Generation Deutschland
Die Generation Deutschland (GD) ist die 2025 in Gießen gegründete Jugendorganisation der AfD. Sie folgt der Anfang 2025 aufgelösten "Jungen Alternative" (JA) nach, die zuvor vom Bundesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft worden war.

Die Generation Deutschland (GD) ist die 2025 in Gießen gegründete Jugendorganisation der Die "Alternative für Deutschland". Sie folgt der Anfang 2025 aufgelösten "Jungen Alternative" (JA) nach, die zuvor vom Bundesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft worden war.
Über die Quelle
Die GD wurde nach der vom Bundesverfassungsschutz angekündigten Einstufung der JA als gesichert rechtsextrem und der anschließenden Selbstauflösung der JA gegründet, die wohl einem drohenden Vereinsverbot zuvorkam. Die GD wurde anders als die JA direkt als Parteijugend in die AfD-Struktur integriert.
Mittlerweile haben sich in 15 von 16 Bundesländern Landesverbände gegründet (Stand Mai 2026, Baden-Württemberg fehlt noch). Recherchen mehrerer etablierter Medien zeigen, dass 13 der 15 Landesvorsitzenden zuvor in der JA aktiv waren, viele davon in Führungspositionen wie Landesvorsitz, stellvertretendem Bundesvorsitz oder Bundesschatzmeisterposten. Der Verfassungsschutz sammelt laut Tagesschau "fortlaufend Belege für deren Verfassungsfeindlichkeit". Das Bundesinnenministerium bestätigt in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage die "hohe personelle Kontinuität" zur JA. Der NRW-Landesverband wird laut WDR bereits als rechtsextremistischer Verdachtsfall geführt.
Mehrere Funktionäre haben dokumentierte Verbindungen zur Identitären Bewegung, zu rechtsextremen Burschenschaften, zum Verein Ein Prozent für unser Land und zur "Schnellroda"-Akademie von Götz Kubitschek. Der Sachsen-Anhalt-Landesverband hat öffentlich an Ein Prozent gespendet, der Brandenburg-Vorsitzende Fabian Jank wohnte als Student in einem identitären Hausprojekt.
Links
- Wikipedia: Generation Deutschland
Faktenfackel Bewertung
Die GD ist keine vertrauenswürdige Informationsquelle. Eigene Verlautbarungen der Organisation enthalten regelmäßig Geschichtsrevisionismus (etwa die Bezeichnung des 8. Mai 1945 als "größte Tragödie" des deutschen Volkes durch die AfD-Jugend Bayern) sowie offene Bezüge auf die "Identitäre Bewegung". Statements von GD-Funktionären sind als Aussagen einer rechtsextremen Jugendorganisation einzuordnen, die personell und ideologisch in direkter Fortsetzung der gesichert rechtsextremen Jungen Alternative steht.
Fazit
Funktionäre und Verlautbarungen der GD sind als Quelle mit klarer rechtsextremer Ausrichtung zu behandeln; Eigendarstellungen der Organisation eignen sich nicht als faktischer Beleg.