DellaVigna & Kaplan (2007), The Fox News Effect
Ökonometrische Studie zum kausalen Einfluss von Fox News auf das Wahlverhalten in den USA

Über die Quelle
Stefano DellaVigna und Ethan Kaplan sind Wirtschaftswissenschaftler, die 2007 gemeinsam die einflussreiche Studie "The Fox News Effect: Media Bias and Voting" im Quarterly Journal of Economics (Band 122, Heft 3, S. 1187-1234) veröffentlichten.
Stefano DellaVigna (geb. 1973 in Italien) ist Daniel E. Koshland Sr. Distinguished Professor of Economics und Professor of Business Administration an der UC Berkeley Haas School of Business. Er promovierte an der Harvard University und forscht schwerpunktmäßig im Bereich Verhaltensökonomie. Er war von 2017 bis 2023 Co-Editor der American Economic Review, einer der führenden Wirtschaftszeitschriften der Welt, und wurde 2021 Fellow der Econometric Society. Sein Google Scholar-Profil weist über 25.000 Zitierungen aus.
Ethan Kaplan promovierte 2005 an der UC Berkeley. Zur Zeit der Studie war er Assistenzprofessor am Institute for International Economic Studies der Stockholmer Universität, heute ist er Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Maryland. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf empirischer Politischen Ökonomie, Medienökonomie und angewandter Mikroökonometrie.
Links
- DellaVigna, UC Berkeley: eml.berkeley.edu/~sdellavi
- Kaplan, University of Maryland: econ.umd.edu/facultyprofile/kaplan/ethan
- Studie im QJE: academic.oup.com/qje/article/122/3/1187/1879517
- NBER Working Paper (frei zugänglich): nber.org/papers/w12169
Faktenfackel Bewertung
Die Studie wurde nach Peer-Review in einer der renommiertesten wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften der Welt veröffentlicht. Beide Autoren sind anerkannte Wissenschaftler an führenden Universitäten. Die Nutzung eines natürlichen Experiments, der geographisch zufälligen Verteilung des Fox-News-Kabeleintritts, erlaubt kausale Schlüsse, die reine Korrelationsstudien nicht erlauben. Die Studie wurde vielfach repliziert und durch Folgestudien bestätigt.
Fazit
Hochgradig verlässliche wissenschaftliche Quelle mit methodisch solider Grundlage und breiter Akzeptanz in der Fachgemeinschaft. Belege aus dieser Studie können als wissenschaftlich fundiert und von hoher Glaubwürdigkeit eingestuft werden.