Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ist ein öffentlich finanziertes Forschungsinstitut und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Über die Quelle
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ist ein wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut mit Sitz in Halle (Saale) und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Zu seinen Schwerpunkten gehören die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands, Finanzmärkte und Strukturwandel.
Organisatorisch ist das IWH ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Sein institutionelles Budget finanzieren Bund und Länder je zur Hälfte über die Leibniz-Gemeinschaft, die die Forschungsleistung des Instituts regelmäßig extern evaluiert. Präsident ist der Ökonom Reint E. Gropp, der zusammen mit weiteren Vorständen die Geschäfte leitet. Das IWH gehört außerdem zu den sieben unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstituten, die zweimal jährlich die gemeinsame Konjunkturprognose ("Gemeinschaftsdiagnose") für die Bundesregierung erstellen.
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Faktenfackel Bewertung
Das IWH ist ein etabliertes, öffentlich finanziertes Wirtschaftsforschungsinstitut ohne erkennbare parteipolitische Ausrichtung. Die hälftige Finanzierung durch Bund und Länder sowie die externe Evaluierung durch die Leibniz-Gemeinschaft sprechen für institutionelle Unabhängigkeit; das Institut gehört außerdem zum Kreis der Institute, die die überparteiliche Gemeinschaftsdiagnose für die Bundesregierung erstellen. Publikationen des IWH, etwa die "IWH Policy Notes", sind in der Regel methodisch transparent und dokumentieren ihre Annahmen und Quellen im Detail.
Fazit
Das IWH ist eine seriöse, wissenschaftlich arbeitende Quelle für wirtschaftspolitische Analysen. Einzelne Studien und öffentliche Einschätzungen ihrer Autoren sollten dennoch wie bei jedem Forschungsinstitut im Einzelfall auf Methodik und Datengrundlage geprüft werden.