Über die Quelle
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ist eine deutsche Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums mit Sitz in Bonn. Sie wurde 1952 gegründet und hat den gesetzlichen Auftrag, politische Bildung zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu stärken und Bürgerinnen und Bürger zur aktiven politischen Teilnahme zu motivieren. Zu ihren Aktivitäten zählen Publikationen, Seminare, Veranstaltungen, Online-Materialien und Bildungsprojekte zu aktuellen politischen, historischen und gesellschaftlichen Themen. (ChatGPT Zusammenfassung, persönlich verifiziert)
Die Behörde wurde gegründet, um diese Ziele und Aufgaben zu verfolgen:
- Förderung des Verständnisses politischer Sachverhalte und demokratischer Werte.
- Bereitstellung von Informations- und Bildungsangeboten für alle Altersgruppen. Das wird auch gerne in Schulen genutzt, um Schülern die Demokratie in Deutschland zu erklären.
- Publikationen wie Zeitschriften, Lehrmaterialien, Jugendmagazine und Online-Dossiers.
- Angebote wie Wahl-O-Mat zur Unterstützung von Wahlentscheidungen.
Links
Faktenfackel Bewertung
Offiziell arbeitet die bpb überparteilich und unabhängig von politischen Parteien, mit dem Ziel, sachliche und verständliche politische Bildung zu vermitteln. Sie wird vom Bundesinnenministerium finanziert, was eine staatliche Einflussnahme theoretisch möglich macht. In der Praxis bemüht sich die bpb jedoch um eine ausgewogene Darstellung verschiedener politischer Perspektiven.
Unabhängige Medien-Bias-Analysen sehen die bpb jedoch häufig als faktenstark mit einer sehr leichten Neigung zu gesellschaftlich links-zentristischen Positionen, vor allem bei sozialen Themen ("left-center bias"), wobei die Informationsqualität insgesamt als hoch gilt. Es ist aber keine direkte politische Einflussnahme erkennbar.
Also: Die bpb ist eine staatliche, auf politische Bildung ausgerichtete Behörde, die politische Themen erklärt und demokratisches Engagement fördert – überparteilich in ihrer offiziellen Aufgabe, aber nach externen Einschätzungen tendenziell fachlich mit mildem links-zentristischem Ton.
Fazit
Grundsätzlich eine sehr vertrauenswürdige Quelle. Bei potenziell tendenziösen Aussagen sollte man verifizieren, dass nichts ausgelassen wurde.
