Kristina Schröder
Ehemalige CDU-Bundesministerin für Familie, Vorstandsmitglied der Denkfabrik Republik21

Über die Quelle
Kristina Schröder (geborene Köhler, * 1977 in Wiesbaden) ist eine CDU-Politikerin, die von 2009 bis 2013 als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Kabinett von Angela Merkel amtierte. Sie war damit eine der jüngsten Bundesministerinnen in der Geschichte der Bundesrepublik. Seit dem Ende ihrer aktiven Parlamentsarbeit ist sie als politische Kommentatorin und Autorin tätig.
Schröder ist Vorstandsmitglied der konservativen Denkfabrik Republik21 und tritt regelmäßig als Kritikerin von Gender-Mainstreaming, Diversitätspolitik und dem, was sie als "Genderideologie" bezeichnet, auf. In Talkshows, Zeitungskolumnen und in sozialen Medien verbreitet sie eine konservative Gegenperspektive zu feministischen und queeren Politiken. Dabei argumentiert sie häufig mit dem Verweis auf wissenschaftliche Studien, deren Aussagen sie allerdings mitunter verkürzt oder selektiv wiedergibt.
Als ehemalige Familienministerin hat sie einen institutionellen Hintergrund in familienpolitischen Fragen, positioniert sich heute aber primär als konservative Gegensprecherin zu linksprogressiven gesellschaftspolitischen Entwicklungen.
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Faktenfackel Bewertung
Kristina Schröder ist eine Quelle, bei der politische Aussagen und wissenschaftliche Behauptungen klar unterschieden werden müssen. Ihre eigene politische Position ist transparent und nachvollziehbar konservativ. Problematisch sind jedoch Fälle, in denen sie wissenschaftliche Studien vereinfacht oder aus dem Kontext reißt, um ihre Positionen zu stützen. Zitate aus ihrer Ministerzeit oder offiziellen Parteizusammenhängen sind belastbar; wissenschaftliche Behauptungen sollten am Original geprüft werden.
Fazit
Schröder ist eine profilierte konservative Stimme, deren politische Aussagen klar eingeordnet werden können, deren Bezugnahmen auf Wissenschaft aber regelmäßig einer Überprüfung bedürfen.