Am 30. Juli 2026 äußerte sich Martin Reichardt, bildungs- und familienpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, in einer Pressemitteilung zu geplanten Mehrausgaben von Familienministerin Karin Prien für Extremismusprävention:
Nachdem zwangsgebührenfreie Medien dieser Tage enthüllten, wie tief die von Priens Haus geförderte, sogenannte Deradikalisierungsorganisation ,Violence Prevention Network', die mehrere Gespräche mit dem Berliner Attentäter Abdul Ballout geführt hatte, im antideutschen Sumpf steckt, entblödet sich Ministerin Prien nun nicht, weiteres Geld für vergleichbare Organisationen in Aussicht zu stellen.
Faktenfackel Bewertung
Das Zitat stammt aus einer offiziellen Pressemitteilung der AfD-Bundestagsfraktion und ist damit primärquellenbelegt. Grundlage ist eine NIUS-Recherche vom 30. Juli 2026 über personelle Verbindungen der Geschäftsführung von Violence Prevention Network ins linke Spektrum. Die Einzelfakten der Recherche sind größtenteils nachvollziehbar, die pauschale Etikettierung als "antideutscher Sumpf" trägt jedoch nicht: Violence Prevention Network ist nach eigenen Angaben und nach offiziellen Angaben der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport seit 2015 fester Bestandteil des staatlich koordinierten Deradikalisierungsnetzwerks DeRadNet, in dem Polizei, Justiz und Verfassungsschutz gemeinsam Fälle bearbeiten, und arbeitet seit ihrer Gründung 2004 ausdrücklich auch im Bereich Rechtsextremismus. Details siehe Bewertung im zugrunde liegenden Quellenlink.