Frank Haußner
Reichsbürger aus Zeulenroda (Thüringen), zentrale Figur von "Freies Thüringen"

Über die Quelle
Frank Haußner ist Dachdeckermeister aus Zeulenroda (Thüringen) und Anmelder der sogenannten Montagsspaziergänge in Gera. Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Thüringen (MOBIT) ordnet ihn als zentralen Kopf des Netzwerks Freies Thüringen ein, das Verbindungen in die Reichsbürger- und Neonazi-Szene unterhält und zugleich enge Bezüge zur AfD pflegt. Bereits 2020 trat Haußner laut MOBIT mit Reichsbürger-Inhalten bei einer AfD-Kundgebung in Gera auf, gemeinsam mit Landes- und Bundespolitikern der Partei. Ende August 2023 lobte Björn Höcke ihn öffentlich und bezeichnete sein Wirken als "historisches Verdienst" (Quelle: MOBIT).
Bei öffentlichen Auftritten verbindet Haußner völkische Naturromantik mit antisemitischen Verschwörungserzählungen. So bezeichnete er den Ausbau von Windkraftanlagen in Thüringen als "Verschwörung dunkler Mächte gegen die Schöpfung" und sprach bei einer Kundgebung in Gera im März 2026 von einer "neuen Weltordnung der dunklen und globalen Machtstrukturen", in der er Israel als "Machtzentrum der dunklen Kräfte" und "Zionismus" als Träger eines "Weltherrschaftsanspruchs" benannte (Quelle: Belltower.News).
Faktenfackel Bewertung
Haußner agiert als politischer Aktivist und Mobilisator im rechtsextremen Vorfeld der AfD, nicht als sachorientierter Kritiker konkreter Politikvorhaben. Seine Aussagen sind als ideologische Selbstinszenierung zu lesen.
Fazit
Keine verlässliche Quelle für sachliche Aussagen. Aussagen Haußners sind primär als Beleg für die Strategie und Rhetorik des Reichsbürger-AfD-Vorfelds in Thüringen relevant.