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Stand: 27.03.2026

AfD behauptete "linken Angriff" – Videobeweis führt zu Verfahren gegen sie selbst

Link Beschreibung

DerDara deckt auf: Die AfD behauptete, Opfer eines linken Angriffs gewesen zu sein – der Videobeweis widerlegt das und führt nun zu einem Verfahren gegen die AfD selbst.

Faktenfackel Bewertung

Einordnung

Das Video behandelt einen gut dokumentierten Vorfall aus Rosenheim (Bayern) im Vorfeld der Kommunalwahlen vom 8. März 2026. Der 70-jährige AfD-Bürgermeisterkandidat Michael Maurer für den Ortsteil Rott behauptete, er sei von mehreren Linken am AfD-Infostand tätlich angegriffen und schwer verletzt worden. Die AfD und rechte Accounts verbreiteten diese Darstellung bundesweit als Beispiel für "linke Gewalt" gegen die Partei.

Videoaufnahmen zeigten jedoch ein anderes Bild: Es hatte eine Rangelei über ein Protestbanner von Gegendemonstranten gegeben, bei der AfD-Landratskandidat Andreas Winhart selbst am Banner zerrte. Als Maurer zu Boden fiel, griff Winhart zum Telefon, statt zu helfen. Journalisten von taz und t-online bezeichneten das Video als eindeutige "Schwalbe". Maurer selbst erschien nach Sichtung der Aufnahmen bei der Polizei und erklärte, er sei nicht geschlagen worden und halte den Vorwurf der Körperverletzung nicht mehr aufrecht.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein prüfte infolgedessen Straftatbestände wie falsche Verdächtigungen gegen die AfD-Beteiligten. Die politische Abteilung für politische Straftaten übernahm die Prüfung. Quellen: Volksverpetzer: Rosenheim AfD-Angriff auf Demonstranten, taz: Videobeweis zeigt klare Schwalbe der AfD, t-online: Rosenheim: AfD-Kandidat kann zum Verdächtigen werden

DerDara kommentiert den Fall aus klar linker Perspektive. Die Darstellung der Faktenlage ist durch die genannten Quellen gestützt. Der Fall ist ein nachprüfbares Beispiel für eine falsche Opferinszenierung seitens AfD-Akteuren.

Es gibt auch Videos, in denen zu hören ist, dass Herr Maurer noch liegen bleiben soll, bis die Fotos und Videos von den AfD-Anhängern gemacht wurden. Das kann als Indiz dafür gewertet werden, dass der Vorfall aktiv herbeigeführt wurde, um sich zu inszenieren.

Fazit

Die Behauptung eines "linken Angriffs" auf den AfD-Bürgermeisterkandidaten in Rosenheim wurde durch Videoaufnahmen widerlegt; der Kandidat selbst zog den Körperverletzungsvorwurf zurück, und die Staatsanwaltschaft prüfte Verfahren wegen falscher Verdächtigung gegen AfD-Beteiligte.

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