[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"quellen-kristian-andersen":3,"\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fkristian-andersen\u002Flinks\u002F":157,"\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fkristian-andersen-colinks":158,"\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fkristian-andersen-refbacklinks":162,"\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fkristian-andersen-quotes":164,"references:\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fkristian-andersen":165,"quelle-christian-drosten":428},{"id":4,"title":5,"affiliation":6,"body":7,"date":138,"description":139,"extension":140,"imageAuthor":141,"jobTitle":142,"lastScanned":138,"meta":143,"name":144,"navigation":145,"path":146,"publishedOn":138,"quoteCodes":147,"referenceCodes":148,"reviewedAt":149,"sameAs":150,"seo":151,"stem":152,"tags":153,"__hash__":156},"quellen\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fkristian-andersen\u002Findex.md","","Scripps Research",{"type":8,"value":9,"toc":129},"minimark",[10,15,19,30,45,54,62,66,91,95,98,106,121,126],[11,12,14],"h2",{"id":13},"über-die-quelle","Über die Quelle",[16,17,18],"p",{},"Kristian G. Andersen ist ein dänischer Evolutionsbiologe, der in Aarhus Molekularbiologie studierte (BSc 2004) und an der University of Cambridge in Immunologie promovierte (2009). Er forscht am Scripps Research Institute in La Jolla, Kalifornien, wo er als Professor und \"Director of Infectious Disease Genomics\" am Scripps Research Translational Institute die genomische Erforschung von Infektionskrankheiten leitet. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Wirt-Erreger-Beziehung: Mithilfe von DNA-Sequenzierung, Feldforschung und computergestützter Biologie untersucht er Entstehung, Ausbreitung und Evolution gefährlicher Erreger, darunter Ebola-, Zika-, West-Nil- und Lassa-Viren. 2016 wurde er als Pew Scholar in den Biomedical Sciences ausgezeichnet.",[16,20,21,22,29],{},"Bekannt wurde Andersen einem breiteren Publikum als Erstautor des im März 2020 in Nature Medicine erschienenen Aufsatzes ",[23,24,28],"a",{"href":25,"rel":26},"https:\u002F\u002Fwww.nature.com\u002Farticles\u002Fs41591-020-0820-9",[27],"nofollow","\"The proximal origin of SARS-CoV-2\"",", den er gemeinsam mit Andrew Rambaut, Edward Holmes, Robert Garry und W. Ian Lipkin verfasste. Das Paper kam zu dem Schluss, das Virus sei \"kein im Labor hergestelltes oder absichtlich manipuliertes Virus\", und stellte zwei natürliche Entstehungsszenarien als plausibelste Erklärungen dar: natürliche Selektion in einem tierischen Wirt vor der Übertragung auf den Menschen, oder natürliche Selektion erst nach der Zoonose beim Menschen selbst.",[16,31,32,33,38,39,44],{},"Seit 2023 sind Teile der internen Slack-Kommunikation der Paper-Autoren öffentlich: Das ",[23,34,37],{"href":35,"rel":36},"https:\u002F\u002Foversight.house.gov\u002Frelease\u002Fwenstrup-announces-first-subpoena-for-proximal-origins-author-kristian-andersens-private-communications-with-co-authors\u002F",[27],"House Select Subcommittee on the Coronavirus Pandemic erzwang im Juni 2023 per Vorladung die Herausgabe von Kristian Andersens Slack-Nachrichten"," und veröffentlichte im Juli 2023 erste Auszüge. Im Juli 2026 veröffentlichte der republikanische Senator Rand Paul als Vorsitzender des Senatsausschusses für Heimatschutz und staatliche Angelegenheiten weitere Chatverläufe vor einer Anhörung des damaligen NIAID-Direktors Anthony Fauci, wie die ",[23,40,43],{"href":41,"rel":42},"https:\u002F\u002Fwww.epochtimes.de\u002Fpolitik\u002Fausland\u002Fbiologe-schwer-zu-glauben-dass-drosten-nichts-von-forschung-am-institut-in-wuhan-wusste-a5560938.html",[27],"Epoch Times"," berichtete. Daraus geht hervor, dass Andersen im Juni 2020 intern Zweifel an der eigenen Position äußerte: Er schrieb, es gebe \"ziemlich eindeutige Beweise\", mit denen er sich \"nicht wohlfühle\", bezogen auf eine 2006 beschriebene Genforschung zur Furin-Spaltstelle, die sich exakt an der Stelle findet, an der SARS-CoV-2 diese Spaltstelle trägt und die dem Virus den Zutritt zu menschlichen Atemwegszellen ermöglicht.",[16,46,47,48,53],{},"Nach Angaben von Rand Paul, der die Zahlen bei der Senatsanhörung am 21. Juli 2026 nannte und zugleich die zugrundeliegenden ",[23,49,52],{"href":50,"rel":51},"https:\u002F\u002Fwww.paul.senate.gov\u002Fwp-content\u002Fuploads\u002F2026\u002F07\u002Fslack-drop-pm.pdf",[27],"Chatauszüge veröffentlichte",", bezifferte Andersen intern die Wahrscheinlichkeit eines Laborursprungs zeitweise auf rund 30 Prozent, deutlich höher als es das später veröffentlichte Papier nahelegte. Ko-Autor Edward Holmes ging demnach zunächst von 20 Prozent aus, korrigierte diese Einschätzung eigenen Chat-Angaben zufolge später auf 10 Prozent nach unten. Andersen wies in den Chats zudem auf sachliche Fehler im eigenen Text hin, etwa die Behauptung, die zugrundeliegende Fledermaus-Coronavirus-Forschung sei \"weltweit\" durchgeführt worden, während sie laut Andersen tatsächlich ausschließlich am Wuhan Institute of Virology stattfand.",[16,55,56,57,61],{},"In den Chats äußerte sich Andersen auch zur Rolle von ",[58,59],"quelle-ref",{"name":60},"christian-drosten",", der an einer rund einstündigen Telefonkonferenz der Paper-Autoren am 1. Februar 2020 teilgenommen hatte. Andersen zeigte sich skeptisch, dass Drosten von der Forschung am Wuhan Institute of Virology nichts gewusst haben will, \"zumal wir natürlich in der Telefonkonferenz darüber gesprochen haben\". Vor dem US-Kongress erklärte Andersen, eine genauere Prüfung der Beweislage habe die Autoren letztlich zum Ausschluss eines Laborursprungs geführt. Auf eine Anfrage der Epoch Times zu den 2026 veröffentlichten Chats antwortete Andersen bis zur Veröffentlichung des Artikels nicht.",[11,63,65],{"id":64},"links","Links",[67,68,69,78,85],"ul",{},[70,71,72,77],"li",{},[23,73,76],{"href":74,"rel":75},"https:\u002F\u002Fwww.scripps.edu\u002Ffaculty\u002Fandersen\u002F",[27],"Kristian Andersen, PhD | Scripps Research"," - offizielles Forschungsprofil",[70,79,80],{},[23,81,84],{"href":82,"rel":83},"https:\u002F\u002Fen.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FKristian_G._Andersen",[27],"Kristian G. Andersen (Wikipedia)",[70,86,87],{},[23,88,90],{"href":25,"rel":89},[27],"The proximal origin of SARS-CoV-2 (Nature Medicine, 2020)",[11,92,94],{"id":93},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[16,96,97],{},"Andersen ist als Leiter der Infektionskrankheiten-Genomik am Scripps Research ein anerkannter Wissenschaftler mit einschlägiger fachlicher Expertise zur Genom-Analyse von Erregern; seine frühere Arbeit zu Ebola und Lassa wurde breit rezipiert. Das \"Proximal Origin\"-Paper von 2020 zählt bis heute zu den meistzitierten Arbeiten zur Ursprungsfrage von SARS-CoV-2.",[16,99,100,101,105],{},"Berechtigte Kritik betrifft die Diskrepanz zwischen den internen Zweifeln der Autoren und der Eindeutigkeit, mit der das publizierte Paper einen Laborursprung ausschloss. Nach den von ",[23,102,104],{"href":50,"rel":103},[27],"Rand Pauls Senatsausschuss veröffentlichten Chatauszügen"," schätzte Andersen selbst die Wahrscheinlichkeit eines Laborlecks intern zeitweise auf rund 30 Prozent und Ko-Autor Edward Holmes zunächst auf 20 Prozent, eine Einschätzung, die Holmes eigenen Chat-Angaben zufolge später auf 10 Prozent nach unten korrigierte, während der endgültige Text kein im Labor entstandenes Szenario für plausibel erklärte. Auch von Andersen selbst benannte sachliche Ungenauigkeiten im Paper wurden nicht korrigiert; Nature Medicine hat eine Rücknahme oder Anpassung des Artikels bislang abgelehnt. Das ist ein legitimer Kritikpunkt an der Transparenz des Papers, den auch der Senatsausschuss unter Rand Paul vorbrachte, und rechtfertigt eine kritische Einordnung, wenn das Paper unkommentiert als abschließender Beleg gegen jede Laborursprungs-Hypothese zitiert wird.",[16,107,108,109,114,115,120],{},"Gleichzeitig ist die Ursprungsfrage von SARS-CoV-2 wissenschaftlich weiterhin offen: Sowohl die Zoonose- als auch die Laborhypothese werden ernsthaft diskutiert, und US-Geheimdienste kamen mit unterschiedlicher Sicherheit zu unterschiedlichen Einschätzungen. Laut der ",[23,110,113],{"href":111,"rel":112},"https:\u002F\u002Fwww.dni.gov\u002Ffiles\u002FODNI\u002Fdocuments\u002Fassessments\u002FUnclassified-Summary-of-Assessment-on-COVID-19-Origins.pdf",[27],"Unclassified Summary of Assessment on COVID-19 Origins des ODNI"," von 2021 hielten vier Geheimdienstelemente sowie der National Intelligence Council einen natürlichen Ursprung mit geringer Sicherheit für am wahrscheinlichsten, ein Geheimdienstelement bewertete einen laborbedingten Vorfall mit mittlerer Sicherheit als wahrscheinlicher, und drei weitere Elemente konnten sich auf keine der beiden Hypothesen festlegen. Interne fachliche Zweifel während einer sich im Frühjahr 2020 rasant entwickelnden Datenlage sind für sich genommen kein Beleg für eine bewusste Täuschung der Öffentlichkeit. Andersens spätere Kongressaussage, eine genauere Prüfung der Beweislage habe zum Ausschluss des Laborursprungs geführt, ist eine wissenschaftlich vertretbare Position, auch wenn sie von Kritikern angezweifelt wird. In der öffentlichen Debatte werden Andersens Chat-Äußerungen teils verkürzt oder falsch zugeordnet dargestellt, etwa wenn ihm unterstellt wird, direkt über eine bewusste Täuschung Dritter gesprochen zu haben, während die Chats tatsächlich fachliche Selbstzweifel und Detailkritik am eigenen Papier dokumentieren. So verband eine Pressemitteilung der AfD-Bundestagsfraktion dieselben Chats mit dem Vorwurf, Drosten habe den Laborursprung privat für wahrscheinlich gehalten und dies bewusst verschwiegen, obwohl Drosten nicht Autor des Papers war und diese Zuspitzung durch die Chats nicht gedeckt ist (",[116,117,119],"source-ref",{"code":118},"christina-baum-corona-drosten-slack-chats-vertuschung","Faktenfackel-Einordnung",").",[122,123,125],"h3",{"id":124},"fazit","Fazit",[16,127,128],{},"Andersen ist ein fachlich einschlägiger, in der Ursprungsdebatte aber nicht neutraler Wissenschaftler: Die Slack-Chats belegen berechtigte interne Zweifel, die im publizierten Paper nicht in voller Schärfe wiedergegeben wurden, ohne dass daraus bereits eine bewusste Täuschung der Öffentlichkeit folgt.",{"title":5,"searchDepth":130,"depth":130,"links":131},3,[132,134,135],{"id":13,"depth":133,"text":14},2,{"id":64,"depth":133,"text":65},{"id":93,"depth":133,"text":94,"children":136},[137],{"id":124,"depth":130,"text":125},"2026-07-25","Evolutionsbiologe am Scripps Research, Erstautor der Studie \"The proximal origin of SARS-CoV-2\" von 2020.","md","EvolBiolViral (CC0, via Wikimedia Commons)","Professor, Director of Infectious Disease Genomics am Scripps Research",{},"Kristian Andersen",true,"\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fkristian-andersen",null,[118],"2026-07-25T08:43:11Z",[82,74],{"description":139},"quellen\u002Fpersonen\u002Fkristian-andersen\u002Findex",[154,155],"Corona","Wissenschaft","n8aY8_kGGAKkfWuaQsAsRdazDK9zTs73s5qF04uBeME",[],{"id":159,"count":160,"results":161},"kristian-andersen",0,[],{"id":159,"count":160,"results":163},[],[],{"links":166,"quotes":177,"sources":178},[167],{"date":138,"sourceDate":168,"publishedOn":138,"title":169,"code":118,"uri":170,"type":171,"path":172,"tags":173,"coSources":175},"2026-07-23","Baum sieht in geleakten Chatprotokollen den Beweis für eine Corona-Ursprungs-Vertuschung durch Drosten","https:\u002F\u002Fafdbundestag.de\u002Fcorona-ursprung-die-protokolle-der-vertuschung-entlarven-ein-skandaloeses-doppelspiel\u002F","article","\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Fchristina-baum\u002Flinks\u002Fcorona-drosten-slack-chats-vertuschung",[154,155,174],"Desinformation",[176,60,159],"afd-bt-fraktion",[],[179],{"id":180,"title":5,"affiliation":147,"body":181,"date":410,"description":411,"extension":140,"imageAuthor":412,"jobTitle":147,"lastScanned":410,"meta":413,"name":414,"navigation":145,"path":415,"publishedOn":416,"quoteCodes":147,"referenceCodes":147,"reviewedAt":147,"sameAs":147,"seo":417,"stem":418,"tags":419,"__hash__":427},"quellen\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Fchristina-baum\u002Findex.md",{"type":8,"value":182,"toc":399},[183,185,191,193,244,246,250,292,301,305,326,346,355,359,378,387,391,394,396],[11,184,14],{"id":13},[16,186,187,188,190],{},"Christina Baum, geborene Sauser (* 21. März 1956 in Kleingrabe, Thüringen), ist Bundestagsabgeordnete der ",[58,189],{"name":176},". Sie ist Zahnärztin, promovierte 1990 an der Universität Würzburg und betreibt seit 1992 gemeinsam mit ihrem Mann eine Zahnarztpraxis in Lauda-Königshofen. Politisch saß Baum von 2016 bis 2021 für die AfD im Landtag von Baden-Württemberg und ist seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages; bei der Bundestagswahl 2025 gewann sie das Direktmandat im Wahlkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Sie ist Mitglied im Gesundheitsausschuss und stellvertretendes Mitglied im Unterausschuss Globale Gesundheit.",[11,192,65],{"id":64},[67,194,195,202,209,216,223,230,237],{},[70,196,197],{},[23,198,201],{"href":199,"rel":200},"https:\u002F\u002Fwww.bundestag.de\u002Fabgeordnete\u002Fbiografien\u002FB\u002Fbaum_christina-1048376",[27],"Bundestag-Biografie",[70,203,204],{},[23,205,208],{"href":206,"rel":207},"https:\u002F\u002Fwww.christina-baum.berlin\u002Fzur-person",[27],"Eigene Webseite",[70,210,211],{},[23,212,215],{"href":213,"rel":214},"https:\u002F\u002Fafdbundestag.de\u002Fabgeordnete\u002Fchristina-baum\u002F",[27],"AfD-Fraktion Profil",[70,217,218],{},[23,219,222],{"href":220,"rel":221},"https:\u002F\u002Fwww.abgeordnetenwatch.de\u002Fprofile\u002Fchristina-baum",[27],"abgeordnetenwatch.de",[70,224,225],{},[23,226,229],{"href":227,"rel":228},"https:\u002F\u002Fen.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FChristina_Baum",[27],"Wikipedia (en)",[70,231,232],{},[23,233,236],{"href":234,"rel":235},"https:\u002F\u002Fwww.facebook.com\u002Fdrchristinabaum\u002F",[27],"Facebook-Seite",[70,238,239],{},[23,240,243],{"href":241,"rel":242},"https:\u002F\u002Fwww.aerztezeitung.de\u002FPolitik\u002FAbgeordnete-im-Portraet-Christina-Baum-AfD-456765.html",[27],"Ärztezeitung-Porträt 2025",[11,245,94],{"id":93},[122,247,249],{"id":248},"politische-einordnung-und-glaubwürdigkeit","Politische Einordnung und Glaubwürdigkeit",[16,251,252,253,258,259,264,265,270,271,275,276,280,281,284,285,258,288,291],{},"Baum wird laut ",[23,254,257],{"href":255,"rel":256},"https:\u002F\u002Fwww.tagesspiegel.de\u002Fpolitik\u002Fscharfmacherin-christina-baum-die-schlusselfigur-des-afd-gutachtens-13718242.html",[27],"Tagesspiegel"," und ",[23,260,263],{"href":261,"rel":262},"https:\u002F\u002Fwww.volksstimme.de\u002Flokal\u002Fwernigerode\u002Fbundestagsabgeordnete-harz-christina-baum-verfassungsschutz-afd-rechtsextrem-4058417",[27],"Volksstimme"," im Verfassungsschutz-Gutachten als Schlusselfigur des völkisch-rechten Flügels der AfD eingeordnet und ist eine der in der verfassungsschutzrechtlichen Debatte am häufigsten genannten Funktionärinnen. Recherchen der ",[23,266,269],{"href":267,"rel":268},"https:\u002F\u002Fwww.stuttgarter-zeitung.de\u002Finhalt.politikerin-aus-baden-wuerttemberg-sie-spricht-vom-genozid-am-deutschen-volk-die-gefaehrlichste-frau-der-afd.f85821d9-0beb-4aed-9614-c40be4292d22.html",[27],"Stuttgarter Zeitung"," und des ",[23,272,274],{"href":255,"rel":273},[27],"Tagesspiegels"," dokumentieren, dass Baum den Grünen einen \"schleichenden Genozid am deutschen Volk\" durch deren Migrationspolitik vorwirft. Die Formulierung fiel im Januar 2015 auf einem AfD-Landesparteitag in Karlsruhe während ihrer Bewerbung um den Landesvorsitz und ist seither wiederholt öffentlich gefallen. Dieselbe Linie umfasst Aussagen zu einem \"geplanten Austausch der deutschen Bevölkerung durch Migranten\" und Warnungen, \"spätestens unsere Urenkel\" würden \"Kopftücher tragen\". In einem Facebook-Post schrieb Baum laut dem ",[23,277,279],{"href":255,"rel":278},[27],"Verfassungsschutzbericht 2024"," außerdem: \"Wir sollen unterwandert und unterworfen werden.\" Daneben hat sie ein \"Wahlrecht nach Abstammung\" gefordert. Laut ",[23,282,263],{"href":261,"rel":283},[27]," wird Baum im über 1.100-seitigen Verfassungsschutz-Gutachten besonders häufig namentlich zitiert, nahezu so oft wie nur ",[58,286],{"name":287},"bjoern-hoecke",[58,289],{"name":290},"maximilian-krah",".",[16,293,294,295,300],{},"Bereits im Dezember 2014 nahm Baum laut ",[23,296,299],{"href":297,"rel":298},"https:\u002F\u002Fmosbach-gegen-rechts.de\u002Fkeine-wahlempfehlung-christina-baum\u002F",[27],"Mosbach gegen Rechts"," an einer Demonstration des Pegida-Ablegers \"Wügida\" in Würzburg teil. 2016 zählte sie nach der \"Gedeon-Affäre\" zu der Minderheit, die den Holocaustleugner Wolfgang Gedeon weiter in der baden-württembergischen AfD-Landtagsfraktion halten wollte und nicht der Meuthen-Mehrheit folgte, die die Fraktion zeitweise verließ.",[122,302,304],{"id":303},"querdenken-und-covid-rhetorik","Querdenken und COVID-Rhetorik",[16,306,307,308,313,314,319,320,325],{},"Während der COVID-Pandemie trat Baum als Rednerin bei Querdenken-Demonstrationen auf. Beim Auftakt von \"Querdenken-722-Bühl\" am 10. Oktober 2020 war sie nach übereinstimmender Berichterstattung der ",[23,309,312],{"href":310,"rel":311},"https:\u002F\u002Fbnn.de\u002Fmittelbaden\u002Fbuehl\u002Fdie-gesellschaft-wird-entmenschlicht-bei-demo-in-buehl-gibt-es-heftige-kritik-an-der-corona-politik",[27],"Badischen Neuesten Nachrichten"," und der ",[23,315,318],{"href":316,"rel":317},"https:\u002F\u002Fwww.kontextwochenzeitung.de\u002Fgesellschaft\u002F498\u002Fblaue-stunde-in-buehl-7042.html",[27],"Kontext-Wochenzeitung"," die einzige offizielle Rednerin. Sie relativierte dabei die Gefahr des Coronavirus, beklagte einen \"Überwachungsstaat\", den sie aus der DDR kenne, und bezeichnete die AfD als einzige echte Opposition. Im Januar 2023 protestierten in Heidelberg laut ",[23,321,324],{"href":322,"rel":323},"https:\u002F\u002Fkommunalinfo-mannheim.de\u002F2023\u002F01\u002F13\u002Fheidelberg-protest-gegen-auftritt-von-afd-politikerin-christina-baum-bei-querdenker-demo\u002F",[27],"Kommunalinfo Mannheim"," Bürger gegen einen weiteren Querdenker-Auftritt Baums.",[16,327,328,329,334,335,340,341,345],{},"Diese Linie setzt sie als gesundheitspolitische AfD-Stimme parlamentarisch fort: Im April 2026 zeichnete sie eine ",[23,330,333],{"href":331,"rel":332},"https:\u002F\u002Fdserver.bundestag.de\u002Fbtd\u002F21\u002F052\u002F2105215.pdf",[27],"kleine Anfrage (BT-Drs. 21\u002F5215)"," zu Schwellenwerten der Pharmakovigilanz mit; auf Basis dieser Anfrage veröffentlichte die AfD-Fraktion am 28. April 2026 eine ",[23,336,339],{"href":337,"rel":338},"https:\u002F\u002Fafdbundestag.de\u002Fkritik-der-afd-fraktion-an-maengeln-bei-impfsicherheit-bestaetigt\u002F",[27],"Pressemitteilung",", die das System der COVID-Impfsicherheitsüberwachung pauschal als versagend darstellt. Faktenfackel hat die ",[23,342,344],{"href":343},"\u002Ffaktenchecks\u002Fpolitik\u002Fparteien\u002Fafd\u002Fbaum-impfsicherheit-pharmakovigilanz\u002F","Pressemitteilung als irreführend bewertet",", weil das Paul-Ehrlich-Institut während der Impfkampagne mehrfach öffentlich auf Risikosignale reagierte (AstraZeneca-Aussetzung März 2021, STIKO-Altersbeschränkung April 2021, Myokarditis-Hinweise für mRNA-Impfstoffe).",[16,347,348,349,354],{},"In einer Anhörung der Corona-Enquetekommission am 20. März 2026 schloss Baum sich laut ",[23,350,353],{"href":351,"rel":352},"https:\u002F\u002Fafdbundestag.de\u002Flauterbachs-impftragoedie-darf-nicht-vertuscht-werden\u002F",[27],"AfD-Pressemitteilung"," der Aussage eines geladenen Toxikologen an, der die Impfkampagne als \"Menschenversuch\" bezeichnete. Baum erklärte dazu: \"Das war ein Menschenversuch. Die mRNA-Präparate wurden in Rekordzeit mit nur unzureichenden Tests zugelassen und an Milliarden Menschen erprobt.\" Der Deutschland-Kurier, ein Propagandaportal im AfD-Umfeld, verbreitete diese Aussage unter der Schlagzeile \"Lauterbachs Menschenversuche dürfen nicht vertuscht werden!\" weiter, was Baum nicht korrigierte.",[122,356,358],{"id":357},"kontroversen","Kontroversen",[16,360,361,362,258,366,371,372,377],{},"Im März 2025 löste Baum mit einem Post auf X einen überparteilichen Shitstorm aus, indem sie Cem Özdemir anlässlich der Spitzenkandidatur zur Baden-Württemberg-Landtagswahl als \"Sultan Özdemir\" bezeichnete und ihn als ersten \"muslimischen Ministerpräsidenten\" ankündigte. Laut ",[23,363,263],{"href":364,"rel":365},"https:\u002F\u002Fwww.volksstimme.de\u002Flokal\u002Fwernigerode\u002Foezdemir-rassismus-facebook-christina-baum-afd-4214275",[27],[23,367,370],{"href":368,"rel":369},"https:\u002F\u002Fharz.news\u002Frassismus-eklat-im-netz-afd-abgeordnete-christina-baum-unter-beschuss-nach-post-ueber-cem-oezdemir\u002F",[27],"Harz News"," erhielt der Post tausende kritische Kommentare. Selbst der Hamburger AfD-Vorsitzende Krzysztof Walczak distanzierte sich öffentlich und bezeichnete den Post laut ",[23,373,376],{"href":374,"rel":375},"https:\u002F\u002Fwww.schwaebische.de\u002Fregional\u002Fbaden-wuerttemberg\u002Fdieser-afd-kommentar-gegen-ozdemir-ist-selbst-der-afd-zu-extrem-4422263",[27],"Schwäbischer Zeitung"," als \"beschämend und ehrlos\". Baum verteidigte den Post dennoch.",[16,379,380,381,386],{},"Auf abgeordnetenwatch.de verweigert Baum die Beantwortung der Frage, ob sie sich selbst als rechtsextrem einordne, was sie laut einem ",[23,382,385],{"href":383,"rel":384},"https:\u002F\u002Fwww.volksstimme.de\u002Flokal\u002Fwernigerode\u002Fafd-bundestagsabgeordnete-harz-rechtsextremismus-interview-4055927",[27],"Volksstimme-Interview"," aus dem Jahr 2025 als \"Zensur\" durch abgeordnetenwatch bezeichnet.",[122,388,390],{"id":389},"reichweite","Reichweite",[16,392,393],{},"Baum betreibt eine Facebook-Seite mit über 23.000 Likes und ist auf X (ehemals Twitter) unter @baummdl aktiv. Ihre parlamentarischen Initiativen werden regelmäßig von AfD-nahen Portalen wie dem Deutschland-Kurier verbreitet, der ihr wiederholt eine Plattform für unbelegte Anschuldigungen über die COVID-Impfkampagne bietet.",[122,395,125],{"id":124},[16,397,398],{},"Christina Baum ist eine der am gründlichsten dokumentierten Vertreterinnen des völkisch-rechten Spektrums innerhalb der AfD. Ihre Glaubwürdigkeit als Gesundheitspolitikerin leidet darunter, dass sie fachliche Argumente konsequent im Dienst einer verschwörungsnahen Pandemie-Erzählung einsetzt, legitime wissenschaftliche Sachfragen mit Delegitimierungsrhetorik (\"Menschenversuche\", \"Überwachungsstaat\") verbindet und rassistische Provokationen setzt, die sie anschließend als sachliche Kritik umdeutet.",{"title":5,"searchDepth":130,"depth":130,"links":400},[401,402,403],{"id":13,"depth":133,"text":14},{"id":64,"depth":133,"text":65},{"id":93,"depth":133,"text":94,"children":404},[405,406,407,408,409],{"id":248,"depth":130,"text":249},{"id":303,"depth":130,"text":304},{"id":357,"depth":130,"text":358},{"id":389,"depth":130,"text":390},{"id":124,"depth":130,"text":125},"2026-05-03","AfD-Bundestagsabgeordnete, Zahnärztin, Direktmandat im Wahlkreis Harz (Sachsen-Anhalt), zuvor MdL Baden-Württemberg 2016-2021","Dr. Christina Baum\u002FFotodienst Bundestag",{},"Christina Baum","\u002Fquellen\u002Fpolitiker\u002Fchristina-baum","2026-04-29",{"description":411},"quellen\u002Fpolitiker\u002Fchristina-baum\u002Findex",[420,421,422,423,424,425,426,174],"AfD","Bundestag","Sachsen-Anhalt","Baden-Württemberg","Politiker","Gesundheitspolitik","Impfung","icZ2UjQf9G9nJmzXQs51pXppjmosIFtjc0DeAHg6esc",[429],{"id":430,"title":5,"affiliation":431,"body":432,"date":138,"description":532,"extension":140,"imageAuthor":533,"jobTitle":534,"lastScanned":138,"meta":535,"name":536,"navigation":145,"path":537,"publishedOn":138,"quoteCodes":147,"referenceCodes":538,"reviewedAt":539,"sameAs":540,"seo":541,"stem":542,"tags":543,"__hash__":544},"quellen\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fchristian-drosten\u002Findex.md","Charité, Universitätsmedizin Berlin",{"type":8,"value":433,"toc":524},[434,436,445,454,487,489,510,512,516,519,521],[11,435,14],{"id":13},[16,437,438,439,444],{},"Christian Drosten ist Virologe und leitet seit 2017 das Institut für Virologie an der Charité, Universitätsmedizin Berlin. Nach einem Studium der Chemie, Biologie und Medizin promovierte er 2003 zur PCR-Diagnostik von Blutspenden und war zuvor am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin sowie von 2007 bis 2017 als Institutsleiter der Virologie an der Universität Bonn tätig, wie die ",[23,440,443],{"href":441,"rel":442},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FChristian_Drosten",[27],"Wikipedia-Biografie"," zusammenfasst. Er gehörte 2003 zu dem Team, das das SARS-Coronavirus erstmals identifizierte, und entwickelte Diagnosetests für SARS, MERS und, Anfang Januar 2020, für SARS-CoV-2. Mit einem H-Index von über 150 und mehreren Publikationen mit jeweils über 3.000 Zitationen zählt er zu den international meistzitierten Coronavirus-Forschern.",[16,446,447,448,453],{},"Während der Corona-Pandemie beriet Drosten Bundes- und Landesregierungen und wurde durch den laut Wikipedia-Biografie am 26. Februar 2020 gestarteten ",[23,449,452],{"href":450,"rel":451},"https:\u002F\u002Fwww.ndr.de\u002Fnachrichten\u002Finfo\u002Fpodcastcoronavirus100.html",[27],"NDR-Podcast \"Das Coronavirus-Update\"",", der inzwischen mit seiner letzten Staffel beendet wurde, einer breiten Öffentlichkeit bekannt, in dem er komplexe virologische Sachverhalte für Laien erklärte. Für seine Arbeit erhielt er unter anderem das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (2020), den Grimme Online Award und einen Sonderpreis der Deutschen Forschungsgemeinschaft für Wissenschaftskommunikation; er ist Mitglied der Leopoldina.",[16,455,456,457,461,462,467,468,472,473,476,477,480,481,483,484,291],{},"Drosten steht seit Beginn der Pandemie wiederholt im Zentrum von Kritik und Desinformation. Die ",[58,458,460],{"name":459},"bild-zeitung","Bild-Zeitung"," griff ihn öffentlich wegen einer später korrigierten Studie zur Ansteckungsfähigkeit von Kindern an, und falsche Behauptungen über angebliche Unregelmäßigkeiten bei seiner Promotion wurden von der Goethe-Universität Frankfurt zurückgewiesen, wie die Wikipedia-Biografie festhält. Ein prominenter Streitfall ist der Vorwurf des Hamburger Physikers Roland Wiesendanger, Drosten habe im Rahmen einer von Anthony Fauci angeregten Telefonkonferenz Anfang Februar 2020 bewusst zur Vertuschung eines Laborursprungs von SARS-CoV-2 beigetragen. Laut ",[23,463,466],{"href":464,"rel":465},"https:\u002F\u002Fwww.sueddeutsche.de\u002Fgesundheit\u002Fcorona-wiesendanger-drosten-1.5524315",[27],"Süddeutscher Zeitung"," gibt es für diese Behauptung keine Belege. Das Landgericht Hamburg gab Drosten in dem daraus resultierenden Rechtsstreit recht und untersagte Wiesendanger am 17. April 2026 laut ",[23,469,43],{"href":470,"rel":471},"https:\u002F\u002Fwww.epochtimes.de\u002Fpolitik\u002Fdeutschland\u002Fgericht-verbietet-physiker-wiesendanger-behauptungen-ueber-drosten-a5463502.html",[27]," erneut, ihm eine \"gezielte Täuschung\" der Öffentlichkeit vorzuwerfen. Das Urteil ist laut Epoch Times bislang nicht rechtskräftig, Wiesendanger kann noch Berufung einlegen.\nAuch die ",[58,474,475],{"name":176},"AfD-Bundestagsfraktion"," griff diese Vertuschungserzählung im Juli 2026 über ",[58,478,414],{"name":479},"christina-baum"," wieder auf: Baum deutete reale Slack-Chatprotokolle der Autoren des \"Proximal Origin\"-Papers, darunter ",[58,482,144],{"name":159},", als Beleg für eine bewusste Täuschung durch Drosten um, obwohl er nicht Autor des Papers war, wie ",[116,485,486],{"code":118},"eine Faktenfackel-Recherche zeigt",[11,488,65],{"id":64},[67,490,491,497,504],{},[70,492,493],{},[23,494,496],{"href":441,"rel":495},[27],"Wikipedia: Christian Drosten",[70,498,499],{},[23,500,503],{"href":501,"rel":502},"https:\u002F\u002Fvirologie-ccm.charite.de\u002F",[27],"Institut für Virologie, Charité",[70,505,506],{},[23,507,509],{"href":450,"rel":508},[27],"NDR-Podcast: Das Coronavirus-Update",[11,511,94],{"id":93},[122,513,515],{"id":514},"einordnung","Einordnung",[16,517,518],{},"Als Institutsleiter und einer der meistzitierten Coronavirus-Forscher ist Drosten eine primäre wissenschaftliche Quelle mit hoher fachlicher Reputation; seine Einschätzungen zu virologischen Fragen sind in der Regel durch Fachpublikationen und Peer-Review gedeckt. Zugleich ist er ein bevorzugtes Ziel gezielter Desinformation, insbesondere im Umfeld der Ursprungsdebatte zu SARS-CoV-2. Vorwürfe einer bewussten Vertuschung wurden ihm wiederholt gemacht, blieben aber unbelegt und wurden im Fall Wiesendanger gerichtlich als unzulässige innere Tatsachenbehauptung eingestuft, wobei dieses Urteil nach Stand vom 25. Juli 2026 noch nicht rechtskräftig ist. Aussagen über Drosten aus parteipolitischem, insbesondere AfD-nahem Kontext bedürfen deshalb besonders sorgfältiger Prüfung der Primärquellen, während seine eigenen fachlichen Aussagen in Studien, Podcast und Interviews als verlässlich gelten können.",[122,520,125],{"id":124},[16,522,523],{},"Christian Drosten ist eine glaubwürdige wissenschaftliche Primärquelle zu virologischen Fragen, wird aber regelmäßig Ziel unbelegter Vertuschungsvorwürfe, deren unkritische Übernahme vermieden werden sollte.",{"title":5,"searchDepth":130,"depth":130,"links":525},[526,527,528],{"id":13,"depth":133,"text":14},{"id":64,"depth":133,"text":65},{"id":93,"depth":133,"text":94,"children":529},[530,531],{"id":514,"depth":130,"text":515},{"id":124,"depth":130,"text":125},"Virologe und Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Berlin, zentraler wissenschaftlicher Berater während der Corona-Pandemie.","Science Media Center Germany (CC BY 3.0, via Wikimedia Commons)","Direktor des Instituts für Virologie der Charité, Universitätsmedizin Berlin",{},"Christian Drosten","\u002Fquellen\u002Fpersonen\u002Fchristian-drosten",[118],"2026-07-25T08:42:34Z",[441,501],{"description":532},"quellen\u002Fpersonen\u002Fchristian-drosten\u002Findex",[154,155],"oKbyhKUi-hcKFS67M5v3JJchrX6h7auoYU54UVarNtk"]