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KEK, Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich

Staatliche Regulierungsbehörde, die Medienkonzentration in Deutschland überwacht und bewertet

Bildquelle: ©KEK, Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich
Bildquelle: ©KEK, Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich

Über die Quelle

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) ist eine unabhängige Einrichtung der deutschen Landesmedienanstalten mit Sitz in Mainz. Sie wurde 1997 im Rahmen des Rundfunkstaatsvertrags gegründet und ist zuständig für die Beurteilung von Konzentration im privaten Rundfunk sowie für die Sicherung der Meinungsvielfalt in Deutschland.

Die KEK prüft Zulassungsanträge privater Rundfunkveranstalter auf mögliche medienkonzentrationsrechtliche Probleme und veröffentlicht regelmäßig Berichte zur Entwicklung der Medienlandschaft. Ihre Mediendatenbank dokumentiert Inhaber- und Beteiligungsverhältnisse in Hörfunk, Fernsehen, Presse und Online.

Faktenfackel Bewertung

Die KEK ist eine staatlich eingesetzte, aber unabhängig arbeitende Fachbehörde. Ihre Berichte gelten als sachliche und gut dokumentierte Referenzquellen zur Medienkonzentration in Deutschland. Da sie gesetzlich zur überparteilichen Arbeit verpflichtet ist und ihre Daten transparent publiziert, ist sie als Quelle für strukturelle Fakten zur deutschen Medienlandschaft gut geeignet.

Fazit

Die KEK ist als Primärquelle für Daten und Einschätzungen zur Medienkonzentration in Deutschland zuverlässig und gut geeignet. Politische Positionierungen der Behörde (z.B. zu eigenen Zuständigkeitserweiterungen) sind als solche einzuordnen.