Über die Quelle
PD Dr. Martin Bujard ist stellvertretender Institutsdirektor am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden.
Nach beruflichen Erfahrungen in der Privatwirtschaft und der Politik zog es ihn in die Schnittstelle von Wissenschaft und Politikberatung. Von 2009 bis 2011 war er im Projekt "Zukunft mit Kindern" an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Seit 2011 wirkt er am BiB in Wiesbaden, seit 2015 als Forschungsdirektor des Bereichs "Familie und Fertilität", seit 2020 als stellvertretender Institutsdirektor. Der habilitierte Sozialwissenschaftler hatte Lehraufträge an den Universitäten Berlin, Mainz und Bamberg inne. Er ist Mitgründer des Familiendemografischen Panels FReDA und forscht zu Geburtenentwicklung, Public Health mit Schwerpunkt Familien und Kinder sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Martin Bujard berät die Bundesregierung u. a. als Mitglied im wissenschaftlichen Beirat für Familienfragen des Bundesfamilienministeriums, bei der Demografiestrategie der Bundesregierung und in der Coronavirus-Pandemie bezüglich der Auswirkungen auf Jugendliche und Familien. Er ist Mitglied in wissenschaftlichen Gremien wie beispielsweise im Consortium Board des EU-weiten Generation and Gender Programme und der Arbeitsgruppe "Fortpflanzungsmedizingesetz" der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Ehrenamtlich setzt er sich als Präsident des evangelischen Familienverbandes eaf für Familien ein. (Quelle: BPB über Bujard, leicht korrigiert)
Links
- https://www.bib.bund.de/DE/Institut/Mitarbeiter/Bujard/Bujard.html
- https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Bujard
Faktenfackel Bewertung
Bujard hat durch sein Studium und die berufliche Laufbahn, sehr viel Expertise in den Bereichen Soziologie, Familien, Politikwissenschaft, Psychologie und Rechtswissenschaft aufgebaut. Seine wissenschaftlichen Arbeiten sind fundiert und basieren auf umfangreichen Datenanalysen.
Es gibt gelegentlich Kritik an den Schlussfolgerungen von Bujard. Zum Beispiel verwendet er den Mikrozensus für Aussagen zur Geburtenrate bei Akademikern, was von der Taz als unzureichend kritisiert wird.
Fazit
Grundsätzlich eine sehr vertrauenswürdige Quelle. Bei potenziell tendenziösen Aussagen sollte man verifizieren, dass nichts ausgelassen wurde oder welche Datenquelle genutzt wurde.
