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Andreas Gehlmann

Andreas Gehlmann (* 23. April 1974 in Sangerhausen) ist ein deutscher Politiker der AfD. Er war von 2016 bis 2021 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt.

Bildquelle: ©Abgeordnetenwatch
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Über die Quelle

Andreas Gehlmann (* 23. April 1974 in Sangerhausen) ist ein deutscher Politiker der Die "Alternative für Deutschland". Er war von 2016 bis 2021 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt, wo er seinen Wahlkreis Sangerhausen mit 30,3 % der Erststimmen direkt gewann. Vor seiner politischen Karriere arbeitete er als Inbetriebnahme-Ingenieur und schloss ein Studium des Maschinenbaus als Diplomingenieur ab. Gehlmann ist seit 2013 AfD-Mitglied und führt heute die AfD-Fraktion im Kreistag Mansfeld-Südharz sowie im Stadtrat Sangerhausen.

Faktenfackel Bewertung

Gehlmann wurde überregional bekannt durch einen Zwischenruf im Magdeburger Landtag am 2. Juni 2016. Während die Linken-Abgeordnete Henriette Quade in einer Debatte über sichere Herkunftsstaaten darauf hinwies, dass Homosexuelle in Marokko, Tunesien und Algerien mit Gefängnisstrafen bedroht seien, rief Gehlmann dazwischen: "Das sollten wir in Deutschland auch machen!"

Der Sitzungspräsident Hardy Güssau lehnte eine nachträgliche Änderung des Protokolls ab, er habe "keinen Zweifel, dass der Satz so gefallen sei". Die AfD Sachsen-Anhalt gab wenige Tage später eine Pressemitteilung heraus, in der sie erklärte, Gehlmann stehe "uneingeschränkt" zu seiner Äußerung, "da er Sittenverfall und sogar allgemein offen ausgelebte Sexualität scharf ablehnt".

Fazit

Keine glaubwürdige Quelle. Gehlmanns Aussagen zur Homosexualität zeigen eine offene Diskriminierung einer Minderheit, die mit dem Grundgesetz unvereinbar ist. Selbst die AfD distanzierte sich nicht von dem Zwischenruf, sondern bekräftigte ihn.