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ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Zweitgrößte deutsche Gewerkschaft mit rund 1,8 Millionen Mitgliedern, Mitglied im DGB; zu ihr gehört die Journalistengewerkschaft dju

Bildquelle: ©ver.di (Logo via Wikimedia Commons)
Bildquelle: ©ver.di (Logo via Wikimedia Commons)

Über die Quelle

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) entstand am 19. März 2001 aus dem Zusammenschluss von fünf Gewerkschaften: DAG, Deutsche Postgewerkschaft, HBV, IG Medien und ÖTV. Sie hat ihren Sitz in Berlin, zählte Ende 2025 rund 1,83 Millionen Mitglieder und gehört zum Deutschen Gewerkschaftsbund. Vorsitzender ist seit September 2019 Frank Werneke.

Für Faktenfackel ist vor allem der Medienbereich relevant. Innerhalb von ver.di organisiert die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) Journalistinnen und Journalisten. ver.di betreibt über ihren Fachbereich Medien, Kunst, Industrie das Medienportal "M - Menschen Machen Medien" (mmm.verdi.de); dort veröffentlicht auch die dju ihre Dokumentation von Übergriffen auf Medienschaffende.

Faktenfackel Bewertung

ver.di ist eine Interessenvertretung der Beschäftigten, die dju vertritt die Interessen von Journalistinnen und Journalisten. Wenn die dju Übergriffe auf die Presse dokumentiert, spricht also eine betroffene Berufsgruppe über sich selbst. Das macht die Angaben nicht unzuverlässig, aber Zählungen und Einordnungen sind als gewerkschaftliche Dokumentation zu lesen und nach Möglichkeit mit Polizei- oder Medienberichten abzugleichen.

Fazit

Verlässliche Quelle für die Sicht der organisierten Medienschaffenden und für die Dokumentation von Angriffen auf die Pressefreiheit. Tarif- und Arbeitskampfaussagen verfolgen gewerkschaftliche Ziele und sind entsprechend einzuordnen.