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Mirko Welsch

Mirko Welsch ist ein deutscher Kommunalpolitiker und ehemaliger AfD-Funktionär. Er war Gründer und Sprecher der Gruppe "Homosexuelle in der AfD" und Bezirksrat in Saarbrücken-Dudweiler.

Bildquelle: ©Mirko Welsch
Bildquelle: ©Mirko Welsch

Über die Quelle

Mirko Welsch ist ein deutscher Kommunalpolitiker und ehemaliger AfD-Funktionär aus dem Saarland. Er war Gründer und Sprecher der Gruppe "Homosexuelle in der AfD" sowie Bezirksrat in Saarbrücken-Dudweiler und stellvertretender AfD-Kreisvorsitzender in Saarbrücken. 2017 verließ er die Die "Alternative für Deutschland", je nach Darstellung durch eigenen Austritt oder durch Parteiausschluss per Gerichtsbeschluss des AfD-Kreisverbands Saarbrücken. Welsch begründete seinen Abgang mit den Eskapaden Björn Höckes und dem zu weit nach rechts gerückten Kurs der Partei. Danach war er zeitweise persönlicher Referent einer rheinland-pfälzischen AfD-Landtagsabgeordneten. Zuletzt kandidierte er bei der Saarbrücker Oberbürgermeisterwahl 2019 für eine Freie Wählerliste.

Faktenfackel Bewertung

Trotz seiner offenen Homosexualität fiel Welsch durch menschenverachtende Äußerungen auf, die seinen Verbleib in einer rechtsextremen Partei widerspiegelten. Auf Twitter schrieb er: "#Abschiebung der #Antifa nach #Buchenwald. Arbeit statt Linksterror." Der Tweet, der sich auf einen Artikel der Zeitung "Neues Deutschland" bezog, wurde nach Bekanntwerden gelöscht, Welsch bestätigte gegenüber Correctiv jedoch dessen Echtheit per E-Mail.

Die Aussage ist eine Verhöhnung der Opfer des KZ Buchenwald: Die Nutzung des Namens eines nationalsozialistischen Konzentrationslagers als Drohung gegen politische Gegner ist eine Form der NS-Verharmlosung und Einschüchterung.

Fazit

Keine glaubwürdige Quelle. Welschs Aussage ist ein Beispiel dafür, wie selbst Mitglieder von Minderheiten, die von Rechtsextremen verfolgt wurden, rechtsextreme Rhetorik übernehmen und gegen andere Gruppen wenden können.