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Christian Lüth

Christian Lüth war von 2013 bis 2020 Pressesprecher der AfD-Partei und der AfD-Bundestagsfraktion. Im September 2020 wurde er fristlos entlassen, nachdem Äußerungen über das Erschießen und Vergasen von Migranten bekannt wurden.

Bildquelle: ©Christian Lüth
Bildquelle: ©Christian Lüth

Über die Quelle

Christian Lüth (* 1976) ist ein ehemaliger Pressesprecher der Die "Alternative für Deutschland" und rechtsextremer deutscher Politiker. Von 2013 bis 2017 war er Leiter der Kommunikationsabteilung der Partei, anschließend bis 2020 Leiter der Pressestelle der AfD-Bundestagsfraktion. Er galt als enger Vertrauter von Fraktionsvorsitzendem Alexander Gauland.

Im April 2020 wurde er zunächst freigestellt, nachdem er sich selbst als Faschist bezeichnet hatte. Im September 2020 entließ ihn der Fraktionsvorstand einstimmig fristlos, nachdem eine ProSieben-Dokumentation ("Rechts. Deutsch. Radikal.") Äußerungen von ihm bekannt gemacht hatte, in denen er über das Erschießen und Vergasen von Migranten sprach.

Lüth hatte zuvor unter Journalisten den Spitznamen "Lügen-Lüth" erworben und wurde von Kollegen als "unprofessionell" und "selbstherrlich" beschrieben. Die frühere AfD-Vorsitzende Frauke Petry hatte bereits 2016 versucht, ihn loszuwerden, ohne Erfolg.

Im August 2020 wurde er wegen Körperverletzung vor dem Amtsgericht Tiergarten verurteilt. Seit Juni 2024 ist er wieder als Referent für einen AfD-Bundestagsabgeordneten tätig.

Quellen: Wikipedia, Tagesspiegel, 30.09.2020

Faktenfackel Bewertung

Christian Lüth ist keine öffentliche Quelle in dem Sinne, dass er eigene Kanäle betreibt oder als Kommentator auftritt. Sein Einfluss auf die AfD-Kommunikation war jahrelang erheblich: Als Pressesprecher der Bundestagsfraktion war er die Schnittstelle zwischen Parteiführung und Medien.

Die 2020 bekannt gewordenen Äußerungen, über das Erschießen und Vergasen von Migranten, sind keine Entgleisung oder Provokation in einem öffentlichen Rahmen, sondern ein vermeintlich vertrauliches Gespräch, das zeigt, wie führende AfD-Mitarbeiter intern über Menschen sprechen. Lüths Versuch, die Aussagen als "ironisch und übertrieben" zu bezeichnen, wurde von Beobachtern als nicht glaubwürdig eingestuft.

Fazit

Christian Lüth ist als Quelle vollständig unglaubwürdig. Seine Entlassung änderte nichts daran, dass er seit 2024 wieder im Umfeld der AfD-Bundestagsfraktion arbeitet.