Stand: 18.12.2025

Andrea Schlüter zur Echtheit des Bekennerschreibens der Vulkan Gruppe

Link Beschreibung

Andrea Schlüter, KI-Expertin, bewertet das Bekennerschreiben zum Stromausfall in Berlin im Januar 2026.

Sie stützt sich dabei auf ihre Erfahrung aus der jahrelangen Arbeit mit Übersetzungstools und Sprache an sich. In der Folge von Bluesky Beiträgen (ähnlich wie Twitter) zeigt sie einige Formulierungen, die so im Deutschen nicht üblich sind.

Ihre Beispiele:

  • „füttern wir mit jedem Post das Feuer, das uns einkreist“
  • „Nur der Schreck darüber, wo wir als Menschheit gelandet sind. Wenn die Frage auf uns zurückfällt,
  • „Die Bedenken gehen gegen Null, wenn
  • „Weil die Metropolenländer ihre Politik nach Geld und Wachstum ausrichten“
  • „sie sind so weit abgerückt von der Idee einer Welt
  • „wir versuchen damit, die Ausbeutung der Erde zu unterbrechen“
  • „Krankheiten zum Stoppen zu bringen“
  • "Switch off für die Gier nach Energie...“
  • „die Villen, die Yachten, die Spaceships und die Golfplätze“
  • „Deshalb haben wir die Aktion auf das Gaskraftwerk in Lichterfelde gemacht.“
  • „Die deutsche Wirtschaftsministerin Katharina Reiche“
  • „Wir füttern mit unseren Daten die „wolkig“ genannten „Clouds““

Ebenso gibt es konsistente Falschschreibungen der Namen "Giffey" und "Vance", in denen "Giffay" und "Vans" geschrieben wurden. Das ist nahe an der russischen Schreibweise der Namen, wenn man es wieder in lateinische Buchstaben überträgt.

Dazu hat sie noch einige andere Argumente, die für Zweifel an der Echtheit sorgen.

Faktenfackel Bewertung

Die Argumente sind nicht unplausibel und sollten zumindest dazu führen, dass die Echtheit sehr genau von anderen Experten untersucht wird, bevpr man es für bahre Münze nimmt und Repressionen oder Ermittlungen gegen die angeblich schuldige Linke Szene anstrebt.

Unter der Quelle zum Bekennerschreiben haben wir einige Argumente Pro und Contra Echtheit gesammelt, die auch berücksichtigt werden sollten.

In der obigen Referenz kommt auch ein Artikel von "ZDF Heute" vor, in dem die Redaktion zu einem anderen Ergebnis kam. Also wäre hier eine weitere wissenschaftliche Bewertung von weiteren Experten gut, um die Spekulationen der diversen Medien beenden zu können. Ob das ohne Festnahme der Schuldigen jemals möglich sein wird bleibt fraglich.

Wir haben nachgefragt bei Andrea Schlüter und sie hat ihre Meinung dazu noch weiter ausgeführt. Vielen Dank Andrea!

Zitat ihrer Antwort, die auf mehrere Nachrichten aufgeteilt war:

Hi, ich habe nie bezweifelt, dass es inhaltlich ähnlich zu alten Schreiben ist; das lässt sich ja leicht reproduzieren, sowohl manuell als auch mittels KI. Exakt dieselben Autoren müssen es ja auch nicht gewesen sein, es gibt ja vmtl. unterschiedliche Vulkangruppen.

Meine These ist: Es klingt für mich nicht nach muttersprachlichen Autor:innen. Einige Wendungen klingen typisch für das, was Übersetzungstools ausspucken. Natürlich können das auch Linksextremist:innen gewesen sein, die einfach kein besonders gutes Deutsch schreiben.

Mich hat zu Beginn die Eindeutigkeit irritiert, mit der man die Zuschreibung öffentlich kommuniziert hat - obwohl es für mich klare Fragezeichen (aufgrund der Sprache) gab. Die Verbindung zum Russischen stammt nicht von mir, das kann ich nicht beurteilen. Ausschließen kann ich es aber ebensowenig.

Rein politisch ist es aus meiner Sicht geboten, diese Möglichkeit auch in Betracht zu ziehen und auch diese Hypothese gründlich zu prüfen, da wir definitiv im hybriden Krieg sind. Das sollen aber Menschen beurteilen, die dafür qualifiziert sind.

Es irritiert mich nach wie vor, dass jemand, dessen Hauptfeindbild Giffey ist, den Namen nicht richtig schreibt. Dass andere relevante Akteure keine Erwähnung fanden. Dass ein Schreiben, das sich ausdrücklich gegen KI richtet, phasenweise für mich nach KI klingt. Neue Erkenntnisse habe ich nicht.

Die Wellen, die mein Skeet geschlagen hat, waren von mir nicht vorhersehbar oder beabsichtigt.

Mir ist wichtig, dass in alle Richtungen ermittelt wird; das bezieht heutzutage die Option KI mit ein. Ich bin aber zuversichtlich, dass die ermittelnden Behörden das mit berücksichtigen.