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Stand: 27.03.2026

Der Eid gilt der Verfassung, nicht einem Mann

Link Beschreibung

Cory Booker dankt in dem Facebook-Reel seinen Kolleginnen und Kollegen, die daran erinnern, dass der Amtseid der Verfassung gilt – nicht einem einzelnen Mann. Der englische O-Ton: "I want to thank my colleagues for reminding all of us that those who serve this nation swear an oath not to one man, but to the constitution." (Übersetzung: "Ich möchte meinen Kolleginnen und Kollegen danken, die uns alle daran erinnern, dass diejenigen, die diesem Land dienen, einen Eid nicht auf einen einzelnen Mann, sondern auf die Verfassung schwören.")

Faktenfackel Bewertung

Einordnung

Bookers Aussage ist sachlich korrekt: Der Amtseid für US-Senatoren lautet auf die Verfassung, nicht auf den amtierenden Präsidenten. Er lautet wörtlich: "I do solemnly swear that I will support and defend the Constitution of the United States against all enemies, foreign and domestic." Dies ist Bestandteil von Artikel VI der US-Verfassung. Booker macht diese Aussage vor dem Hintergrund eines wachsenden Drucks der Trump-Administration auf gewählte Vertreter und Behörden, persönliche Loyalität gegenüber dem Präsidenten zu demonstrieren.

Das Reel erschien im Kontext einer breiteren demokratischen Reaktion auf Entwicklungen in der ersten Phase der zweiten Trump-Amtszeit. Booker ist für seine konsequente Berufung auf die Verfassung bekannt – im April 2025 hielt er laut NPR mit 25 Stunden und 5 Minuten die längste Rede in der modernen Geschichte des US-Senats, in der er Trump-Politiken als verfassungswidrig bezeichnete.

Fazit

Bookers Kernaussage – Senatoren schwören ihren Eid der Verfassung, nicht einem einzelnen Mann – ist verfassungsrechtlich korrekt und unbestritten. Das Reel ist eine politische Positionierung im Kontext des demokratischen Widerstands gegen die Trump-Administration, kein überprüfbarer Faktencheck.