Robert-Koch-Institut
Das Robert-Koch-Institut ist die zentrale Bundeseinrichtung für Krankheitsüberwachung und Public Health in Deutschland.

Über die Quelle
Das Robert-Koch-Institut (RKI) ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention. Als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit gehört es zu den wichtigsten Institutionen für Public Health in Deutschland. Das Institut wurde 1891 gegründet und ist nach dem Bakteriologen und Nobelpreisträger Robert Koch benannt.
Zu den Aufgaben zählen die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere Infektionskrankheiten, sowie die wissenschaftliche Analyse und Bewertung gesundheitlicher Risiken. Das RKI berät die Politik und die Fachöffentlichkeit mit datenbasierten Empfehlungen und veröffentlicht laufend eigene Erhebungen, darunter seit 2023 wöchentliche Berichte zur hitzebedingten Mortalität in den Sommermonaten.
Einer breiten Öffentlichkeit wurde das Institut vor allem während der Corona-Pandemie bekannt, als es die täglichen Fallzahlen, Inzidenzen und Todesfälle erhob und meldete und damit zur zentralen Bezugsquelle der Pandemie-Berichterstattung wurde.
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Faktenfackel Bewertung
Das RKI arbeitet auf gesetzlicher Grundlage (Infektionsschutzgesetz, Bundesstatistikgesetz für einzelne Erhebungen) nach wissenschaftlichen Standards und legt seine Methodik in der Regel transparent offen. Als staatliche Behörde ist es politischen Weisungen grundsätzlich unterworfen, seine fachlichen Analysen gelten jedoch national wie international als belastbar und werden methodisch dokumentiert. Die Schätzungen zur Hitzemortalität beruhen auf dem etablierten Übersterblichkeitsverfahren, das auch von EuroMOMO und der WHO verwendet wird.
Fazit
Grundsätzlich eine sehr vertrauenswürdige, methodisch transparente Quelle. Wie bei jeder Behörde gilt: bei Schätzmodellen die angegebene Methodik und Unsicherheitsspanne mitlesen, statt Einzelwerte isoliert zu zitieren.