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Stand: 07.09.2026

Böhm fordert Remigration nach Auswertung bayerischer Gewaltstatistik

Da hilft keine Beschönigung und keine Verharmlosung, die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Die AfD fordert daher: entschlossenes Durchgreifen der Justiz, Schluss mit den Masseneinbürgerungen und rigorose Remigration ausländischer Gewaltverbrecher.

Der AfD-Landtagsabgeordnete Martin Böhm äußerte sich am 7. September 2026 gegenüber der Jungen Freiheit zu einer Antwort der bayerischen Staatsregierung auf seine Schriftliche Anfrage zur Tatverdächtigenbelastungszahl bei Gewaltdelikten in Bayern.

"Da hilft keine Beschönigung und keine Verharmlosung, die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache."

Und weiter:

"Die AfD fordert daher: entschlossenes Durchgreifen der Justiz, Schluss mit den Masseneinbürgerungen und rigorose Remigration ausländischer Gewaltverbrecher."

Faktenfackel Bewertung

Böhm zieht aus den TVBZ-Rohwerten der bayerischen Gewaltkriminalitätsstatistik den Schluss, Gewaltkriminalität sei in einem "viel zu hohen Maße" ein importiertes Phänomen. Wie unsere ausführliche Einordnung des zugrundeliegenden Berichts zeigt, blendet diese Schlussfolgerung die demografischen und methodischen Einschränkungen aus, die die bayerische Staatsregierung ihren Zahlen beifügt. Belegt ist das für die wortgleiche Vorgänger-Antwort von 2025: Dort weist sie ausdrücklich darauf hin, dass die Werte wegen der unterschiedlichen Alters- und Geschlechtsstruktur der Bevölkerungsgruppen nur eingeschränkt vergleichbar sind. Genau dieser Punkt fließt in Böhms Interpretation nicht ein.

Die Forderung nach "rigoroser Remigration ausländischer Gewaltverbrecher" ist zudem unscharf formuliert: Die zugrundeliegende Statistik zählt Tatverdächtige, nicht rechtskräftig verurteilte Straftäter. Ein Teil der genannten Personen dürfte sich im Ermittlungsverfahren als unschuldig erweisen.

Verwendungen

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