Stand: 01.05.2025

Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und Migrant*innen

Link Beschreibung

KI Zusammenfassung

Die Studie – erstellt vom Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen – fasst Forschungsergebnisse zur Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten zusammen und zeigt: Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte sind in Deutschland und NRW in den Arbeitsmarkt eingebunden, aber noch nicht vollständig gleichwertig. Die Erwerbsbeteiligung ist in den letzten Jahren gestiegen, bleibt aber häufig durch Befristungen, Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung oder niedrigere Einkommen geprägt. Bei Geflüchteten wirken fehlende oder nicht anerkannte Qualifikationen, mangelnde Deutschkenntnisse, rechtliche Hürden und lange Asylverfahren als wichtige Barrieren für eine gleichwertige Beschäftigung. Allerdings berufliche Qualifizierung, Anerkennung von Abschlüssen, Sprachkurse und koordiniertes Unterstützungsangebot verbessern die Chancen sichtbar. Zudem zeigt die Expertise, dass strukturelle Maßnahmen auf Landes- und kommunaler Ebene sowie bessere Koordination zwischen Akteuren die Integration weiter fördern können.

Kernpunkte:

  • Erwerbsbeteiligung von Zugewanderten wächst, aber Qualität der Beschäftigung oft niedriger.
  • Geflüchtete besonders von Sprachlichen-, Qualifikations- und rechtlichen Hürden betroffen.
  • Fördermaßnahmen (Deutsch- und Berufsqualifizierung, Anerkennung) erhöhen Chancen.
  • Landes- und kommunale Strategien sowie bessere Koordination von Unterstützungsangeboten werden empfohlen.

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