002Fdserver.bundestag.de\u002Fbtd\u002F21\u002F061\u002F2106126.pdf",[45],"Bundestags-Drucksache 21\u002F6126",", 22. Mai 2026).",[21,351,352,353,358],{},"Gegründet wurde die Organisation von Mark Nelson, einem Nuklearingenieur mit einem M.Phil in Nuclear Engineering der University of Cambridge. Nelson war zuvor Senior Analyst bei Environmental Progress, einer von Michael Shellenberger gegründeten pro-nuklearen Advocacy-Organisation, sowie Fellow am ebenfalls dezidiert pro-nuklearen Breakthrough Institute. Auf der ",[41,354,357],{"href":355,"rel":356},"https:\u002F\u002Fwww.radiantenergygroup.com\u002Four-team",[45],"Team-Seite"," von Radiant Energy Group wird als weitere Verantwortliche Madison \"Madi\" Hilly als Managing Director genannt, ihr beruflicher Schwerpunkt liegt laut eigenen Angaben im Aufbau politischer und öffentlicher Unterstützung für einen groß angelegten Ausbau der Kernenergie.",[21,360,361],{},"Radiant Energy Group beschreibt sich selbst als Beratungs- und Publikationsorganisation, die datengestützte Einordnungen für Regierungen, Investoren und Unternehmen im Nuklearsektor bereitstellt und dabei eigene Studien erstellt. Zur konkreten Rechtsform und zur Finanzierung, also wer die Berichte in Auftrag gibt oder bezahlt, macht die Organisation auf ihrer Website keine Angaben, auch in unabhängiger Berichterstattung ließ sich dazu nichts Belastbares finden. Diese fehlende Transparenz ist bei der Einordnung der Zahlen der Organisation zu berücksichtigen.",[21,363,364,365,368,369,374,375,378],{},"In der deutschen Bundestagsdebatte wird Radiant Energy Group bislang ausschließlich von der ",[25,366],{"name":367},"afd-bt-fraktion"," als Beleg angeführt. Die Fraktion Bündnis 90\u002FDie Grünen bezeichnete die \"immer wieder genannte Studie der Radiant Energy Group\" im Ausschussbericht zum AfD-Antrag \"Wieder in die Kernkraft einsteigen und strategische Fehler korrigieren\" als \"pseudowissenschaftlich\", da sie \"auf Zeitungsartikeln und anonymen Aussagen\" beruhe und \"nicht eine wissenschaftliche Quelle\" enthalte (",[41,370,373],{"href":371,"rel":372},"https:\u002F\u002Fdserver.bundestag.de\u002Fbtd\u002F21\u002F058\u002F2105892.pdf",[45],"Bundestags-Drucksache 21\u002F5892",", 11. Mai 2026). In einem weiteren Ausschussbericht ordnete dieselbe Fraktion Radiant Energy Group neben dem deutschen Branchenverband KernD explizit als \"Lobbyverbände\" ein, deren Kostenschätzungen nicht von den Kraftwerksbetreibern selbst stammten (",[41,376,348],{"href":346,"rel":377},[45],", 22. Mai 2026). Beide AfD-Anträge wurden mit den Stimmen von CDU\u002FCSU, SPD, Grünen und Linken abgelehnt.",[16,380,32],{"id":31},[34,382,383,389,396,401],{},[37,384,385],{},[41,386,387],{"href":387,"rel":388},"https:\u002F\u002Fwww.radiantenergygroup.com\u002F",[45],[37,390,391],{},[41,392,395],{"href":393,"rel":394},"https:\u002F\u002Fwww.radiantenergygroup.com\u002Freports\u002Frestarting-germanys-reactors-feasibility-and-schedule",[45],"Bericht: Restarting Germany's Reactors: Feasibility and Schedule",[37,397,398],{},[41,399,357],{"href":355,"rel":400},[45],[37,402,403],{},[41,404,407],{"href":405,"rel":406},"https:\u002F\u002Fx.com\u002FRadiantEnergyG",[45],"X-Profil",[16,409,49],{"id":48},[21,411,412],{},"Der im Dezember 2024 veröffentlichte und im Mai 2025 aktualisierte Bericht \"Restarting Germany's Reactors: Feasibility and Schedule\" ist die mit Abstand einflussreichste Veröffentlichung der Radiant Energy Group für die deutsche Debatte. Er kommt zu dem Schluss, eine Wiederinbetriebnahme der zuletzt abgeschalteten Reaktoren sei technisch unproblematisch, \"no insurmountable obstacles have been identified\" (Übersetzung: \"es wurden keine unüberwindbaren Hindernisse identifiziert\"), veranschlagt für \"Restart-Klasse 1\"-Reaktoren Kosten unter einer Milliarde Euro und für \"Restart-Klasse 2\"-Reaktoren bis zu drei Milliarden Euro je Anlage, insgesamt rund 20 Milliarden Euro für neun Blöcke. Als frühesten Termin nennt der Bericht eine Wiederinbetriebnahme von Brokdorf \"as early as the end of 2025\" (Übersetzung: \"frühestens Ende 2025\"). Dieser Termin ist inzwischen verstrichen, ohne dass sich am Rückbaustatus der Anlage etwas geändert hätte.",[21,414,415,416,421],{},"Zur Methodik hält das WDR-Wissenschaftsmagazin ",[41,417,420],{"href":418,"rel":419},"https:\u002F\u002Fwww.quarks.de\u002Ftechnik\u002Fenergie\u002Fatomkraft-jens-spahn\u002F",[45],"quarks.de"," fest, der Bericht sei größtenteils intransparent und stütze sich vor allem auf anonyme Interviews mit Verantwortlichen aus den Kraftwerken, deren Aussagen sich nicht unabhängig überprüfen lassen. Sara Beck von der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), dem zentralen deutschen Sachverständigengremium für nukleare Sicherheit, hält eine Reaktivierung zwar für technisch möglich, spricht aber von \"erheblichem Aufwand\" statt der im Bericht behaupteten fehlenden großen Hindernisse.",[21,423,424,425,428,429,434,435,439],{},"Die Kraftwerksbetreiber selbst widersprechen den Annahmen der Radiant Energy Group deutlich. PreussenElektra bezeichnete die bereits erfolgte Trennung der Hauptkühlmittelleitungen in Brokdorf, ein in Deutschland bislang einmaliger Schritt, laut ",[41,426,420],{"href":418,"rel":427},[45]," als \"Point of no Return\": \"Eine Rückkehr zum Leistungsbetrieb wäre äußerst aufwendig und komplex.\" E.ON-Finanzvorständin Nadia Jakobi sieht laut ",[41,430,433],{"href":431,"rel":432},"https:\u002F\u002Fwww.theenergymix.com\u002Fno-sensible-way-to-restart-shuttered-nuclear-plants-german-utilities-say-amid-calls-for-review\u002F",[45],"The Energy Mix"," \"no ",[436,437,438],"span",{},"economically"," sensible way\" zurück zum Leistungsbetrieb (Übersetzung: \"keinen wirtschaftlich sinnvollen Weg\"), RWE-Chef Markus Krebber nannte eine Rückkehr \"very, very unlikely\" (Übersetzung: \"sehr, sehr unwahrscheinlich\") und verwies auf fehlende Genehmigungen, Personalmangel und fehlende Wirtschaftlichkeit.",[21,441,442,443,448],{},"Auch die Zahlen selbst weichen von unabhängigen Einschätzungen deutlich ab. Die ",[41,444,447],{"href":445,"rel":446},"https:\u002F\u002Fwww.lbbw.de\u002Fartikel\u002Fresearch-studien-2025\u002Fkernkraft_aj4v437f4k_d.html",[45],"LBBW Research"," beziffert die Gesamtkosten einer Reaktivierung auf 21 bis 42 Milliarden Euro, mehr als das Doppelte der Radiant-Schätzung, und begründet dies unter anderem mit dem bereits fortgeschrittenen Rückbau von Brokdorf und Emsland sowie mit historischen Kostensteigerungen bei Neubauprojekten wie Hinkley Point C (von 19 auf über 50 Milliarden Euro) und Olkiluoto 3 (von 3 auf 11 Milliarden Euro).",[21,450,451],{},"Damit ist die Radiant Energy Group eine klar interessengeleitete Quelle: Gründer Mark Nelson kommt aus der pro-nuklearen Advocacy-Szene, die Organisation tritt selbst als Fürsprecherin eines kernkraftgestützten \"low-carbon, high-energy future\" auf (Übersetzung: einer \"kohlenstoffarmen Zukunft mit hoher Energieverfügbarkeit\"), und ihre zentralen Zahlen zur deutschen Reaktivierung werden von Betreibern, staatlichen Sachverständigen und Bankanalysten unabhängig voneinander als zu optimistisch eingestuft. Das bedeutet nicht automatisch, dass jede Einzelaussage falsch ist, die technische Grundannahme, eine Wiederinbetriebnahme sei prinzipiell denkbar, wird von keiner Seite bestritten. Konkrete Kosten- und Zeitangaben aus Radiant-Berichten sollten aber nie unkommentiert als belastbare Fakten übernommen werden, sondern stets mit den Einschätzungen der Betreiber und unabhängiger Institutionen wie GRS oder LBBW gegengelesen werden.",[64,453,67],{"id":66},[21,455,456],{},"Radiant Energy Group ist eine US-amerikanische, klar pro-nuklear positionierte Beratungs- und Advocacy-Organisation ohne öffentlich belegte Finanzierung. Ihre Kosten- und Zeitangaben zur Wiederinbetriebnahme deutscher Kernkraftwerke werden von Betreibern, dem GRS-Sachverständigengremium und Bankanalysten unabhängig voneinander als deutlich zu optimistisch bewertet, weshalb Zahlen aus ihren Berichten in Faktenfackel-Artikeln nie ohne Gegenprüfung durch unabhängige Quellen übernommen werden sollten.",{"title":11,"searchDepth":72,"depth":72,"links":458},[459,460,461],{"id":18,"depth":75,"text":19},{"id":31,"depth":75,"text":32},{"id":48,"depth":75,"text":49,"children":462},[463],{"id":66,"depth":72,"text":67},"2026-08-09","US-amerikanischer pro-nuklearer Thinktank und Beratungsdienstleister, Autor des vielzitierten Berichts \"Restarting Germany's Reactors\".",{},"Radiant Energy Group","\u002Fquellen\u002Fallgemein\u002Fradiant-energy-group","2026-08-09T13:39:39Z",[387,405],{"description":465},"quellen\u002Fallgemein\u002Fradiant-energy-group\u002Findex",[326,327],"i_Zv5F4kDv7mRN40-cU1qg2aR1o0UUVRBSIrRynu-Ro",{"id":476,"title":11,"affiliation":91,"body":477,"date":464,"description":613,"extension":82,"imageAuthor":8,"jobTitle":614,"lastScanned":464,"meta":615,"name":616,"navigation":85,"path":617,"publishedOn":464,"quoteCodes":8,"referenceCodes":618,"reviewedAt":619,"sameAs":620,"seo":621,"stem":622,"tags":623,"__hash__":625},"quellen\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Fpaul-schmidt\u002Findex.md",{"type":13,"value":478,"toc":603},[479,487,489,503,506,515,519,549,556,558,591,593,595,598,600],[21,480,481,482,484,485,218],{},"Dr. Paul Schmidt (* 4. Januar 1966 in Karlsruhe) ist Physiker und seit März 2025 Mitglied des Deutschen Bundestags für die ",[25,483],{"name":27},". Er leitet die Arbeitsgemeinschaft Kernkraft der ",[25,486],{"name":367},[16,488,19],{"id":18},[21,490,491,492,155,497,502],{},"Schmidt studierte nach dem Abitur mit Latinum und Graecum am Bismarck-Gymnasium Karlsruhe Physik an der Syracuse University in New York (B.Sc., M.Sc.) und promovierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen in Physik. Anschließend absolvierte er ein Aufbaustudium in Medizinischer Physik und Technik an der Universität Kaiserslautern. Beruflich arbeitete er als Versuchsingenieur am Kernforschungszentrum Karlsruhe, koordinierte bei der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) in Essen die Entwicklung von CASTOR-Behältern und wechselte 2001 zur EnBW Kraftwerke AG. Seit 2006 ist er laut ",[41,493,496],{"href":494,"rel":495},"https:\u002F\u002Fwww.bundestag.de\u002Fabgeordnete\u002Fbiografien\u002FS\u002Fschmidt_paul-1047158",[45],"Bundestags-Biografie",[41,498,501],{"href":499,"rel":500},"https:\u002F\u002Fafdbundestag.de\u002Fabgeordnete\u002Fpaul-schmidt\u002F",[45],"AfD-Fraktionsprofil"," Betriebsphysiker im Kernkraftwerk Philippsburg, seit 2022 zusätzlich Beauftragter für Nukleartransporte. Diese fachliche Vorbildung im Bereich Kerntechnik ist damit durch mehrere übereinstimmende offizielle Quellen belegt.",[21,504,505],{},"2013 trat Schmidt der AfD bei, nach eigener Darstellung im Zusammenhang mit der Abschaltung des Kernkraftwerksblocks Philippsburg 1 im Jahr 2011. Seit Juli 2014 ist er Stadtrat in Karlsruhe und Mitglied im Regionalrat des Verbands Region Karlsruhe, seit 2019 Fraktionsvorsitzender in beiden Gremien. Bei der Bundestagswahl 2025 zog er über die Landesliste Baden-Württemberg der AfD ins Parlament ein. Dort ist er ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie stellvertretendes Mitglied in mehreren weiteren Ausschüssen. Innerhalb der Fraktion leitet er die Arbeitsgemeinschaft Kernkraft, deren Positionen er in einer Reihe von Pressemitteilungen öffentlichkeitswirksam vertritt.",[21,507,508,509,514],{},"Laut ",[41,510,513],{"href":511,"rel":512},"https:\u002F\u002Fwww.abgeordnetenwatch.de\u002Fprofile\u002Fpaul-schmidt",[45],"Abgeordnetenwatch"," beantwortete Schmidt in der laufenden Wahlperiode keine der beiden ihm gestellten Wählerfragen (0 von 2).",[64,516,518],{"id":517},"muster-in-den-bisher-recherchierten-pressemitteilungen","Muster in den bisher recherchierten Pressemitteilungen",[21,520,521,522,526,527,531,532,535,536,544,545,548],{},"Faktenfackel hat bislang vier von Schmidt verfasste oder mitverfasste Pressemitteilungen der AfD-Bundestagsfraktion im Detail geprüft, alle zu Energie- und Kernkraftthemen, sein fachliches Kerngebiet. In allen vier Fällen lautete das Urteil \"irreführend\": ",[214,523,525],{"code":524},"afd-schmidt-akw-wiederinbetriebnahme","eine Kostenschätzung zur Reaktivierung stillgelegter Kernkraftwerke",", die sich auf eine einzelne pro-nukleare Quelle stützte und von unabhängigen Fachleuten als deutlich zu optimistisch eingestuft wird, ",[214,528,530],{"code":529},"afd-schmidt-negative-strompreise-energiewende","eine Einordnung negativer Strompreise als Beleg für eine \"gescheiterte Energiewende\"",", die installierte Nennleistung mit tatsächlicher Erzeugung verwechselte, ",[214,533,534],{"code":216},"eine Darstellung deutscher Kernkraftwerke als \"praktisch unabhängig von Flusspegeln\"",", die durch hitzebedingte Leistungsdrosselungen 2018 sowie anhaltende Abschaltungen französischer Kühlturmreaktoren widerlegt wird und in der zwei Fachleuten eine nicht auffindbare Aussage zugeschrieben wurde, sowie ",[214,537,539,540,543],{"code":538},"afd-bt-fraktion-blos-schmidt-pfas-windkraft-ostseemuell","eine gemeinsam mit ",[25,541],{"name":542},"michael-blos"," verfasste Mitteilung zu Windkraft, PFAS und Ostseemüll",", in der eine korrekt zitierte Bundestagsdrucksache irreführend als aktuell dargestellt und eine Antwort von Umweltminister ",[25,546],{"name":547},"carsten-schneider"," als Zugeständnis wiedergegeben wurde, das dieser laut Plenarprotokoll so nicht gemacht hatte.",[21,550,551,552,218],{},"Wiederkehrendes Muster ist dabei nicht die freie Erfindung von Fakten. Einzelne technische Angaben, etwa installierte Kapazitäten, der Unterschied zwischen Durchlauf- und Kreislaufkühlung oder Zitate aus Bundestagsdrucksachen, sind häufig korrekt recherchiert. Irreführend wird es regelmäßig dort, wo aus fachlich zutreffenden Einzelaussagen eine pauschale Schlussfolgerung gezogen wird, die diese Einzelaussagen nicht tragen, etwa \"praktisch unabhängig von Flusspegeln\" statt einer differenzierten Aussage zu Kühlbauarten, oder wo Belege genannt werden, die sich bei Prüfung nicht auffinden lassen. In einer Bundestagsdebatte vom 19. März 2026, in der Schmidt für die Wiederzulassung abgeschalteter Kernkraftwerke warb, wurde zudem eine begleitende Kostenbehauptung der AfD-Fraktion (Kernkraftstrom koste 3 Cent pro Kilowattstunde) ",[214,553,555],{"code":554},"bundestag-afd-kernkraft-3-cent-behauptung","von Faktenfackel als klar widerlegt eingestuft",[16,557,32],{"id":31},[34,559,560,567,573,579,586],{},[37,561,562],{},[41,563,566],{"href":564,"rel":565},"https:\u002F\u002Fwww.drpaulschmidt.de\u002F",[45],"Offizielle Website",[37,568,569],{},[41,570,572],{"href":494,"rel":571},[45],"Bundestag: Biografie",[37,574,575],{},[41,576,578],{"href":499,"rel":577},[45],"AfD-Fraktion: Profil",[37,580,581],{},[41,582,585],{"href":583,"rel":584},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FPaul_Schmidt_(Politiker,_1966)",[45],"Wikipedia",[37,587,588],{},[41,589,513],{"href":511,"rel":590},[45],[16,592,49],{"id":48},[64,594,115],{"id":114},[21,596,597],{},"Schmidts fachliche Qualifikation im Bereich Kerntechnik ist real und unbestritten: Physikstudium, Promotion, langjährige berufliche Praxis als Betriebsphysiker im Kernkraftwerk Philippsburg. Das unterscheidet ihn von vielen anderen politischen Sprechern zu Energiethemen und verleiht seinen technischen Detailangaben zunächst Glaubwürdigkeit. Genau das macht die wiederholt beobachtete Überdehnung einzelner korrekter Fakten zu pauschalen politischen Schlussfolgerungen aber auch schwerer erkennbar: Wer die technischen Details prüft, findet oft einen zutreffenden Kern, die daraus gezogene Gesamtaussage hält der Prüfung dagegen regelmäßig nicht stand. Als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Kernkraft der AfD-Bundestagsfraktion vertritt Schmidt zudem erkennbar eine politische Position für den Wiedereinstieg in die Kernenergie, seine Pressemitteilungen sind entsprechend als Parteiposition und nicht als neutrale Fakteneinordnung zu lesen.",[64,599,67],{"id":66},[21,601,602],{},"Schmidt ist eine fachlich einschlägig qualifizierte, aber politisch motivierte Quelle zu Energie- und Kernkraftthemen. Einzelne technische Angaben in seinen Pressemitteilungen sind häufig zutreffend, die daraus gezogenen pauschalen Schlussfolgerungen wurden in allen bislang von Faktenfackel geprüften Fällen als irreführend eingestuft. Aussagen aus seinen Mitteilungen sollten deshalb im Einzelfall gegen unabhängige Fachquellen geprüft werden, bevor sie ungeprüft übernommen werden.",{"title":11,"searchDepth":72,"depth":72,"links":604},[605,608,609],{"id":18,"depth":75,"text":19,"children":606},[607],{"id":517,"depth":72,"text":518},{"id":31,"depth":75,"text":32},{"id":48,"depth":75,"text":49,"children":610},[611,612],{"id":114,"depth":72,"text":115},{"id":66,"depth":72,"text":67},"AfD-Bundestagsabgeordneter aus Karlsruhe, Physiker und ehemaliger Betriebsphysiker im Kernkraftwerk Philippsburg, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Kernkraft der AfD-Bundestagsfraktion.","Leiter der Arbeitsgemeinschaft Kernkraft der AfD-Bundestagsfraktion",{},"Dr. Paul Schmidt","\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Fpaul-schmidt",[524,529,216,538,554],"2026-08-09T13:57:01Z",[583,494,499,564,511],{"description":613},"quellen\u002Fpolitiker\u002Fpaul-schmidt\u002Findex",[91,326,327,624],"Bundestag","GZB5Lp-opkb4zAZPNM4TM8LtAwRSph9h4uOpfQb8fEw",{"id":627,"title":11,"affiliation":8,"body":628,"date":677,"description":678,"extension":82,"imageAuthor":8,"jobTitle":8,"lastScanned":677,"meta":679,"name":680,"navigation":85,"path":681,"publishedOn":677,"quoteCodes":8,"referenceCodes":8,"reviewedAt":8,"sameAs":8,"seo":682,"stem":683,"tags":684,"__hash__":690},"quellen\u002Fquellen\u002Fstaatlich\u002Fbundesnetzagentur\u002Findex.md",{"type":13,"value":629,"toc":670},[630,632,635,637,660,662,665,667],[16,631,19],{"id":18},[21,633,634],{},"Die Bundesnetzagentur (BNetzA) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Sie reguliert die Netzwirtschaften Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen. Im Eisenbahnbereich überwacht sie unter anderem den diskriminierungsfreien Zugang zur Schieneninfrastruktur und veröffentlicht jährlich die Marktuntersuchung Eisenbahnen mit umfassenden Daten zu Verkehrsleistung, Pünktlichkeit, Marktanteilen und Infrastrukturentwicklung. Diese Berichte gelten als maßgebliche Primärquellen für die Lage des deutschen Schienenverkehrs.",[16,636,32],{"id":31},[34,638,639,646,653],{},[37,640,641],{},[41,642,645],{"href":643,"rel":644},"https:\u002F\u002Fwww.bundesnetzagentur.de",[45],"Bundesnetzagentur: Startseite",[37,647,648],{},[41,649,652],{"href":650,"rel":651},"https:\u002F\u002Fwww.bundesnetzagentur.de\u002FDE\u002FFachthemen\u002FEisenbahnen\u002FVeroeffentlichungen\u002FMarktuntersuchungen\u002Fstart.html",[45],"Bundesnetzagentur: Marktuntersuchungen Eisenbahn",[37,654,655],{},[41,656,659],{"href":657,"rel":658},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FBundesnetzagentur",[45],"Wikipedia: Bundesnetzagentur",[16,661,49],{"id":48},[21,663,664],{},"Die Bundesnetzagentur ist eine staatliche Primärquelle mit hoher institutioneller Verlässlichkeit. Ihre Berichte basieren auf von den Eisenbahnunternehmen verpflichtend zu meldenden Daten und unterliegen keiner parteipolitischen Einflussnahme. Als unabhängige Regulierungsbehörde hat sie ein strukturelles Interesse an sachlicher Darstellung des Marktzustands. Die Marktuntersuchungen Eisenbahn werden von Medien, Verkehrsexperten und Politik als Referenzquelle verwendet.",[64,666,67],{"id":66},[21,668,669],{},"Zuverlässige staatliche Primärquelle für Infrastrukturqualität, Pünktlichkeitsdaten und Marktentwicklungen im deutschen Schienenverkehr.",{"title":11,"searchDepth":72,"depth":72,"links":671},[672,673,674],{"id":18,"depth":75,"text":19},{"id":31,"depth":75,"text":32},{"id":48,"depth":75,"text":49,"children":675},[676],{"id":66,"depth":72,"text":67},"2026-04-07","Offizielle Regulierungsbehörde für Strom, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen in 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