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Stand: 27.03.2026

MPR News: Videosammlung zur tödlichen Erschießung von Alex Pretti durch Grenzschutzbeamte

Wahr

Link Beschreibung

MPR News (Minnesota Public Radio, bestätigtes Konto) teilt eine Videosammlung mit mehreren Blickwinkeln auf die tödliche Erschießung von Alex Pretti durch Grenzschutzbeamte in Minneapolis am 24. Januar 2026. Das Reel beschreibt: "Multiple angles of Border Patrol agents fatally shooting Alex Pretti in Minneapolis on Jan. 24 went viral online." Die Videos zeigen das Geschehen aus der Perspektive von Passanten und Zeugen.

Faktenfackel Bewertung

Einordnung

Alex Jeffrey Pretti, 37-jähriger Intensivpfleger bei einem VA-Krankenhaus in Minneapolis, wurde am 24. Januar 2026 von zwei Beamten des US-Grenzschutzes (CBP) erschossen. Die Beamten, Border-Patrol-Agent Jesus Ochoa und CBP-Officer Raymundo Gutierrez, waren Teil der "Operation Metro Surge", einer Einwanderungsdurchsetzungsaktion in Minneapolis.

Das Heimatschutzministerium (DHS) behauptete zunächst, Pretti habe die Beamten mit einer halbautomatischen Pistole angegriffen. Videos aus mehreren Blickwinkeln widersprechen dieser Darstellung nach Auswertung durch NPR, ABC News und CNN: Pretti filmte die Szene mit seinem Handy, bevor Beamte ihn zu Boden drückten. In weniger als fünf Sekunden wurden zehn Schüsse abgefeuert. Pretti hatte keine Vorstrafen und einen legalen Waffenschein.

Das US-Justizministerium leitete auf Druck der Öffentlichkeit eine Untersuchung der Bürgerrechtsabteilung ein, wie NPR berichtet. Der Gerichtsmediziner stufte den Tod laut MPR News als Totschlag ("homicide") ein. Es war der zweite tödliche Schusswaffeneinsatz von Bundesbeamten gegen einen US-Bürger in Minneapolis innerhalb eines Monats: Am 7. Januar 2026 war bereits Renée Good von ICE-Agenten erschossen worden.

Das Facebook-Reel von MPR News ist eine Zusammenstellung bereits viral gegangener Videos und liefert dokumentarisches Bildmaterial zu einem bestätigten Ereignis.

Fazit

Der Tod von Alex Pretti durch Grenzschutzbeamte am 24. Januar 2026 in Minneapolis ist durch zahlreiche unabhängige Quellen belegt. Die staatliche Darstellung des Vorfalls wird durch Videobeweise und interne Dokumente widerlegt.