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Stand: 17.07.2026

Kritik am milden Eminger-Urteil

Wir leben in einem Land, das den Eindruck erweckt, mehr Verständnis für die Täter als Einfühlung für die Opfer zu haben.

Nach der Verkündung des Urteils gegen die NSU-Unterstützerin Susann Eminger am 17. Juli 2026 durch das Oberlandesgericht Dresden (zwei Jahre auf Bewährung) kritisierte Barbara John, Ombudsfrau der Bundesregierung für die Opfer und Hinterbliebenen des NSU, das Strafmaß scharf.

"Wir leben in einem Land, das den Eindruck erweckt, mehr Verständnis für die Täter als Einfühlung für die Opfer zu haben." Und weiter: "Das Urteil sendet an Rechtsextreme das Signal: Wenn ich mich so verhalte, passiert mir gar nichts. Ich kann mein Leben einfach so weiterleben."

Faktenfackel Bewertung

Das Zitat ist durch Endstation Rechts: NSU-Helferin kommt mit Bewährung davon belegt und wurde von Volksverpetzer korrekt wiedergegeben.