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Stand: 27.03.2026

Sind Himbeeren wirklich schlecht für dich?

Falsch

Link Beschreibung

Dr Idz widerlegt den Mythos, dass Himbeeren schlecht für die Gesundheit seien.

Faktenfackel Bewertung

Einordnung

Dr Idz reagiert auf eine Behauptung des amerikanischen Biohackers Dave Asprey (bekannt durch die "Bulletproof"-Marke), der behauptet, Himbeeren seien wegen ihres Oxalatgehalts gefährlich: Das Oxalat binde Kalzium und bilde "messerscharfe Kristalle", die die Harnröhre von Frauen verletzen würden.

Die Behauptung ist falsch. Dr Idz widerlegt sie Punkt für Punkt:

Erstens: Es gibt keinerlei humanmedizinische Evidenz, dass Himbeeren interstitielle Zystitis oder chronische Harnwegsinfekte verursachen. Zweitens: Nur 20–40 % des Oxalats im Urin stammen aus der Nahrung; ausreichende Kalziumzufuhr reduziert die urinäre Oxalatausscheidung um weitere 50 %. Die Oxalatbindung hängt von vielen Faktoren ab (Kalziumzufuhr, Flüssigkeitshaushalt, Mikrobiom, Genetik). Drittens sind Himbeeren eines der nährstoffreichsten Früchte: Meta-Analysen kontrollierter Humanstudien zeigen entzündungshemmende Wirkung (Senkung von TNF-alpha), Verbesserung der hepatischen Insulinresistenz bei Prädiabetes, positive Effekte auf LDL-Cholesterin und diastolischen Blutdruck. Mit ca. 7 Gramm Ballaststoffen pro Tasse gehören Himbeeren zu den ballaststoffreichsten Früchten. Quellen: Eatsmarter: Darum sind Himbeeren gesund, Zentrum der Gesundheit: Himbeeren

Asperys Claim zum Oxalat-Kristall-Effekt von Himbeeren ist wissenschaftlich nicht belegt und sachlich falsch. Dr Idz' Widerlegung stimmt mit dem Stand der Ernährungswissenschaft überein.

Fazit

Die Behauptung, Himbeeren seien wegen Oxalaten gesundheitsschädlich und verursachten Harnwegsprobleme, ist durch keine humanmedizinische Evidenz belegt und wird von Dr Idz korrekt als Mythos eingeordnet.