Thomas Ladzinski
AfD-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Dresden I, äußert sich auch zur Energiepolitik

Über die Quelle
Thomas Ladzinski (geboren 1989 in Dresden) ist Diplom-Ingenieur für Maschinenbau und seit der Bundestagswahl 2025 Abgeordneter für den Wahlkreis Dresden I (Deutscher Bundestag: Abgeordnetenbiografie). Er ist Mitglied im Haushalts- und im Verteidigungsausschuss des Bundestages sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung. Zugleich ist er seit 2019 Mitglied des Dresdner Stadtrats, von 2021 bis 2025 war er dort Fraktionsvorsitzender der Die "Alternative für Deutschland". Beruflich arbeitete er ab 2010 in verschiedenen Funktionen beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, zuletzt als Projektleiter für Digitalisierung.
Ladzinski äußert sich als Mitglied der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag auch zu energiepolitischen Themen, etwa zum Füllstand der Gasspeicher, ohne dafür ein offizielles Sprecheramt der Fraktion zu bekleiden. Diese Funktion hat für die Fraktion seit der 20. Wahlperiode der Abgeordnete Steffen Kotré inne (AfD-Fraktion im Bundestag: Abgeordnetenprofil Steffen Kotré). Zugleich sitzt Ladzinski laut abgeordnetenwatch.de im Aufsichtsrat der SachsenNetze HS.HD GmbH und als stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der STESAD GmbH (abgeordnetenwatch.de: Profil Thomas Ladzinski). Sein Bundestagsprofil führt zusätzlich ein Aufsichtsratsmandat bei der SachsenEnergie AG (Deutscher Bundestag: Abgeordnetenbiografie), das er nach eigenen Angaben seit 2024 innehat (Thomas Ladzinski: Offizielle Webseite).
Seine Parteizugehörigkeit zur AfD ist über sein offizielles Bundestagsprofil und sein Profil bei abgeordnetenwatch.de belegt.
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Faktenfackel Bewertung
Ladzinski meldet sich als Bundestagsabgeordneter auch zur Energiepolitik zu Wort, so mit einer Mitteilung seiner Fraktion zum Füllstand der deutschen Gasspeicher, obwohl er innerhalb der AfD-Fraktion kein energiepolitisches Sprecheramt innehat. Für Leser relevant ist dabei sein Sitz in mehreren Aufsichtsräten sächsischer Energie- und Infrastrukturunternehmen, darunter die SachsenEnergie AG und die SachsenNetze HS.HD GmbH, die aus genau dem Sektor stammen, zu dem er sich öffentlich äußert. Das begründet für sich genommen keinen Vorwurf, macht aber deutlich, dass Ladzinski nicht nur als Abgeordneter, sondern auch als Aufsichtsratsmitglied sächsischer Energieversorger spricht.
Fazit
Ladzinski ist ein 2025 erstmals gewählter AfD-Bundestagsabgeordneter ohne offizielle energiepolitische Sprecherrolle, der aber über seine Aufsichtsratsmandate bei mehreren sächsischen Energie- und Infrastrukturunternehmen einen persönlichen Bezug zu dem Themenfeld hat, zu dem er sich öffentlich äußert. Seine Aussagen werden wie bei anderen Abgeordneten im Einzelfall anhand von Primärquellen geprüft.