[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"\u002Fquellen\u002Fwissenschaft\u002Fkfn\u002Flinks\u002Fentwicklung-gewalt-deutschland-surround":3,"quelle-links\u002Fentwicklung-gewalt-deutschland":5,"quellenlink-links\u002Fentwicklung-gewalt-deutschland":111,"\u002Fquellen\u002Fwissenschaft\u002Fkfn\u002Flinks\u002Fentwicklung-gewalt-deutschland-coSources":174,"\u002Fquellen\u002Fwissenschaft\u002Fkfn\u002Flinks\u002Fentwicklung-gewalt-deutschland-referrers":175},[4,4],null,{"id":6,"title":7,"affiliation":4,"body":8,"date":95,"description":96,"extension":97,"imageAuthor":4,"jobTitle":4,"lastScanned":95,"meta":98,"name":99,"navigation":100,"path":101,"publishedOn":95,"quoteCodes":4,"referenceCodes":4,"sameAs":102,"seo":103,"stem":104,"tags":105,"__hash__":110},"quellen\u002Fquellen\u002Fwissenschaft\u002Fkfn\u002Findex.md","",{"type":9,"value":10,"toc":86},"minimark",[11,16,28,37,40,44,68,72,75,78,83],[12,13,15],"h2",{"id":14},"über-die-quelle","Über die Quelle",[17,18,19,20,27],"p",{},"Das ",[21,22,26],"a",{"href":23,"rel":24},"https:\u002F\u002Fkfn.de\u002F",[25],"nofollow","Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN)"," ist ein unabhängiges, interdisziplinäres Forschungsinstitut mit Sitz in Hannover. Es wurde 1979 vom damaligen niedersächsischen Justizminister Hans-Dieter Schwind gegründet und arbeitet in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Die Grundfinanzierung trägt das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, ergänzt durch Drittmittel aus Forschungsprojekten.",[17,29,30,31,36],{},"Bekannt wurde das Institut vor allem unter seinem langjährigen Direktor ",[21,32,35],{"href":33,"rel":34},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FChristian_Pfeiffer",[25],"Christian Pfeiffer",", der das KFN von 1988 bis 2000 und erneut von 2003 bis 2015 leitete. Seit 2015 ist Thomas Bliesener Direktor. Im Institut arbeiten Juristinnen und Juristen, Psychologen, Soziologinnen, Pädagogen und Medienwissenschaftler zusammen an praxisnaher kriminologischer Forschung.",[17,38,39],{},"Das KFN ist eine der führenden empirisch arbeitenden kriminologischen Einrichtungen in Deutschland. Es ist insbesondere für seine groß angelegten Dunkelfeld- und Schülerbefragungen bekannt, mit denen sich Kriminalität jenseits der polizeilich registrierten Fälle (Hellfeld) erfassen lässt. Das Institut kooperiert unter anderem mit der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden und dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht. Seine Befunde fließen regelmäßig in die kriminalpolitische Debatte ein.",[12,41,43],{"id":42},"links","Links",[45,46,47,54,61],"ul",{},[48,49,50],"li",{},[21,51,53],{"href":23,"rel":52},[25],"Offizielle Website",[48,55,56],{},[21,57,60],{"href":58,"rel":59},"https:\u002F\u002Fkfn.de\u002Fpublikationen\u002F",[25],"Publikationen",[48,62,63],{},[21,64,67],{"href":65,"rel":66},"https:\u002F\u002Fde.wikipedia.org\u002Fwiki\u002FKriminologisches_Forschungsinstitut_Niedersachsen",[25],"Wikipedia",[12,69,71],{"id":70},"faktenfackel-bewertung","Faktenfackel Bewertung",[17,73,74],{},"Das KFN ist eine wissenschaftlich anerkannte, methodisch solide kriminologische Forschungseinrichtung. Seine Stärke liegt in der empirischen Erhebung von Dunkelfelddaten, die das verzerrte Bild der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) korrigieren können. Die Befunde des Instituts werden in Fachzeitschriften publiziert und sind in der kriminologischen Fachwelt breit rezipiert. Die Arbeit ist empirisch ausgerichtet, nicht politisch-aktivistisch.",[17,76,77],{},"Christian Pfeiffer hat sich über die Jahre wiederholt öffentlich zu kriminalpolitischen Themen positioniert, was ihm gelegentlich den Vorwurf einer zu meinungsfreudigen Haltung eingebracht hat. Davon zu trennen sind die empirischen Forschungsergebnisse des Instituts, die methodisch nachvollziehbar erhoben und dokumentiert sind. Die KFN-Studien zum Anzeigeverhalten und zur Sichtbarkeit von Gewaltkriminalität gehören zu den am häufigsten zitierten Belegen dafür, dass die PKS kein unverzerrtes Abbild der tatsächlichen Kriminalitätsbelastung ist.",[79,80,82],"h3",{"id":81},"fazit","Fazit",[17,84,85],{},"Anerkannte, unabhängige kriminologische Forschungseinrichtung mit hoher methodischer Qualität. Besonders wertvoll für die Einordnung von Hellfeld-Daten (PKS) durch Dunkelfeldbefragungen, etwa beim Thema Anzeigeverhalten und der dadurch verzerrten Sichtbarkeit von Tätergruppen.",{"title":7,"searchDepth":87,"depth":87,"links":88},3,[89,91,92],{"id":14,"depth":90,"text":15},2,{"id":42,"depth":90,"text":43},{"id":70,"depth":90,"text":71,"children":93},[94],{"id":81,"depth":87,"text":82},"2026-06-01","Unabhängiges kriminologisches Forschungsinstitut in Hannover, gegründet 1979, langjährig geleitet von Christian Pfeiffer; empirische Forschung zu Gewalt, Jugendkriminalität und Dunkelfeld.","md",{},"Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN)",true,"\u002Fquellen\u002Fwissenschaft\u002Fkfn",[65,23],{"description":96},"quellen\u002Fwissenschaft\u002Fkfn\u002Findex",[106,107,108,109],"Wissenschaft","Kriminologie","Forschung","Kriminalität","5h11cZxPXPnS9K91SIO0kJK89z839GC8Abd0rfm0kyQ",{"id":112,"title":113,"body":114,"claim":4,"claimAuthor":4,"coSources":155,"code":157,"date":158,"description":159,"extension":97,"lastScanned":95,"meta":160,"navigation":100,"path":161,"publishedOn":95,"quoteCodes":4,"referenceCodes":4,"seo":162,"sourceDate":4,"status":163,"stem":166,"tags":167,"type":171,"uri":172,"verdict":4,"__hash__":173},"quellenlinks\u002Fquellen\u002Fwissenschaft\u002Fkfn\u002Flinks\u002F20180103.entwicklung-gewalt-deutschland.md","Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland: Jugendliche und Flüchtlinge als Täter und Opfer",{"type":9,"value":115,"toc":152},[116,119,123,126,137,140,143],[17,117,118],{},"Die Studie \"Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland: Jugendliche und Flüchtlinge als Täter und Opfer\" von Christian Pfeiffer, Dirk Baier und Sören Kliem (2018, KFN\u002FZHAW) wurde als Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erstellt. Sie untersucht auf Basis niedersächsischer Daten, wie sich Gewaltkriminalität entwickelt und wie das Anzeigeverhalten der Bevölkerung die offizielle Statistik prägt.",[12,120,122],{"id":121},"kernbefund-anzeigeverhalten","Kernbefund (Anzeigeverhalten)",[17,124,125],{},"Anhand einer niedersachsenweit repräsentativen Schülerbefragung zeigt die Studie, dass ethnisch fremde Täter etwa doppelt so häufig angezeigt werden wie ethnisch gleiche Täter. Die Anzeigeraten je Konstellation:",[45,127,128,131,134],{},[48,129,130],{},"Deutsches Opfer und deutscher Täter: 13,0 %",[48,132,133],{},"Deutsches Opfer und nichtdeutscher Täter: 27,2 %",[48,135,136],{},"Opfer und Täter gleicher nichtdeutscher Herkunft: 10,2 %",[17,138,139],{},"Entscheidend für die Einordnung ist, dass dieser Effekt an der wahrgenommenen Fremdheit zwischen Opfer und Täter hängt, nicht am \"Ausländer-Sein\" an sich. Ein Täter aus der eigenen nichtdeutschen Gruppe wird mit 10,2 % sogar seltener angezeigt als ein deutscher Täter bei einem deutschen Opfer (13,0 %). Sobald aber eine empfundene Distanz zwischen Opfer und Täter besteht, steigt die Anzeigebereitschaft deutlich.",[17,141,142],{},"Daraus folgt: Von Geflüchteten oder Nichtdeutschen begangene Gewalttaten werden überproportional oft polizeilich registriert und damit im Hellfeld sichtbar. Das unterschiedliche Anzeigeverhalten verzerrt die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) systematisch zuungunsten von Geflüchteten und Nichtdeutschen, ohne dass dahinter zwangsläufig eine höhere tatsächliche Tatbelastung stehen muss.",[17,144,145,146,151],{},"Der Befund ist in der Journalfassung der Studie ausführlich dokumentiert: ",[21,147,150],{"href":148,"rel":149},"https:\u002F\u002Fub01.uni-tuebingen.de\u002Fxmlui\u002Fbitstream\u002Fhandle\u002F10900\u002F142462\u002FBaier_276.pdf",[25],"Volltext \"Die Polizei\" 2018 (PDF, Uni Tübingen)",".",{"title":7,"searchDepth":87,"depth":87,"links":153},[154],{"id":121,"depth":90,"text":122},[156],"christian-pfeiffer","kfn-entwicklung-gewalt-deutschland-2018","2018-01-03","KFN-Studie (Pfeiffer, Baier, Kliem 2018, im Auftrag des Bundesfamilienministeriums): fremde Täter werden rund doppelt so häufig angezeigt wie ethnisch gleiche, was die PKS verzerrt.",{},"\u002Fquellen\u002Fwissenschaft\u002Fkfn\u002Flinks\u002Fentwicklung-gewalt-deutschland",{"title":113,"description":159},[164,165],"import:success 2026-06-01T04:59:00Z","linkcheck:ok 2026-06-01T04:59:00Z","quellen\u002Fwissenschaft\u002Fkfn\u002Flinks\u002F20180103.entwicklung-gewalt-deutschland",[168,109,169,170,106],"Anzeigeverhalten","Migration","PKS","article","https:\u002F\u002Fkfn.de\u002Fpublikationen\u002Fpfeiffer-c-baier-d-kliem-s-2018-zur-entwicklung-der-gewalt-in-deutschland-jugendliche-und-fluechtlinge-als-taeter-und-opfer-zuerich-zhaw\u002F","miNCELQwVWemUH7dLabSKOvynyATN24nFhpPfKEGz6Q",[],{"id":157,"count":176,"results":177},1,[178],{"id":179,"type":171,"name":180,"path":179,"group_":181,"date":95,"verdict":182,"summary":4,"uri":4,"relation":183,"tags":184},"faktenchecks\u002Fgesellschaft\u002Fkriminalitaet\u002Fmigranten-anzeige-verurteilung","Migranten: häufiger angezeigt, nicht 2000 Prozent häufiger verurteilt","faktenchecks","misleading","references_link",[185,109,168,170],"Migranten"]