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Armin Schäfer

Politikwissenschaftler an der Universität Mainz, forscht zu Wahlbeteiligung, politischer Ungleichheit und Repräsentation.

Bildquelle: ©Armin Schäfer
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Über die Quelle

Armin Schäfer ist seit April 2022 Professor für Vergleichende Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zuvor lehrte er in Münster und Osnabrück und forschte am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Von 2018 bis 2021 war er Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft.

Sein Arbeitsschwerpunkt ist die soziale Ungleichheit politischer Beteiligung: warum die Wahlbeteiligung in ärmeren Stadtteilen deutlich niedriger ausfällt als in wohlhabenden, und was daraus für Repräsentation und Politikergebnisse folgt. Zur Bundestagswahl 2021 legte er die Untersuchung "Steigert die AfD die Wahlbeteiligung?" vor. Sie prüft den vermuteten Zusammenhang zwischen AfD-Erfolg und Nichtwähler-Mobilisierung empirisch.

Faktenfackel Bewertung

Ausgewiesener Fachwissenschaftler mit Veröffentlichungen in begutachteten Zeitschriften und bei Fachverlagen. Anders als viele prüft er den Zusammenhang von Wahlbeteiligung und Rechtsaußen-Erfolg mit Wahlkreis- und Stadtteildaten statt allein mit Nachwahlbefragungen. Die Grenzen seiner eigenen Befunde benennt er dabei selbst. Für Aussagen über Nichtwähler ist er damit eine der belastbarsten deutschsprachigen Quellen.