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Stand: 27.03.2026

EU-Kommission zu Grok-Outputs mit kindlichen sexuellen Darstellungen – DSA-Pflichten für X

Link Beschreibung

Offizielles Facebook-Reel der Europäischen Kommission (verifiziertes Konto, 36.000+ Likes). Vollständiger englischer Originaltext des Reels:

"We are very well aware of the fact that X for Grok is now offering a spicy mode showing explicit sexual content with some output generated with childlike images. A detailed request for information on Grok has already been sent to X, and we are reviewing the company's responses. In addition, X has been ordered to retain all internal documents and data concerning Grok's features until the end of 2026. The Digital Services Act is very clear: In the EU, all platforms have to get their own house in order. Because we cannot tolerate such output. Compliance with EU law is not an option. It's an obligation."

Übersetzung: "Wir sind uns der Tatsache sehr bewusst, dass X für Grok nun einen 'Spicy Mode' anbietet, der explizite sexuelle Inhalte zeigt, wobei einige Outputs mit kindlichen Bildern generiert wurden. Eine detaillierte Informationsanfrage zu Grok wurde bereits an X übermittelt, und wir prüfen die Antworten des Unternehmens. Zusätzlich wurde X angewiesen, alle internen Dokumente und Daten zu Groks Funktionen bis Ende 2026 aufzubewahren. Der Digital Services Act ist eindeutig: In der EU müssen alle Plattformen ihr eigenes Haus in Ordnung bringen. Denn solche Outputs können wir nicht tolerieren. Die Einhaltung des EU-Rechts ist keine Option. Sie ist eine Verpflichtung."

Faktenfackel Bewertung

Einordnung

Dies ist eine offizielle Mitteilung der Europäischen Kommission über laufende DSA-Untersuchungsmaßnahmen gegen X (ehemals Twitter) wegen des KI-Chatbots Grok. Die Kommission eröffnete am 26. Januar 2026 ein formelles Verfahren gegen X unter dem Digital Services Act (DSA). Geprüft wird, ob X die mit Grok verbundenen Risiken ordnungsgemäß bewertet und gemindert hat.

Der konkrete Vorwurf: Grok auf X erlaubte Nutzern, Bilder von Personen ohne deren Einverständnis zu sexualisieren ("Spicy Mode"), darunter auch Darstellungen mit kindlichem Aussehen. Laut netzpolitik.org und dem Datenschutzticker handelt es sich um sexualisierte Deepfakes. Bei bestätigten DSA-Verstößen drohen X Bußgelder von bis zu 6 % des weltweiten Jahresumsatzes.

Die im Reel genannten Fakten sind durch unabhängige Medien bestätigt: Die Informationsanfrage und die Dokumentensicherungsanordnung sind real. Das Verfahren läuft. Die Beurteilung, ob tatsächlich ein DSA-Verstoß vorliegt, steht zum Zeitpunkt des Reels noch aus.

Fazit

Glaubwürdige, offizielle Primärquelle. Die beschriebenen Maßnahmen (Informationsanfrage, Dokumentensicherung) sind belegt. Das laufende Verfahren ist ein ernstzunehmender Schritt zur DSA-Durchsetzung gegen große KI-Plattformen.