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Stand: 26.06.2026

Weidel nennt das GFF-Gutachten 'mit KI erstellt' und einen 'Witz'

Wie bereits vermutet, wurde das NGO-'Gutachten' mit KI erstellt und die Anwürfe sind an den Haaren herbeigezogen. Ein Witz sondergleichen.

Am 26. Juni 2026, einen Tag nach der Vorstellung des GFF-Gutachtens zur Verfassungswidrigkeit der AfD, schrieb Alice Weidel auf X:

Wie bereits vermutet, wurde das NGO-"Gutachten" mit KI erstellt und die Anwürfe sind an den Haaren herbeigezogen. Ein Witz sondergleichen. Anstatt gute Politik zu machen, arbeiten sich die anderen Parteien an uns in einer skandalös-stümperhaften Art und Weise ab.

Weidel teilte damit einen Beitrag des Juristen Ralf Höcker, der behauptet, eine KI habe den "absoluten Kernbereich juristischer Tätigkeit", die juristische Subsumtion, übernommen, und die verwendeten Prompts seien nicht offengelegt.

Faktenfackel Bewertung

Der Beitrag kommt direkt von Weidels verifiziertem Account, ist also als ihre Position belegt.

Inhaltlich widerlegt die Reaktion nichts. Das Gutachten stützt sich auf über 2.500 einzeln benannte und öffentlich nachprüfbare Belege. Keiner davon wird falsch, weil bei der Auswertung großer Textmengen Software half. Die Frage nach Transparenz der Methode ist berechtigt und sollte die GFF beantworten, aber aus "ein Werkzeug war im Spiel" folgt nicht "also wertlos". Das Etikett "KI-Gutachten" ersetzt die Auseinandersetzung mit dem Inhalt, statt sie zu leisten.

Die übrigen Bausteine, das Gutachten als "Witz" zu verspotten und die anderen Parteien als Verfolger darzustellen, die sich "an uns abarbeiten", folgen demselben Muster: Delegitimierung der Quelle und Umdeutung in eine Opferrolle, ohne einen einzigen Beleg zu entkräften. Eingeordnet haben wir das im Lagerfeuer-Artikel zum Reaktionsmuster.